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„Braune Töne beim Bund Naturschutz“ – Wenn der Bund Naturschutz kneift, kommen Sie zu uns Herr Raß!

pressemitteilungEine Stellungnahme und Solidaritätsbekundung für einen Naturschützer mit diskussionswürdigen Thesen!

Traunstein, den 01.04.2013. „Braune Töne beim Bund Naturschutz“ konnte man in den vergangenen Tagen der Presse entnehmen. Der Grund hierfür war die Veröffentlichung einiger Auszüge aus einem Vorwort von Günther Raß für die örtliche BUND Mitgliederzeitschrift „Mauersegler“. In der Berichterstattung wird von „rechtslastigen“ Äußerungen und „Vorbehalten gegenüber Migranten“ gesprochen. Günther Raß wurde daraufhin zum Rücktritt vom Vorsitz der Nürnberger Kreisgruppe des Bund Naturschutz gedrängt.

Herr Raß äußerte die Meinung, daß „Deutschland aus Naturgesichtspunkten überbevölkert“ sei und stellte die Frage „Wie viele Migranten/Ausländer verkraften wir? Wie viel Platz ist noch in Deutschland?“ Diese Frage wurde keinesfalls in einem fremdenfeindlichen Zusammenhang geäußert, sondern war Ausdruck der berechtigten Sorge einer bevölkerungspolitischen Fehlentwicklung, die deutliche negative Einflüsse auf den Naturschutz vor Ort hat.

Wilhelm Weber hat bereits 2008 in der Zeitschrift „Umwelt & Aktiv“ auf die „Zusammenhänge von Bevölkerungsdichte und ökologischer Belastbarkeit“ unserer Natur hingewiesen. 2009 schrieb Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Klaus Sojka ebenfalls in der Zeitschrift „Umwelt & Aktiv“, „die Erdfläche ist nicht vergrößerbar. Der ökologisch nutzbare Teil wird kleiner“, „gleichwohl steigt die Weltbevölkerung teilweise explosiv an“. Prof. Dr. Sojka kommt zu der Schlussfolgerung, daß Zuwanderung kein ökologisch sinnvolles Mittel für die Bevölkerungspolitik ist.

Wir zeigen uns solidarisch mit Herrn Raß und fordern den Bund Naturschutz auf, sich der inhaltlichen Diskussion zu stellen. „Umwelt & Aktiv“ bietet allen ökologisch denkenden Personen eine publizistische und aktionistische Heimat, die sich keinen Denkverboten hingeben wollen. Herr Raß, wenn Sie eine neue Heimat suchen, in der Sie Ihre Gedanken frei und ohne Angst vor Diskreditierung äußern können, kommen Sie zu „Umwelt & Aktiv“.

Herausgeber:
Verein Midgard e.V.
Postfach 14 32
83264 Traunstein

Fax: 01805-006534-1011
E-Post: presse@umweltundaktiv.de

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Datum
04.04.2013



1 Kommentare zum Artikel “„Braune Töne beim Bund Naturschutz“ – Wenn der Bund Naturschutz kneift, kommen Sie zu uns Herr Raß!”


  1. R. M. K. meint:
    05.04.2013 um 13:26


    Schon Herbert Gruhl, der (Wieder-)Begründer der Umweltschutz-Bewegung in Deutschland, hatte auf den äußerst problematischen Zusammenhang von Massen-Zuwanderung und Umweltbelastung hingewiesen. Doch dieser sehr wichtige Aspekt
    kommt oft in der Diskussion um Zuwanderung nicht zur Sprache.

    Immer wieder wird in Zusammenhang mit der Bevölkerungsentwicklung von einer
    demographischen Katastrophe gesprochen. Doch dies ist nicht richtig! Öko-
    logisch betrachtet handelt es sich in Wirklichkeit um eine segensreiche Entlastung, die nur sozial verträglich gestaltet werden muß.

    Nicht die sinkende Bevölkerungszahl stellt das eigentliche Problem dar, sondern die übermäßigen Konsumansprüche der Menschen, die hier in Deutschland
    wohnen, oder die wegen des Wohlstandes hierher kommen. Kriegerische Aus-
    einandersetzungen um die immer knapper werdenden Ressourcen sind da vor- programiert.

    Was tun? – Das Bevölkerungsniveau in Deutschland muß mit Hilfe der autochthonen Bevölkerung auf ein ökologisch erträgliches Maß gebracht werden. Darüber hinaus sollte dann diese autochthone Bevölkerung einen ökologisch bescheidenen Lebensstil einhalten, der die natürlichen Ressourcen schont.

    Dieses ökologisch einzig sinnvolle Modell funktioniert sicher nicht mit allochthonen Menschen, die überwiegend aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland kommen. Und unsere zukünftige neue ökologische Bescheidenheit
    sollte auch den möglichen Wirtschaftsflüchtlingen aus aller Welt ganz klar
    und deutlich signalisieren:

    Hier ist nichts mehr zu holen!