<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Umwelt &#38; Aktiv &#187; Tierschutz</title>
	<atom:link href="http://www.umweltundaktiv.de/category/tierschutz/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.umweltundaktiv.de</link>
	<description>Das Magazin für gesamtheitliches Denken</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 22:12:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>&#8220;Wir haben es satt!&#8221; &#8211; Demo in Berlin</title>
		<link>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/wir-haben-es-satt-demo-in-berlin/</link>
		<comments>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/wir-haben-es-satt-demo-in-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 18:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bauern]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Massentierhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[Tierquälerei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.umweltundaktiv.de/?p=624</guid>
		<description><![CDATA[Ende Januar gingen Verbraucher, Umweltorganisationen, Tierschützer, Imker und Bauern gemeinsam auf die Straße und forderten von der Bundesregierung „Bauernhöfe statt Agrarindustrie“. Über 23.000 Menschen kamen in Berlin zusammen und demonstrierten gegen Lebensmittelskandale, Gentechnik im Essen und Tierquälerei in Massentieranlagen. Sie setzten sich für eine bäuerliche, ökologische und zukunftsfähige Landwirtschaft ein Die Köchin, Gastronomin und Buchautorin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2012/02/massentierhaltung.jpg"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2012/02/massentierhaltung.jpg" alt="" title="massentierhaltung" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-625" /></a>Ende Januar gingen Verbraucher, Umweltorganisationen, Tierschützer, Imker und Bauern gemeinsam auf die Straße und forderten von der Bundesregierung „Bauernhöfe statt Agrarindustrie“. </p>
<p>Über 23.000 Menschen kamen in Berlin zusammen und demonstrierten gegen Lebensmittelskandale, Gentechnik im Essen und Tierquälerei in Massentieranlagen. Sie setzten sich für eine bäuerliche, ökologische und zukunftsfähige Landwirtschaft ein</p>
<p>Die Köchin, Gastronomin und Buchautorin Sarah Wiener sagte: „Jüngst wurden antibiotikaresistente Keime in Hühnerfleisch gefunden &#8211; dies ist  vermutlich nur die Spitze des Eisbergs. Wir haben diese ständigen Lebensmittelskandale satt. Es ist höchste Zeit, daß endlich grundlegende Konsequenzen daraus gezogen werden. Wir müssen weg von der Agrarindustrie, hin zu einer bäuerlichen und nachhaltigen Landwirtschaft.&#8221;</p>
<p>Der Jung-Bauer Moritz Schäfer von der jungen  Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (jAbL) betonte: „Unser breiter Protest gegen die Agrogentechnik wirkt: BASF mußte ihre Gentech-Kartoffel in Europa aufgeben, da die gesellschaftliche und bäuerliche Akzeptanz fehlt. Es ist auch eine schallende Ohrfeige für die Bundesregierung, denn die Amflora von der BASF war die erste Kartoffel, die es in einen Koalitionsvertrag schaffte. Auch in der EU-Agrarpolitik forciert Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner bislang die Agrarindustrie. Und das, obwohl Klimawandel, Hungerkrisen und das Höfesterben die agrarindustriellen Strukturen verschärfen. Die EU- Direktzahlungen müssen an Arbeitskräfte und Umweltleistungen gebunden und nach oben gekappt werden und dürfen nicht die Agrarindustrie mästen! Dann finden sie auch gesellschaftliche Akzeptanz.“</p>
<p>Auch der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder, stellte fest:<br />
&#8220;Es geht um die Systemfrage: Lassen wir es weiter zu, Tiere in Haltungssysteme zu zwingen, die ihnen Schmerzen und Leid zufügen? Denn das ist heute Alltag für Millionen von Tieren. In den Intensivhaltungen leiden sie direkt. Unter den Folgen leiden aber auch Umwelt, Bäuerinnen und Bauern sowie Verbraucherinnen und Verbraucher. Daher braucht es den Schulterschluß der gesellschaftlichen Gruppen. Wir kämpfen für mehr Tierwohl im Stall, gegen Gentechnik-Futtermittelimporte aus Übersee und für mehr Unterstützung der bäuerlichen, artgerechten Landwirtschaft.&#8221;</p>
<p>Abzuwarten bleibt, ob Bundeskanzlerin Angela Merkel einer Neuausrichtung der Landwirtschaftspolitik stattgeben wird. Wohl eher nicht, denn sie hält nach wie vor an der Brüsseler EU-Agrarpolitik fest. Bisher ist die Politik doch nur der Steigbügelhalter der Agrarindustrie. Wie bereits von vielen Umweltorganisationen und ökologischen Vereinigungen mehrfach gefordert, müssen die Agrarzahlungen endlich an ökologische, soziale und tierschutzorientierte Standards angepaßt werden. Lediglich die Großbetriebe profitieren seit Jahrzehnten von der EU-Politik. Die kleinen Bauern bekommen nicht einmal einen Bruchteil von dem, was den Giganten der Branche zukommt. Ohne eine Wende wird das Bauernsterben kein Ende finden. Dabei ist es doch die bäuerliche Kulturlandschaft, die unsere Heimat auszeichnet.</p>
<p><em>Bildquelle: uschi dreiucker  / pixelio.de</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/wir-haben-es-satt-demo-in-berlin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Grausame Tötungen von Straßenhunden für die Fussball-EM 2012 in der Ukraine</title>
		<link>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/grausame-totungen-von-strasenhunden-fur-die-fussball-em-2012-in-der-ukraine/</link>
		<comments>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/grausame-totungen-von-strasenhunden-fur-die-fussball-em-2012-in-der-ukraine/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 10:32:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Hundefänger]]></category>
		<category><![CDATA[Massentötungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rumänien]]></category>
		<category><![CDATA[Tierquälereien]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.umweltundaktiv.de/?p=589</guid>
		<description><![CDATA[In der Ukraine gibt es schätzungsweise 200.000 Straßenhunde, allein in Kiew leben bis zu 15.000 herrenlose Tiere. Diese sollen im Vorfeld der Europameisterschaften 2012 aus dem Stadtbild verbannt werden, mit grausamsten Methoden: Staatliche Hundefänger verfolgen die sog. Streuner, um sie brutal zu erschlagen, zu erschießen, zu vergiften oder lebendig zu verbrennen. Gerüchten zufolge erhalten die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/11/armerhund.jpg"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/11/armerhund.jpg" alt="" title="armerhund" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-591" /></a>In der Ukraine gibt es schätzungsweise 200.000 Straßenhunde, allein in Kiew leben bis zu 15.000 herrenlose Tiere. Diese sollen im Vorfeld der Europameisterschaften 2012 aus dem Stadtbild verbannt werden, mit grausamsten Methoden: Staatliche Hundefänger verfolgen die sog. Streuner, um sie brutal zu erschlagen, zu erschießen, zu vergiften oder lebendig zu verbrennen. Gerüchten zufolge erhalten die Bürgermeister der EM-Städte pro totem Hund 25 Euro Kopfgeld von der Regierung.<br />
Lange war die Koexistenz zwischen Mensch und Tier weitgehend problemlos, doch streunende Hunde sind nicht gut fürs Straßenbild, wenn anläßlich des Fußball-Großereignisses ganz Europa zuschaut.<br />
Nachdem Tierfreunde und -schützer das brutale Vorgehen bekannt machten und internationale Kritik und eine Protestwelle folgte, scheint sich abzuzeichnen, daß zumindest das massenhafte Töten verboten werden soll. Stattdessen seien die Behörden angewiesen worden, den Bestand an herrenlosen Hunden zu ermitteln, damit die Daten als Grundlage für den Bau von Tierheimen sowie für die Sterilisation der Streuner verwendet werden können. Inwieweit diese Maßnahmen realisiert werden, wird sich zeigen &#8211; Tierschützer sind skeptisch, möglicherweise sollen diese Versprechen nur dazu dienen, daß sich die Empörung wieder legt. </p>
<p>Tierfreunde werden sich erinnern: Bereits 2004 zeigte sich ein ähnliches Bild von massenhaften Hundetötungen anläßlich der Olympischen Sommerspiele in Athen. Der &#8220;Olympische Frieden&#8221; galt für die armen Straßenhunde nicht.</p>
<p>Aus dem Nachbarland Rumänien kommen ebenfalls keine guten Nachrichten, hier sollen die Massentötungen von Straßenhunden erst beginnen. Das rumänische Parlament billigte am 22. Nov. 2011 mit großer Mehrheit ein Gesetz zur Tötung herrenloser Hunde. Die Zahl der Streuner wird allein in Bukarest auf 50.000 geschätzt. Anstatt das Problem mit Sterilisationen anzugehen, wird auch hier das brutalste aller Mittel angewandt. Möglicherweise können auch hier Protestaktionen ein Umdenken und Handeln erreichen!</p>
<p>Bildquelle: Soja31 / pixelio.de</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/grausame-totungen-von-strasenhunden-fur-die-fussball-em-2012-in-der-ukraine/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zuviel Antibiotika: Rußland verzichtet auf deutsche Schweine</title>
		<link>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/zuviel-antibiotika-rusland-verzichtet-auf-deutsche-schweine/</link>
		<comments>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/zuviel-antibiotika-rusland-verzichtet-auf-deutsche-schweine/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 11:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Antibiotika]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Massentierhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Schweine]]></category>
		<category><![CDATA[Tierhaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.umweltundaktiv.de/?p=585</guid>
		<description><![CDATA[Da Deutschland den Anforderungen hinsichtlich des Einsatzes von Antibiotika bei Schweinen nicht nachkommt, stellt Rußland die Importe von lebenden Schweinen aus der Bundesrepublik ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/11/schweinemast.jpg"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/11/schweinemast.jpg" alt="" title="schweinemast" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-586" /></a>Da Deutschland den Anforderungen hinsichtlich des Einsatzes von Antibiotika bei Schweinen nicht nachkommt, stellt Rußland die Importe von lebenden Schweinen aus der Bundesrepublik ein. Wie der Chef der russischen Agraraufsichtsbehörde &#8211; Sergej Dankwert &#8211; erläuterte, dürfen die Schweine 30 Tage vor ihrem Verkauf nach Rußland keine Antibiotika mehr bekommen. Bei einer Inspektion habe sich allerdings herausgestellt, daß dies nicht der Fall sei. So müsse Rußland nach Erhalt der lebenden Schweine noch einen Monat warten, da den Tieren eine Woche zuvor noch ein Antibiotikum verabreicht worden sei. Die Bundesrepublik könne nicht sicherstellen, daß die Tiere 30 Tage vor Verkauf kein Antibiotika mehr erhalten haben. Im vergangenen Jahr hat Rußland noch 120.000 Tiere aus der Bundesrepublik erhalten. Im Jahr davor waren es sogar 247.000 Tiere. </p>
<p>Durchschnittlich werden in Deutschland rund 8,7 Mio. Kilo Fleisch <em>(1)</em> erzeugt. Davon entfallen rund 63 Prozent auf Schweinefleisch, wovon wiederum 99 Prozent aus konventioneller Haltung stammen. Um Epidemien vorzubeugen, greifen Schweinezüchter in der Regel sehr häufig zu Antibiotika. Dies hat zur Folge, daß der starke Einsatz Keime resistent werden läßt, die durch den Fleischverzehr in den menschlichen Körper gelangen. </p>
<p>Erschreckend, daß dieser Mißstand Rußland auffällt, während die eigene Regierung seit Jahren untätig darüber hinweg sieht. Und dabei handelt es sich nicht nur um Schweinefleisch. Eine Studie des Verbraucherschutzministeriums Nordrhein-Westfalen wies kürzlich bei 83 Prozent der getesteten Hähnchen antimikrobiell wirksame Mittel nach. Daraufhin reagierte Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner mit einem entsprechenden Maßnahmenpaket, das stärkere Kontrollen beinhalten soll. Eine wirkliche Alternative ist dieses Vorhaben jedoch nicht. Denn auch heute schon unterliegt der Einsatz von Antibiotika dem Arzneimittelgesetz, wonach Antibiotika nur zur Behandlung kranker Tiere eingesetzt werden darf. Doch welcher Kontrolleur kann rückwirkend die vermeintliche Erkrankung eines Tieres feststellen? Wer entscheidet, ob das Tier tatsächlich Antibiotika benötigte oder nicht. Der Veterinär? In den meisten Fällen schon. Aber auch sie neigen dazu, äußerst schnell Antibiotika zu verabreichen. So lassen sich Krankheiten binnen weniger Tage in den Griff bekommen, zumindest vordergründig. Zusätzlich schrecken Schweinezüchter in Einzelfällen nicht davor zurück, Antibiotika als Wachstumsförderer zu gebrauchen. Kleinere Wunden, die den Antibiotika-Einsatz legitimieren, finden sich in Zeiten der Massentierhaltung immer. Die EU hat zwar Antibiotika aus den Futtertrögen verbannt, der vorbeugende Einsatz von Medikamenten gehört jedoch weiterhin zum Tagesgeschäft. </p>
<p>Ein Problem, das längst bekannt ist. Bereits im Jahr 2005 berichtete „Öko-Test“ von hohen Belastungen. Viele Antibiotika sind nicht mehr wirksam. Gerade in Industrienationen nehmen bakterielle Infektionserkrankungen wieder zu, weil viele Erreger Resistenzen gegen Antibiotika entwickelt haben. Eine Gefahr, die nicht nur Tiere langfristig schwächt, sondern für den Menschen tödlich enden kann. Lediglich 0,5 Prozent der Schweineproduktion entfällt auf den ökologischen Sektor. In der ökologischen Landwirtschaft gibt es keine Antibiotika im Fleisch. Antibiotika, Tiermehle, hormonelle Masthilfen, synthetische Futterzusätze und gentechnisch veränderte Pflanzen sind dort tabu. Ist Ihnen Ihre Gesundheit etwas wert, dann greifen Sie auf gesundes, ökologisches Fleisch zurück!</p>
<p><em>(1) Quelle Bundesverband der Deutschen Fleischwarenindustrie e.V. (2010)</p>
<p>Bildquelle: soylent-network.com</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/zuviel-antibiotika-rusland-verzichtet-auf-deutsche-schweine/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Wolf wird heimisch</title>
		<link>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/der-wolf-wird-heimisch/</link>
		<comments>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/der-wolf-wird-heimisch/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 09:17:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederansiedlung]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.umweltundaktiv.de/?p=579</guid>
		<description><![CDATA[150 Jahre ist es her, als der letzte Wolf in Sachsen erlegt worden war. Seit einigen Jahren leben wieder Wölfe in Deutschland. Dort, wo der letzte Wolf starb, wurden 2000 erstmals wieder Wolfswelpen von einer in Freiheit lebenden Wölfin geboren – in der Oberlausitz. Derzeit leben wieder etwa 35 Wölfe in Deutschland. 12 Rudel, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/10/wolf.jpg"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/10/wolf.jpg" alt="" title="wolf" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-580" /></a>150 Jahre ist es her, als der letzte Wolf in Sachsen erlegt worden war. Seit einigen Jahren leben wieder Wölfe in Deutschland. Dort, wo der letzte Wolf starb, wurden 2000 erstmals wieder Wolfswelpen von einer in Freiheit lebenden Wölfin geboren – in der Oberlausitz. Derzeit leben wieder etwa 35 Wölfe in Deutschland. 12 Rudel, in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg sind heimisch geworden. Einzelne Tiere wurden in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Hessen und Bayern gesichtet. </p>
<p>Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) stellte vergangene Woche eine Studie zur Ausbreitung der Wölfe in Deutschland vor. Grundsätzlich können sich alle Bundesländer auf den alten, neuen Bewohner einstellen. Denkbar sind vor allem Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Denn der Teutoburger Wald oder die Eifel bieten optimale Lebensbedingungen für Isegrim und Giermund. &#8220;Man sollte sich überall in Deutschland auf das Erscheinen des Wolfs einstellen und ein möglichst konfliktfreies Miteinander von Menschen und Wölfen sicherstellen&#8221;, sagte BfN-Präsidentin Beate Jessel. &#8220;Wölfe brauchen keine Wildnis, sondern können sich auch in unserer Kulturlandschaft an die unterschiedlichsten Lebensräume anpassen.&#8221;</p>
<p>Mit der Pilotstudie wollte das Bundesamt für Naturschutz (BfN) die Wanderwege erkunden und herausfinden, wie sich Wölfe verhalten und ob sie in Deutschland tatsächlich überleben können. Die Studie war insofern einmalig in Europa, als daß Satelliten die Wanderwege der Vierbeiner über Monate hinweg aufzeichneten. Sechs Jungtiere wurden mit GPS-Sendern ausgestattet, die zwei Jahre lang Informationen über die Wanderwege der Wölfe lieferten. Ergebnis war, daß der Wolf ganze 70 Kilometer pro Tag ohne weiteres zurücklegen kann.</p>
<p>Der beobachtete Wolf Alan beispielsweise entfernte sich schon mit zwölf Monaten von seinem Rudel in Sachsen und lief in zwei Monaten 1.550 Kilometer weit bis nach Weißrußland. Dabei überquerte er Autobahnen, durchschwamm die Weichsel und die Oder und überwand irgendwie die überwiegend mit Elektrozäunen gesicherte Grenze zwischen Polen und Weißrußland.</p>
<p>Auch wenn der Wolf in den Köpfen der Menschen weiterhin als sagenumwobenes und gefährliches Tier gilt, stellt er keine Gefahr dar. Wölfe sind sehr scheue Tiere, die sofort die Flucht ergreifen, wenn sie einen Menschen sehen oder dessen Witterung aufnehmen. Das „Rotkäppchensyndrom“, also die Angst mancher Menschen vor Wölfen, ist völlig unbegründet. Selbst der gezielte Angriff auf Nutztiere kommt nur äußerst selten vor. Vielmehr war der Wolf über Jahrhunderte hinweg ein fester Bestandteil unserer Tierwelt. Es wäre doch schade, dieses anmutende Tier für immer zu verlieren. Die Wiederansiedlung des Wolfes wird übrigens von der Mehrheit der Deutschen unterstützt. Die Umfrage der Umweltschutzorganisation BUND ergab, daß 79 Prozent der Bundesbürger nichts gegen eine Rückkehr der scheuen Raubtiere haben. Ein tolles Ergebnis, für jeden Artenschützer.</p>
<p><em>Bildquelle: Daniel Arnold / pixelio.de</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/der-wolf-wird-heimisch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bundesrat kippt Duldung von Käfighaltung</title>
		<link>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/bundesrat-kippt-duldung-von-kafighaltung/</link>
		<comments>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/bundesrat-kippt-duldung-von-kafighaltung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 08:29:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Käfighaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Massentierhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Nutztiere]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Tierhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Tierquälerei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.umweltundaktiv.de/?p=566</guid>
		<description><![CDATA[Die Entscheidung vom 23.09.2011 des Bundesrates läßt hoffen: Ein Sieg für alle Tierschützer und Gegner der Käfighaltung. Dem Antrag des Bundesagrarministeriums, die Genehmigungen für die Haltung in Kleingruppenkäfige bis 2035 zu verlängern, wurde nicht statt gegeben. Es bleibt beim Stichtag. Bis zum 31. März 2012 muß eine Neuregelung erfolgen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/09/kaefighaltung.jpg"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/09/kaefighaltung.jpg" alt="" title="kaefighaltung" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-567" /></a>Die Entscheidung vom 23.09.2011 des Bundesrates läßt hoffen: Ein Sieg für alle Tierschützer und Gegner der Käfighaltung. Dem Antrag des Bundesagrarministeriums, die Genehmigungen für die Haltung in Kleingruppenkäfige bis 2035 zu verlängern, wurde nicht statt gegeben. Es bleibt beim Stichtag. Bis zum 31. März 2012 muß eine Neuregelung erfolgen.</p>
<p>Obwohl Bundesministerin Ilse Aigner (CSU) im Februar 2011 noch das Ende der Käfighaltung postulierte, sprach sie sich nun für die Duldung von Kleingruppenkäfige für Legehennen bis 2035 aus. Ein bloßes Lippenbekenntnis? Die Ernsthaftigkeit ihres „Tierschutzpaketes“ war ohnehin fraglich, denn schließlich handelte es sich um ihren Parteikollege Horst Seehofer (CSU), der 2006 die Hühnerhaltung in Kleingruppen als Ersatz für die verbotene konventionelle Käfighaltung einführte.</p>
<p>Tierschützer kritisieren diese Kleingruppenhaltung, die keine wesentliche Verbesserung für die Tiere darstellt. Die Fläche pro Tier ist kaum größer als ein DIN-A4-Blatt. Bereits am 12.10.2010 erklärte das Bundesverfassungsgericht, nach einer Klage der Landesregierung Rheinland-Pfalz, die Verordnung für die Haltung von Legehennen in Kleingruppenkäfigen für nichtig.</p>
<p>Für Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, war der Verordnungsentwurf von Ilse Aigner inakzeptabel. Umso mehr begrüßt er die Entscheidung des Bundesrates und erklärte kurz nach der Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses: &#8220;Das ist ein Lichtblick für die Hühner in Käfigen. Wir freuen uns, daß es gelungen ist, diese noch für Jahrzehnte von der Bundesregierung vorgesehene Qualhaltung vorerst zu stoppen. Die Niederlage der Bundesregierung ist ein Etappensieg für den Tierschutz. Unser Dank gilt der Landesregierung Rheinland-Pfalz, aber auch den anderen Bundesländern, die diesen Beschluß heute gefaßt haben. Wir kämpfen weiter, um einen zeitnahen Ausstieg aus der Käfighaltung zu erreichen.</p>
<p>Die dominierende Haltungsform deutscher Eiererzeuger ist inzwischen die Bodenhaltung mit gut 19 Millionen Tieren. Sie hat die Käfighaltung glücklicherweise abgelöst. Im Einkaufskorb der Verbraucher landen nahezu keine Käfigeier mehr. Gebrauch finden Produkte aus Käfighaltung jedoch weiterhin in der Industrie und im Gastgewerbe. Hier muß der Druck wachsen! Umwelt und Aktiv spricht sich für eine ökologische Freilandhaltung aus und hofft, daß diese artgerechte Form der Haltung Standard wird.</p>
<p><strong>Aus welcher Haltung ein Ei stammt, zeigt der Stempel auf der Schale:</strong></p>
<p>0 = ökologische Erzeugung<br />
1 = Freilandhaltung<br />
2 = Bodenhaltung<br />
3 = Käfighaltung</p>
<p><i>Bildquelle: PeTADeutschland &#8211; pixelio.de</i></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/bundesrat-kippt-duldung-von-kafighaltung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„Das System Wiesenhof“</title>
		<link>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/%e2%80%9edas-system-wiesenhof%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/%e2%80%9edas-system-wiesenhof%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 08:49:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Geflügel]]></category>
		<category><![CDATA[Geflügelmast]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Massentierhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Mastbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Nutztiere]]></category>
		<category><![CDATA[Tierhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Tierquälerei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.umweltundaktiv.de/?p=545</guid>
		<description><![CDATA[Die ARD berichtete im Rahmen ihrer Dokumentationsreihe „Exklusiv“ über den zur PHW-Gruppe gehörenden Geflügelproduzenten Wiesenhof und veröffentlichte erschreckendes Filmmaterial. Statt der vom Konzern suggerierten Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt fanden die Journalisten eine verabscheuungswürdige Hühnerhaltung vor. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/09/das-system-wiesenhof.jpg"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/09/das-system-wiesenhof.jpg" alt="Das System Wiesenhof" title="Das System Wiesenhof" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-546" /></a>Die ARD berichtete im Rahmen ihrer Dokumentationsreihe „Exklusiv“ über den zur PHW-Gruppe gehörenden Geflügelproduzenten Wiesenhof und veröffentlichte erschreckendes Filmmaterial. Statt der vom Konzern suggerierten Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt fanden die Journalisten eine verabscheuungswürdige Hühnerhaltung vor. Während der kurzen Mastzeit von nur 10 Monaten vegetieren die Hühner in maroden und zum Teil erheblich heruntergekommenen Hallen auf engstem Raum. In jedem der gefilmten Anlagen waren tote Tiere zu sehen. Der Mangel an Ausweichmöglichkeiten und das fehlende Tageslicht führt nicht selten zum Kannibalismus. SWR-Redakteur Edgar Verheyen äußert sich schockiert über das Ausmaß der Mißhandlung: &#8220;Man sieht, daß sich mindestens 25.000 Tiere in einer Halle befinden. Das bedeutet: Auf einem Quadratmeter sind mehr als 23 Tiere. Sie stehen auf ihrem eigenen Kot.&#8221; Darüber hinaus verwies die Recherche auf massive, hygienische Mißstände an den Schlachthöfen der Wiesenhof-Hänchen. Die zu hohe Bandgeschwindigkeit ließe keine genaue Prüfung der Tieren zu. Folglich sei es ein leichtes, daß kranke Tiere in die Produktion gelangen. Apropos Produktion: Der Konzern beschäftigt überwiegend Osteuropäische Arbeiter die einen Stundenlohn von 5,50 Euro erhalten. Soviel zur Verantwortung gegenüber Mensch, Tier und Umwelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kritische Nachfragen sind nicht erwünscht.</strong></p>
<p>Erst kurz vor Veröffentlichung des Filmbeitrages stimmte Wiesenhof einem Interview zu. Peter Wesjohann, Vorstandschef des Wiesenhof-Mutterkonzerns PHW, wies die Vorwürfe zurück. Er bezweifle, daß die Inhalte der Wahrheit entsprechen. Bereits vor einigen Jahren sorgte ein Dokumentarfilm für kräftige Umsatzeinbußen des Geflügelproduzenten. Nur systematisch, daß der Konzern die Anschuldigungen lapidar beiseite schiebt. Der Film manifestiert erneut, welchen hohen Preis Mensch, Tier und Umwelt für immer noch günstigere Preise bezahlen. Unternehmen, die diesen Preiskampf erst ermöglichten und sich an der rücksichtslosen Gewinnmaximierung beteiligen, haben das Vertrauen der Verbraucher nicht verdient. Artgerechte bzw. Tiergerechte Haltung sieht anders aus. Wir hoffen sehr, daß Sie mit uns einer Meinung sind und bei Ihrem nächsten Einkauf genau wählen, WAS in ihrem Korb landet.</p>
<p><iframe width="560" height="345" src="http://www.youtube.com/embed/g2Fj06hEJgE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/%e2%80%9edas-system-wiesenhof%e2%80%9c/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Demokratische&#8221; Polizeiaktion gegen Tierschützer</title>
		<link>http://www.umweltundaktiv.de/umweltschutz/grune-woche-traum-in-berlin/</link>
		<comments>http://www.umweltundaktiv.de/umweltschutz/grune-woche-traum-in-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 10:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimatschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.umweltundaktiv.de/?p=483</guid>
		<description><![CDATA[Parallel zur Berliner Landwirtschaftsausstellung „Grüne Woche&#8221; demonstrierten am 22. Januar über 22.000 Teilnehmern unter dem Motto „Wir haben es satt“ für eine ökologische, bäuerliche, tierschutzgerechte und gentechnikfreie Landwirtschaft. Ein Vorfall allerdings verdeutlichte, daß das Auge des Gesetzes, hier in Gestalt von Polizisten, in &#8220;politischer Korrektheit&#8221; mitmarschierte und in &#8220;demokratischer&#8221; Manier agierte: Eine Gruppe Tierschützer mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/01/plakatdemo.jpg" alt="" title="plakatdemo" width="200" height="280" class="alignleft size-full wp-image-493" />Parallel zur Berliner Landwirtschaftsausstellung „Grüne Woche&#8221; demonstrierten am 22. Januar über 22.000 Teilnehmern unter dem Motto „Wir haben es satt“ für eine ökologische, bäuerliche, tierschutzgerechte und gentechnikfreie Landwirtschaft. Ein Vorfall allerdings verdeutlichte, daß das Auge des Gesetzes, hier in Gestalt von Polizisten, in &#8220;politischer Korrektheit&#8221; mitmarschierte und in &#8220;demokratischer&#8221; Manier agierte: Eine Gruppe Tierschützer mit dem Plakat &#8220;Wir haben es satt &#8211; dem Schächten ein Ende setzen&#8221; wurde aus dem Demonstrationszug entfernt und das Transparent &#8220;sichergestellt&#8221;.<br />
Die Demonstration wurde in einem breiten Bündnis von verschiedenen Organisationen durchgeführt mit dem Ziel, daß die Agrarlobby, wie bisher nach jedem Lebensmittelskandal, die Pläne für schärfere Kontrollen und mehr Transparenz nicht wieder verwässert. Inzwischen wurde Landwirtschaftsministerin Aigner ein von 70.000 Menschen unterzeichneter Appell „Agrarfabriken stoppen“ überreicht mit der Absicht, daß sie nicht länger die Pläne der EU-Kommission blockiert, milliardenschwere EU-Subventionen von Agrarfabriken zu einer bäuerlich-ökologischen Landwirtschaft umzuschichten.<br />
Vom 21.1.-30.1.2011 fand wie jedes Jahr die Landwirtschaftsausstellung „Grüne Woche“ statt. Trotz Dioxin im Ei und anderer skandalöser Ereignisse auf dem Lebensmittelsektor und/oder tierschutzrechtlich bedenklicher Nachrichten – der ungebrochene Besucherstrom von mehr als 410.000 Menschen zeigte, was anscheinend die Leute sehen wollen: Lebensmittel appetitlich angerichtet, in der Tierhalle glückliche Kühe mit Vornamen und andere Augenwischereien. Die Besucher erhielten von fachkundigem Personal freundliche Antworten auf Essensfragen und Ministerin Aigner versprach „alles wird gut“.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.umweltundaktiv.de/umweltschutz/grune-woche-traum-in-berlin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Etikettenschwindel Tierpelze</title>
		<link>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/etikettenschwindel-tierpelze/</link>
		<comments>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/etikettenschwindel-tierpelze/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 16:48:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Tierpelz-Etikettenschwindel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.umweltundaktiv.de/?p=451</guid>
		<description><![CDATA[Allein im Jahre 2009 wurden laut Information der Tierschutzorganisation &#8220;Vier Pfoten&#8221; auf Pelztierfarmen geschätzte 100 Millionen Tiere weltweit unter größtenteils grausamen Bedingungen nicht nur gezüchtet, sondern auch getötet. Leider liegen Modeartikel mit Pelzkragen oder Pelzkapuze nach wie vor im Trend, die die Pelzindustrie fälschlicherweise als besonders ökologisch und &#8220;Natur pur&#8221; bewirbt. Da finden sich Produktetiketten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/12/nerze.jpg" alt="" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-454" />Allein im Jahre 2009 wurden laut Information der Tierschutzorganisation &#8220;Vier Pfoten&#8221; auf Pelztierfarmen geschätzte 100 Millionen Tiere weltweit unter größtenteils grausamen Bedingungen nicht nur gezüchtet, sondern auch getötet. Leider liegen Modeartikel mit Pelzkragen oder Pelzkapuze nach wie vor im Trend, die die Pelzindustrie fälschlicherweise als besonders ökologisch und &#8220;Natur pur&#8221; bewirbt. Da finden sich Produktetiketten, auf denen &#8220;versichert&#8221; wird, daß der &#8220;Pelz aus einem Land mit Verordnungen oder Standards in der Pelzproduktion stammt&#8221;. Dabei wird verschwiegen, daß in den meisten Produktionsländern die Gesetzeslage so günstig ist, daß legal und trotzdem tierquälerisch Pelz hergestellt werden kann. Polarfüchse werden z.B. in den USA in Drahtkäfigen auf einer Fläche von nur 0,6-1 qm gehalten, es existieren keine Gesetzesvorschriften, sondern nur Empfehlungen, so auch in Finnland und Dänemark. Es sind immer Tierfabriken, eine artgerechte Pelzproduktion ist so gut wie unmöglich! Deshalb sollten sich die Konsumenten auch von Etiketten wie &#8220;WelFur&#8221; mit der Behauptung &#8220;Das Tierwohl ist unser Hauptanliegen&#8221; nicht täuschen lassen. Zum Thema &#8220;Tierpelz&#8221; gibt es eine neu gestaltete und interessante Informationsplattform, hier werden relevante Informationen und Fakten geliefert: www.pelzinfo.ch</p>
<p><i>Bildquelle: soylent-network.com</i></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/etikettenschwindel-tierpelze/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Positive Meldung zum Thema Schächten</title>
		<link>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/positive-meldung-zum-thema-schachten/</link>
		<comments>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/positive-meldung-zum-thema-schachten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 15:37:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Schächten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.umweltundaktiv.de/?p=442</guid>
		<description><![CDATA[In der Türkei wird ab Dezember 2011 - neben anderen Tierquälereien - ein betäubungsloses Schächten  verboten sein! ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/11/betaeubungsloses-schaechten-tuerkei.jpg" alt="" title="Betäubungsloses Schächten in der Türkei verboten" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-447" />In der Türkei wird ab Dezember 2011 &#8211; neben anderen Tierquälereien &#8211; ein betäubungsloses Schächten  verboten sein! </p>
<p>Der Türkische Minister für Landwirtschaft und Dorfangelegenheiten, Mehdi Eker:<br />
“Anläßlich der Verhandlungen mit der EU war neben der Bearbeitung des Tagesordnungspunktes Ernährung auch das Thema über die schmerzlose Schlachtung der Tiere anhand von Elektroschocks Gegenstand der Unterredung. Die schmerzlose Schlachtung wird ab Dezember 2011 beginnend in den Schlachthöfen überall eingeführt. Die Vorbereitungen der sekundären Gesetzgebung und der Verwaltungsvorschriften dauern noch an. Und das Präsidium für Religiöse Angelegenheiten hat in einer Erklärung angekündigt, daß „…es aus religiöser Sicht keine Bedenken gegen die Anerkennung der Tiere als Opfergabe habe, die, aufgrund der Vermeidung von Qualen für das Tier, vor der Schlachtung durch Elektroschock betäubt werden.”</p>
<p>So  die Zeitungsmeldung von “Hurriyet“, der am weitesten verbreiteten Zeitung in der Türkei.  (Quelle: http://hurarsiv.hurriyet.com.tr/goster/ShowNew.aspx?id=16178008)</p>
<p>Der islam-geprägten (!) Türkei ist also möglich, was dem “christlichen“(!?) Deutschland bisher nicht gelungen ist: Grauenhaftes betäubungsloses Schächten von Tieren (siehe Ausnahmegenehmigung  § 4a Abs.2 Nr.2 TierSchG) gesetzlich zu untersagen.</p>
<p>Ein Skandal, eine Groteske ohne gleichen: In der Türkei wird betäubungsloses Schächten, vorsätzliche Tierquälerei, verboten &#8211; in der Bundesrepublik hingegen per „Ausnahmegenehmigung“ erlaubt. Die Kritikresistenz und Unfähigkeit unserer Politiker in Deutschland ist leider (nicht nur in Tierschutzbelangen) in dem gleichen Maße entsetzlich &#8211; wie die Qualen der Schächttiere entsetzlich sind.<br />
Die Entwicklung in der Türkei muß auch in der Bundesrepublik einer rechtlichen Würdigung zugeführt werden: § 4a Abs.2 Nr.2 TierSchG ist zu eliminieren; hilfsweise wäre dieser Paragraph zumindest im Sinne des Gesetzesbeschlusses der Länderkammer (BT-Drs.17/1226) zu novellieren.            </p>
<p>V.i.S.d.P. Ulrich Dittmann / 17.11.2010</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/positive-meldung-zum-thema-schachten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Artenschutzkonferenz ohne Konsequenz</title>
		<link>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/artenschutzkonferenz-ohne-konsequenz/</link>
		<comments>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/artenschutzkonferenz-ohne-konsequenz/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 09:33:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutzkonferenz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.umweltundaktiv.de/?p=371</guid>
		<description><![CDATA[Im Emirat Katar findet vom 13.-25.3.2010 die 15. Konferenz der 175 Vertragsstaaten des 1975 in Kraft getretenen &#8220;Washingtoner Artenschutzabkommens&#8221; (CITES) statt, das wichtigste internationale Instrument zum Schutz von wilden Tier- und Pflanzenarten. Der unkontrollierte Handel mit Fleisch bedrohter Tierarten soll verboten werden, dies ist die Forderung von Tierschützern und Umweltexperten. Doch diese haben nicht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Emirat Katar findet vom 13.-25.3.2010 die 15. Konferenz der 175 Vertragsstaaten des 1975 in Kraft getretenen &#8220;Washingtoner Artenschutzabkommens&#8221; (CITES) statt, das wichtigste internationale Instrument zum Schutz von wilden Tier- und Pflanzenarten. Der unkontrollierte Handel mit Fleisch bedrohter Tierarten soll verboten werden, dies ist die Forderung von Tierschützern und Umweltexperten. Doch diese haben nicht die Rechnung mit den Wirtschaftsunternehmen gemacht, die sich durch einige Staaten sehr gut vertreten wissen.<br />
So sorgte schon zu Beginn ein Antrag Manacos für Streit: Das Fürstentum wollte dem stark bedrohten Blauflossen-Thunfisch höchsten Schutz einräumen. Doch da Frankreich, Spanien und Italien große Thunflisch-Fangflotten unterhalten, gab es seitens der EU für diesen Antrag keine Unterstützung des Handelsverbotes.  Auch Japan leistete Widerstand, da Thunfisch eine wesentliche Grundlage der Sushi-Tradition darstellt.<br />
Ebenfalls gescheitert ist &#8220;dank&#8221; Kanada und Grönland der Antrag der USA, die inzwischen bedrohten Eisbären nicht mehr zu bejagen.<br />
Auch ein verbesserter Schutz von Haiarten durch mehr Transparenz im Handel mit Haifischprodukten fand keine Unterstützung. Diese Initiative der EU, den USA und anderen Unterstützern fand keine 2/3-Mehrheit, obwohl inzwischen der Bestand, insbesonders wegen der hohen Nachfrage nach Haifischflossensuppe in China, drastisch zurückgegangen ist.<br />
So könnte am Ende das Fazit auch für den Artenschutz lauten: Konferenzen ohne Konsequenzen! </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/artenschutzkonferenz-ohne-konsequenz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

