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Das Denunziantentum lebt! Linksextremisten starten Kampagne gegen Umwelt & Aktiv

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Kampagne gegen das Magazin Umwelt & Aktiv

Traunstein, 03.08.2014. Die bundesweit erscheinende Zeitschrift für Tierschutz, Umweltschutz und Heimatschutz „Umwelt & Aktiv“ sieht sich einer Kampagne staatlich geförderter linksfaschistischer Organisationen ausgesetzt.

Wie den Verantwortlichen von Umwelt & Aktiv von mehreren Seiten herangetragen wurde, haben linksfaschistische Organisationen eine Denunziationskampagne gegen Umwelt & Aktiv gestartet. Dem Vernehmen nach scheint die Kampagne das Ziel zu verfolgen, den zunehmend spürbaren Einfluß des national-konservativen Umweltmagazins auf die ökologisch-politische Landschaft in Deutschland und darüber hinaus zu begrenzen.

So wurden mehrere namhafte Autoren und Interviewpartner angeschrieben und auf die vermeintlichen „Hintergründe“ des Magazins aufmerksam gemacht. Erfreulicherweise ist die Argumentationskette der antidemokratischen Denunzianten dermaßen lückenhaft, daß die gegen das Magazin und deren Macher erhobenen Vorwürfe schnell entkräftet und aus der Welt geschafft werden konnten. Es ist von keinem Beispiel bekannt, in dem inhaltlich sich mit dem Anliegen der Zeitschrift auseinandergesetzt wird. Lediglich einzelne Redaktionsmitglieder scheinen das vermeintliche Potenzial zur so dringend benötigten Schlagzeile zu bieten. Bei genauerer Betrachtung verläuft aber auch dieser Versuch im Sande.

Neben Autoren und Interviewpartnern wurden auch mehrere ökologische Verbände angeschrieben mit dem Hinweis: Achtung Umwelt & Aktiv verweist auf Ihre Internetseite. So kann anhand einer Veröffentlichung auf der Weltnetzseite www.gen-ethisches-netzwerk.de davon ausgegangen werden, daß zumindest die linksfaschistischen Organisationen „Blick nach Rechts“, „Amadeu Antonio Stiftung“ und das „Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin“ in die Kampagne involviert sind.

Die Betreiber von Umwelt & Aktiv werden sich davon auch im siebten Jahr des Bestehens nicht einschüchtern lassen. Zu Dokumentationszwecken wird auf der Netzseite www.umweltundaktiv.de regelmäßig über die Entwicklung und die Stellungnahmen berichtet.

Beginnen möchten wir mit einer Stellungnahme zum Schreiben des Herrn Potthof vom Verein „Gen-ethisches Netzwerk e.V.“, der auf der Netzseite www.gen-ethisches-netzwerk.de unter der reißerischen Überschrift „Nazis verlinken auf unseren Seiten“ eine Löschung des Verweises auf der Netzseite www.umweltundaktiv.de fordert und verspricht, „über die „Entwicklung weiter zu berichten.“ Leider scheint die Transparenz gegenüber den Lesern und Mitgliedern des Vereins nur soweit zu gehen, daß lediglich Informationen veröffentlicht werden, die den Verantwortlichen auch passen. So vermissen wir noch heute die nachfolgend veröffentlichte Stellungnahme seitens des Vereins Midgard e.V., als Trägerverein der Zeitschrift Umwelt & Aktiv.

netzgegennazis
Screenshot: http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/netz-gegen-nazis vom 03.08.2014

Guten Tag Herr Potthof,

ich erlaube mir, Ihnen als Schriftleiter im Namen der gesamten Umwelt & Aktiv-Redaktion auf Ihr Anliegen zu antworten. Vorneweg sei gesagt, daß wir es bezeichnend finden, daß ein „unabhängiger“ Verein, wie Sie es vorgeben zu sein, einseitig Partei ergreift. Der Fairness halber würde man erwarten, daß Sie sich bemühen, erst einmal die Selbsteinschätzung der Verantwortlichen von Umwelt & Aktiv in Erfahrung zu bringen und dann eine Schlußfolgerung ziehen oder sich die Mühe machen, einige unserer Magazine zu lesen und diese inhaltlich zu beurteilen. Stattdessen verlassen Sie sich bei der Meinungsbildung einseitig auf die Informationen staatlich geförderter Krawallmacher. Sie wissen ja, daß erst eine Bestätigung von zwei unabhängigen Quellen eine Meldung glaubwürdig macht (Pressecodex) – die von Ihnen genannten Quellen sind weder unabhängig voneinander, noch glaubwürdig, da hier einseitig finanzielle Interessen vertreten werden.

Da Sie auf Ihrer Netzseite schreiben, daß Sie weiter über die „Entwicklung“ berichten werden, sind wir gespannt, ob Ihre offene und transparente Berichterstattung ernst gemeint ist oder sich auch hier nur einseitig auf Ihre Sichtweise beschränkt. Wir erteilen Ihnen gerne unser Einverständnis, nachfolgende Stellungnahme zu veröffentlichen. Wir werden diese unsererseits der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Nun zu Ihrem eigentlichen Anliegen.

Wahrheit bleibt Wahrheit, gleich von wem artikuliert. Und Natur- und Tierschutzengagement – so denn existent – bleibt Engagement für Natur- und Tierschutz. Gleich von wem. Das ist wichtig und wesentlich und wird durch die kindische Aufforderung von Gen-ethisches Netzwerk.V. die Verlinkung auf der Netzseite www.umweltundaktiv.de zu entfernen, nicht unrichtiger. Ernsthaft praktizierter Naturschutz ist weder „links“ noch „rechts“, sondern ein Zeichen des gesunden Menschenverstandes und eines natürlichen Erhaltungstriebes. Und nur wo man sich politisch und gesellschaftlich offen und frei artikulieren und positionieren kann, kann man auch von Demokratie sprechen.

Wo jedoch eine omnipräsente Meinungsdiktatur inflationär die Political-Correctness-Zuchtrute schwingt, ist man von diesem Ideal weit entfernt. Genau dieser Meinungsdiktatur unterwerfen Sie sich gerade, nur durch die Aufforderung via Rundumschlag einer linksfaschistischen Vereinigung wie „Blick nach Rechts“. Dieses Konglomerat aus BnR, Amadeu Antonio Stiftung und dem antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin hat einzig und allein zum Ziel, die staatlichen Fördertöpfe weiter sprudeln zu lassen. Weder geht es diesen Personen um die Sicherung der Demokratie, sonst würden sie die breite Diskussion fördern, noch um einen zielführenden Natur- und Tierschutz.

„Ein Gutteil des vermeintlichen Kampfes gegen „rechts“ ist nichts weiter als ein seelisches Wellnessprogramm für seine Betreiber. Gegen „rechts“ zu kämpfen, schafft definitiv ein gutes Gefühl. Schließlich weiß man ja heutzutage nicht mehr so genau, wofür und wogegen man zu sein hat, die Globalisierung ist zu anonym, die Klimakatastrophe unzuverlässig, Hitler letztlich nun doch irgendwie tot, und die Mülltrennung allein bringt das emotionale Gleichgewicht auch nicht ins Lot – also engagiert man sich gegen „rechts“. (…) „Gott ist widerlegt, der Teufel nicht“, heißt eine Notiz aus dem Nachlaß von Friedrich Nietzsche. Wenn wir schon keinen Gott mehr haben, dann muß es wenigstens den Teufel geben. Und einer muß ihn verkörpern. Diese Gesellschaft wird von nahezu nichts mehr zusammengehalten, sie braucht einen kleinsten gemeinsamen Nenner des zu Verabscheuenden, zu Bekämpfenden. Vor allem dafür steht der „Kampf gegen rechts“. Es ist ein Kampf gegen einen angeblich die Gesellschaft als solche bedrohenden, aber in Wirklichkeit schwer greifbaren Gegner. Die meisten, die sich dabei hervortun, haben ja noch nie einen Rechten, geschweige einen veritablen Neonazi gesehen. Das Risiko, sich bei diesem Kampf eine Beule zu holen, tendiert also erfreulich gegen Null, während die Lorbeeren garantiert sind.“ – so Michael Klonovsky, Focus Redakteur, im Deutschlandradio am 22.10.2008.

Dem ist nichts hinzuzufügen, außer – daß zum K(r)ampf gegen „rechts“ auch gehört, demokratisch legitimierte Parteien und Begrifflichkeiten wie konservativ, wertebewußt, national, rechts, rechtsradikal und rechtsextrem, gerne wichtigtuerisch, zielorientiert und sophistisch wild durcheinander zu würfeln, damit letztlich alles zu einer „gefährlichen Naziszene“ mutiert, ohne sich die Mühe zu machen, nur den Anschein der Objektivität erwecken zu wollen. So bedienen auch Sie sich dieser unklaren Begrifflichkeiten mit Ihrer reißerischen Überschrift „Nazis verlinken auf unsere Seiten“. Wer sind denn diese „Nazis“ und was macht diese in Ihren Augen dazu? Die „Rechercheergebnisse“ von bezahlten Linksfaschisten? Hierzu würden Ihre Leser vielleicht eine Stellungnahme begrüßen. Wir würden dies ganz bestimmt.

Gerne lassen wir uns anhand unserer konkreten redaktionellen Arbeit beurteilen und auch kritisieren. Davon lese ich nichts auf Ihrer Seite. Sie hoffen auf „Strategieempfehlungen“. Wogegen? Wie Sie möglichst viele Andersdenkende in den eigenen Reihen identifizieren können? Sie wären von dem Ergebnis überrascht. „Wir“ sind überall vertreten und mehr als Sie glauben. Sie möchten sich von Umwelt & Aktiv distanzieren? Gerne! Aber wovon genau? Wir würden uns über eine inhaltliche Auseinandersetzung sehr freuen. Haben Sie den Mut dazu? Gerne anhand konkreter Forderungen Ihrerseits, die wir übrigens zu einem großen Teil als unterstützungswürdig erachten.
Sie möchten, daß wir den Verweis zu Ihrer Netzseite entfernen. Dann kommen wir Ihrem Wunsch gerne nach, wenn das die Gefahr abwehrt, daß Ihnen jemand unterstellen könnte, mit den „Anderen“ gemeinsame Sache zu machen. Als Presseorgan werden wir aber weiterhin über Pressemeldungen der Initiative Gen-ethisches Netzwerk e.V. berichten. Einer Einschränkung der Pressefreiheit, gleich von wem, werden wir uns nicht beugen. Aus diesem Grund werden wir die Öffentlichkeit auch darüber informieren, daß es dem Gen-ethisches Netzwerk e.V. anscheinend nicht um die Umsetzung gesellschaftlicher Forderungen geht, sondern um eine möglichst große Akzeptanz der Meinungs- und Stimmungsmacher.

Wir sagen Ihnen schon heute voraus, mit diesem „Kuschelkurs“ werden Sie keinen Erfolg haben und Ihre Ziele nicht erreichen können. Nur eine breite gesellschaftliche Front, ohne Ab- und Ausgrenzungen, wird in Deutschland und Europa nachhaltig etwas zugunsten des Umwelt- und Tierschutzes ändern.

Wir sind gespannt, ob Sie den Mut besitzen, sich dieser Diskussion zu öffnen und unsere Antwort auf Ihr Anliegen auch Ihren Netzbesuchern und Mitgliedern publik zu machen.
Für Ihre Arbeit wünschen wir Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen,

Christoph Hofer
Mehr Informationen und die Pressekontaktdaten finden Sie unter:
www.umweltundaktiv.de/presse

 

Bildquelle: Tim Reckmann / pixelio.de

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Datum
05.08.2014



2 Kommentare zum Artikel “Das Denunziantentum lebt! Linksextremisten starten Kampagne gegen Umwelt & Aktiv”


  1. Raido meint:
    07.08.2014 um 12:42


    Exzellente Replik, die die Debilität dieses Gebarens aufzeigt
    – klar, überlegt und mit letztlich überlegener Unaufgeregtheit.

    Ihre Aussage, dass es sich zum „Kampf gegen Rechts“ auch gehört, Begrifflichkeiten wie konservativ, wertebewusst, national, rechts, rechtsradikal und vor allem rechtsextrem(!) wichtigtuerisch durcheinanderzuwürfeln, bringt es wunderbar auf den Punkt.

    Leider sind solche Leute ideologisch getrieben und somit vernunftblind
    – trotz nicht selten auch formal höherer Bildung, das ist für mich das eigentlich Erschreckende…

    (Fast) Schade für die Mühe + Trotzdem Danke.

    Aber, auch wenn große Dummheit schon an Extremismus grenzt, sollten Sie sich nicht in deren Untiefen hinabziehen lassen und Begriffskonfusion treibend, jeden Dümmling gleich als Extremisten zeigen…

    Raido

  2. UB meint:
    15.08.2014 um 00:22


    Ich gehe mittlerweile davon aus, daß das ganzheitliche Thema Ökologie, Umweltschutz, Tierschutz usw. nicht von Links bewerkstelligt werden kann. Ernst Haeckel formulierte erstmals den Ökologie-Begriff, nämlich von den Natur- und Stoffkreisläufen und dem Naturhaushalt, wobei der Mensch in den Kreisläufen eingebunden ist. Diese Links-Grünen nehmen den Menschen aber aus den Naturkreisläufen heraus und fabulieren aus der Frankfurter Schule-Irrlehre ein eigenes soziales Wesen, also einen Anthropozentrismus, in dem der Mensch im Mittelpunkt jeglichen Handelns steht. Die Links-Grünen sind eine Fehlentwicklung.
    m.M. geht Ökologie nur von rechts oder besser – naturkonservativ.

    http://heimattreu-naturkonservativ.npage.de/warum-die-gruenen-niemals-eine-oekopartei-sein-koennen.html