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Mit Naturheilmitteln gegen Erkältungskrankheiten

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Die Hochzeit von Grippe und Erkältungskrankheiten ist sicherlich der Winter, doch auch im Frühjahr kann es einen noch einmal so richtig erwischen. Denn wenn die Tage wieder wärmer werden und uns die ersten Sonnenstrahlen verwöhnen, werden wir oft leichtsinnig.

Doch die Naturapotheke hält zum Glück so manches Kräuterlein bereit, um Husten, Schnupfen und Co. erfolgreich die Stirn zu bieten.

Der Gang in die Apotheke ist bequem, aber oft teuer und überflüssig.

Vorbeugen ist besser als Heilen

Der Volksmund weiß es am besten: Wer sich erfolgreich vor einer Erkältung schützt ist auf alle Fälle auf der sicheren Seite. Neben angemessener Kleidung und der richtigen Ernährung spielt aber auch Abhärtung eine wichtige Rolle, uns gesund durch die nasskalten Jahreszeiten zu bringen.

Regelmäßige Bewegung im Freien – egal bei welchem Wetter.

Ausreichend Bewegung an der frischen Luft hat nämlich gleich mehrere Vorteile. So wird die Durchblutung im Körper verbessert, was alle Körperzellen stärkt. Doch auch die Nasenschleimhäute werden befeuchtet und gereinigt, wodurch es Keime deutlich schwerer haben. Außerdem verschafft uns Bewegung im Freien mehr Tageslicht, was wie ein Booster für unser Immunsystem wirkt. Die Reize des Wechsels zwischen Warm und Kalt regen die Abwehrkräfte noch zusätzlich an.

Geeignete Kleidung ist eine wertvolle Maßnahme zum Schutz vor einer Erkältung. Dazu gehört Schuhwerk, das die Füße warm hält genauso wie schichtweise getragene Oberbekleidung. Die lässt sich nämlich schnell ausziehen, um nicht ins Schwitzen zu kommen. Frischt der Wind auf, ist der Schutz genauso schnell wieder komplett.

Ernährung als wichtiger Faktor zu Infektionsabwehr

„Lass die Nahrung deine Medizin sein und Medizin deine Nahrung!“, pflegte schon Hippokrates zu sagen. Denn unsere Ernährung ist ein wichtiger Pfeiler bei der Erhaltung unserer Gesundheit. Eine ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen, vor allem dem wichtigen Vitamin C, stärkt unser Immunsystem. Industriell hergestellte Produkte schwächen unsere Abwehr eher und bringen meist viel zu wenige Ballaststoffe mit. Frische Rohkost und Früchte sind gute Vitamin-C-Lieferanten. Doch auch Kohl und Sauerkraut können, sofern sie sorgsam zubereitet wurden, wahre Vitamin-C-Bomben sein. Doch Achtung! Vitamin C ist empfindlich gegen Hitze und außerdem leicht wasserlöslich. Säubern und Reinigung sollten dementsprechend vor dem Zerkleinern der Früchte und des Gemüses geschehen. Außerdem die Nahrungsmittel nicht zerkochen, sondern nur mit ein wenig Wasser so lange dünsten, bis sie bissfest sind.

Ich bin weit entfernt davon, auf Modewellen mitzuschwimmen, dennoch kommt der Verzicht auf Fleischprodukte und der Verzehr von selbstangebautem Ost und Gemüse spürbar der Gesundheit  meiner Familie zugute. Auch der Gang zum netten Biobauern muss nicht unbedingt zwangsläufig ein Loch in die Kasse reißen.

Auch auf die Gefahr hin, als Sonderling zu gelten habe ich meine Kinder im Kindergarten vom Nachtisch ausschließen lassen. Es gab meistens abgepackten Pudding und ähnliches.Für meine Kinder gibt es Obst und die erstaunliche Reaktion der anderen ist oft, dass sie ebenfalls Obst der Industrienahrung vorziehen.

Erkältungswellen gesund umgehen

Rollt eine Erkältungswelle schon, verbessert sich die Chance, heil aus der Sache heraus zu kommen erheblich durch regelmäßiges Händewaschen. Denn Erkältungen übertragen sich durch winzige Tröpfchen aus der Atemluft bereits erkälteter Mitmenschen. Händewaschen nach dem Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel, stark besuchter Orte und vor allem von Arztpraxen ist in der Erkältungsphase Pflicht.

Luftbefeuchtung für aktive Keimbarrieren

Trockene Heizungsluft macht unsere Nasenschleimhäute anfällig für Erreger. Durch regelmäßiges, stoßweises Lüften und den Einsatz von speziellen Luftbefeuchtern bleibt die Atemluft gesünder. Auch einfache, allerdings regelmäßig gereinigte Wassergefäße in Heizungsnähe bringen den Schleimhäuten Linderung. Viel Flüssigkeit in Form von Tees und Wasser helfen dem Organismus zusätzlich, sich gegen Erreger zur Wehr zu setzen.

Wenn die Erkältung eiskalt zuschlägt

In der Frühphase kann eine Erkältung mit viel frischem Obst und Gemüse sowie reichlich Trinken oft noch einmal abgewendet werden. Eine Schwitzkur mit oder ohne ergänzendem Salz-Bad aktiviert das Immunsystem und hilft aktiv bei der Bekämpfung der Erkältungs-Erreger.

Eine ähnlich gute Wirkung haben die natürlichen Antibiotika Knoblauch und Zwiebel. Täglich 1-2 frische, rohe Zehen der Knolle töten wirkungsvoll eine Vielzahl an Bakterien. Eine Bärlauchkur in dem Frühjahr gehört bei uns zum Standardprogramm. Mit Kartoffeln und etwas Sahne verfeinert schmeckt die frisch gekochte Bärlauchsuppe auch meinen kleinen Kindern.

Vor allem die Symptome lindern Tees, Einreibungen, Dampfbäder und Vollbäder mit den klassischen Erkältungskräutern Eukalyptus, Campher, Kiefern- und Fichtennadeln, Menthol und Thymian. Sie beruhigen die entzündeten Atemwege und schmerzenden Glieder. Zudem schaffen sie sehr nachhaltig Erleichterung und ermöglichen die wichtige Nachtruhe.

Achtung: Bei Babys und Kleinkindern auf Campher, Menthol und Minzöl verzichten!

Zwei der Bücher, die ich immer wieder zu Rate ziehe, sind:

Maria Treben – Gesundheit aus der Apotheke Gottes

Ralf Brosius – Wildkräuter, meine Lebensretter aus der Natur

 

Nicole Ehlers

Bildquelle: 434133_web_R_K_by_M.-Großmann_pixelio.de_Kornblume.jpg

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Datum
11.05.2016

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