Umwelt & Aktiv

Das Magazin fĂĽr gesamtheitliches Denken

Das Magazin fĂĽr ganzheitliches Denken

Umweltschutz, Tierschutz, Heimatschutz

Ausgabe 1 – 2019

Einige tausend Schüler schwänzen derzeit – medial stark beachtet – die Schule, um das Klima zu „retten“. Selbstverständlich ist es das Privileg der Jugend, die Taten und Ansichten vorangegangener Generationen zu hinterfragen und wo nötig (oder auch nicht) Veränderungen vorzunehmen. Dumm daran ist nur, wenn die Jugend eine Debatte führt, ohne umfassend informiert zu sein. Klimaschutz (eine Erörterung darüber, ob das Klima überhaupt geschützt oder gar gerettet werden kann, würde hier zu weit führen) ist im weitesten Sinne auch Heimatschutz und damit auch ein zentrales Anliegen von Umwelt & Aktiv.

Das wohl bekannteste Gesicht dieser weltweiten Schüler- und Studentenproteste ist die am Asperger-Syndrom leidende Schwedin Greta Thunberg. Thunberg möchte nach eigenen Angaben mit ihrem Protest erreichen, daß Schweden das Übereinkommen von Paris einhält. In dem genannten Abkommen werden drei Ziele festgehalten:

(a) Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2 Â°C ĂĽber dem vorindustriellen Niveau, wenn möglich auf 1,5 Â°C ĂĽber dem vorindustriellen Niveau. Dadurch sollen die Risiken und Auswirkungen des Klimawandels deutlich reduziert werden;

(b) Die Stärkung der Fähigkeit, sich durch eine Förderung der Klimaresistenz und geringeren Treibhausgasemissionen an die nachteiligen Auswirkungen des Klimawandels anzupassen. Dieses soll in einer Weise geschehen, die nicht die Nahrungsmittelproduktion bedroht;

(c) Vereinbarkeit der Finanzströme mit einem Weg hin zu niedrigeren Treibhausgasemissionen und klimaresistenter Entwicklung.

Medial und politisch oft beschworen wird dabei das schöne Wort der „Nachhaltigkeit“, assoziiert diese doch den verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen. Auch auf den Schülerdemos sieht man Plakate mit Forderungen in diese Richtung. Warum es sich dabei aber (leider) nur um ein schönes Märchen handelt, skizziert unsere Autorin Laura Horn in der Titelgeschichte zu dieser Ausgabe ab Seite 9.

Unser Engagement für heimatliebenden Tier- und Naturschutz ist heute wichtiger denn je. Besonders die deutsche Naturphilosophie von Friedrich Wilhelm Joseph Schelling steht dabei für die Gedankenwelt, die uns von der derzeitigen Finanz- und Politikelite trennt. Schellings Verdienst ist die philosophische Aufarbeitung, warum die Natur und der naturbewußte Mensch und der materialistische Gedanke in einem nicht zu lösenden Widerspruch stehen. Wolfram Eggja stellt Ihnen diesen Mann vor, der einmal sagte: „Wir haben eine ältere Offenbarung als jede geschriebene, die Natur.“

Diese und viele weitere Themen finden Sie in dieser Ausgabe 1/2019, bei deren LektĂĽre wir Ihnen viel Freude und die eine oder andere interessante Erkenntnis wĂĽnschen.

Verwandte Artikel:

  • Keine gefunden

Artikel-Metadaten

Datum
04.04.2019

Kategorie

Schlagwörter



Kommentare sind nicht mehr zugelassen.