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Jahreskreisfeste

Sonnwendfeuer

Sonnwendfeuer

Lichtmess: 1. Hornung (Februar)
An diesem Tag feiern die Menschen das Wiedererwachen des Lebens und Zunehmen des Lichtes. Es war das freudige Fest der drei Brigitten, der dreifachen Göttin der Heilkunde, der HeilkrĂ€uter und des Schmiedens. Am 1. Hornung ist das neue Licht schon deutlich spĂŒrbar. Die Tage werden lĂ€nger. Es ist, als ob das kleine Sonnengott- Kind laufen lernt. Wir zĂŒnden große weiße Kerzen an, um den Lichtwerdungsprozess zu symbolisieren.

Ostara: FrĂŒhlings-Tag- und Nachtgleiche: 21. Lenzing (MĂ€rz)
An diesem Tag ist ein wunderbarer Punkt im Jahreslauf erreicht.Die Tage sind genau gleich lang wie die NĂ€chte. und dennoch werden die Tage immer lĂ€nger. Der weite Weg vom tiefen Winter zum blĂŒhenden FrĂŒhling ist geschafft. Dementsprechend feiern wir dieses Fest mit allem was der FrĂŒhling zu bieten hat. Der Ostereierbrauch des Christentum ist ein teil dieser alten FrĂŒhlingstradition und soll Fruchtbarkeit bewirken.

Walpurgisnacht: 1.Wonnemond (Mai)
Nun haben wir eins der wichtigsten der Mythenfeste erreicht. Der Sonnengott tritt seine Regierungszeit an, denn er ist zum vollen Mann geworden und er befruchtet Mutter Erde und verwandelt sie von der Jungfrau zur Mutter. Jetzt steht der FrĂŒhling in voller BlĂŒte. Der Fruchtbarkeit sind keine Grenzen mehr gesetzt. Das Leben und die Erde strotzen nur so. Daher ist die Walpurgisnacht meistens mit sehr lustvollen Festen gefeiert worden. Große Feuer lodern ĂŒber das ganze Land. Auch heute noch, in dieser christlichen Welt wird der 1. Wonnemond mit Feuer, Lustbarkeiten und dem Maibaum gefeiert. Hier konnten die alten heidnischen BrĂ€uche nicht ausgerottet werden, weil in dieser saftigen Jahreszeit einfach zuviel eigene Kraft haben.

Sommersonnenwende: 21. Brachet (Juni)
Die Sommersonnenwende ist einerseits ein Höhepunkt, andererseits ein Abschied. der Höhepunkt des Sonnenjahres- soviel Sonne auf einmal gibt es nie. Ein Abschied von den lĂ€ngerwerdenden Tagen. Ab jetzt werde sie kĂŒrzer. Dennoch feiern wir an diesem Tag die volle Sommerfreude, mit allem was der Sommer zu bieten hat. Immerhin folgen diesem Tag noch die heißesten Tage des Jahres, der Hochsommer beginnt gerade.

Lugnasad oder Erntedank: 1. Ernting (August)
Dieser Tag zeigt nun das allmĂ€hliche Ende des Hochsommers an. Wir können aber schon die ersten Ernten einbringen. Es wird auch vom Tod des Korngottes berichtet, der an diesem Tag stattfindet. Nun lebt nur noch der dunkle Gott, der noch bis Samhain (Allerheiligen) durchhĂ€lt.Wir freuen uns noch einmal grĂŒndlich an der WĂ€rme des Sommers und bereiten uns innerlich auf den Abschied vor.

Herbst-Tag- und Nachtgleiche: 21. Scheiding (September)
Jetzt wird der Herbst allmĂ€hlich sichtbar. Die NĂ€chte sind schon genauso lang, wie die Tage. Es gilt Abschied zu nehmen vom Sommer. Jetzt ist er wirklich vorbei. Wir können eine reiche Ernte genießen und in vollen ZĂŒgen feiern. Dieses Ende des Sommers beschenkt uns mit all seinen FrĂŒchten.

Allerheiligen: 1.Nebelung (November)
Allerheiligen ist die christliche Feier entsprechend dem keltischen Totenfest Samhain Nach altem Brauch werden Feuer angezĂŒndet, Furcht einflĂ¶ĂŸende KostĂŒme getragen und das Feuer angerufen. Es ist die Zeit der dunklen magischen Riten. An diesem Tag stirbt der Sonnengott und die Göttin ĂŒbernimmt die alleinige Herrschaft ĂŒber die Erde.

Jul: Wintersonnenwende: 21.Julmond (Dezember)
Zu Mittwinter wissen wir, dass die dunklen Tage gezĂ€hlt sind, denn dies ist der dunkelste Tag von allen. Der Tag, in dessen Nacht der Sonnengott als kleines Kind wiedergeboren wird. Wir können uns darauf freuen, dass die Tage nun wieder lĂ€nger werden. Um dies zu symbolisieren, zĂŒnden wir Feuer und viele Kerzen an. Nach diesem Tag erleben wir etwa 12 RauhnĂ€chte in denen die verschiedenen Welten sehr durchlĂ€ssig sind.

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