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Umweltschutz, Tierschutz, Heimatschutz

Heimatschutz, was ist das?

Nationale Politik ist Umweltpolitik. Ohne eine ökologisch verantwortliche Politik ist jedes Volk in seiner Substanz gefährdet! Dem Naturschutz mĂĽssen wirtschaftliche Interessen untergeordnet werden. Der Mensch ist Teil der Natur. Deshalb ist Natur nicht einfach nur „Umwelt“ des Menschen, sondern Mitwelt. Der Materialismus der letzten Jahrhunderte hat die Zerstörung der natĂĽrlichen Lebensgrundlagen in unverantwortlicher Weise vorangetrieben.

Deutsche Landschaften sind Kulturlandschaften. Deshalb kann Umweltschutz grundsätzlich nicht getrennt von der kulturellen Entwicklung betrachtet werden. Hemmungsloses Wirtschaftswachstum, radikale Landschaftsveränderungen, ehrgeizig überzogene Industrieprojekte, Industrialisierung der Landwirtschaft, Verstädterung von Dörfern sowie die Vernichtung gewachsener Stadtstrukturen wurden und werden durch etablierte Parteien, Verbände und Interessengruppen hemmungs- und verantwortungslos vorangetrieben. Die einseitige Ausrichtung an materiellen Werten und ökonomischen Zwängen führt zwangsläufig zur Vernichtung der traditionellen Bindungen und Kulturen. Der Mensch wird von seiner Umwelt entfremdet und entwurzelt, er verliert seine Identität.

Der Schutz der Natur kann daher nicht auf einseitig ökonomischen Überlegungen beruhen. Die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen ist wichtiger als die Rentabilität von Betrieben. Aus diesem Grunde fordern wir die Förderung des bäuerlichen Familienbetriebs. Die Industriebetriebe sind ständig auf ihre Umweltverträglichkeit zu überprüfen.

Zum Schutz der Natur gehört auch der Schutz des Tieres und der Erhalt der Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt. Die Verhinderung von Tierquälerei (z.B. Schächten) ist eine menschliche Selbstverständlichkeit.

Nur durch Verbundenheit mit seiner Heimat kann der Mensch ein Bewusstsein fĂĽr den Umweltschutz entwickeln. Deshalb ist eine dem Volk verpflichtete Politik der beste Garant fĂĽr eine gesunde Natur.

Für unsere Energieversorgung gilt zunächst, vor allem durch Einsparung Eingriffe in die Natur erheblich zu reduzieren. Natürliche Energiequellen wie Wasser, Wind, Sonne, Erdwärme, oder Biogas müssen verstärkt genutzt werden. Regionaler Selbstversorgung ist hier Vorrang vor Massenversorgung zu gewähren. Atomkraftwerke sind ein unkalkulierbares Risiko für die gesamte Bevölkerung. Die Entwick- lung der nachatomaren Energieversorgung hat daher höchste Priorität.

Vermeidung von MĂĽll geht vor Beseitigung. So werden nicht nur Ressourcen geschont, sondern umweltschonende Produkte in allen Lebensbereichen soll fĂĽr BĂĽrger und Industrie gesetzlich bindend sein.

Eine umweltbewusste Verkehrspolitik hat dafĂĽr Sorge zu tragen, dass wenige Eingriffe in die Natur erfolgen und die Belastung der Umwelt somit erheblich reduziert wird. Der Transitverkehr muss auf die Schiene und aufs Wasser verlagert werden.

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Datum
04.01.2010

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