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	<title>Umwelt &#38; Aktiv &#187; Gentechnik</title>
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	<description>Das Magazin für gesamtheitliches Denken</description>
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		<title>&#8220;Wir haben es satt!&#8221; &#8211; Demo in Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 18:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende Januar gingen Verbraucher, Umweltorganisationen, Tierschützer, Imker und Bauern gemeinsam auf die Straße und forderten von der Bundesregierung „Bauernhöfe statt Agrarindustrie“. Über 23.000 Menschen kamen in Berlin zusammen und demonstrierten gegen Lebensmittelskandale, Gentechnik im Essen und Tierquälerei in Massentieranlagen. Sie setzten sich für eine bäuerliche, ökologische und zukunftsfähige Landwirtschaft ein Die Köchin, Gastronomin und Buchautorin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2012/02/massentierhaltung.jpg"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2012/02/massentierhaltung.jpg" alt="" title="massentierhaltung" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-625" /></a>Ende Januar gingen Verbraucher, Umweltorganisationen, Tierschützer, Imker und Bauern gemeinsam auf die Straße und forderten von der Bundesregierung „Bauernhöfe statt Agrarindustrie“. </p>
<p>Über 23.000 Menschen kamen in Berlin zusammen und demonstrierten gegen Lebensmittelskandale, Gentechnik im Essen und Tierquälerei in Massentieranlagen. Sie setzten sich für eine bäuerliche, ökologische und zukunftsfähige Landwirtschaft ein</p>
<p>Die Köchin, Gastronomin und Buchautorin Sarah Wiener sagte: „Jüngst wurden antibiotikaresistente Keime in Hühnerfleisch gefunden &#8211; dies ist  vermutlich nur die Spitze des Eisbergs. Wir haben diese ständigen Lebensmittelskandale satt. Es ist höchste Zeit, daß endlich grundlegende Konsequenzen daraus gezogen werden. Wir müssen weg von der Agrarindustrie, hin zu einer bäuerlichen und nachhaltigen Landwirtschaft.&#8221;</p>
<p>Der Jung-Bauer Moritz Schäfer von der jungen  Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (jAbL) betonte: „Unser breiter Protest gegen die Agrogentechnik wirkt: BASF mußte ihre Gentech-Kartoffel in Europa aufgeben, da die gesellschaftliche und bäuerliche Akzeptanz fehlt. Es ist auch eine schallende Ohrfeige für die Bundesregierung, denn die Amflora von der BASF war die erste Kartoffel, die es in einen Koalitionsvertrag schaffte. Auch in der EU-Agrarpolitik forciert Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner bislang die Agrarindustrie. Und das, obwohl Klimawandel, Hungerkrisen und das Höfesterben die agrarindustriellen Strukturen verschärfen. Die EU- Direktzahlungen müssen an Arbeitskräfte und Umweltleistungen gebunden und nach oben gekappt werden und dürfen nicht die Agrarindustrie mästen! Dann finden sie auch gesellschaftliche Akzeptanz.“</p>
<p>Auch der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder, stellte fest:<br />
&#8220;Es geht um die Systemfrage: Lassen wir es weiter zu, Tiere in Haltungssysteme zu zwingen, die ihnen Schmerzen und Leid zufügen? Denn das ist heute Alltag für Millionen von Tieren. In den Intensivhaltungen leiden sie direkt. Unter den Folgen leiden aber auch Umwelt, Bäuerinnen und Bauern sowie Verbraucherinnen und Verbraucher. Daher braucht es den Schulterschluß der gesellschaftlichen Gruppen. Wir kämpfen für mehr Tierwohl im Stall, gegen Gentechnik-Futtermittelimporte aus Übersee und für mehr Unterstützung der bäuerlichen, artgerechten Landwirtschaft.&#8221;</p>
<p>Abzuwarten bleibt, ob Bundeskanzlerin Angela Merkel einer Neuausrichtung der Landwirtschaftspolitik stattgeben wird. Wohl eher nicht, denn sie hält nach wie vor an der Brüsseler EU-Agrarpolitik fest. Bisher ist die Politik doch nur der Steigbügelhalter der Agrarindustrie. Wie bereits von vielen Umweltorganisationen und ökologischen Vereinigungen mehrfach gefordert, müssen die Agrarzahlungen endlich an ökologische, soziale und tierschutzorientierte Standards angepaßt werden. Lediglich die Großbetriebe profitieren seit Jahrzehnten von der EU-Politik. Die kleinen Bauern bekommen nicht einmal einen Bruchteil von dem, was den Giganten der Branche zukommt. Ohne eine Wende wird das Bauernsterben kein Ende finden. Dabei ist es doch die bäuerliche Kulturlandschaft, die unsere Heimat auszeichnet.</p>
<p><em>Bildquelle: uschi dreiucker  / pixelio.de</em></p>
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		<title>Ausgabe 4 &#8211; 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 16:13:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Ausgabe 4 &#8211; 2011 dürfen wir einen wunderbar kritischen Artikel von Britta Weber veröffentlichen, der die anhaltende Kolonialisierung Afrikas durch die ehemaligen Kolonialmächte beschreibt und wie dies unter dem Deckmantel der Entwicklungshilfe im sozialen wie auch im wirtschaftlichen Sinne funktioniert. Nun mag sich der eine oder andere unserer geneigten Leser fragen, was gehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2012/01/ausgabe4-2011.jpg"><img class="alignleft" title="ausgabe4-2011" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2012/01/ausgabe4-2011.jpg" alt="" width="250" height="250" /></a>In der Ausgabe 4 &#8211; 2011 dürfen wir einen wunderbar kritischen Artikel von Britta Weber veröffentlichen, der die anhaltende Kolonialisierung Afrikas durch die ehemaligen Kolonialmächte beschreibt und wie dies unter dem Deckmantel der Entwicklungshilfe im sozialen wie auch im wirtschaftlichen Sinne funktioniert.</p>
<p>Nun mag sich der eine oder andere unserer geneigten Leser fragen, was gehen mich die Probleme Afrikas an, wo wir doch mit Finanz- und Wirtschaftskrise unser ganz eigenes Paket an Problemen zu tragen haben? Nun, mehr als Sie im ersten Augenblick vermuten würden. Denn ist es nicht auch in Europa so, daß unter dem Deckmantel der Wirtschaftshilfe und der Steuergerechtigkeit innerhalb Europas die nationalen Kernkompetenzen nach Brüssel verlagert wurden und ein Ende nicht in Sicht ist? Ist es nicht so, daß unter dem Deckmantel der Stabilisierung des Preisniveaus und der Bekämpfung der Rezessionstendenzen innerhalb Europas (der sog. Kernaufgaben der EZB) offen über die faktisch schon so gut wie beschlossene Bildung einer Fiskalunion verhandelt wird? Und auch der nächste Schritt, die Bildung einer „Wirtschaftsunion“, wird bereits diskutiert und von den entsprechenden Lobby-Gruppen propagiert.</p>
<p>Die einstigen Kolonialmächte werden nun ihrerseits zur Kolonie des Molochs „Europäische Union“ degradiert.<br />
Es ist schon paradox, wie manchmal die Geschichte seinen Verlauf nimmt!</p>
<p>Wir alle wissen, was wir auch im Sinne des Umwelt- und Tierschutzes aus Europa zu erwarten haben: Nichts! Alle Gesetze werden lediglich zur Steigerung der Produktivität erlassen, man denke hier beispielsweise nur an die Zulassung gentechnisch veränderter Nahrungsmittel. Einen Eindruck der Auswirkungen finden Sie im Bericht „Beim indischen Widerstand gegen Monsanto“, aber auch in der Besprechung zum Film „Good food – bad food“ wird der Wahnsinn in den Laboratorien der Agrarindustrie eindrucksvoll geschildert.</p>
<p>Ein effektiver Tier- und Umweltschutz ist nur vor Ort, in der Heimat, sicherzustellen, denn ein europäischer Superstaat kann und will dies nicht gewährleisten. Die rücksichtslose Ausbeutung des afrikanischen Kontinents beweist, wie sich das Europa der „Wirtschaftsunion“ zeigen und verhalten wird. An dieser Stelle sei auf den sehr aufschlußreichen Artikel „Bauernhand in fremder Hand“ verwiesen, welcher sich mit der täglichen Bodenspekulation in Deutschland beschäftigt. Wirksamer Protest wird kaum mehr möglich sein, denn: Was kümmert´s dem Beamten in Brüssel, wenn beispielsweise hundert oder tausend Demonstranten den Ausbau der Donau zu verhindern suchen? Nichts!</p>
<p><strong>Weitere Artikel</strong></p>
<p>- Influenza, Grippe und Homöopathie von Dr. med. Johann Loibner<br />
- Beim indischen Widerstand  gegen Monsanto &amp; Co von Ernst Schneider<br />
- Good Food &#8211; Bad Food &#8211; Filmbesprechung von Dankwart Mireille<br />
- Das Fukushima des Naturschutzes von Laura Horn<br />
- Seelenverwandtschaften von Ulrich Dittmann<br />
- Bauernland in fremder Hand von Bettina Rauch<br />
- Im Gespräch mit Michael Beleites</p>
<p>&#8230;und viele weitere interessante Themen</p>
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		<title>Honig-Urteil</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 10:20:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg urteilte diese Woche, daß Honig mit Pollen von gentechnisch veränderten Pflanzen nicht mehr in der EU verkauft werden darf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/09/bienen-honig.jpg"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/09/bienen-honig.jpg" alt="" title="bienen-honig" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-550" /></a>Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg urteilte diese Woche, daß Honig mit Pollen von gentechnisch veränderten Pflanzen nicht mehr in der EU verkauft werden darf. Derartiger Pollen seien eine Gentechnik-Zutat, die aus Sicherheitsgründen eine Zulassung benötigt. Das gelte &#8220;unabhängig vom Anteil des genetisch veränderten Materials&#8221;. Es sei egal, ob der Pollen dabei beabsichtigt oder unbeabsichtigt in das Lebensmittel geriet. Somit hat der EuGH dem Antrag des Bio-Imker Karl-Heinz Bablok stattgegeben, der Pollen von Mon 810 in seinem Honig fand und daraufhin entsorgen mußte. Bereits im Jahr 2005 forderte er diesbezüglich vom Freistaat Bayern Schadensersatz. </p>
<p>Nicht nur Umweltorganisationen und Verbraucherschützer begrüßen dieses Urteil, sondern auch Umwelt &#038; Aktiv. Wir hoffen, daß die Politik dieses Urteil als Zeichen versteht. Nach wie vor wird grüne Gentechnik vom Gros der Bundesbürger abgelehnt. Das trotz des MON810-Verbots in Deutschland weiterhin zahlreiche gentechnisch manipulierte Pflanzen auf unseren Äckern zu finden sind, ist nicht tragbar. Hier ist die Politik gefragt. Die gesundheitliche Auswirkungen auf den Menschen sind weiterhin unbekannt. Gentechnik ist mit Risiken verbunden, zerstört Biodiversität und schadet Mensch und Tier. </p>
<p><i>Bildquelle: Maren Beßler, pixelio.de</i></p>
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		<title>Ausgabe 2 &#8211; 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 13:27:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der Ausgabe 2 &#8211; 2011 der Umwelt &#038; Aktiv behandeln wir folgende Themen: Der Ausstieg aus der Atomenergie und die Hinwendung zu erneuerbaren Energien ist das beherrschende Thema in den Medien. Doch wie soll diese Energie gespeichert werden? Der Artikel &#8220;Energiespeicher für erneuerbare Energien&#8221; von Prof. Sigurd Schulien ist daher der Hauptartikel im Bereich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/06/ausgabe2-2011.jpg" alt="Umwelt und Aktiv - Ausgabe2 - 2011" title="Umwelt und Aktiv - Ausgabe2 - 2011" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-522" />In der Ausgabe 2 &#8211; 2011 der Umwelt &#038; Aktiv behandeln wir folgende Themen:</p>
<p>Der Ausstieg aus der Atomenergie und die Hinwendung zu erneuerbaren Energien ist das beherrschende Thema in den Medien. Doch wie soll diese Energie gespeichert werden? Der Artikel <strong>&#8220;Energiespeicher für erneuerbare Energien&#8221;</strong> von Prof. Sigurd Schulien ist daher der Hauptartikel im Bereich <em>Naturschutz</em>.</p>
<p>&#8220;Wenn die Biene verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben&#8221;, soll Albert Einstein einmal gesagt haben. Da die Bienenbestände in Deutschland und Europa rasant zurückgehen, widmen wir dem <strong>Bienensterben</strong> den Leitartikel im Bereich <em>Tierschutz</em>.</p>
<p>An vielen Stellen in Deutschland finden sich Zeugen dafür, dass das Spiel &#8220;Mühle&#8221; nicht nur heute beliebt ist, sondern bereits bei unseren Vorfahren einen hohen Stellenwert hatte. Aus diesem Grund ist der Artikel <strong>Steinerne Mühlenspiele</strong> der Hauptartikel im Bereich <em>Heimatschutz</em>.</p>
<p><b>Weitere Artikel:</b></p>
<p>- Klimaschutz in den eigenen vier Wänden &#8211; ein Selbstversuch von A. Stöppel<br />
- Permakultur &#8211; Massentierhaltung contra Nutztierhaltung von G. Weber<br />
- Statistiken vernebeln zunehmend die Realität von Dr. W. Thüne<br />
- Wüstenstrom und kosmische Stürme von M. Howanietz<br />
- Globaler Landraub von B. Rauch<br />
- &#8220;Blutmilch&#8221; &#8211; Wie die Bauern um&#8217;s Überleben kämpfen von D. Mireille<br />
- Das Rautenmuster und seine astronomische Bedeutung von K. Baumgartl</p>
<p>&#8230;und viele weitere interessante Beiträge</p>
<p>Alle Abonnenten erhalten die Ausgabe in den nächsten Tagen zugesandt. Einzeln ist das Heft wie immer in unserem Umwelt &#038; Aktiv – Netzladen erhältlich.</p>
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		<title>Realpolitischer Heimatschutz statt pseudogrüner Öko-Folklore</title>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 10:57:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie ernst nehmen die „GRÜNEN“ den Widerstand gegen die Agro-Gentechnik? Keine Forschung ist per se „böse“, auch nicht die Genforschung. Doch davon abzugrenzen ist die, das Erbgut verändernde Gentechnik. Denn wo der Mensch in den Kernbereich der Evolution oder Schöpfung einzugreifen im Begriff ist, trägt er eine besondere Verantwortung - für seine Umwelt oder besser Mitwelt und für nachfolgende Generationen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_128" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/gen-food.jpg" alt="Gen-Food" title="gen-food" width="250" height="225" class="size-full wp-image-128" /><p class="wp-caption-text">Gen-Food - Nein Danke!</p></div>Wir sehen es als unsere journalistische Pflicht, nachstehende Ausarbeitung zu veröffentlichen, ohne in irgendeiner Weise Partei zu ergreifen. An diesem Fallbeispiel soll gezeigt werden, wie schwer sich manche Parteienvertreter tun, mit demokratischen Grundregeln und ungeliebten Parteien umzugehen. Dem in diesem Artikel benannte GRÜNE Volker Herold erhält selbstverständlich ebenfalls die Möglichkeit, hierzu eine Stellungnahme abzugeben.</p>
<h3>Wie ernst nehmen die „GRÜNEN“ den Widerstand gegen die Agro-Gentechnik?</h3>
<p>Keine Forschung ist per se „böse“, auch nicht die Genforschung. Doch davon abzugrenzen ist die, das Erbgut verändernde Gentechnik. Denn wo der Mensch in den Kernbereich der Evolution oder Schöpfung einzugreifen im Begriff ist, trägt er eine besondere Verantwortung &#8211; für seine Umwelt oder besser Mitwelt und für nachfolgende Generationen.</p>
<p>Zur Verdeutlichung der Problematik sei folgendes Beispiel aufgeführt:</p>
<p><em>Im Jahr 2006 hatte der Biotechnologe Thomas Higgins von der „Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation&#8221; in Canberra Gene von Bohnen auf Erbsen übertragen. Der Sinn dieser Maßnahme sollte darin bestehen, die Pflanze resistent gegen die Larve des Gemeinen Erbsenkäfers zu machen, einen gefürchteten Schädling.<br />
Doch nachdem Higgins seine „gebohnten&#8221; Erbsen an Feldmäuse verfüttert hatte, um die Verträglichkeit seiner Kreation zu testen, wurden viele der Versuchstiere lungenkrank. Grund: Durch die Bohnengene hatte sich die Proteinstruktur der Erbse verändert. Abgewandelte Zuckermoleküle an den Enden der Eiweißketten hatten bei den Mäusen eine allergische Reaktion ausgelöst, die ihre Lungen angriff. Damit ist bewiesen, daß ehemals harmlose Nahrungsmittel durch Genmanipulation zu einer Gefahr für die Gesundheit werden können.<br />
</em></p>
<p>Nachzulesen ist dieses Beispiel in der Zeitschrift GEO, Ausgabe 04/06.</p>
<p>Wer also in diesem Bereich Verantwortung trägt, sei es in der Forschung selbst oder in der Politik, der steht in der Pflicht, sein Tun an dem Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen für die Menschen und Völker dieser Welt auszurichten. Diese Pflicht hat unbedingten Vorrang vor parteipolitischen Erwägungen – und erfordert es, ideologische Scheuklappen abzulegen. So, wie volks- und heimattreue Akteure in den Parlamenten grundsätzlich bereit sein sollten, in dieser Frage auch mit  erklärten politischen Gegnern, wie beispielsweise den GRÜNEN, zusammenzuarbeiten, so sollte man dies umgekehrt auch von jenen erwarten dürfen.</p>
<p>Doch die linken „Oppositionsparteien“ im Sächsischen Landtag bzw. im Kreistag von Meißen gaben jetzt ein unrühmliches Beispiel dahingehend ab, wie man sich in  Widersprüche verwickeln und gleichzeitig politisch selbst ein Bein stellen kann.</p>
<p><strong>Wahlkampfthema 2008: „Nein zu gentechnisch veränderten Lebensmitteln“</strong></p>
<p>Zum Hintergrund: Noch im Kreistagswahlkampf 2008 hatten die GRÜNEN im Altlandkreis Riesa-Großenhain, der dann in den neuen, gemeinsamen Landkreis Meißen mündete, gefordert:<br />
<em>„Kein Gen-Maisanbau im Landkreis! (…) Einen Anbau gentechnisch manipulierter Pflanzen lehnen wir, ebenso wie auch die Mehrheit der Landwirte, ab.“ Und weiter: „Wenn die große Politik versagt und ein Verbot für den Gen-Maisanbau in Deutschland nicht erreicht wird, muss alles dafür getan werden, um in freiwilliger Übereinkunft mit den Landwirten die Gentechnikfreiheit des Landkreises Meißen zu erreichen.“</em> So weit, so gut.</p>
<p>Die NPD im Kreistag Meißen, die 2008 auf Anhieb mit etwas mehr als 5 Prozent der Stimmen und 5 Kreisräten neu eingezogen war, beobachtete aufmerksam das Verhalten ihrer „grünen KollegInnen“ im Kreistag. Wenn sich auch sonst kaum Berührungspunkte zwischen den nationalen Kreisräten und denen der GRÜNEN zu ergeben schienen, so schien dies doch wenigstens in einem Punkt der Fall zu sein:</p>
<p>Wie auch die linke Ökopartei, so lehnen die Nationaldemokraten den Anbau gentechnisch veränderter Lebensmittel in Deutschland ab. Dies ergibt sich auch wieder aus dem aktuellen Parteiprogramm der sozialen Heimatpartei, in dem es unmißverständlich heißt: „In Deutschland dürfen Lebensmittel nur gentechnikfrei hergestellt und angeboten werden. In Deutschland selbst muß jeglicher Gentechnikanbau unterbleiben. Als Kulturnation lehnen wir aus ethischen Gründen die Erteilung von Patenten auf menschliches, tierisches und pflanzliches Erbgut ab. Jegliches natürliche Leben darf weder als Ganzes noch in Teilen privatisiert oder der Allgemeinheit vorenthalten werden.“</p>
<p>Daher war man gespannt, welche Anstrengungen die GRÜNEN im Landkreis Meißen unternehmen würden, um in einem der am meisten von der Agro-Gentechnik bedrohten Landstriche Deutschlands dieser kaum beherrschbaren Technologie einen Riegel vorzuschieben. Doch nach der Wahl blieb es merkwürdig ruhig in dieser Frage, die doch zu einer der Kernkompetenzen der vorgeblichen Öko-Partei zählt.</p>
<p><strong>„Wertschöpfung vor Schöpfung?“</strong></p>
<p>Am 20. April 2011 war es dann soweit, daß die linke „Opposition“ im Landtag einen Stufenplan zum Ausstieg aus der Agro-Gentechnik im Sächsischen Landtag beantragte, wohl wissend, daß der Antrag aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Landtag keine Mehrheit finden würde. Auch ist nichts davon bekannt, daß insbesondere die SPD, die sich noch bis Herbst 2009 in einer Regierungskoalition mit der CDU befand, in Sachsen auf einen solchen Ausstieg hingewirkt hätte. So kommentierte aus Sicht der NPD der Landtagsabgeordnete Alexander Delle:</p>
<p><em>„Bei Einsatz von Agro-Gentechnik geht es, wenn auch natürlich zu allererst, nicht allein um Gesundheitsrisiken, es geht auch um die Abhängigkeit der Landwirte von internationalen Saatgutkonzernen, da die transgenen Pflanzen ausnahmslos von diesen patentiert sind. (…) Für uns stellt sich vor allem wegen des ‚C’ im Parteinamen der Union hier die Frage, ob sich diese der bekannten Prioritätenordnung ihres FDP-Koalitonspartners anschließt: nämlich Wertschöpfung vor Schöpfung?“</em></p>
<p>Natürlich stimmte die NPD im Sächsischen Landtag dem Antrag zum Ausstieg aus der Agro-Gentechnik zu, nicht ohne jedoch zuvor darauf hinzuweisen, daß erst drei Wochen vorher die GRÜNEN im Kreistag Meißen gegen einen entsprechenden NPD-Antrag gestimmt hatten. Was war geschehen?</p>
<p><strong>Biologisch korrekt oder lieber politisch korrekt?</strong></p>
<p>Unmittelbar nachdem der neue Landkreis Meißen gebildet worden war, kündigte der dortige Landrat Arndt Steinbach (CDU) an, ein „Leitbild“ für den neuen Kreis erarbeiten zu lassen. Es war die NPD, die diese Ankündigung sofort aufgriff und ihre eigenen Vorstellungen in Gestalt eines eigenen Entwurfes formulierte, zunächst noch ohne Bezug zum Thema „Gentechnik“. Man ging davon aus, so der Autor dieser Zeilen (Kreisrat Peter Schreiber), daß sich die „GRÜNEN“ dieses, ihres ureigensten Themas, annehmen würden. Damit wäre – nach allen Erfahrungen &#8211; die Wahrscheinlichkeit einer Annahme durch den Kreistag und somit der Umsetzung des geforderten Anbauverbotes weitaus höher gewesen, als bei einem eigenständigen Antrag der NPD. Bei der NPD war man also durchaus – unausgesprochen &#8211; dazu bereit, parteipolitische Überlegungen dem eigentlich gemeinsamen Anliegen unterzuordnen. Doch bis dato ist nichts davon bekannt geworden, daß die GRÜNEN ihren Wählerauftrag hier im Elbland umzusetzen gedenken.<br />
Nachdem die NPD bei der Leitbild-Diskussion im Grunde vollkommen ausgeklammert wurde, lag endlich – nach Jahren der Beratungen, „Worshops“, Klausurtagungen etc. Ende März 2011 eine Beschlußvorlage der Verwaltung vor. Doch siehe da: Die Gentechnik-Freiheit spielte auch hier keine Rolle. So entschlossen sich die Nationaldemokraten, die im Kreistag des Landkreises Meißen unter anderem auch mit den Landtagsabgeordneten Holger Apfel und Jürgen Gansel vertreten sind, hier nun selbst aktiv zu werden. Neben einer ganzen Reihe weiterer Anträge brachte der Autor dieser Zeilen folgenden Änderungsantrag zum Leitbild ein:</p>
<p><em>„Der Landkreis Meißen lehnt einen Anbau gentechnisch manipulierter Pflanzen, insbesondere von Gen-Mais, auf seinem Gebiet und auf dem Gebiet des Freistaates Sachsen bzw. der Bundesrepublik Deutschland ab. Die mit dem Anbau verbundenen, absehbaren wie noch nicht absehbaren Risiken für Mensch und Natur verpflichten uns dazu, auf einen landes- und bundesweiten Verzicht dieser Technik hinzuwirken. Bis dahin strebt der Landkreis Meißen eine freiwillige Selbstverpflichtung seiner Landwirte zur Gentechnikfreiheit an.“</em></p>
<p><strong>Nicht abschätzbare Risiken für Mensch und Natur</strong></p>
<p>Zur Begründung machte die heimattreue NPD noch einmal deutlich, warum dem von ihr – und angeblich auch von den GRÜNEN – angestrebten Anbauverbot gerade jetzt eine besondere Bedeutung zukäme:</p>
<p><em>„Die Pflanze MON 810, gentechnisch veränderter Mais der Firma Monsanto, produziert ein Gift, das nicht nur, wie gedacht, gegen einen bestimmten Schädling wirkt, sondern nach Erkenntnissen, die der BUND schon im April 2009 vorgestellt hat, auch auf andere Organismen wirkt. Der BUND beruft sich dabei auf Studien zu auffälligen Reaktionen des Immunsystems bei Mäusen, höherer Sterblichkeit von Marienkäferlarven und Orientierungsproblemen von Bienen. Wer so, wie im Bereich der verändernden Gentechnik, sozusagen in den Kernbereich der Schöpfung selbst eingreift, kann nicht ernsthaft behaupten wollen, daß er alle Risiken, auch für den Menschen, im Wesentlichen zu überblicken und abzuschätzen im Stande ist. Bisher darf grundsätzlich (…) aus dem Bereich der Agro-Gentechnik, in der BRD nur die Kartoffel Amflora angebaut werden. Doch es ist leider zu erwarten und zu befürchten, daß die EU bald weitere Lizenzen in diesem Bereich ausstellen wird. Dann muß Deutschland auf seinem Gebiet mit einer klaren gesetzlichen Regelung reagieren. Es geht auch nicht nur um gesundheitliche Risiken für den Menschen oder eine Gefährdung der Artenvielfalt.“</em></p>
<p><strong>Patente auf die Schöpfung? „Nein danke!“</strong></p>
<p>Neben dieser vor allem ökologisch geprägten Sicht wiesen die Nationaldemokraten aber auch auf die ökonomischen Folgen hin:</p>
<p><em>„Es geht auch um die zunehmende Abhängigkeit der Landwirte, der Bauern, von den großen, internationalen Saatgutkonzernen. Ich darf an dieser Stelle abschließend aus einem Artikel der &#8216;taz&#8217; vom 28.03. (!) zitieren. Diese berichtet von einer neuen Online-Petition beim Deutschen Bundestag und läßt hier den Vorsitzenden des &#8216;Bunds Ökologische Lebensmittelwirtschaft&#8217;, Felix Prinz zu Löwenstein &#8211; der die Petition eingereicht hat &#8211; zu Wort kommen. Ich zitiere: ‚Transgene Pflanzen sind ausnahmslos patentiert. Dadurch gerät der Bauer in wirtschaftliche Abhängigkeit von den Saatgutkonzernen.’ Der ökologische Landbau, in dem Gentechnik verboten ist, sei ‚mittelfristig in seiner Existenz bedroht’, da sich Gentech-Pflanzen ungewollt auch auf Biofelder ausbreiteten. Wer Gentechnik in seinen Produkten verhindern wolle, müsse dafür immense Kosten tragen.&#8217; Lassen Sie uns auch hier, meine Damen und Herren, ein notwendiges Zeichen setzen, indem Sie diesem Änderungsantrag zustimmen.“</em></p>
<p>Dieser Antrag war der Lackmus-Test für die Glaubwürdigkeit und politische Konsequenz der GRÜNEN-Kreisräte. Hier sollte sich jetzt zeigen, ob man neben dem Einsatz für Randphänomene der Gesellschaft, sexuelle Minderheiten und „Migranten“ auch noch zu einem vorurteilsfreien und pragmatischen Umgang mit Anträgen der NPD in der Lage ist, wenn man es schon selbst versäumt, entsprechende Initiativen zu entfalten. Das Ergebnis war – leider – vorhersehbar. Der Antrag der NPD zur Gentechnik-Freiheit erhielt nur und ausschließlich die Stimmen der NPD, alle anderen Kreisräte, einschließlich der GRÜNEN, verweigerten dem Antrag die Zustimmung – und zwar ohne jede inhaltliche Begründung.</p>
<p><strong>Offener Brief an Initiativen zur Gentechnik-Freiheit demaskiert grüne Pseudo-Ökologen</strong></p>
<p>In einem Offenen Brief thematisierte die NPD im Kreistag Meißen das widersprüchliche Abstimmungsverhalten der GRÜNEN im Kreistag (siehe www.npdmeissen.de, Meldungen vom 31.03. und 11.04.2011). Dieser Brief ging an die wichtigsten Initiativen gegen die Agro-Gentechnik in Sachsen, so z.B. an die Organisation „Gäa – Vereinigung ökologischer Landbau e.V.“ in Dresden – und natürlich an die GRÜNEN selbst.</p>
<p>Hierin fordern die Nationaldemokraten:</p>
<p><em>„1. Stellen Sie die GRÜNEN-Kreisräte im Kreistag Meißen bzw. den Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN doch einmal zur Rede;</em></p>
<p><em>2. Suchen Sie sich einen neuen politischen Partner in puncto Gentechnikfreiheit – in Sachsen, wie im Landkreis Meißen. Die NPD im Kreistag Meißen wird sich sachorientiert des Themas annehmen.“</em></p>
<p>Auf eine Antwort oder Stellungnahme der angeschriebenen Initiativen warten die heimattreuen Volksvertreter bisher vergeblich – anscheinend ist es wichtiger, den vom System vorgegebenen „cordon sanitaire“ um die nationale Opposition aufrecht zu erhalten, als sich sachgerecht mit der Umsetzung wichtigster ökologischer Kernforderungen auseinanderzusetzen. Zu stark sind offenbar auch die personellen Verflechtungen zwischen etablierten Öko-Initiativen und der Partei der „Bündnisgrünen“.</p>
<p><strong>Rauchende Köpfe bei den Schein-Ökologen</strong></p>
<p>Doch aus gut unterrichteten Kreisen im Umfeld der Meißner GRÜNEN ist zu vernehmen, daß das eigene Abstimmungsverhalten durchaus Diskussionen – sowohl innerhalb der Partei als auch in der Öko-„Szene“ &#8211; ausgelöst hat. So sah sich denn auch der „grüne“ Kreisrat Volker Herold dazu gezwungen, eine Stellungnahme zum eigenen Abstimmungsverhalten abzugeben, ohne auch nur mit einer Silbe auf den Offenen Brief der Nationaldemokraten einzugehen. Zur Begründung für die Ablehnung führt Herold an (siehe auch www.gruene-meissen.de,  Meldung vom 13.04.2011):</p>
<p><em>„1. Weil wir generell keinem NPD- Antrag zustimmen.<br />
2. Weil dieser Teil eines Antragspaketes war (auch wenn einzeln abgestimmt wurde), welches voll mit nationalsozialistischer Ideologie war.<br />
3. Für mich ist immer noch Beschlusslage des Meißner Kreistages vom 01.10.2007 gültig, in der der Kreistag (Meißen alt) einer Petition zum freiwilligen Verzicht auf Gentechnik zugestimmt hat.“</em> (Fehler im Original)</p>
<p>Nun mag jeder Leser selbst beurteilen, was von einer solchen Erklärung zu halten ist. Was der „grüne“ Kreisrat unter NS-Ideologie versteht und worin diese in den Anträgen der NPD zu finden sein soll, verrät er jedenfalls nicht. Möglicherweise störte er sich aber an Begrifflichkeiten wie „Volksgemeinschaft“ oder Forderungen wie „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“, die nach dem Willen der NPD Eingang in das Leitbild finden sollten.</p>
<p>Wie Herold selbst schreibt, hatte die NPD Einzel-Abstimmung beantragt, damit jeder Mandatsträger frei und nur seinem Gewissen folgend, jeden einzelnen Antrag beurteilen und entsprechend abstimmen kann. Konkret: Die GRÜNEN im Kreistag von Meißen hätten der „Volksgemeinschaft“ nicht zustimmen müssen, um die „Gentechnik-Freiheit“ zu bekommen. Auch erschließt sich dem aufmerksamen Beobachter nicht, warum sich das Thema „Gentechnik-Freiheit“ durch einen Beschluß des vorangegangenen Kreistages erledigt hat, obwohl mittlerweile ganz neue Bedrohungen &#8211; durch das Lizenzierungsverfahren der EU &#8211; vor der Tür stehen und obwohl der alte Kreistag nur für das Gebiet des Alt-Landkreises Meißen und nicht für die Region um Riesa und Großenhain zuständig war. Weiterhin muß sich jeder GRÜNEN-Wähler in dieser Region nun die Frage stellen, mit welchem Recht die von ihm unterstützte Partei im Kreistagswahlkampf 2008 mit dem Anbauverbot für gentechnisch veränderte Lebensmittel geworben hat, wenn doch das Thema angeblich ohnehin schon 2007 erledigt war.</p>
<p>Das Beispiel im Kreistag Meißen zeigt, daß die – aufgrund der Atom-Katastrophe in Japan derzeit im Höhenflug befindlichen – GRÜNEN ihre Öko-Propaganda längst nur noch zur Bemäntelung ihrer wahren, gesellschaftspolitischen Zielsetzungen, etwa im Bereich der „Migrationspolitik“ oder mit ihrem Eintreten für das „Gender-Mainstreaming“-Konzept („Dekonstruktion der Geschlechterrollen“) einsetzen. Die Zerstörung der Familie, der Völker und einer von uns Nationalen als natürlich empfundenen Ordnung – ob nun evolutionsgeschichtlich- oder religiös begründet – ist die wahre Aufgabe der „grünen“ Mogelpackung.</p>
<p>Die Wähler in Baden-Württemberg, die sich entschlossen haben, der ersten grün-roten Regierung zur Macht zu verhelfen, werden das noch schmerzhaft zu spüren bekommen. So könnte die gerade stattfindende „grüne Revolution“ der etwas anderen Art früher dem Ende entgegensehen, als befürchtet; vorausgesetzt, heimattreue Kräfte bleiben wachsam und betreiben weiterhin unermüdlich Volksaufklärung – so wie dies derzeit im Kernland Sachsens an der Elbe geschieht.</p>
<p>Wie heißt es so schön: „Ehrlich währt am längsten“ – das gilt auch für Heimatschutz- und Umweltpolitik. Hoffentlich.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Peter Schreiber</strong></p>
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		<title>In den USA verboten &#8211; in Deutschland erlaubt</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 16:41:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Anbau von genmanipulierten Zuckerrüben wurde in den USA Mitte 2010 verboten. Nun ist in Deutschland von Monsanto Agrar Deutschland GmbH erneut ein Freisetzungsversuch angemeldet worden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/02/zuckerrueben.jpg" alt="" title="zuckerrueben" width="250" height="188" class="alignleft size-full wp-image-502" />Der Anbau von genmanipulierten Zuckerrüben wurde in den USA Mitte 2010 verboten. Nun ist in Deutschland von Monsanto Agrar Deutschland GmbH erneut ein Freisetzungsversuch angemeldet worden. Seit 2008 laufen mit diesen Rüben bereits Freisetzungsversuche des deutschen Saatgutkonzerns KWS, der mit dem Gentechnik-Konzern Monsanto die manipulierten Rüben entwickelt hatte. In den Rüben wurde von Monsanto ein Resistenz-Gen gegen das Herbizid Roundup eingebaut und noch bevor der letzte Versuch abgeschlossen ist, sollen nun diese Rüben erneut von 2011 bis 2013 in Sachsen-Anhalt in die Umwelt freigesetzt werden.<br />
In England wurde in mehrjährigen Versuchen nachgewiesen, daß der Anbei herbizidresistenter Gen-Rüben noch schädlichere Auswirkungen auf das Ökosystem sowie die biologische Vielfalt hat als der konventionelle Zuckerrüben-Anbau mit entsprechender Pestizidbehandlung. Außerdem kreuzen Zuckerrüben, nach neuesten wissenschaftlichen Veröffentlichungen, bis zu 10 Kilometer Entfernungen aus und können befruchtungsfähige Nachkommen mit verwandten Arten wie Mangold, Spinat oder Rote Bete bilden. Aus diesen und anderen Gründen fordert das Umweltinstitut München, die Freilandexperimente von Monsanto und KWS zu verbieten. </p>
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		<title>Ausgabe 2 &#8211; 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 09:01:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Biokraftstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Helmut F. Kaplan]]></category>
		<category><![CDATA[Hermann Löns]]></category>
		<category><![CDATA[Tierrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Umwelt &#038; Aktiv Ausgabe 2 - 2010 steht unter dem Leitsatz: 2010 - Das Ende der industriellen Revolution und enthält unter anderem ein Gesprächt mit Dr. Helmut F. Kaplan.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/07/ausgabe2-2010.jpg" alt="Umwelt &amp; Aktiv - Ausgabe 2 - 2010" title="Umwelt &amp; Aktiv - Ausgabe 2 - 2010" width="250" height="290" class="alignleft size-full wp-image-397" />Die Umwelt &amp; Aktiv Ausgabe 2 &#8211; 2010 erscheint in der dritten Juli-Woche 2010. </p>
<p>Der Artikel <strong>&#8220;Rote Liste und schwarzer Handel&#8221;</strong> befasst sich mit dem globalisierten Schleichhandel von geschützten Tieren und Pflanzen.</p>
<p>Höhepunkt dieser Ausgabe ist das <strong>Gespräch mit Dr. Helmut F. Kaplan </strong>, dem Vordenker der Tierrechtsbewegung im deutschsprachigen Raum. </p>
<p>Leitartikel im Bereich Heimatschutz ist ein Artikel über <strong>Hermann Löns</strong> &#8211; Werk und Leben des Heidedichters, Naturschützers und ungehörten Warners werden vorgestellt.</p>
<p><strong>Einige weitere Themen sind:</strong><br />
- &#8220;Werbung überall&#8221; von Bettina Rauch<br />
- &#8220;Biokraftstoffe &#8211; kritische Betrachtung des Saftes, der die Hoffnung brachte&#8221; von Robert Blum<br />
- &#8220;Gentechnik-freies Österreich&#8221; von Renate Zittmayr<br />
- &#8220;Erdställe –unterirdische Anlagen&#8221;</p>
<p>Alle Abonnenten erhalten die Ausgabe in den nächsten Tagen zugesandt. Einzeln ist das Heft wie immer in unserem <a href="http://www.umweltundaktiv-versand.de/" target="_blank">Umwelt &amp; Aktiv &#8211; Netzladen</a> erhältlich.</p>
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		<title>Gentechnikfrei dank Bienenstöcken</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 20:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Nutztiere]]></category>

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		<description><![CDATA[Bulgarien bleibt trotz EU-Mitgliedschaft gentechnikfreie Zone dank eines Tricks: Ein Gesetz sieht rund um jeden Bienenstock im Land einen Schutzradius von 10km ohne Gentechnikanbau vor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/03/bienenstock.jpg" alt="Bienenstock" title="Gentechnikfrei dank Bienenstöcke" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-386" />Bulgarien ist jüngstes EU-Mitglied und wird trotz anderslautender Richtlinien aus Brüssel auch künftig gentechnikfreie Zone bleiben und dies mit einem genialen Trick: Ein neues Gesetz sieht rund um jeden einzelnen Bienenstock im Land einen Schutzradius von 10 Kilometern ohne Gentechnikanbau vor. Auch wenn irgendwo ein Bauer Bio-Landwirtschaft betreibt, dürfen dort um Umkreis von sieben Kilometern ebenfalls keine gentechnisch veränderte Organismen angebaut werden und rund um Naturschutzgebiete gilt sogar ein  Radius von 30 Kilometern. Da Bulgarien ein relativ kleines Land ist, bleibt dann nicht mehr viel übrig oder soviel wie gar nichts. Da ein generelles Verbot von gentechnisch veränderten Organisment nach EU-Recht nicht zulässig ist, nutzten daher die findigen bulgarischen Parlamentarier den Spielraum einer anderen EU-Richtlinie aus. Besonders hilfreich dabei war auch, daß Bulgarien ein Paradies für Hobby-Imker ist. Tausende von bulgarischen Gentechnik-Gegnern dürften mit dem Ergebnis ihrer massiven Proteste mehr als zufrieden sein und der politische Einfallsreichtum beispielgebend für andere EU-Mitgliedsstaaten. </p>
<p><em>Bildquelle: Ilse &#8211; pixelio.de</em></p>
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		<title>Einspruch gegen Milchkuhpatent abgelehnt</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 10:16:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[BDM]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband deutscher Milchviehhalter]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
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		<category><![CDATA[Tierquälerei]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sammeleinspruch von verschiedenen Bauern- und Naturschutzverbänden sowie des Bundesverbandes deutscher Milchviehhalter (BDM) gegen das Kuh-Patent wurde am 3. März 2010 vom Europäischen Patentamt in München abgewiesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-341" href="http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/einspruch-gegen-milchkuhpatent-abgelehnt/attachment/milchkuh-patent/"><img class="alignleft size-full wp-image-341" title="milchkuh-patent" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/03/milchkuh-patent.png" alt="Milchkuh Patent Europäisches Patentamt" width="300" height="300" /></a><strong>Der Sammeleinspruch von verschiedenen Bauern- und Naturschutzverbänden sowie des Bundesverbandes deutscher Milchviehhalter (BDM) gegen das umstrittene sogenannte „Kuh-Patent“ wurde am 3. März 2010 vom Europäischen Patentamt (EPA) in München abgewiesen mit der Begründung der „nicht ausreichenden Evidenz“ des Haupteinwandes.</strong></p>
<p>Insbesondere das Argument der Gegner, daß die patentierte Erfindung bei Tieren „Leiden ohne wesentlichen medizinischen Nutzen für den Menschen oder das Tier“ hervorrufe, hielt die Einspruchsabteilung nach mündlicher Anhörung der beteiligten Parteien für nicht ausreichend belegt.</p>
<p>Das im Januar 2007 erteilte Patent sichert belgischen und neuseeländischen Biotechnologen das Recht auf bestimmte Zuchtverfahren für Kühe mit besserer Milchleistung sowie das Recht auf die entsprechenden Gene.</p>
<p>Nach der Ablehnung des Einspruchs wird der Ruf nach einem schärferen Patentrecht laut, denn dieses bedürfe nicht nur der Reformierung, sondern die Patentierung von Nutztieren müsse sogar strikt untersagt werden. Der BDM kündigte an, diese Entscheidung in zweiter Instanz anzufechten, denn „wenn wir zukünftig beispielsweise genverändertes Sperma von Kühen kaufen, könnten wir lizenzpflichtig werden“. Doch bis dahin bleibt das europäische Patent auf gentechnisch erzeugte Turbo-Milchkühe bestehen.</p>
<p><em>Bildquelle:<br />
soylent-network.com</em></p>
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		<title>Grünes Licht für die Gen-Kartoffel</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 10:47:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Amflora]]></category>
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		<category><![CDATA[Gen-Kartoffel]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach heftiger Debatte hat die EU-Kommission nunmehr in relativ kurzer Zeit dem deutschen Chemiekonzern BASF die Erlaubnis zum Anbau der Genkartoffel "Amflora" für „industrielle Zwecke“ und zur Verfütterung erteilt.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_330" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/umweltschutz/grunes-licht-fur-die-gen-kartoffel/attachment/amflora-genkartoffel-gentechnik/" rel="attachment wp-att-330"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/03/amflora-genkartoffel-gentechnik.jpg" alt="Amflora Genkartoffel BASF" title="amflora-genkartoffel-gentechnik" width="300" height="300" class="size-full wp-image-330" /></a><p class="wp-caption-text">Die Amflora Genkartoffel von BASF</p></div>Seit dem Jahre 1996 läuft das Zulassungsverfahren für die Gen-Kartoffel „Amflora“. Nach heftiger Debatte hat die EU-Kommission nunmehr in relativ kurzer Zeit dem deutschen Chemiekonzern BASF die Erlaubnis zum Anbau für „industrielle Zwecke“ und zur Verfütterung erteilt.<br />
Die gentechnisch veränderte Kartoffel ist nicht zum Verzehr bestimmt – sie soll Stärke für die Papierherstellung und andere Industrieprodukte liefern. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hatte bereits Ende April 2009 ihren Anbau zu Versuchszwecken in Mecklenburg-Vorpommern genehmigt.</p>
<p>Doch nun ist durch die Entscheidung der Weg frei für den Anbau der Gen-Kartoffel im Freiland.  Umweltschützer befürchten dadurch ebenso wie durch den Gen-Mais Gefahren für die Natur und reagieren empört auf die Entscheidung aus Brüssel, bezeichnen diese als „skandalöse Verschmutzungslizenz“, auch von einem „politischen Kniefall“ ist die Rede. Auch Verbraucherschützer fürchten, daß das gegen Antibiotika resistente Gen von „Amflora“ die Wirksamkeit von lebenswichtigen Antibiotika gefährden könnte, ebenfalls nicht auszuschließen sei eine Übertragung des Gens auf Bakterien des Magen-Darm-Trakts. Da Nebenprodukte an Tiere verfüttert werden dürfen, könnte „Amflora“ durch Verunreinigungen auch in Lebensmittel gelangen. </p>
<p>Genugtuung herrscht dagegen im Hause BASF: „Amflora“ werde noch in diesem Jahr angebaut, die Entscheidung sei ein Meilenstein für Innovationen zugunsten einer wettbewerbsfähigen europäischen Landwirtschaft und es sei geplant, bis 2011 zwei weitere genmanipulierte Kartoffeln genehmigen zu lassen, darunter auch die für den menschlichen Verzehr bestimmte Knolle „Fortuna“.</p>
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