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	<title>Umwelt &#38; Aktiv</title>
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	<description>Das Magazin für gesamtheitliches Denken</description>
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		<title>Zur Glaubwürdigkeit unserer Politiker&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 08:26:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zur Glaubwürdigkeit von Deutschlands Spitzenpolitiker in Sachen Umweltschutz: Diese steigen trotz aller Bekenntnisse zum Umweltschutz am liebsten in Limousinen mit hohem Spritverbrauch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_336" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/umweltschutz/zur-glaubwurdigkeit-unserer-politiker/attachment/roland-koch/" rel="attachment wp-att-336"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/03/roland-koch.jpg" alt="Roland Koch" title="roland-koch" width="300" height="300" class="size-full wp-image-336" /></a><p class="wp-caption-text">Roland Koch</p></div>
<p><strong>Deutschlands Spitzenpolitiker steigen trotz aller Bekenntnisse zum Umweltschutz am liebsten in Limousinen mit hohem Spritverbrauch. Die Dienstwagen von Roland Koch und Jürgen Rüttgers vebrauchen im Stadtverkehr gut 20 Liter Kraftstoff. Die Düsseldorfer Staatskanzlei wertet die Studie als &#8220;widersprüchlich und unseriös&#8221;. </strong></p>
<p>Fast alle Volksvertreter an den Spitzen von Ländern und Bund bekommen für die Wahl ihrer Dienstwagen nur ein ausreichendes bis miserables Zeugnis ausgestellt – und nicht wenige wollen die Umweltbilanz ihrer Autos gar nicht offenlegen. Das geht aus einer präsentierten Studie der Deutschen Umwelthilfe (DUH) hervor. Die Umweltschützer kritisieren besonders, dass es längst Dienstwagen-Alternativen gebe, die Komfort, PS-Stärke und Sicherheit mit vorbildlicher Spritsparsamkeit verbinden. </p>
<p>Der Studie zufolge wird Hessens Ministerpräsident <strong>Roland Koch </strong>(CDU) in den mit Abstand klimaschädlichsten Dienstwagen chauffiert. Seine Autos – ein VW Phaeton und ein 7er BMW – schlucken in der Stadt mehr als 20 Liter Benzin und stoßen fast viermal so viel klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) in die Umwelt wie etwa eine mit Hybridmotor angetriebene Limousine. </p>
<p>Dicht hinter dem CDU-Politiker Koch rangiert sein nordrhein-westfälischer Amts- und Parteikollege <strong>Jürgen Rüttgers</strong>. Er ist in einem 450 PS starken Audi A8 Zwölfzylinder unterwegs, der ebenfalls im Stadtverkehr gut 20 Liter verbraucht. Der NRW-Regierungschef gab die Art seines Gefährts nach DUH-Angaben erst preis, als ihn ein Gericht dazu zwang. </p>
<p>Die Düsseldorfer Staatskanzlei wertete den Vergleich als „widersprüchlich und unseriös“. So werde etwa nicht berücksichtigt, dass das Sicherheitskonzept für manche Regierungsspitzen &#8211; etwa für Ministerpräsidenten &#8211; eine Panzerung des Dienstwagens vorschreibe, sagte ein Regierungssprecher. „Das schränkt die Auswahl der Autohersteller und der Marken stark ein.“ </p>
<p>Auch bei den Bundes- und sogar bei den Umweltministern der Länder sind positive Beispiele Mangelware. Neun Spitzenpolitiker wehren sich den Angaben zufolge weiterhin, der DUH die Umweltbilanzen ihrer Dienstwagen offen zu legen. „Gegen alle werden wir schon in den nächsten Wochen gerichtlich vorgehen“, sagte DUH- Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Er forderte Bundes- und Landesregierungen auf, gesetzlich festzulegen, dass kein Dienstwagen künftig mehr als 140 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro Kilometer ausstoßen dürfe. </p>
<p>Ein Lob bekam Ministerpräsident <strong>Wolfgang Böhmer </strong>(CDU). Er und seine Thüringer Amts- und Parteikollegin Christine Lieberknecht wurden für den niedrigen Schadstoffausstoß ihres Dienstwagens gelobt. Beide lassen sich in einem BMW 730 Ld (180g CO2/km) chauffieren. </p>
<p>Insgesamt sieht die Umwelthilfe «langsame Fortschritte» beim Umweltbewusstsein deutscher Politiker bezüglich des Spritverbrauchs. Einige Bundesminister hätten derzeit bereits umweltfreundlichere Dienstwagen bestellt. </p>
<p>Nicht berücksichtigt wurden bei der vierten Erhebung der Umwelthilfe den Angaben zufolge aus Sicherheitsgründen gepanzerte und deshalb schwerere Dienstfahrzeuge wie das von Bundeskanzlerin <strong>Angela Merkel </strong>(CDU). </p>
<p>Quelle: Welt-Online<br />
Bildquelle: Wikipedia &#8211; Kurz</p>
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		<title>Grünes Licht für die Gen-Kartoffel</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 10:47:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach heftiger Debatte hat die EU-Kommission nunmehr in relativ kurzer Zeit dem deutschen Chemiekonzern BASF die Erlaubnis zum Anbau der Genkartoffel "Amflora" für „industrielle Zwecke“ und zur Verfütterung erteilt.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_330" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/umweltschutz/grunes-licht-fur-die-gen-kartoffel/attachment/amflora-genkartoffel-gentechnik/" rel="attachment wp-att-330"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/03/amflora-genkartoffel-gentechnik.jpg" alt="Amflora Genkartoffel BASF" title="amflora-genkartoffel-gentechnik" width="300" height="300" class="size-full wp-image-330" /></a><p class="wp-caption-text">Die Amflora Genkartoffel von BASF</p></div>Seit dem Jahre 1996 läuft das Zulassungsverfahren für die Gen-Kartoffel „Amflora“. Nach heftiger Debatte hat die EU-Kommission nunmehr in relativ kurzer Zeit dem deutschen Chemiekonzern BASF die Erlaubnis zum Anbau für „industrielle Zwecke“ und zur Verfütterung erteilt.<br />
Die gentechnisch veränderte Kartoffel ist nicht zum Verzehr bestimmt – sie soll Stärke für die Papierherstellung und andere Industrieprodukte liefern. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hatte bereits Ende April 2009 ihren Anbau zu Versuchszwecken in Mecklenburg-Vorpommern genehmigt.</p>
<p>Doch nun ist durch die Entscheidung der Weg frei für den Anbau der Gen-Kartoffel im Freiland.  Umweltschützer befürchten dadurch ebenso wie durch den Gen-Mais Gefahren für die Natur und reagieren empört auf die Entscheidung aus Brüssel, bezeichnen diese als „skandalöse Verschmutzungslizenz“, auch von einem „politischen Kniefall“ ist die Rede. Auch Verbraucherschützer fürchten, daß das gegen Antibiotika resistente Gen von „Amflora“ die Wirksamkeit von lebenswichtigen Antibiotika gefährden könnte, ebenfalls nicht auszuschließen sei eine Übertragung des Gens auf Bakterien des Magen-Darm-Trakts. Da Nebenprodukte an Tiere verfüttert werden dürfen, könnte „Amflora“ durch Verunreinigungen auch in Lebensmittel gelangen. </p>
<p>Genugtuung herrscht dagegen im Hause BASF: „Amflora“ werde noch in diesem Jahr angebaut, die Entscheidung sei ein Meilenstein für Innovationen zugunsten einer wettbewerbsfähigen europäischen Landwirtschaft und es sei geplant, bis 2011 zwei weitere genmanipulierte Kartoffeln genehmigen zu lassen, darunter auch die für den menschlichen Verzehr bestimmte Knolle „Fortuna“.</p>
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		<title>EU legalisiert Genkontamination</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 12:06:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende November 2009 genehmigte die EU-Kommission eine vierte Genmais-Sorte MIR604 des Agrarkonzerns Syngenta, nachdem in diesem Jahr bereits drei weitere Genmais-Sorten von Monsanto und Pioneer für den Export in die EU zugelassen wurden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_134" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/umweltschutz/verbot-von-gen-mais-gefordert-2/attachment/genmais/" rel="attachment wp-att-134"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/genmais.jpg" alt="Genmais" title="genmais" width="250" height="239" class="size-full wp-image-134" /></a><p class="wp-caption-text">Achtung! Gen-Mais</p></div>Ende November 2009 genehmigte die EU-Kommission eine vierte Genmais-Sorte MIR604 des Agrarkonzerns Syngenta, nachdem in diesem Jahr bereits drei weitere Genmais-Sorten von Monsanto und Pioneer für den Export in die EU zugelassen wurden. Mit diesen weiteren Zulassungen wird die Einfuhr gentechnisch verunreinigter Futtermittel in die EU legalisiert. Die bisherige europäische Nulltoleranzpolitik soll durch Unwahrheiten der Agro-Industrie ausgehebelt werden.<br />
„Die drängenden Forderungen der Futtermittel- und Gentechnik-Industrie werden von der EU mit neuerlichen Einfuhrgenehmigungen massiv unterstützt. Die Zulassung neuer Genmais-Sorten ist eine Verbeugung vor dem amerikanischen Gen-Imperialismus“ so die Kritik des Vorstands beim Umweltinstitut München, denn „nach der Zulassung als Futtermittel droht nun auch die Genehmigung für den Anbau und damit die akute Gefahr für die bäuerliche Landwirtschaft und gentechnikfreie Lebensmittelproduktion“.</p>
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		<title>Suchmaschinen zum Schutz des Regenwaldes</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 08:47:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Suchmaschinen "ecosia" und "Forestle" schützen für jede Suchanfrage einen Anteil des Regenwaldes. Also weg mit Google und her mit den umweltfreundlichen Suchmaschinen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-323" href="http://www.umweltundaktiv.de/umweltschutz/suchmaschinen-zum-schutz-des-regenwaldes/attachment/oeko-suchmaschinen/"><img class="alignleft size-full wp-image-323" title="oeko-suchmaschinen" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/02/oeko-suchmaschinen.png" alt="Öko Suchmaschinen" width="300" height="300" /></a>Der überwiegende Teil der Menschheit „googelt“ zwar, jedoch gibt es noch andere Suchmaschinen, die zusätzlich Gutes für die Umwelt tun. Eine neue Suchmaschine ist in Zusammenarbeit von der Umweltschutzorganisation WWF und Bing entstanden, die auf den Namen <strong>ecosia </strong>hört und für jede Suchanfrage etwa 2 Quadratmeter Regenwald unter Schutz stellt, finanziert wird das Ganze durch Werbung. Wer also täglich einmal mit „ecosia“ sucht, hat am Ende des Jahres über 700 qm Regenwald geschützt. Weitere Informationen unter <a rel="nofollow" href="http://www.ecosia.org">www.ecosia.org</a></p>
<p>Auch <strong>„Forestle“</strong> ist eine „grüne Suchmaschine“, die sich für den Schutz des Regenwaldes und damit für die Biodiversität einsetzt. „Forestle“ erzielt bei ihren Suchabfragen Werbeeinnahmen durch Klicks auf sogenannte „Sponsoren Links“. Alle Einnahmen (abzüglich etwa 10% Verwaltungskosten), die über die Forestle-Suche generiert werden, gehen an „Adopt an Acre“-Programm der Partnerorganisation „The Nature Conservancy“, eine der renommiertesten Naturschutzorganisationen weltweit. Dort werden die Einnahmen dazu verwendet, bedrohte Regenwaldgebiete nachhaltig zu bewahren. Bei jeder Suche werden 0,1 qm Regenwald gerettet. Weitere Informationen unter <a rel="nofollow" href="http://www.forestle.org">www.forestle.org</a></p>
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		<title>Für den Thunfisch keine Gnade</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 08:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Blauflossen-Thunfisch ist vom Aussterben bedroht, darf aber trotzdem weiter gejagt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-320" href="http://www.umweltundaktiv.de/?attachment_id=320"><img class="alignleft size-full wp-image-320" title="blauflossen-thunfisch" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/02/blauflossen-thunfisch2.png" alt="Blauflossen-Thunfisch" /></a>Der Blauflossen-Thunfisch ist vom Aussterben bedroht, er kann trotzdem weiter gejagt werden. Die Internationale Schutzkommission für den Thunfisch im Atlantik (ICCAT) konnte sich zum Abschluß einer Konferenz in Brasilien für 2010 lediglich auf eine Senkung der Fangquote um ein Drittel, d.h. auf 13.500 Tonnen einigen. Die EU-Kommission zeigte sich über den Kompromiss zufrieden, die Umweltschutzorganisation WWF warnte, daß der bis zu 700 kg schwere und bis zu viereinhalb Meter lange Thunfisch auch im Mittelmeer überfischt ist und dort bereits 2012 ausgestorben sein könnte, wenn er nicht geschützt wird. Umweltschützer fordern einen völligen Fangstopp, damit sich die dezimierten Bestände wieder erholen können. In Sushi-Restaurants ist die auch unter dem Namen „Roter Thunfisch“ bekannte Fischart besonders beliebt. Für den umweltbewußten Verbraucher sollte es selbstverständlich sein, generell auf Thunfisch, ob in der Dose oder in Restaurants, zu verzichten.</p>
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		<title>&#8220;Die faire Milch&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 12:02:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimatschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bauern]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit Januar 2010 ist „Die faire Milch“ bei rund 1200 REWE- und 300 Tegut-Filialen in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg zum Preis von 89 bzw. 99 Cent pro Liter erhältlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_312" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><a rel="attachment wp-att-312" href="http://www.umweltundaktiv.de/2010/01/die-faire-milch/die-faire-milch/"><img class="size-medium wp-image-312" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/die-faire-milch-300x276.jpg" alt="Die faire Milch" width="300" height="276" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Die faire Milch - gentechnikfrei und gut für die Region</p></div>
<p><strong>Seit Januar 2010 ist „Die faire Milch“ bei rund 1200 REWE- und 300 Tegut-Filialen in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg zum Preis von 89 bzw. 99 Cent pro Liter erhältlich. Jakob Niedermeier, Geschäftsführer der Milchvermarktungsgesellschaft MVS, welche die „faire Milch“ vermarktet, erklärt dazu:</strong></p>
<p><strong> </strong><br />
„Unsere Milch ist dank der überdurchschnittlich hohen Omega-3-Fettsäure-Anteile im Vergleich zu herkömmlicher Milch besonders gesund. Sie ist traditionell, umweltgerecht hergestellt und natürlich gentechnikfrei – deshalb ist sie fair zum Verbraucher. Unsere Milch ist außerdem dank eines voll kostendeckenden Milchpreises fair zum Bauern. Das sichert das Überleben der Höfe und damit Arbeitsplätze in der Region.“<br />
Die Landwirte planen möglichst kurze Transportwege und legen großen Wert auf eine artgerechte Tierhaltung. Außerdem ist jeder Landwirt dazu verpflichtet, ein Tierschutz- oder Umweltprojekt zu betreuen.<br />
Damit die strengen Auflagen der „fairen Milch“ eingehalten werden, benennt die Stiftung „Gesunde Nahrung- Erhaltung und Pflege des ländlichen Raumes“ eine unabhängige Kontrollstelle, die prüft und analysiert, ob die Qualitätskriterien der „fairen Milch“ erfüllt sind.</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="http://www.die-faire-milch.de">www.die-faire-milch.de</a> <em>(auch Bildquelle)</em></p>
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		<title>Gut für&#8217;s Klima: Nationalpark Steigerwald</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 09:53:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalpark]]></category>
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		<category><![CDATA[Wald]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bund Naturschutz berichtet, dass in rund 500 Waldgebieten Mitteleuropas und der USA Untersuchungen durchgeführt wurden. Diese belegen, dass naturnahe Wälder erhebliche Kohlenstoffspeicher darstellen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-307" href="http://www.umweltundaktiv.de/2010/01/gut-furs-klima-nationalpark-steigerwald/steigerwald/"><img class="alignleft size-full wp-image-307" title="steigerwald" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/steigerwald.jpg" alt="Steigerwald" width="312" height="300" /></a>Der Bund Naturschutz berichtet, dass in rund 500 Waldgebieten Mitteleuropas und der USA Untersuchungen durchgeführt wurden. Diese belegen, dass naturnahe Wälder erhebliche Kohlenstoffspeicher darstellen können, wenn sie dauerhaft einer natürlichen Entwicklung überlassen und nicht genutzt werden. Gerade der Steigerwald mit seinen großflächigen alten und schutzwürdigen Wäldern ist dafür sehr gut geeignet: „Die Befürchtungen, dass ein Verzicht auf Holznutzung durch einen Nationalpark Steigerwald das Klima belastet, können dadurch entkräftet werden“, so Hubert Weiger, Vorsitzender des Bundes Naturschutz.</p>
<p><strong>Weitere Informationen finden Sie hier:</strong><br />
<a href="http://www.pro-nationalpark-steigerwald.de/">www.pro-nationalpark-steigerwald.de</a></p>
<p><strong>Quelle:</strong><br />
bund-naturschutz.de</p>
<p><strong>Bild:</strong><br />
pixelio.de &#8211; dieterundmarion</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rodung für eine Gartenschau</title>
		<link>http://www.umweltundaktiv.de/heimatschutz/rodung-fur-eine-gartenschau/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 13:04:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimatschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesgartenschau]]></category>
		<category><![CDATA[Landesgartenschau]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 1951 werden in Deutschland Bundesgartenschauen (BUGA) abgehalten und finden in zweijährigem Rhythmus statt. Jede 5. Bundesgartenschau wird als Internationale Gartenschau (IGA) abgehalten. Seit 1980 erfolgen jedoch auch in einigen Bundesländern Landesgartenschauen, außerdem werden von kleineren Städten regionale Gartenausstellungen ausgerichtet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_157" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><strong><strong><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/schweriner-schlossgarten.jpg"><img class="size-full wp-image-157" title="schweriner-schlossgarten" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/schweriner-schlossgarten.jpg" alt="Schweriner Schloßgarten" width="250" height="375" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Schwerin - Veranstaltungsort der Bundesgartenschau 2009</p></div>
<p><strong>Seit 1951 werden in Deutschland Bundesgartenschauen (BUGA) abgehalten und finden in zweijährigem Rhythmus statt. Jede 5. Bundesgartenschau wird als Internationale Gartenschau (IGA) abgehalten. Seit 1980 erfolgen jedoch auch in einigen Bundesländern Landesgartenschauen, außerdem werden von kleineren Städten regionale Gartenausstellungen ausgerichtet.</strong></p>
<p>Zeitraum im Mittelpunkt der Medien zu stehen, ist wohl Wunschtraum eines jeden Stadtoberhauptes samt Gefolge, jedoch natürlich auch nur dann, wenn die Berichte positiven Charakter haben. Und wie sich bisher gezeigt hat, eignet sich dazu vorzüglich die Austragung einer Landes- oder Bundesgartenschau. Bereits im Vorfeld des Ereignisses überschlägt sich die regionale Presse mit Lobeshymnen über Planungen, Konzepte und Einbringen von künstlerischen und/oder modernen Inspirationen in das entsprechende Projekt. Jede Gartenschau verspricht ihren Besuchern blühende Landschaften und prachtvolle Natur, die ausrichtende Kommune ihren Gewerbebetrieben, Gaststätten usw. gute Gewinne, mehr Lebensqualität für Bürger, Städte und Regionen.</p>
<p>Bei aller Begeisterung: Es geht hier um mit Staatsgeldern subventionierten Lobbyismus, wie nachstehend noch näher erläutert werden soll.</p>
<p>Erschwerend zu dieser Tatsache kommt, daß oft gewachsene Natur und Strukturen zerstört und durch eine Kunstwelt ersetzt werden. Die meisten Besucher sehen auch nur das Ergebnis und nicht, wie ökologisch wertvoll oft das Gelände war, bevor es für die Austragung der Gartenschau umgestaltet wurde für überdimensionierte, fußballfeldgroße Blumenrabatten, Kräuter- und Erlebnisgärten, Naturlehrpfade usw. usw. Daß bei solchen Ausstellungen durchaus auch positive Aspekte einfließen und interessante Projekte entstehen, soll trotz aller Kritik dennoch hier zumindest erwähnt sein.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_98" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><strong><strong><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/ausgabe3-2009_titel1.png"><img class="size-full wp-image-98" title="ausgabe3-2009_titel" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/ausgabe3-2009_titel1.png" alt="Ausgabe 3 - 2009" width="250" height="290" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Dieser Artikel ist nachzulesen in der Umwelt und Aktiv Ausgabe 3 - 2009</p></div>
<p><strong>Die Gewinner </strong></p>
<p>Hinter dem Geschäftsmodell der Gartenschauen stecken Wirtschaftsverbände, die für ihre Mitglieder wie Gartencenter oder große Planungsbüros Lobbyarbeit betreiben. Um den Profit zu maximieren, wollen und müssen sie Leistungsschauen veranstalten, die jedoch viel Geld kosten, das jedoch andere schultern sollen. Daher wird ein Dachverband gegründet und danach eine Stadt gesucht, die Zugriff auf Steuergelder, also auf fremdes Geld, hat.</p>
<p>Eine Stadt wird beispielsweise damit geködert, daß diese mit einer Bundesgartenschau neue Infrastrukturen, neue Brücken oder Hallen zum Sonderpreis erhält, denn dafür gibt es sowohl vom Bundesland als auch von der EU reichliche Fördergelder – auch wenn die Hallen später nicht ausgelastet und die Unterhaltskosten erheblich sind.<br />
Die Gewinner der Gartenschauen sind die Lobbyverbände durch ihren Dachverband, da dieser bereits einen Millionenbetrag aus der Stadtkasse erhalten hat, völlig unabhängig davon, ob die Gartenschau ein Erfolg wird oder nicht. Für diese Steuergelder erbringt also der Dachverband z.B. Beratungsleistungen für die Umsetzung der Leistungsschau und kann so Einfluß darauf nehmen, wie die Gartenschau auszusehen hat. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, wenn nach Fertigstellung oft die Interessen der Steuerzahler nicht unbedingt mit den Interessen der Gartenbauunternehmen übereinstimmen.</p>
<p><strong>Die Verlierer </strong></p>
<p>Rabiate Eingriffe in die Natur haben System, denn die Gartenschauen gehen von einem völlig anderen Bild von Natur aus und sind daher auch größtenteils nicht in der Lage, Belange des Naturschutzes einzubringen. Neues wird am Reißbrett entworfen und in relativ kurzer Zeit realisiert – Altes wird nicht entwickelt, vorhandene Strukturen werden zerstört. Für die meist konservative Gartenlobby gibt es keinen Platz für moderne ökologische Konzepte. Dies muß zwar nicht immer sein, ist aber leider oft der Fall, wie in diesem Beitrag noch geschildert werden soll.</p>
<p>Doch nicht nur die Natur gehört zu den Verlierern, sondern auch die Kommunen. Immer mehr Städte bleiben auf millionenschweren Schulden sitzen, da die prognostizierten Besucherzahlen so gut wie nie erreicht werden und zudem die Unterhaltskosten für z.B. errichtete Gebäude, die nach einer Ausstellung nicht mehr gebraucht werden oder kaum ausgelastet sind, den Stadtsäckel erheblich belasten. Derartige Infrastruktur-Projekte prangert auch der Bund der Steuerzahler an und bezeichnet diese oft als völligen Unsinn.</p>
<p>Wie immens der Schuldenberg nach einer Gartenschau sein kann, zeigen die beiden folgenden Beispiele:</p>
<p><strong>Aktuelle Veranstaltung in Schwerin</strong></p>
<div id="attachment_158" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/gartenschau.jpg"><img class="size-full wp-image-158" title="gartenschau" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/gartenschau.jpg" alt="Gartenschau Medien" width="250" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Mediengerechtes Hochpäppeln zuvor vernichteter Natur</p></div>
<p>Die 30. Bundesgartenschau findet dieses Jahr in der Stadt Schwerin statt, die ihren Besuchern vom April bis Oktober „Blühende Landschaften“ rund um das Schweriner Schloß zeigt, das in die Gestaltung eingebunden wurde.</p>
<p>Für Investitionen und laufende Kosten sind etwa 73 Millionen Euro eingeplant und in der chronisch klammen Landeshauptstadt wird immer wieder betont, daß „der Deckel fest auf dem Budget sitze …“: 23 Millionen Euro kommen aus „Fördertöpfen“, 31 Millionen steuert die Landeshauptstadt bei (beides gleichzusetzen mit Steuergeldern) und 19 Millionen sollen aus Einnahmen gedeckt werden.</p>
<p>Der Schlosspark wurde „auf Vordermann“ gebracht, d.h. über 200 alte Linden wurden gefällt, da diese angeblich für die Ausstellung nicht mehr standortgerecht waren. Auch wenn diese durch junge Bäumchen ersetzt wurden &#8211; der ökologische Wert eines alten Baumbestandes kann nicht ersetzt werden. Außerdem wurde durch ein geschütztes Moorgebiet ein Entwässerungsgraben gezogen, streng geschützte Bäume und wertvolle Ufergehölze illegal gerodet und und und …Als Infrastrukturmaßnahme wurde auch eine Insel, die sog. „Schwimmende Wiese“ für 100.000 Euro aufgeschüttet, deren Sinn ebenfalls höchst umstritten ist.</p>
<p>Das Umweltbundesamt sowie der Bund Naturschutz (BUND) wurden zwar ab 2003 in die Planung mit eingebunden, hatten jedoch für einige ökologisch höchst bedenkliche Aktionen  soviel wie keinen Einfluß, zumal einige davon bereits zum Nachteil von Umwelt und Natur vollzogen waren und somit die Umweltschützer vor vollendete Tatsachen gestellt wurden. Nach Klageeinreichung des BUND im Jahre 2006 beim Verwaltungsgericht Schwerin gegen den Planfeststellungsbeschluß für das Prestigeprojekt der BUGA Schwerin 2009 GmbH wurde ein gerichtlicher Vergleich erzielt – zahlreiche weitere teils juristische Auseinandersetzungen um die Beseitigung von Gehölzen bzw. Beeinträchtigung wertvoller und geschützter Biotope auf den BUGA-Flächen sind bis dato noch nicht entschieden.</p>
<p>Wie voraussehbar, waren Politiker und Medien bei der feierlichen Eröffnung voll des Lobs und der Anerkennung: Schwerin sei  durch diese Gartenschau viel attraktiver geworden und werde den Menschen mehr Lebensqualität bringen.</p>
<p>Es bleibt abzuwarten, auf wie viel Schulden diese Stadt sitzen bleiben wird und damit der Steuerzahler die Zeche für die „Olympischen Spiele des Gartenbaus“, wie Bundespräsident Köhler euphorisch die BUGA bezeichnete, zahlen muß. Die Natur jedenfalls musste bereits ihre Opfer bringen.</p>
<p><strong>Landesgartenschau 2010 in Rosenheim</strong></p>
<p>Auch in Rosenheim rücken bereits die Bagger und Planierraupen an, um dem Thema „Inn-Spirationen“ der Landesgartenschau 2010 gerecht zu werden. Eine zentrale Rolle werden die beiden Flüsse Mangfall und Inn spielen, deren Ufer neu gestaltet werden.<br />
Die Stadt, so wird in den Medien berichtet, steht nicht für eine „Blümchen-Olympiade“, sondern für eine nachhaltige Veränderung der Stadt und investiert in diese Ausstellung etwa 14 Millionen Euro – u.a. sind darin enthalten Fördermittel des Programms „Soziale Stadt“ sowie 4,1 Millionen Euro Zuschüsse des bayerischen Umweltministeriums und der EU!</p>
<p>An der Kommune bleiben letztlich 5,9 Millionen Euro hängen und auch hier trägt laut Vertrag allein die Stadt das finanzielle Risiko. Bereits einkalkuliert bei der erhofften Besucherzahl von 800.000 ist ein Defizit von etwa 1,5 Millionen! Doch angeblich „… ist der Nutzen größer als die finanzielle Gefahr“…und „…auch die Folgekosten der Gartenschau von etwa jährlich 120.000 Euro könne die Stadt stemmen&#8230;“, so die Oberbürgermeisterin von Rosenheim.</p>
<p>Wie nachhaltig und ökologisch letztlich das Ergebnis ausfällt, wird sich noch zeigen.</p>
<p><strong>Kleine Landesgartenschau 2011 in Kitzingen</strong></p>
<p>In Kitzingen, so ein kritischer Beitrag aus der Sendung „Kontraste“ vom April d.J., werde erst Natur plattgemacht, um dann „Natur wie aus dem Ikea-Katalog“ zu schaffen. Wie auch in Schwerin kreischten bereits hier die Kettensägen – eine alte Pappelallee musste aufgrund eines Wirtschaftlichkeitsgutachtens weichen, „damit ein reibungsloserer, rascherer und damit auch kostengünstigerer Bauablauf gewährleistet ist“.</p>
<p>Die kleine Stadt Kitzingen mit ihren rund 20.000 Einwohnern investiert in diese Gartenschau etwa 4,6 Millionen Euro – auch hier dürfte der Lobbyverband ein gutes Geschäft machen &#8211; den Großteil der Rechnung jedoch zahlt mit Sicherheit auch hier der Bürger.</p>
<p><strong>Auslaufmodell Gartenschau?</strong></p>
<div id="attachment_159" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/geld.jpg"><img class="size-full wp-image-159" title="geld" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/geld.jpg" alt="Geld" width="250" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Gewinne für den Lobbyverband auf Kosten des Steuerzahlers</p></div>
<p>Leider nein. Bis 2019 sind die Bundesgartenschauen bereits vergeben und Bagger und Planierraupen stehen bereits vielerorts in den Startlöchern. Es steht also heute schon fest, daß es noch lange so weitergehen wird – zum Nachteil von Natur, Umwelt und den Steuerzahlern! Planer, Gartencenter, Gartenbauer und Gärtner, die praktisch ohne Kosten und Risiko Gelegenheit für eine werbeträchtige Leistungsschau erhalten und die sich nicht an den Verlusten beteiligen müssen, dürfte dies freuen! Auch der Präsident des Zentralverbands Gartenbau, des wichtigsten Lobbyverbands und zugleich Vorsitzender des Dachverbands, hat nichts gegen gute Geschäfte – warum auch? Beteiligung am finanziellen Risiko? Fehlanzeige!</p>
<p>Es ist unverständlich, warum dieses mit Steuergeldern finanzierte „Geschäftsmodell“ so gut wie nie angeprangert wird und somit dem Bürger kaum bekannt ist. Man stelle sich nur mal vor, wenn sich die Automobilindustrie z.B. alle zwei Jahre ihre IAA (Internationale Automobil-Ausstellung) in Frankfurt vom Steuerzahler bezahlen lassen würde …</p>
<p>Doch nicht nur in Zeiten leerer Kassen bei fast allen Kommunen, sondern auch in Zeiten des dramatischen Rückgangs der Artenvielfalt sollte die Frage erlaubt sein, ob monströse Gartenschauen überhaupt noch vertretbar sind, zumal bei der Ausrichtung der Ausstellungen bereits immer mehr auf stadtnahe, gewachsene Strukturen zurückgegriffen werden muß, da brachliegende Flächen (wie bei den Anfängen der Ausrichtung von Gartenschauen) inzwischen rar geworden sind. Und so kommt es, daß oftmals ökologisch umstrittene Vorhaben realisiert werden, da, wie eingangs erwähnt, Gartenplaner und die konservative Gartenlobby auch meist eine ganz andere Vorstellung von Natur haben.</p>
<p>Doch nicht nur Umweltverbände und Naturschützer üben Kritik, sogar der Bund der Steuerzahler rät inzwischen den Städten, Angebote für eine Bundesgartenschau abzulehnen. Zu befürchten ist allerdings, daß bei den kommunalen Verantwortlichen alle Gegenargumente ins Leere laufen – kurzfristiges Wachstumsdenken bestimmt auch in diesem Bereich die Entscheidungen. Daher könnten nur noch drastisch sinkende Besucherzahlen ein Ende der hoch subventionierten Gartenschauen einläuten. Dies setzt allerdings voraus, daß den Bürgern wichtige und kritische Hintergrundinformationen nicht vorenthalten werden, so daß entsprechend auch reagiert werden kann.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><em>Bildquelle:<br />
Schweriner Schloß &#8211; wikipedia<br />
Pressebilder Landesgartenschau &#8211; rosenheim2010.de<br />
Geldscheine &#8211; Uwe Steinbrich</em></p>
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		<title>Agro-Gentechnik</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 12:42:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der gesamten EU, also auch in Deutschland, hat bisher nur eine gentechnisch veränderte Pflanze die Zulassung zum kommerziellen Anbau erhalten: Es ist der Genmais MON 810 des Chemiekonzerns Monsanto. Aufgrund massiver Proteste verhängte Mitte April die Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner ein Anbauverbot für MON 810. Vom Tisch ist allerdings die Agro-Gentechnik noch lange nicht, es liegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_153" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/tagpfauenauge.jpg"><img class="size-full wp-image-153 " title="tagpfauenauge" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/tagpfauenauge.jpg" alt="Tagpfauenauge" width="250" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Das Tagpfauenauge - gefährdet durch Gentechnik</p></div>
<p>In der gesamten EU, also auch in Deutschland, hat bisher nur eine gentechnisch veränderte Pflanze die Zulassung zum kommerziellen Anbau erhalten: Es ist der Genmais MON 810 des Chemiekonzerns Monsanto. Aufgrund massiver Proteste verhängte Mitte April die Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner ein Anbauverbot für MON 810. Vom Tisch ist allerdings die Agro-Gentechnik noch lange nicht, es liegen bereits neue Anträge für Zulassungen zum Anbau von GV-Pflanzen in der EU vor. Wie sich der Genmais  auf Kleinstlebewesen auswirkt, zeigt der Landesbund für Vogelschutz an folgender Tatsache: Das Gift des MON 810 wirkt sich auf Marienkäfer ebenso schädlich aus wie auf Tagpfauenauge, Schwalbenschwanz und Kleiner Fuchs, da deren Raupen dem Bt-Toxin des MON 810 gegenüber ähnlich empfindlich sind wie die Raupen des Ziel-insekts Maiszünsler. Es liegen auch Studien vor, die belegen, daß Bienen und andere Insekten durch den im Genmais enthaltenen Giftstoff gefährdet sind.</p>
<p><em>Bildquelle: Verena N. &#8211; www.pixelio.de</em></p>
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		<title>Schmerzfrei durch Gentechnik?</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 12:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Forscher in den USA wollen die Qual von Nutztieren beenden, jedoch nicht etwa durch eine bessere Haltung. Vielmehr wollen sie den Tieren die Gene für das Schmerzempfinden nehmen, so daß diese unter den Bedingungen ihrer Haltung nicht mehr leiden. Dies scheint nicht nur möglich, sondern bald auch machbar zu sein, bei Mäusen  wurden bereits entsprechende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_149" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/milchkuehe-2.jpg"><img class="size-full wp-image-149" title="milchkuehe-2" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/milchkuehe-2.jpg" alt="Milchkühe" width="250" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Milchkühe - Bald schmerzfrei durch Gentechnik...</p></div>
<p>Forscher in den USA wollen die Qual von Nutztieren beenden, jedoch nicht etwa durch eine bessere Haltung. Vielmehr wollen sie den Tieren die Gene für das Schmerzempfinden nehmen, so daß diese unter den Bedingungen ihrer Haltung nicht mehr leiden. Dies scheint nicht nur möglich, sondern bald auch machbar zu sein, bei Mäusen  wurden bereits entsprechende Erfolge erzielt. Eine US-Umfrage unter Forschern, die mit Tieren arbeiten, zeigte keine große Begeisterung für diese Idee, vor allem auch aufgrund ethischer Bedenken, die jedoch angesichts eines rasant wachsenden Fleischbedarfs bald hintenan gestellt werden könnten.</p>
<p><em>Bildquelle: soylent-network.com</em></p>
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