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Wer hat´s erfunden? – In Deutschland produzierte kompostierbare Öko-Kleidung

kompostieren

Ökologisch bewußte Zeitgenossen achten beim Einkauf auf Vermeidung von Verpackungsmüll, Kaufen ihre Nahrungsmittel im Bioladen und versuchen bei alltäglichen Gebrauchsgütern und Werkstoffen nach Möglichkeit auf Biokunststoffe umzusteigen. Wie sieht´s aber mit der Kleidung aus? Kaum ein Produkt weist eine größere Chemikalien-Belastung auf, von den Ausgangsmaterialien, insbesondere bei auf Erdölbasis hergestellten Kunstfasern, bis hin zu Farben und Drucken etc. Und bedauerlicherweise ist selbst bei der Verarbeitung von Naturfasern wie beispielsweise Baumwolle, Wolle, Jute, Leinen oder Hanf nicht sicher, ob Druckfarben oder Applikationen schadstoffrei sind bzw. eine Behandlung mit Weichmachern erfolgte oder das Kleidungsstück mittels chemischer Behandlung einlaufsicher gemacht wurde. Selbst die zahlreichen Öko-Kleidung-Siegel geben darüber keinen Aufschluß.

Das Textilunternehmen Trigema des als konservativ bekannten Eigentümers und Geschäftsführers Wolfgang Grupp verfügt über eine Modelinie, die mit dem einzigen Siegel ausgezeichnet ist, das sogar die Kompostierbarkeit von ökologischer Kleidung garantiert und somit den zu 100 Prozent vollständig ökologischen Charakter der Kleidungsstücke belegt. Es handelt sich um das vom Institut „EPEA – Internationale Umweltforschung“ (http://www.epea.com/) verliehenen Cradle-to-Cradle-Zertifikat. „Umwelt & Aktiv“ berichtete früher bereits zum Prinzip Cradle-to-Cradle und dessen geistigen Vorreiter Prof. Dr. Braungart; siehe: http://www.umweltundaktiv.de/umweltschutz/cradle-to-cradle-wirtschaften-ohne-muell/. Trigema, das im Übrigen ausschließlich am Standort Deutschland produziert, wurde bereits im Jahr 2010 auf der Weltausstellung in Shanghai für seine Weltneuheit des ersten kompostierbaren T-Shirts mit dem „Innovator-Award“ ausgezeichnet.

Wer nun glaubt, die kompostierbare Öko-Kleidung von Trigema gleiche altbackenen Hippy-Klamotten und würde modernen Ästhetikansprüchen nicht gerecht, der irrt gewaltig und möge sich selbst über die nachfolgend beiden Weltnetz-Verweise bezüglich der ökologischen Modelinie „Change“ überzeugen.

Produkte für Frauen:

https://www.trigema.de/damen-freizeitmode/TRIGEMA-Change/?utm_source=blog&utm_medium=beitragslink&utm_campaign=oeko-kleidung

Produkte für Herren:

https://www.trigema.de/herren/trigema-change/?utm_source=blog&utm_medium=beitragslink&utm_campaign=oeko-kleidung

„Umwelt & Aktiv“ meint: umweltschonende Produktion am Heimatstandort ist bester ökonomischer Öko-Patriotismus!

Ihr

Gerhard Keil

Bildquelle: 503460_web_R_K_B_by_Erika Hartmann_pixelio.de

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Datum
09.11.2017

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