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Fleischkonsum und Massentierhaltung

Wie bei nahezu jeder Thematik entfachen die derzeitigen Diskussionen um die Fleischsteuer heftige Proteste oder Zustimmung aus. Kein Zweifel allerdings dürfte darüber bestehen, daß Fleisch heute viel zu billig ist und  „absolut kein notwendiger Bestandteil der menschlichen Ernährung“, wie auch schwarz auf weiß in den Urteilsbegründungen des Oberverwaltungsgerichts Hamburg (Az. OVG Bf III 42/90) im Zusammenhang mit dem Schächten von Tieren nachzulesen. Fleisch wird in der Regel als Massenware, oft unter erbärmlichsten Bedingungen auf dem Rücken der sog. Nutztiere „erzeugt” und dann zu Billigstpreisen verramscht. Jedoch nicht genug, daß in Deutschland Fleisch im Überfluß „produziert“ und sogar exportiert wird – mit dem Freihandelsabkommen EU – USA  wurde im Juni 2019 beschlossen, 35.000 Tonnen Rindfleisch aus den USA einzuführen.

Das Ausmaß der tierischen Leiden auf unserer Erde hat unfaßbare Dimensionen angenommen, denn weltweit werden jährlich 150 Milliarden (!) Tiere getötet, das sind 4.756 Tiere pro Sekunde. Es ist davon auszugehen, daß sich mit Zunahme der globalen Bevölkerung und steigendem Wohlstand an diesen Schreckenszahlen nichts ändern wird – im Gegenteil!

Siehe dazu auch nachstehende Website:

https://www.live-counter.com/weltweit-getoetete-tiere/

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Datum
17.08.2019

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1 Kommentare zum Artikel “Fleischkonsum und Massentierhaltung”


  1. Ralf M. Kersting meint:
    18.08.2019 um 17:17


    Nicht nur Fleisch ist in Deutschland viel zu
    billig. Auch ganz viele andere Lebensmittel
    spiegeln in ihrem Preis nicht ihren wahren
    Wert wider. Lebensmittel, die immer wieder
    aufs Neue hergestellt werden müssen.

    Wohnraum hingegen ist in den Ballungszentren
    und Schwarmstädten viel zu teuer. Mietpreise
    übersteigen hier den wahren Wert der oft sogar
    noch schlechten Wohnungen um ein vielfaches.

    Vielleicht ist es eine Überlegung wert, ob man
    die Preise für Lebensmittel nicht moderat herauf
    setzt, und dafür die Mieten deckelt. Damit wäre
    ein realistisches Preisverhältnis hergestellt,
    ohne einkommensschwache Familien noch weiter
    zu belasten.

    Viele Grüße,

    Ralf M. Kersting