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Schadstoffe im Fisch als Konsequenz der Umweltverschmutzung. Gibt es überhaupt noch gesunde Fische?

Foto Fische Lizenz CC0 Public Domain

Laut Ernährungsexperten sollte bei jedem mindestens ein- bis zweimal in der Woche eine Fischmahlzeit auf dem Speiseplan stehen. Fische, vor allem aus kalten Gewässern, verfügen über einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und haben unbestritten einen positiven Einfluss auf den menschlichen Organismus. Das hört sich ja alles gut an, in den letzten Jahren tauchen es aber immer wieder Warnungen auf: viele Fische sind mit Schadstoffen und Schwermetallen belastet und schaden deshalb erheblich der Gesundheit. Woher kommt dies und wie sollten sich die Verbraucher nun verhalten?

 
Zunächst einmal sollte geklärt werden, welche Schadstoffe sich in den Meeresfischen befinden und wie sie in deren Organismus gelangen. Schwermetalle und Industriegifte wie Tributylzinn (TBT) wurden bereits in vielen Meerestieren gefunden. Das TBT gelangt in das Meer über Schiffe. Genauer gesagt, werden Schiffe oft mit einem Holzschutzmittel, in dem TBT enthalten ist, angestrichen, dieses bleibt dann auf dem Meeresgrund und wird somit von den Meeresbewohnern aufgenommen. Am Ende der Nahrungskette steht dann der Mensch, der diesen giftigen Stoff letztendlich zu sich nimmt, ohne sich überhaupt darüber bewusst zu sein. Obwohl TBT auf jeden Fall schädlich ist, sollte man jedoch beachten, dass ein normalgewichtiger Erwachsener etwa ein Kilogramm Fisch täglich essen müsste, um eine für ihn lebensgefährliche Menge TBT zu sich zu nehmen.

 
Die Angst der Verbraucher ist trotzdem verständlich und man sollte sich Fische vorsichtig aussuchen. Sie dürfen auf dem Tisch nämlich nicht fehlen, da sie lebenswichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten. Vor allem Fische wie Lachs und Hering sind reich an Omega-3-Fettsäuren und somit wichtig für Herz und Kreislauf. Viele Menschen greifen daher immer öfter auf Omega 3 Kapseln zurück. Diese sind eine gute Alternative auch für diejenige, denen Fisch im Allgemeinen nicht so sehr mundet. Die Auswahl ist groß, am besten sollte man für einen Händler optieren, der, wie auch Glucosamine.com, einzig natürliche Omega 3 Kapseln mit Fischöl aus speziell ausgewähltem und gereinigtem Fisch anbietet.

 
Es ist aber nicht nur die Umweltverschmutzung, die zur Verunreinigung unserer Lebensmitteln führen kann. Auch die Aufbewahrung der Lebensmittel stellt eine große Gefahr dar. Bei Dosenprodukten wird Bisphenol-A-Diglycidylether (BADGE) für die Innenbeschichtung verwendet, welches vor allem durch einen fettigen Inhalt gelöst wird und somit in die Lebensmittel gelangt. Auch wenn die Werte in Konservendosen in Deutschland um die 0,1 mg/kg liegen (der Grenzwert liegt bei 1 mg/kg), sollten die Lebensmittel nicht in geöffneten Dosen aufbewahrt, sondern sofort in ein Glasgefäß umgefüllt werden. Denn auch die Aufbewahrung ist von großer Bedeutung. Zum Beispiel Fisch sollte generell sofort zubereitet und verzehrt werden, da er nur bei niedrigen Temperaturen (um die zwei Grad Celsius) und für kurze Zeit frisch gehalten werden kann.

 
Die Konsequenzen der Umweltverschmutzung bekommt der Mensch immer stärker zu spüren. Die mit Schadstoffen belasteten Lebensmittel sind leider keine Ausnahme. Man sollte aber trotzdem auf einen gesunden Ernährungsplan mit mindestens einer Fischmahlzeit pro Woche nicht verzichten. Wer auf die richtige Hygiene und Aufbewahrung achtet und sich aktiv über die Herkunft der Lebensmittel informiert, sollte sich keine Sorgen machen, denn der regelmäßige Konsum von fetthaltigem Fisch kommt der Gesundheit in jedem Fall zugute.

 

Bildquelle: fish-926108_1920_pixabay

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Datum
04.04.2016

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