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	<title>Umwelt &#38; Aktiv</title>
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	<description>Das Magazin für gesamtheitliches Denken</description>
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		<title>Kein Steuergeld für Atomkraft!</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 06:45:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Umweltorganisation.org berichtet, ist der dreiste Vorstoß von Großbritannien, Frankreich, Polen und Tschechien, Atomkraft mit unseren Steuergeldern zu fördern, nicht vom Tisch. Da es sich bei Atomstrom um eine ebenfalls emissionsarme Technologie handelt, soll nach deren Wunsch die Atomkraft als förderwürdig in den EU-Energiefahrplan 2050 mit aufgenommen werden. Ende April trafen sich die EU-Energieminister in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2012/05/550063_web_R_K_B_by_rudolf-ortner_pixelio.jpg" alt="" title="550063_web_R_K_B_by_rudolf-ortner_pixelio" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-683" />Wie Umweltorganisation.org berichtet, ist der dreiste Vorstoß von Großbritannien, Frankreich, Polen und Tschechien, Atomkraft mit unseren Steuergeldern zu fördern, nicht vom Tisch. Da es sich bei Atomstrom um eine ebenfalls emissionsarme Technologie handelt, soll nach deren Wunsch die Atomkraft als förderwürdig in den EU-Energiefahrplan 2050 mit aufgenommen werden.</p>
<p>Ende April trafen sich die EU-Energieminister in Dänemark zu Beratungen für den EU-Energiefahrplan 2050. Mitte Juni soll es konkrete Ergebnisse geben. Ob die Atomkraft als förderwürdig bewertet wird, bleibt abzuwarten. Angesichts des von Politik und Medien breit flankierten Atomausstiegs ist allein schon die Diskussion an Dreistigkeit nicht zu überbieten! Sie stellt ein erneutes Beispiel dar, wie weit die EU-DIKTATUR vorangeschritten ist. Der einzelne Nationalstaat wird in seiner Souveränität beschnitten und kann nur mit sehr beschränkten Mittel intervenieren. </p>
<p>Dahingehend ist die Aktion des Umweltinstituts „Kein Steuergeld für Atomkraft“ mehr als unterstützenswert. Wir hoffen, daß sich viele unserer Leser daran beteiligen, Bundeskanzlerin Merkel und EU-Energiekommissar Oettinger in einem Brief dazu aufzufordern, sich gegen Subventionen für Atomkraft einzusetzen. Die Forderungen des Umweltinstituts lauten konkret: </p>
<p>-	Keine EU-Förderung von Atomstrom, schon gar nicht über Einspeisevergütung nach dem Muster der erneuerbaren Energien.</p>
<p>-	Keine Verschwendung von Steuergeldern zum Bau von Atomkraftwerken in unseren Nachbarländern und weltweit.</p>
<p>-	Eine Überführung der Rückstellungen in einen Fonds zur Sicherung der Gelder, die für Stilllegung und Rückbau der Meiler sowie für die Endlagerung der Jahrtausende strahlenden hochradioaktiven Abfälle benötigt werden.</p>
<p>-	Den zügigen Ausbau der Erneuerbaren, die immer preiswerter werden und langfristig die einzige Energieversorgung darstellen, die ökologisch und ökonomisch sinnvoll ist.</p>
<p>-	Unsere Außenpolitik, EU-weit und international, muß mit dem deutschen Atomausstieg uneingeschränkt konform sein. Deshalb darf unter keinen Umständen EU-Steuergeld &#8211; egal ob als EU-Subvention, Entwicklungshilfe oder Bürgschaft &#8211; in den Bau oder Betrieb von Atomkraftwerken fließen.</p>
<p>Das entsprechende Formular finden Sie auf http://umweltinstitut.org/eu_atomsubvention. </p>
<p><i>Bildquelle: rudolf ortner  / pixelio.de</i></p>
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		<title>Die Biotüte &#8211; doch nur Schall und Rauch?</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 16:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Aldi]]></category>
		<category><![CDATA[Bioplastik]]></category>
		<category><![CDATA[Biotüten]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufstüten]]></category>
		<category><![CDATA[Plastiktüten]]></category>
		<category><![CDATA[Rewe]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Handelskonzerne Aldi und Rewe wurden aufgefordert, ihre als ökologisch beworbene Einkaufstüten aus dem Verkehr zu ziehen. Grund dafür ist die Kritik der Deutschen Umwelthilfe (DUH), die den Händlern vorwarf, mit den Tüten aus Bioplastik den Verbraucher zu täuschen. Die Einkaufstaschen seien weder umweltfreundlich, noch können sie in Deutschland kompostiert werden. Die Tüten bestehen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2012/04/458052_web_R_K_by_CFalk_pixelio.jpg" alt="" title="Biotüte" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-674" />Die Handelskonzerne Aldi und Rewe wurden aufgefordert, ihre als ökologisch beworbene Einkaufstüten aus dem Verkehr zu ziehen. Grund dafür ist die Kritik der Deutschen Umwelthilfe (DUH), die den Händlern vorwarf, mit den Tüten aus Bioplastik den Verbraucher zu täuschen. Die Einkaufstaschen seien weder umweltfreundlich, noch können sie in Deutschland kompostiert werden. Die Tüten bestehen zu dreißig Prozent aus pflanzenbasierten Rohstoffen wie Maisstärke und tragen das grüne Keimling-Logo. Trotzdem ist die Kompostierbarkeit der Tüten in Deutschland nicht sichergestellt. Denn sie werden in der Regel gemeinsam mit herkömmlichen Plastiktüten aussortiert. Von einer Kompostierbarkeit der Biotüte kann derzeit keine Rede sein. </p>
<p>Für ihre Untersuchung hatte die Deutsche Umwelthilfe bei der chemischen Industrie, bei Plastiktütenherstellern, Handelsunternehmen, Kompostierern und Entsorgern nach deren Tauglichkeit gefragt. So ergab eine Umfrage unter 80 deutschen Kompostierungsanlagen, dass eine Kompostierung biologisch abbaubarer Kunststoffe wie der Biotüte praktisch nicht stattfindet. </p>
<p>Um ausreichend kompostiert werden zu können, müssen die Taschen innerhalb von zwölf Wochen in industriellen Kompostierungsanlagen zu mindestens 90 Prozent zersetzt sein. Deutsche Anlagen arbeiten jedoch mit deutlich kürzeren Verweilzeiten. Folglich sei die Entsorgung der Biotüten lt. DUH in vielen deutschen Kommunen über die Biotonne verboten.</p>
<p>Die Deutsche Umwelthilfe fordert daher eine Umstellung auf umweltfreundlichere Alternativen wie Mehrwegtaschen. Dem schließt sich Umwelt &amp; Aktiv an. Die idealste Lösung ist allerdings der gute und alt bewährte Einkaufskorb. Nur so kann die unnötige Produktion von Tragetaschen – ob Plastik oder nicht – vermieden werden. </p>
<p>Übrigens gab Rewe der Kritik der Deutschen Umwelthilfe Recht und nahm die Biotüte vorerst aus dem Sortiment. &#8220;Mit diesem Schritt wollen wir dafür sorgen, daß es bei unseren Kunden nicht zu Verunsicherung über die tatsächliche Umweltverträglichkeit dieser Tragetaschen kommt&#8221;, erklärt Rewe-Unternehmenssprecher Martin Brüning. Bei Aldi ist die Biotüte weiterhin erhältlich.</p>
<p><i>Bildquelle: CFalk  / pixelio.de</i></p>
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		<title>Umwelt &amp; Aktiv schon wieder im Kreuzfeuer</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 16:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berichterstattung]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Idylle in Grün-Braun, ein Kommentar zu der Berichterstattung in der Süddeutschen Zeitung vom 13.04.2012 über Umwelt &#038; Aktiv]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2012/04/artikel-sueddeutsche.jpg" alt="" title="artikel-sueddeutsche" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-666" /><strong>Idylle in Grün-Braun, ein Kommentar zu der Berichterstattung in der Süddeutschen Zeitung vom 13.04.2012 über „Umwelt &#038; Aktiv“</strong></p>
<p>Die auf Johann Wolfgang von Goethe zurückgehende Farbenlehre ist heute umstrittener denn je. Umso mehr freut es uns, daß die Journalisten Christian Thiele und Dr. Marlene Weiss diese Lehre bereits in ihrer Überschrift „Idylle in Grün-Braun“ aufgegriffen haben. Bezeichnend ist auch, daß Dr. Marlene Weiss in bescheidener Weise darauf verzichtet hat, ihren Doktortitel bei der Nennung der Autoren mit anzugeben, was ruhig als bodenständig bezeichnet werden darf.</p>
<p>Doch zurück zur Farbenlehre: Wollen wir uns kurz der in der Überschrift aufgeführten „Idylle in Grün-Braun“ widmen. Nicht jedem Leser der Süddeutschen Zeitung wird Goethes Farbenkreis sofort vor dem geistigen Auge erscheinen. Daher helfen wir jenen gerne auf die Sprünge: Braun wird in der Farbenlehre und Typberatung auf Erdmenschen, also bodenständige Menschen bezogen und in der Mode als &#8220;erd-farben&#8221; bezeichnet. Grün ist die Hoffnung, die Farbe der Erneuerung, des Frühlings und des Lebens. Insofern freuen wir uns, daß unsere redaktionelle Arbeit bei „Umwelt &#038; Aktiv“ vom Autorenduo Thiele und Dr. Weiss so positiv wahrgenommen wird. Nicht umsonst bezeichnete Goethe die Geschichte der Wissenschaft als die Wissenschaft selbst. In diesem Zusammenhang ist es natürlich auch selbstverständlich, daß wir Persönlichkeiten der Zeitgeschichte wie Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Klaus Sojka gedenken, welcher über Jahre hinweg „Umwelt &#038; Aktiv“ mit seinem umfangreichen Wissen und seinen Erfahrungen wissenschaftlich begleitet hat. </p>
<p>Prof. Dr. Sojka war, ebenso wie Frau Dr. Weiss, bodenständig genug, um auf die Nennung seiner akademischen Ehren verzichten zu können. Wir denken daher, die verkürzte Darstellung eines Herrn Sojka in der Süddeutschen Zeitung wird ihn nicht weiter belasten. Die Autoren hätten allerdings die Person Klaus Sojka durchaus näher beleuchten dürfen, so z. B. seine spektakulären Tierschutzeinsätze zusammen mit der grandiosen Brigitte Bardot zur Rettung der Robben-Babys. </p>
<p>Nicht ganz erschließen kann es sich dem geneigten Leser, wie die Autoren aus dem Jahr 2012 in die Jahre 1933 und 1935 zurückfallen können, ohne einen realen Bezug zur Gegenwart herzustellen. Es wird nicht klar, ob es sich nun bei dem weiteren Verlauf des Artikels um eine Abhandlung über den aktuellen „grün-braunen“ Umweltschutz (danke noch einmal an die Autoren für diesen wundervollen Begriff) handeln oder doch eine historische Abhandlung über ein abgeschlossenes Kapitel deutscher Geschichte darstellen soll. </p>
<p>Wir selbst werden diesem Thema etwas näher auf den Grund gehen und uns in der kommenden Ausgabe von „Umwelt &#038; Aktiv“ mit der Broschüre &#8220;Naturschutz gegen Rechtsextremismus&#8221; befassen. Ein vom Steuerzahler subventioniertes Heftchen, welches erneut mit vielen Klischees prahlt, ohne einem konservativen Umweltschutz nur ansatzweise gerecht zu werden.  </p>
<p>Zusammengefaßt, und hier nehmen sich leider die Berichterstattung von Spiegel Online und Süddeutscher Zeitung nicht viel, muß man festhalten: nichts Neues im deutschen Enthüllungsjournalismus.</p>
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		<title>Fragwürdiger Journalismus</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 14:58:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[Erneut berichtet der Spiegel mit einem fragwürdigen Artikel über Umwelt &#038; Aktiv. Die Überschrift „Braune Bio-Kameradschaft“ manifestiert bereits die gewohnt provokative Journaille der Zeitschrift. Im Mittelpunkt steht wieder einmal keine thematische Auseinandersetzung mit unserem Magazin, sondern persönliche und parteipolitische Aussagen. Um unseren Leserinnen und Lesern einen objektiven Einblick zu vermitteln, finden Sie nachstehend die Originalfragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2012/04/spiegel.jpg" alt="" title="spiegel" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-653" />Erneut berichtet der Spiegel mit einem fragwürdigen Artikel über Umwelt &#038; Aktiv. Die Überschrift „Braune Bio-Kameradschaft“ manifestiert bereits die gewohnt provokative Journaille der Zeitschrift. Im Mittelpunkt steht wieder einmal keine thematische Auseinandersetzung mit unserem Magazin, sondern persönliche und parteipolitische Aussagen. Um unseren Leserinnen und Lesern einen objektiven Einblick zu vermitteln, finden Sie nachstehend die Originalfragen des unbekannten und unerfahrenen SPON Journalisten Christian Pfaffinger mit entsprechenden Antworten. Natürlich wurden unsere Antworten mit keiner Silbe im veröffentlichten Artikel erwähnt. </p>
<p><b>Schriftliches Interview (12.02.2012)</b></p>
<p><b>Pfaffinger: Sie schreiben, dass &#8220;Umwelt &#038; Aktiv&#8221; parteipolitisch unabhängig&#8221; und ein &#8220;Medienprojekt engagierter Bürgerinnen und Bürger&#8221; ist. Falls Sie damit einverstanden sind, würde ich das auch zitieren. </b></p>
<p><i>U&#038;A:</i> Dieses Zitat können Sie gerne verwenden, insofern Sie in Ihrer Berichterstattung auch würdigen, dass der Großteil unserer Autoren und Interviewpartner eben diese parteipolitische Unabhängigkeit besitzt und „Umwelt &#038; Aktiv“ noch niemals parteipolitisch, in welche Richtung auch immer, Stellung bezogen hat.</p>
<p><b>Pfaffinger: Was sagen Sie zu den Vorwürfen mancher Berichte, einige Ihrer Texte seien ausländerfeindlich? </b></p>
<p><i>U&#038;A:</i> Bei dem Medienprojekt „Umwelt &#038; Aktiv“ geht es nicht darum, irgendwelche<br />
Feindbilder zu definieren, sondern darum, Mißstände im Umwelt- und Tierschutz aufzuzeigen und klar beim Namen zu benennen. Wenn es Personen oder Personengruppen gibt, die dieses Aufzeigen von Mißständen dazu nutzen, ihre eigenen Lobbygruppen zu schützen, dann zeigt dies nur, wie weit wir in der Bundesrepublik und in Europa noch von einer inhaltlich und sachlich medialen wie politischen Diskussion solcher Themen wie z.B. der grausamen Form des betäubungslosen Schächtens an Tieren und an dem hauptsächlich von den USA vorangetriebenen fortschreitenden Einsatz von Genveränderungen an landwirtschaftlichen Produkten, Saatgut und auch an Tieren, entfernt sind.Im Zuge einer offenen und neutralen Berichterstattung hätten wir selbstverständlich auch kein Problem damit, Vertreter solcher Lobbygruppen zu Wort kommen zu lassen. Leider hat sich bisher dafür keine Bereitschaft gefunden.</p>
<p><b>Pfaffinger: Würden Sie &#8220;Umwelt &#038; Aktiv&#8221; als &#8220;rechtes Umweltmagazin&#8221; bezeichnen?</b></p>
<p><i>U&#038;A:</i>Die Gesellschaft, die Politik und die Medien wären gut daran beraten, sich von diesem längst überholten „rechts / links“ Stigma zu trennen. In einer Zeit, in der sich politische und gesellschaftliche Ausrichtung binnen Tagen ändern können, kann an einer solchen Klassifizierung nicht mehr festgehalten werden. Wir möchten daher Ihre Frage mit den Worten von Herbert Gruhl beantworten: Nicht rechts, nicht links, sondern vorn! Es ist jeder, gleich welcher politischen Richtung er sich selbst zurechnet, herzlich zur Mitarbeit bei „Umwelt &#038; Aktiv“ eingeladen, insofern er sich an die offenen Umgangsformen hält und inhaltlich und sachlich etwas beizutragen hat.  </p>
<p><b>Pfaffinger: Welche Rolle spielt der Bereich Bio-Lebensmittel und Öko-Landwirtschaft in Ihrem Magazin?</b></p>
<p><i>U&#038;A:</i> Wir leben in einer Zeit, die von Paradoxitäten in allen Bereichen gezeichnet<br />
ist. So werden ganze Landstriche nur noch für die Belieferung von Biogas-Anlagen landwirtschaftlich genutzt, obwohl weltweit die Fläche an landwirtschaftlicher Nutzfläche von Jahr zu Jahr stärker sinkt. Die daraus resultierenden Folgen sind Hunger, Zerstörung und Krieg. Themen, die uns alle betreffen und auf die eine Zeitschrift zu mindestens versuchen sollte, Antworten zu geben. Daher spielt das Thema Öko-Landwirtschaft eine große Rolle für unser Magazin, da dieser Bereich (wenn auch heute noch nicht) künftig eine zentrale Rolle in der gesellschaftlichen Diskussion einnehmen wird. Gleiches gilt für den Bereich der Nahrungsmittelindustrie, welcher ganz klar von dem Bereich der Lebensmittelproduktion abzugrenzen ist. Hierbei gilt es für uns im Sinne des Verbraucherschutzes unsere Leser über bedenkenswerte Produktionsstandards und schädliche Inhaltsstoffe zu informieren und selbstverständlich parallel dazu einen möglichen Lösungsansatz, nämlich Bio-Lebensmittel aufzuzeigen. Hierzu möchten wir aber auch auf unseren Bericht „Ist Bio Öko?“ verweisen, in dem wir uns kritisch mit der Produktion von Bio-Lebensmitteln im fernen Ausland und den damit verbundenen negativen Einflüssen auf die Umwelt z.B. durch weite Transportwege, auseinander gesetzt haben.</p>
<p><b>Pfaffinger: Eine Frage noch zum Internet-Versandhandel von &#8220;Umwelt &#038; Aktiv&#8221;:  Wieso ist dieser nicht mehr erreichbar?</b></p>
<p><i>U&#038;A:</i> Der Versandhandel war ein extern betriebenes Projekt und wurde aus persönlichen Gründen von den Betreibern eingestellt. Wir gehen derzeit nicht davon aus, dass es zukünftig noch einmal einen solchen Versandhandel in Verbindung mit unserer Zeitschrift geben wird.</p>
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		<title>Zeitschriftenkritik: Umwelt &amp; Aktiv in der Jungen Freiheit</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 07:50:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Besprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Junge Freiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur die Wenigsten wissen heute noch, daß am Beginn der Ökologie- und Umweltbewegung keineswegs linksextremistische Kader der versprengten maoistischen und stalinistischen K-Gruppen standen, sondern gestandene konservative und patriotische Politiker wie Herbert Gruhl, Baldur Springmann und August Haußleiter. Doch wurden sie und ihre konservativen Freunde und Mitstreiter, aber auch anthroposophisch orientierte Naturschützer von den mit allen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2012/04/junge-freiheit.jpg" alt="" title="junge-freiheit" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-663" />Nur die Wenigsten wissen heute noch, daß am Beginn der Ökologie- und Umweltbewegung keineswegs linksextremistische Kader der versprengten maoistischen und stalinistischen K-Gruppen standen, sondern gestandene konservative und patriotische Politiker wie Herbert Gruhl, Baldur Springmann und August Haußleiter. Doch wurden sie und ihre konservativen Freunde und Mitstreiter, aber auch anthroposophisch orientierte Naturschützer von den mit allen Wassern des politischen Geschäfts gewaschenen und nun scheinbar ergrünten Ex-Kommunisten bereits recht bald aus allen leitenden Funktionen herausgedrängt und schließlich mit den üblichen Methoden der Diffamierung und Anschwärzung als „Öko-Faschisten“ gänzlich aus der neu entstandenen Wählervereinigung „Die Grünen“ hinausgemobbt.<br />
Tatsächlich waren die linksextremen ehemaligen K-Gruppen-Funktionäre damit auf einen bereits fahrenden Zug aufgesprungen, den sie als durchaus erfolgversprechend für ihre kulturrevolutionären Ziele ansahen, und der sie auch schon bald in Amt und Würden führte. Daß ihre primären Absichten ganz andere waren und mit Umwelt- und Naturschutz kaum etwas zu tun hatten, durchschauten jedoch viele Anhänger und Wähler nicht. Die Versuche der konservativen Umweltschützer, neue Formationen zu gründen, die nicht von Linksextremisten okkupiert werden konnten, scheiterten jedoch zumeist bereits im Ansatz oder beschränkten sich auf wenige regionale Erfolge.<br />
Doch zumindest im publizistischen Bereich gibt es seit nunmehr fünf Jahren mit der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift „Umwelt &#038; Aktiv“ ein durchaus ernsthaftes und dazu professionell und mit viel Liebe und Herzblut aufgemachtes konservatives Projekt.  Entstanden als Rundbrief für Mitglieder und Freunde des Umweltvereins Midgard e.V. ist die Zeitschrift, die sich – wie im Untertitel ausdrücklich betont wird – für Naturschutz, Tierschutz und Heimatschutz einsetzt, inzwischen zu einer wichtigen Alternative für all jene konservativen und patriotischen Natur- und Heimatschützer geworden, die sich nicht länger von linksradikalen „grünen“ Roßtäuschern auf Irr- und Abwege führen lassen wollen.</p>
<p>Dementsprechend sind auch die Beiträge hier weder von verblasenen Multi-Kulti-Phantasien noch von EU-euphorischem Ungeist geprägt, sondern beschäftigen sich mit Themen, die echten Umweltschützern am Herzen liegen. So berichtet das aktuelle Heft (Ausgabe 1/2012) u.a. vom Niedergang des Bäckerhandwerks, der einhergeht mit der Installierung von Brotfabriken und sogenannten „Backshops“; befaßt sich mit den schwerwiegenden Folgen für Mensch, Natur und Umwelt durch den sich ständig steigernden Fleischverzehr, dem Poker um die Windkraft in der Nordsee und der fragwürdigen Förderung von Bio-Sprit. Weitere Beiträge behandeln die Frage, ob Erdgas als Ersatz für atomare Energiegewinnung geeignet wäre oder beschäftigen sich mit der Unsinnigkeit des Glühbirnenverbots. Und Tierschützer werden mit Genugtuung feststellen, daß in jedem Heft auch wichtige Aspekte des Tierschutzes gewürdigt werden.</p>
<p><em>Werner Olles</em></p>
<p><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2012/04/besprechung-jf-gross.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-536" title="Besprechung-JF-28-11-klein" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2012/04/besprechung-jf-klein.jpg" alt="" width="500" height="296" /></a></p>
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		<title>Gen-Milch</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 10:11:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Gen-Milch]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
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		<description><![CDATA[„Gen-Milch“ ist eine zulässige Meinungsäußerung. Kritisiert man ein Produkt als „Gen-Milch“, weil tatsächliche Anknüpfungspunkte dafür vorliegen, daß bei der Fütterung der Kühe gentechnisch veränderte Futtermittel verwendet werden, so liegt keine unzulässige falsche Tatsachenbehauptung vor. So hat das Bundesverfassungsgericht entschieden (Beschluß vom 8.9.2010 –1BvR 1890/08). Für eine unwahre Tatsachenbehauptung sei der Begriff „Gen-Milch“ zu „substanzarm“ und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2012/04/444999_web_R_K_by_Thorben-Wengert_pixelio.de_.jpg" alt="" title="444999_web_R_K_by_Thorben-Wengert_pixelio.de" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-655" />„Gen-Milch“ ist eine zulässige Meinungsäußerung.<br />
Kritisiert man ein Produkt als „Gen-Milch“, weil tatsächliche Anknüpfungspunkte dafür vorliegen, daß bei der Fütterung der Kühe gentechnisch veränderte Futtermittel verwendet werden, so liegt keine unzulässige falsche Tatsachenbehauptung vor. So hat das Bundesverfassungsgericht entschieden (Beschluß vom 8.9.2010 –1BvR 1890/08). Für eine unwahre Tatsachenbehauptung sei der Begriff „Gen-Milch“ zu „substanzarm“ und ohne greifbaren Bedeutungsgehalt. Vielmehr liege laut den Verfassungsrichtern mit dem Begriff „Gen-Milch“ eine zulässige Meinungsäußerung vor, deren Kritik nicht einer tatsächlichen Grundlage entbehre, wenn ein Unternehmen nicht vollständig auf gentechnisch veränderte Verfahren im Produktionsprozeß verzichte. Das Thema der möglichen Risiken der Gentechnik in Lebensmitteln sei ein Thema von hohem öffentlichen Interesse. Somit überwiege das Recht auf Meinungsfreiheit in Sachen „Gen-Milch“ die Rechte des Produzenten, der tatsächlich gentechnisch verändertes Futter verwendet. Das Bundesverfassungsgericht erteilte damit einer Verfassungsbeschwerde eines Unternehmens eine Abfuhr, das auf Unterlassung geschäftsschädigender Äußerungen geklagt hatte und zuvor schon beim Bundesgerichtshof unterlegen war.</p>
<p>Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de</p>
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		<title>Ausgabe 1 &#8211; 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 08:03:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Ausgabe 1 &#8211; 2012 der Umwelt &#038; Aktiv haben wir unter den Leitspruch „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“ (Mahatma Gandhi) gestellt. Denn die Umwelt &#038; Aktiv erscheint seit dieser Ausgabe als „eco-print“. Es werden sämtliche Kombinationen am Markt existierender Möglichkeiten zur nachhaltigen und kostensparenden Druckproduktion angewandt. Dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2012/03/ausgabe1-2012.jpg" alt="" title="ausgabe1-2012" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-647" />Die Ausgabe 1 &#8211; 2012 der Umwelt &#038; Aktiv haben wir unter den Leitspruch „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“ (Mahatma Gandhi) gestellt. Denn die Umwelt &#038; Aktiv erscheint seit dieser Ausgabe als „eco-print“. Es werden sämtliche Kombinationen am Markt existierender Möglichkeiten zur nachhaltigen und kostensparenden Druckproduktion angewandt. Dabei werden alle umweltrelevanten Aspekte berücksichtigt: Einsatz von Öko-Druckfarben, Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft, Energie aus 100 % Ökostrom, klimaneutraler und emissionsarmer Druck. Zudem wird pro Ausgabe die Pflanzung<br />
eines Baumes durch die Druckerei vorgenommen.</p>
<p>In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns mit der Frage, ob <strong>Erdgas als Ersatz für atomare Energiegewinnung</strong> geeignet wäre und stellen die Sinnhaftigkeit des „<strong>Glühbirnen-Verbotes“</strong> auf den Prüfstand. Ein Experte gewährt uns im Artikel <strong>„Unser täglich Brot“</strong> interessante Einblicke in die aktuelle Situation des Bäckerhandwerkes oder was davon noch übrig geblieben ist. </p>
<p>Im Beitrag <strong>„Gütesiegel Fleisch“</strong> wird erfreulicherweise festgestellt, daß Frankreich<br />
sich entschlossen hat, eine Fettsteuer einzuführen.</p>
<p>Wohl aus Angst, künftig nicht mehr genügend „human capital“ zur Verfügung zu haben oder die sinkende Inlandsnachfrage aufgrund des demographischen Wandels nicht durch ein Mehr an Absatz im Ausland ausgleichen zu können, haben sich einige Unternehmen zusammengeschlossen, um Werbung für Familiengründung zu betreiben. Sicherlich ein lobenswerter Gedanke und doch zu kurz gegriffen. Wir versuchen, Einblicke in die wahren Hintergründe des Geburtenmangels zu geben und lassen es uns auch nicht nehmen, mit dem einen oder anderen Dogma aufzuräumen.</p>
<p>Weitere interessante Artikel:<br />
- Kraftpakete für den Frühling<br />
- Buchbesprechung: Fleischverzehr<br />
- Abenteuer Brut<br />
- Wie wichtig ist Tierschutz?<br />
- Heinrich von Hag/Ofterdingen &#8211; Verfasser des Nibelungenliedes<br />
- Reden wir Deutsch &#8211; Schützen wir unsere Sprache</p>
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		<title>Genmanipulierter Lebend-Impfstoff für Pferde!</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 19:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gen-Lebend-Impfstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Impfen]]></category>
		<category><![CDATA[Impfstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab Frühjahr 2012 soll in Deutschland ein genmanipulierter bakterieller Lebend-Impfstoff für Pferde eingeführt werden. Der neue Impfstoff ist für Zuchtfabriken gedacht, in denen mehrere tausend Pferde auf engstem Raum gehalten werden. Gemäß einer Bekanntmachung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) soll sich das Gestüt des früheren Springreiters Paul Schockemöhle in Südwestmecklenburg bereit erklärt haben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2012/03/pferd.jpg" alt="" title="pferd" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-644" />Ab Frühjahr 2012 soll in Deutschland ein genmanipulierter bakterieller Lebend-Impfstoff für Pferde eingeführt werden. Der neue Impfstoff ist für Zuchtfabriken gedacht, in denen mehrere tausend Pferde auf engstem Raum gehalten werden. Gemäß einer Bekanntmachung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) soll sich das Gestüt des früheren Springreiters Paul Schockemöhle in Südwestmecklenburg bereit erklärt haben, seine Fohlen mit dem neuen bakteriellen Impfstoff behandeln zu lassen, um sie gegen eine Lungenerkrankung immun zu machen.<br />
Wie die Umweltorganisation BUND mitteilte, handele es sich bei dem Hersteller des Impfstoffs um den Pharmahersteller Intervet International B.V.<br />
Indes hat das Umweltinstitut München beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) Ende Januar eine Einwendung gegen einen geplanten Freisetzungsversuch mit genmanipulierten Lebend-Impfstoff für Pferde (Mecklenburg-Vorpommern) eingereicht. Das Institut fordert das BVL auf, den Antrag des niederländischen Pharmaherstellers abzulehnen. &#8220;Gen-Lebend-Impfstoffe stellen ein nicht abschätzbares Risiko für die Umwelt und die Gesundheit von Mensch und Tier dar&#8221;, erklärte Anja Sobczak, Gentechnik-Referentin beim Umweltinstitut München. &#8220;Da nicht ausgeschlossen werden kann, daß genmanipulierte Bakterien auch Krankheiten bei immungeschwächten Menschen verursachen, muß die Freisetzung von Gen-Lebend-Impfstoffen grundsätzlich verboten werden&#8221;, so Sobczak weiter. Zudem prangert das Umweltinstitut München die Unangemessenheit des Tierversuchs an, denn der Impfstoff solle allein dazu dienen, die Haltungsbedingungen von Sportpferden weiterhin auf ein Minimum zu reduzieren. Reaktionen seitens des BVL oder der Ministerin sind noch nicht bekannt.</p>
<p>Unter dem Motto „Massentierhaltung ohne Ansteckungsgefahr &#8211; mit Genmanipulation soll es nun umfassend möglich werden. Doch das ist keine Lösung. Wir brauchen eine intakte Umwelt und gesunde Lebensbedingungen für alle Menschen und Tiere!“ können Sie an Ministerin Ilse Aigner und Minister Daniel Bahr per e-Post einen Protest schicken. Weitere Informationen erhalten Sie unter nachstehendem Link: </p>
<p>http://umweltinstitut.org/gentechnik/aktionen/onlineaktion-gegen-gen-lebend-impfstoff-965.html</p>
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		<title>Sterben für Eurovision Song Contest 2012</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 11:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Horror-Nachrichten nicht nur für Tierfreunde kommen aus dem Kaukasus-Staat Aserbaidschan: Damit die Stadt Baku, Gastgeberin des internationalen Musikwettbewerbs und TV-Spektakels ESC, im Mai 2012 in einem guten Licht für die zu erwartenden Gäste dasteht, werden die Straßen von sog. Streunern „gesäubert“. Hundefänger schießen am helllichten Tag wahllos auch auf vorher gut versorgte Hunde, verletzen sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2012/02/logo-eurovision-song-contest.jpg" alt="" title="logo-eurovision-song-contest" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-639" />Horror-Nachrichten nicht nur für Tierfreunde kommen aus dem Kaukasus-Staat Aserbaidschan: Damit die Stadt Baku, Gastgeberin des internationalen Musikwettbewerbs und TV-Spektakels ESC, im Mai 2012 in einem guten Licht für die zu erwartenden Gäste dasteht, werden die Straßen von sog. Streunern „gesäubert“. Hundefänger schießen am helllichten Tag wahllos auch auf vorher gut versorgte Hunde, verletzen sie oft nur und schlagen sie dann mit dem Gewehrlauf tot, um Kugeln zu sparen. Die Regierung wird inzwischen massiv von Tierschützern im Land kritisiert, da diese Vorgehensweise gegen die europäische Konvention für den Schutz von Haustieren verstößt, die auch Aserbaidschan 2003 unterschrieben hat. Zudem ist das Land seit 2001 Mitglied des Europarates und Handelspartner der EU-Mitgliedsstaaten und erhält durch die EU im Rahmen der Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP) vor allem finanzielle und wirtschaftliche Unterstützung. Internationaler Protest sollte diesem Massaker ein Ende bereiten, so wie dies in der Ukraine der Fall war, in der Tausende von Straßentieren auf brutalste Weise für die Fußball-Europameisterschaft Juni 2012, also aus einem ähnlichen Grund, ihr Leben lassen mußten. Umwelt &amp; Aktiv berichtete ebenfalls davon.<br />
Quelle: Newsletter Animal Spirit 16.1.2012 </p>
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		<title>Einer der letzten Urwälder Deutschlands</title>
		<link>http://www.umweltundaktiv.de/umweltschutz/einer-der-letzten-urwalder-deutschlands/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 22:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Buchen]]></category>
		<category><![CDATA[Eichen]]></category>
		<category><![CDATA[Kassel]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutzgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Sabawald]]></category>
		<category><![CDATA[Urwald]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sabawald nahe Kassel Türme des Schlosses, in dem einst Dornröschen gehaust haben soll, sieht man schon von weitem über den Bäumen, die es umgeben. Nicht weit davon befindet sich auch der Sabawald, der auch “Dornröschens Dschungel” genannt wird. Einer der letzten Urwälder Deutschlands. Kaum ein Lichtstrahl dringt durch das hohe Blätterdach des Waldes. Uralte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2012/02/475083_original_R_K_B_by_Dieter_pixelio.de_.jpg" alt="" title="Sabawald" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-628" /><strong>Der Sabawald nahe Kassel</strong></p>
<p>Türme des Schlosses, in dem einst Dornröschen gehaust haben soll, sieht man schon von weitem über den Bäumen, die es umgeben. Nicht weit davon befindet sich auch der Sabawald, der auch “Dornröschens Dschungel” genannt wird. Einer der letzten Urwälder Deutschlands.</p>
<p>Kaum ein Lichtstrahl dringt durch das hohe Blätterdach des Waldes. Uralte Buchen und Eichen strecken ihre krummen Äste aus. Manche Eichen sind schon 600 Jahre und älter. Die alte Kamineiche ist sogar über 800 Jahre alt; steht eindrucksvoll und still als knorrige Zeugin vergangener Zeiten. Man kann den unberührten Wald auf einem kleinen Wanderweg durchqueren und muss immer wieder über das üppige Wachstum staunen. Fast 25 km lang und 12 km breit ist der “Sabawald”.</p>
<p>Früher war der „Sabawald“ ein Wirtschaftswald. Der Sabawald diente seit dem 30-jährigen Krieg (1618 bis 1648) der Viehzucht, war also ein Hutewald, ein Wald, in dem Tiere gehütet wurden. Damals schlug man die<br />
Eichen und Buchen frei, um mehr Eicheln und Bucheckern für das Vieh zu haben. In einem Reglement von 1630 steht, dass in diesem Hutewald 20.000 Schafe, 6.000 Schweine, 6.000 Rinder, 3.000 Pferde, 700 Ziegen<br />
und 50 Packesel gehütet wurden.</p>
<p>Anfang 1900, als neue Methoden in der Tierhaltung in die Landwirtschaft Einzug hielten, war der Hutewald plötzlich nicht mehr gefragt: Tiere wurden jetzt im Stall gehalten und die meisten Hutewälder verschwanden, nur der Sabawald wurde sich selbst überlassen. Kein Förster darf ihn pflegen, kein Jäger darin jagen. Seit 80 Jahren bleibt hier alles, wie die Natur es will. Bäume wachsen und sterben ab, und aus den toten Stämmen wächst neues Leben.<br />
Und wenn abends die Sonne hinter den alten Bäumen untergeht und die Farne das Licht brechen, versteht man die Faszination der Märchenwelt, von der die Gebrüder Grimm im nahen Kassel gepackt waren.</p>
<p><b>Dieser Artikel erschien in Ausgabe 1 / 2007 der Umwelt &#038; Aktiv</b></p>
<p><i>Bildquelle: Dieter / pixelio.de</i></p>
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