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Dürre und Feuer in Australien

Die seit Wochen wütenden Buschbrände in Australien sind aktuell die Schlagzeilen der Medien. Selbst die tierischen Opfer der Brände werden – wie sonst nicht üblich – in den Berichterstattungen genannt. Allein im Bundesstaat New South Wales sollen etwa  480 Millionen Tiere in den Flammen umgekommen sein und für ganz Australien wird die Zahl der getöteten Tiere auf 1,25 Milliarden geschätzt, dabei sind kleinere Tiere wie Frösche und Insekten nicht berücksichtigt. Wahrlich eine Katastrophe, wobei die geschätzten Opferzahlen eher zu gering als zu übertrieben sein sollen.

Wie zu erwarten, wird diese Tragödie primär mit dem Klimawandel begründet. Es lohnt sich jedoch, auch einmal andere Faktoren in Betracht zu ziehen, die in den deutschen und europäischen gleichgeschalteten Medien keinen Platz finden, nämlich die horrende Verschwendung der Wasserressourcen mit den fatalen Folgen für die Ökosysteme: Es ist das technische Verfahren zur Erdgasförderung, das sog. Fracking – in Australien verbreitet wie kaum in einem anderen Land. Dieser Aspekt lassen die Ursachen der verheerenden Waldbrände in einem anderen Licht erscheinen.

Sehen Sie dazu dieses, auf einer australischen Plattform und ins Deutsche übersetzte, etwa 15-minütige Video:

Bildquelle: Hermann Schönhofer  / pixelio.de

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Datum
15.01.2020



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