Umwelt & Aktiv

Das Magazin fĂĽr gesamtheitliches Denken

Das Magazin fĂĽr ganzheitliches Denken

Umweltschutz, Tierschutz, Heimatschutz

Zeitschriftenkritik: Umwelt & Aktiv in der Jungen Freiheit

Nur die Wenigsten wissen heute noch, daß am Beginn der Ökologie- und Umweltbewegung keineswegs linksextremistische Kader der versprengten maoistischen und stalinistischen K-Gruppen standen, sondern gestandene konservative und patriotische Politiker wie Herbert Gruhl, Baldur Springmann und August Haußleiter. Doch wurden sie und ihre konservativen Freunde und Mitstreiter, aber auch anthroposophisch orientierte Naturschützer von den mit allen Wassern des politischen Geschäfts gewaschenen und nun scheinbar ergrünten Ex-Kommunisten bereits recht bald aus allen leitenden Funktionen herausgedrängt und schließlich mit den üblichen Methoden der Diffamierung und Anschwärzung als „Öko-Faschisten“ gänzlich aus der neu entstandenen Wählervereinigung „Die Grünen“ hinausgemobbt.
Tatsächlich waren die linksextremen ehemaligen K-Gruppen-Funktionäre damit auf einen bereits fahrenden Zug aufgesprungen, den sie als durchaus erfolgversprechend für ihre kulturrevolutionären Ziele ansahen, und der sie auch schon bald in Amt und Würden führte. Daß ihre primären Absichten ganz andere waren und mit Umwelt- und Naturschutz kaum etwas zu tun hatten, durchschauten jedoch viele Anhänger und Wähler nicht. Die Versuche der konservativen Umweltschützer, neue Formationen zu gründen, die nicht von Linksextremisten okkupiert werden konnten, scheiterten jedoch zumeist bereits im Ansatz oder beschränkten sich auf wenige regionale Erfolge.
Doch zumindest im publizistischen Bereich gibt es seit nunmehr fünf Jahren mit der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift „Umwelt & Aktiv“ ein durchaus ernsthaftes und dazu professionell und mit viel Liebe und Herzblut aufgemachtes konservatives Projekt. Entstanden als Rundbrief für Mitglieder und Freunde des Umweltvereins Midgard e.V. ist die Zeitschrift, die sich – wie im Untertitel ausdrücklich betont wird – für Naturschutz, Tierschutz und Heimatschutz einsetzt, inzwischen zu einer wichtigen Alternative für all jene konservativen und patriotischen Natur- und Heimatschützer geworden, die sich nicht länger von linksradikalen „grünen“ Roßtäuschern auf Irr- und Abwege führen lassen wollen.

Dementsprechend sind auch die Beiträge hier weder von verblasenen Multi-Kulti-Phantasien noch von EU-euphorischem Ungeist geprägt, sondern beschäftigen sich mit Themen, die echten Umweltschützern am Herzen liegen. So berichtet das aktuelle Heft (Ausgabe 1/2012) u.a. vom Niedergang des Bäckerhandwerks, der einhergeht mit der Installierung von Brotfabriken und sogenannten „Backshops“; befaßt sich mit den schwerwiegenden Folgen für Mensch, Natur und Umwelt durch den sich ständig steigernden Fleischverzehr, dem Poker um die Windkraft in der Nordsee und der fragwürdigen Förderung von Bio-Sprit. Weitere Beiträge behandeln die Frage, ob Erdgas als Ersatz für atomare Energiegewinnung geeignet wäre oder beschäftigen sich mit der Unsinnigkeit des Glühbirnenverbots. Und Tierschützer werden mit Genugtuung feststellen, daß in jedem Heft auch wichtige Aspekte des Tierschutzes gewürdigt werden.

Werner Olles

Verwandte Artikel:


Artikel-Metadaten

Datum
02.04.2012

Schlagwörter



Kommentare sind nicht mehr zugelassen.