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Tagung der Herbert-Gruhl-Gesellschaft

Tagung der Herbert-Gruhl-Gesellschaft, 5.-7. Oktober 2012, Neuenburg a. Rh.

Alternativlos in die Katastrophe?

Warnende Stimmen gegenĂŒber der Nutzung der Atomkraft gibt es schon lange, deutlich vernehmbar von Holger Strohm und Herbert Gruhl schon in den 1970er Jahren. Die Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima folgten. Doch der Atomkraftnutzung wird international weiterhin eine Zukunft eingerĂ€umt. Wird durch Katastrophen nicht genug gelernt? Gibt es ĂŒberhaupt Alternativen zu einem selbstzerstörerischen Kurs des Menschen?

Freitag:

      • 20.00 Uhr Baden-WĂŒrttemberg-Premiere des Filmes „Friedlich in die Katastrophe“ mit anschließender Diskussion mit dem Autor und Filmproduzenten Holger Strohm*

Samstag:

Bis 09.00 Uhr  FrĂŒhstĂŒck

      • Ab 9.00 Uhr Die ungelöste Energiefrage I: Problemzone Energieverschwendung (Friedhelm Meßmer)
      • Ab 10.15 Uhr Kaffeepause
      • Ab 10.30 Uhr Die ungelöste Energiefrage II: Vom Nutzen und Nachteil der Alternativenergien (Friedhelm Meßmer)
      • Ab 12 Uhr Mittagessen
      • Ab 13.00 Uhr Das Wunder des Seins und seine Zerstörung (Buchleseung mit Holger Strohm)
      • Ab 14.30 Uhr Kaffeepause
      • Um 15.15 Uhr Fahrt nach Badenweiler im SĂŒdschwarzwald
      • Ab 15.30 Uhr In Badenweiler Besichtigung von Europas grĂ¶ĂŸter römischer Badruine nördlich der Alpen
      • Um 17.45 Uhr RĂŒckfahrt nach Neuenburg
      • Um 18.00 Uhr Ankunft im „Neuenburger Hof“
      • Ab 18.15. Uhr Abendessen
      • 19.15 Uhr Mitgliederversammlung der HGG
      • Ab ca. 20.15 Uhr Ausgang

Sonntag:

      • Ab 9.00 Uhr Eine Ortsbestimmung des Menschen in der wissenschaftlichen Zivilisation. Überlegungen Wider die Wirklichkeitsverweigerung (Volker Kempf)
      • Ab 10.15 Uhr Schlußdiskussion
      • Ab 10.45 Uhr Fußmarsch an den Rhein
      • Ab 11.15 Uhr Mittagessen im Restaurant „Zum kleinen Hecht“
      • Um 12.00 Uhr Ende
  • Tagungs- und Diskussionsleitung: Wolfram Bednarski, Volker Kempf
  • Die Referenten: Dr. Holger Strohm (geb. 1942) wurde 2012 von der Herbert-Gruhl-Gesellschaft fĂŒr den Alternativen Nobelpreis vorgeschlagen. Er studierte Fertigungstechnik, Betriebskommunikation und Erziehungswissenschaften. Er war als SachverstĂ€ndiger u.a. fĂŒr die US-ERDA in Fragen der Reaktorsicherheit, fĂŒr den Vorsitzenden des US-Senates Committee on Government Operations fĂŒr Atombombenexport und nuklearer Terrorismus sowie fĂŒr den Innenausschuß des Deutschen Bundestages fĂŒr Reaktorökonomie und organisatorische Sicherheit tĂ€tig. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, darunter sein einschlĂ€giges Werk “Friedlich in die Katastrophe”.
  • Friedhelm Meßmer (geb. 1940), staatlich geprĂŒfter Elektrotechniker, selbstĂ€ndiger Entwickler und Patentinhaber im elektrischen Speicherbereich.
  • Volker Kempf (geb. 1968), Soziologe, Autor mehrerer BĂŒcher und Vorsitzender der Herbert-Gruhl-Gesellschaft e.V.
  • Wolfram Bednarski (geb. 1947), Kaufmann, MitbegrĂŒnder der GrĂŒnen Aktion Zukunft (GAZ), stellvertretender Vorsitzender der Herbert-Gruhl-Gesellschaft e.V.
  • Veranstaltungsort: Der Kinobesuch am Freitag, den 5. Oktober, findet im Kino Stadthaus, Neuenburg a. Rh, Marktplatz 1 statt. Am folgenden Samstag und Sonntag finden die Tagungsveranstaltungen im „Neuenburger Hof“ statt. Die TagungsgebĂŒhr betrĂ€gt fĂŒr Nichtmitglieder 20 Euro, die Teilnahme nur an einzelnen VortrĂ€gen ist möglich. Kontakt ĂŒber die HGG.

    ________________________________________________________________

    * In Zusammenarbeit mit der HGG finden weitere Kinotermine in der Region mit FilmvorfĂŒhrungen “Friedlich in die Katastrophe” und Diskussionen mit Holger Strohm statt:
    – 8. Oktober 2012 in Neustadt im Schwarzwald, Krone-Theater
    – 9. Oktober 2012 in Kenzingen, Kenzinger Löwenlichtspiele

     

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Datum
09.09.2012

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1 Kommentare zum Artikel “Tagung der Herbert-Gruhl-Gesellschaft”


  1. UB meint:
    12.09.2012 um 02:12


    Es ist erschreckend, wie wenig Wissen ĂŒber die NaturkreislĂ€ufe und ökologische ZusammenhĂ€nge gerade im Spektrum der rechten Parteien existiert. Gerade weil sich diese auf Heimat und IdentitĂ€t berufen, ist das Wissen ĂŒber die NaturzusammenhĂ€ngen katastrophal. Aber auch bei den anderen politischen Parteien scheint sich der Umweltschutz nur noch auf Klimaschutz reduziert zu haben (sie den Beitrag von den Metereologen Alexander ThĂŒne).
    Hier mal ein Beispiel aus den Honigmann-Blog am 07.09., wo es um Überbevölkerung und um Umweltzerstörung ging. Von den sonst so klugen Schreiberlingen konnte niemand etwas dazu anfangen. So meinten einige, daß durchaus noch 20 Mrd. Erdlinge Platz auf diesen Planeten hĂ€tten, ohne Folgen fĂŒr die Umwelt. Selbst der Autor des Beitrags war schwer enttĂ€uscht ĂŒber das Unwissen.

    http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/09/07/der-schleichende-tod-ist-da-uberbevolkerung/#comments

    Es wird Zeit, daß mal die Herbert-Gruhl-Gesellschaft aus dem Knigg kommt und dieses Wissen wieder auffrischt, wie es vor ĂŒber 30 Jahren noch ĂŒblich war.