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Mit langlebigen Gartenmöbeln Wegwerfgesellschaft bekämpfen

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Wir leben unglücklicherweise in einer Wegwerfgesellschaft. Wie kann man dem überhaupt entgegenwirken? Ungefähr alle 2 Jahre muss ein neues Handy her und auch der Laptop läuft schon wieder zu heiß. All das sind Probleme, die von der Wirtschaft gut geplant sind. Die sogenannte Obsoleszenz besagt, dass die Kunden ihre Produkte schnell kaufen, aber auch schnell entsorgen sollen.

Egal ob Handy, Jeans oder Möbel, oftmals ist es den Kunden wichtig, dass sie etwas Schönes für so wenig wie möglich Geld erwerben können. Somit stehen die Billig-Einkaufsketten ganz weit oben. Doch die Produkte sind nicht langlebig. Sie gehen nach zwei Jahren (oft auch früher) kaputt. Sie sind lediglich günstig. Die Einstellung „Neue ist immer besser“ beflügelt das ganze Kaufverhalten enorm.

Jährlich werden ca. 13 Millionen Hektar gerodet, um daraus (Garten-)Möbel, Papier und weitere Dinge herzustellen, die der Konsument dann kaufen soll. Daher besitzen günstige Möbel von Vornherein keine lange Lebensdauer, um als Teilnehmer auf dem Markt nicht verloren zu gehen. Möbel, die nicht mal einen Winter überleben, müssen nach einem Jahr entsorgt werden. Aber auch jene, die durch den Regen, stärkeren Wind oder andere Witterungsverhältnisse zugrunde gehen, müssen schnell ausgetauscht werden. Möbel, die nicht mehr gebraucht werden, dennoch gut in Schuss sind, werden zu 41% lieber entsorgt, als weiterverkauft oder auch verschenkt. Lediglich 34,6% gehen diesen Schritt.

Doch wer sich für ein hochwertiges Möbelstück entscheidet weiß, dass es lange halten wird. Aus diesem Grund ist man vor allem bei größeren Einrichtungsgegenständen bereit etwas mehr zu investieren. Qualitätsvolle Lounge-Möbel für den Garten, wie jene von Unopiu, die vor allem für ihre Haltbarkeit bekannt sind, werden der ganzen Familie jahrelang Freude machen und werden die Umwelt sicherlich weniger belasten, als wenn man sie nach einer Saison (aus welchem Grund auch immer) austauschen müsste.
Das Verantwortungsbewusstsein der Menschen steigt und setzt sich langsam auch beim Möbelkauf der Wunsch der Konsumenten nach Nachhaltigkeit durch. Das Marktforschungsinstitut Dr. Grieger & Cie. hat die Studie „Möbel und Nachhaltigkeit 2016“ durchgeführt und kam zum Ergebnis, dass der ökologische Aspekt bei der Wohnungseinrichtung für mehr als 73% der Befragten wichtig ist. Mehr als der Preis werden immer öfter das Wohngefühl, Design, Individualität und Materialien ohne Schadstoffe geschätzt.

Der nachhaltigste Lebens- und Einrichtungsstil ist also die Langlebigkeit. Daher sollte nicht mehr darauf geachtet werden, welches Angebot das Günstigste ist. Es sollte eher darauf geachtet werden, aus welchem Material das Möbelstück hergestellt wurde und welche Qualitätssiegel es allein schon besitzt. Ebenfalls sind schadstofffreie Möbel bzw. Lackierungen usw. wichtig, vor allem wenn Kinder mit diesen Möbeln in Kontakt kommen.

Die Müllberge wachsen, doch die meisten Menschen machen sich keine Gedanken darum. Die Umwelt wird immer weiter gerodet, damit billige Gartenmöbel geschaffen werden können, welche am liebsten gekauft und nach wenigen Monaten bis Jahren ersetzt und entsorgt werden. Doch das ist eindeutig kein nachhaltiger Lebensstil. Damit wird eindeutig viel mehr verbraucht, als eigentlich notwendig wäre. Damit wird die Umwelt schlicht und einfach vernichtet. Das muss sich ändern. An erster Stelle steht heutzutage immer häufiger eine umweltfreundliche und qualitativ hochwertige Produktion, sowie die Haltbarkeit der Produkte – statt der günstige Preis. Und so sollte es weitergehen.

Bildquelle: https://unsplash.com/search/green?photo=qWqj7_h0mxU

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Datum
27.10.2016

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1 Kommentare zum Artikel “Mit langlebigen Gartenmöbeln Wegwerfgesellschaft bekämpfen”


  1. A.Kapke meint:
    01.11.2016 um 05:00


    Prinzipiel ist dagegen nichts einzuwenden, doch wenn man schon zu dieser Erkenntnis kommt sollte man auch so Konsequent sein und sich seine Möbel (in diesem Fall Gartenmöbel) auch lokal vor Ort am besten mit heimischen Hölzern fertigen lassen.