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Luftkampf über dem Garten – ökologische Mückenabwehr!

Stechmücke

Selbst den überzeugtesten Öko plagen im Sommer die blutsaugenden Stechmücken, weshalb dieser sich gezwungen sieht, über Abwehrmaßnahmen nachzudenken, die ohne Sprays ergriffen werden können, deren Substanzen man womöglich lieber nicht in die Natur entlassen bzw. auf seine Haut auftragen möchte. Wesentliches ist beispielsweise über die Ernährung zu erreichen, denn ein hoher Vitamin B-Gehalt verändert das Blut dahinggehend, daß es weniger attraktiv für Mücken ist. Vitamin B ist in Vollkornprodukten, Kartoffeln, Nüssen, Avocados, Hülsenfrüchten, grünem Blattgemüse, Bananen, Fisch, Milchprodukten, Eiern und Bierhefe enthalten. Aber auch im Fleisch, dabei in den Innereien, und den Islamisten zum Trotz vor allem im Schweinefleisch. Weiter sollten zur Vorbeugung die Wasserstellen im Garten im Blick gehalten werden. Da diese jedoch nicht nur als Eiablage für die Mücken dienen, sondern darüber hinaus dankbar von den Gartenbewohnern, ob Amseln oder Igel angenommen werden, empfiehlt es sich, diese einfach täglich auszuwechseln. Dies ist für die ihren Durst stillenden Gartenmitbewohner zudem auch hygienischer. Regenauffangbecken sollte man abdecken und betreffend Teiche eignen sich Goldfische, welche die Mückenlarven schmackhaft finden.

Ein im ökologischen Gleichgewicht befindlicher Garten wird auch die natürlichen Fressfeinde der Mücken beherbergen, so daß es zu einer überhand nehmenden Mückenplage dadurch vielleicht gar nicht erst kommt. Selbst die vielfach unbeliebte Spinne erfüllt diesbezüglich ihren von Mutter Natur erteilten Auftrag vorbildlich. Bedauerlicherweise ist in den letzten Jahren ein dramatischer Rückgang der Schwalben, traditionell als Glücksbringer verehrt, zu verzeichnen, die mit ihren herausragenden Flugkünsten die Blutsauger im Luftkampf vernichteten. Man kann sich aber auch pflanzlicher Helfer bedienen, deren Geruch die Stechmücken weitgehend fernhält. Dazu zählen beispielsweise das Laub der Tomaten oder der Geruch von Rosmarin, Katzenminze, Lavendel, Zitronenmelisse, Zitronengras und -geranie. Kommt es dennoch zum Mückenstich hält alte Überlieferung ebenfalls Hausmittel parat. Zwiebel oder auch Zitrone kühlen nicht nur, sondern desinfizieren zudem. Ein unmittelbares Kühlen der Einstichstelle sorgt durch die Kontraktion dafür, daß der zur Blutverdünnung abgegebene Speichel sich nicht so stark verteilt. Auch Quark wirkt bekanntlich entzündungshemmend. – Ansonsten empfiehlt „Umwelt & Aktiv“ einfach nicht allzu empfindlich sein!

Gerhard Keil

 

Bildquelle: 598400_web_R_K_B_by_Janeela_pixelio.de

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Datum
09.08.2017

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