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Nicht nur Weltwassertag, sondern Ehrentag der Wassernymphen!

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Rom_Najadenbrunnen am Platz der Republik

Zu 72% ist die Erdoberfläche mit Wasser bedeckt. Dieses Wasser teilt sich auf in 97% Meerwasser, 2,7% Süßwasser und lediglich 0,3% Trinkwasser. Spätestens an dieser Stelle sollte der Mensch, sofern er den Namen Homo sapiens berechtigt trägt, hellhörig werden und in verantwortungsvollem Handeln der keltischen Quellgöttin Ewiranda den ihr gebührenden Respekt zollen. – Das Lebenselixier Wasser: als einzige Substanz auf Erden existiert es gleichzeitig in den drei Aggregatsformen fest, flüssig und gasförmig. Bei seiner Geburt besteht der Mensch aus ungefähr 97% Wasser. Mit zunehmendem Alter schwindet das Vermögen Wasser zu binden, so daß der Anteil beim Erwachsenen etwa bei 70 % liegt. In Deutschland entfällt der größte Anteil des Wasserverbrauchs auf Industrie und Bergbau. Der Wasserverbrauch vervielfachte sich in den vergangenen hundert Jahren und heute beläuft sich der durchschnittliche Tagesverbrauch von Wasser pro Kopf in Deutschland auf bis zu 140 Liter.

Der 22. März wird als Weltwassertag bezeichnet und im Zuge dessen wird in diesem Jahr insbesondere auf die mit Wasser im Zusammenhang stehenden Berufsbilder verwiesen, wie beispielsweise Fachkraft für Abwassertechnik, Fachkraft für Wasserversorgungstechnik, Fachkraft für Wasserwirtschaft oder Wassermeister. Dies ist für „Umwelt & Aktiv“ zwar durchaus interessant, aber zu sehr ökonomisch betrachtet und zu wenig Verpflichtung für den Einzelnen. Was könnte mehr dazu ermuntern, mit anderen Augen auf das Element Wasser zu blicken, als die Bezugnahme zu mythologischen Quellen mit seinen Najaden von erlesener Schönheit und unwiderstehlicher erotischer Anziehungskraft. Die Najaden als Überbegriff sämtlicher Gattungen von Wassernymphen begegnen uns als Krenen in den Quellen oder Limnades in Seen und Teichen. Als Pegaeae in Bachläufen und Potameides in Flüssen. Und nicht zuletzt als Nereiden, wie die Meernymphen genannt werden. – Im altgriechischen bedeutete das Wort „nymphe“ soviel wie Braut. Wer die Begriffspaare Wasser und Braut in Eins zusammendenkt, wird keinen Mißbrauch mit dem Element Wasser, keine Verschmutzung desselbigen mehr begehen wollen!

Gerhard Keil

 

Bildquelle: 445895_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.de

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Datum
22.03.2016

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