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Putin vor der UN zur Umweltpolitik

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Obgleich der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, derzeit mit einer Vielzahl den Weltfrieden klimatisch vergiftender Probleme konfrontierte ist und zweifelsohne die Vorgänge in der Ukraine und in Syrien, oder auch um die westliche Sanktionspolitik im Vordergrund stehen, vertrat er bei seiner Rede vor der UN-Generalversammlung am 28.09. auch seinen umweltpolitischen Standpunkt, der jedoch in den westlichen Mainstream-Medien keinen Widerhall fand. Mit Blick auf die im Dezember in Paris stattfindende UN-Klimakonferenz mahnte Putin bereits vorab eine umfassendere Sicht zu diesem Thema an. Man darf also gespannt sein, welche Gedanken Russland im Dezember in die Debatte einbringen wird.

Wörtlich äuĂźerte sich Präsident Putin wie folgt: „…Ich schlage aber vor, wir sollten eine umfassendere Sicht zu diesem Thema einnehmen. Ja, wir können das Problem fĂĽr eine Weile entschärfen, indem wir Quoten fĂĽr die schädlichen Emissionen setzen oder durch andere Massnahmen, die nichts als taktische sind. Aber wir werden es so nicht lösen. Wir brauchen einen völlig anderen Ansatz. Wir mĂĽssen uns auf die EinfĂĽhrung grundlegender und neue Technologien von der Natur inspiriert konzentrieren, die nicht die Umwelt schädigen, sondern in Harmonie mit ihr stehen. Auch das wĂĽrde uns ermöglichen, das Gleichgewicht von Biosphäre und Technosphäre, die durch menschliche Aktivitäten gestört werden, wiederherzustellen…Wir schlagen die Einberufung eines Sonderforum unter Schirmherrschaft der Vereinten Nationen fĂĽr eine umfassende PrĂĽfung der Fragen im Zusammenhang mit der Erschöpfung der natĂĽrlichen Ressourcen vor, die Zerstörung von Lebensraum und Klimawandel. Russland wäre bereit als Co-Sponsor eines solchen Forums zu sein…“

Kaum ein politisches Themenfeld, auf dem sich RuĂźland nicht gegenwärtig mit Vorschlägen zu neuen Vorgehensweisen einbringt. Es bleibt zu hoffen, daĂź das erneute Aufkeimen eines Verhaltens zu Zeiten des sog. „Kalten Kriegs“ wieder durch konstruktive Debatten ersetzt werden möge. Was wäre hierfĂĽr ein geeigneter AnlaĂź als die Umweltpolitik…

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Datum
06.10.2015

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