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Landauer Germanisten bringen Tierethik in Schulen, Universität und Forschung

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Die aktuellen Debatten um Massentierhaltung, Fleischkonsum und alternative Ernährungsweise sollten nicht nur Gegenstand politischer Diskussionen sein, sondern vor allem Einzug in den Unterricht erhalten. Mit ihrem Sammelband „Didaktik des Animalen“ geben die zwei jungen Landauer Literaturwissenschaftler/didaktiker Dr. Björn Hayer und Klarissa Schröder mutige Anstöße für eine Erziehung zu Empathie und Tierschutz in Schulen und Hochschulen. „Gerade Bücher ermöglichen uns im besonderen Maße, in neue Welten einzutauchen, andere Ansichten kennen zu lernen und somit ein Verständnis für das Gegenüber mit seiner Würde und Verletzlichkeit zu entwickeln. Dies gilt auch für den Menschen selbst, der – frei nach Immanuel Kant und Albert Schweitzer – insbesondere im Umgang mit seinen Mitwesen seine Menschlichkeit zu behaupten vermag“, so Hayer.

Schröder ergänzt: „Wir wollen Vorbehalte abbauen, insbesondere in der Universität und bei zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern, und einen geisteswissenschaftlichen Beitrag zur Sensibilisierung für die Leidensfähigkeit der Tiere leisten.“ Der Band schließt Überlegung zu Tierrechten, Mitleidsethik, aber auch zu neueren Ansätzen einer Humanökologie ein und soll Auftakt für einen weiteren Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, Campus und Stadt sein. Zudem wird für 2018 eine große Tagung zur Vertiefung geplant.

 

PM Dr. Björn Hayer und Klarissa Schröder

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Datum
04.11.2016

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