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	<title>Umwelt &#38; Aktiv &#187; Heimatschutz</title>
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	<description>Das Magazin für gesamtheitliches Denken</description>
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		<title>Wenn Schinken drauf steht, muß auch Schinken drin sein!</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 08:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimatschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittelbuchkommission]]></category>
		<category><![CDATA[Schinken]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsbezeichnungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Schinken muss kein Schinken mehr sein, Heringssalat kann bis zu 80 Prozent Rindfleisch enthalten. Denn über die so genannten Verkehrsbezeichnungen von Lebensmittel entscheidet die Lebensmittelbuchkommission.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/04/schinken.jpg" alt="Schinken" title="Schinken" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-391" />Im Supermarkt lächelt Sie ein großer, rosaroter Schinken an. Was Sie nicht wissen: Das muss gar kein Schinken sein. Vor Ihnen darf auch ein aus kleinen Muskelstücken mittels eines Enzyms zusammengeklebtes Stück Fleisch liegen. Sie wollen nicht glauben, dass &#8220;Klebeschinken&#8221; als Schinken verkauft werden darf? Doch das ist leider so. Und es ist ganz legal! Beispiele dreister Verbrauchertäuschung gibt es viele: Ein Schinkenbrot muss keinen Schinken enthalten. Ein Brot muss nicht gebacken sein. Ein Heringssalat kann bis zu 80 Prozent Rindfleisch enthalten.</p>
<p>Jetzt fragen Sie sich zu Recht: Wie kann es eigentlich sein, dass wir so plump angelogen werden? Die Erklärung: Über die so genannten &#8220;Verkehrsbezeichnungen&#8221; von Lebensmitteln entscheidet die &#8220;Lebensmittelbuchkommission&#8221;, die so etwas wie ein Geheimbund ist. Die vom Verbraucherministerium ernannten Mitglieder legen diese absurden Bezeichnungen für Lebensmittel fest, die uns dann tagtäglich im Supermarkt in die Irre führen. Doch: Öffentlich sind die Sitzungen der Kommission nicht. Auch bleiben die Protokolle geheim und die Mitglieder sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.</p>
<p>Das ist ein Skandal. &#8220;Verkehrsbezeichnungen&#8221; haben Gesetzescharakter. Wie sie zustande kommen, das muss öffentlich sein. Genauso wie in einem Parlament Debatten über Gesetze öffentlich sein müssen. Schließlich ist dies ein unveräußerliches Grundprinzip der Demokratie. foodwatch hat deshalb 2007 Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland eingereicht und die Veröffentlichung der Protokolle gefordert. Doch die foodwatch-Klage wurde kürzlich vom Verwaltungsgericht Köln mit der Begründung abgelehnt, &#8220;dass ohne die gebotene Vertraulichkeit die offene Meinungsbildung und neutrale Entscheidungsfindung beeinträchtigt würden.&#8221;</p>
<p><i>Quelle: foodwatch newsletter<br />Bild: Heinz Ober &#8211; pixelio.de</i></p>
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		<title>Ausgabe 1 &#8211; 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 08:52:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Heimatschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ausgabe 1-2010 der Umwelt und Aktiv enthält unter anderem den Artikel Die Jagd der Öko-Ayatollahs und Zeitgeist-Diktatoren auf bodenständige Umweltschützer und erscheint Ende März.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/03/ausgabe-1-2010.jpg" alt="Umwelt und Aktiv Ausgabe 1 - 2010" title="Umwelt und Aktiv Ausgabe 1 - 2010" width="250" height="290" class="alignright size-full wp-image-363" />Die Umwelt &amp; Aktiv Ausgabe 1 &#8211; 2010 ging heute in den Druck und wird Ende März 2010 erscheinen. </p>
<p>Im Artikel <strong>&#8220;Die Jagd der Öko-Ayatollahs und Zeitgeist-Diktatoren auf bodenständige Umweltschützer&#8221;</strong> betrachten wir die selbsternannten Wächter der politischen Korrektheit, die sich anmaßen, Umweltschützer in gut und böse einzuteilen. Diesen Gutmenschen geht es längst nicht mehr um den Schutz der Natur und der Tiere sondern um die Verteidigung der eigenen Pfründe. Zu diesem Artikel hat uns Greenpeace inspiriert, deren Anwälte uns vor einigen Wochen eine Klageschrift zukommen ließen mit einer Forderung von mehreren Tausend Euro oder alternativ Ordnungshaft. In dieser Klageschrift hieß es unter anderem: „Bei „Umwelt &#038; Aktiv“ handelt es sich um ein Angebot aus dem rechtsextremistischen Milieu. … Wir verweisen auf den Internetauftritt www.umweltundaktiv.de. Dort gibt es zum Beispiel die bemerkenswerte Rubrik &#8216;Heimatschutz&#8217;“ und „Zu seiner Bestürzung musste der Kläger feststellen, dass im Rahmen ihrer Umtriebe auch eine im Auftrag des Klägers erstellte Genmaiskarte auf ihrer Website rechtswidrig öffentlich zugänglich gemacht wurde.“</p>
<p><strong>&#8220;Artgerecht ist nur die Freiheit?&#8221;</strong> ist der Hauptartikel im Bereich Tierschutz. In diesem fordert der Autor Martin Auler, dass die für den Menschen wichtigen Bestandteile des Zusammenlebens, Moral und Ethik auch für die Tiere gelten müssen.</p>
<p>Im Artikel <strong>&#8220;Das Osterfest&#8221;</strong> werfen wir einen Blick auf die Ursprünge des Osterfestes und seine Gebräuche.</p>
<p><strong>Einige weitere Themen sind:</strong><br />
- &#8220;Hildegard von Bingen &#8211; Eine große deutsche Naturkundlerin und Mystikerin&#8221;<br />
- &#8220;Der verlorene Geschmack und seine Folgen&#8221; von Michael Howanietz<br />
- &#8220;QS –Qualitätssiegel für Fleischwaren &#8211; Anspruch und Wirklichkeit&#8221;<br />
- &#8220;Freilichtmuseum Detmold: Ein Tag in einer anderen Welt&#8221; von Robert Blum</p>
<p>Alle Abonnenten erhalten die Ausgabe in der letzten März-Woche zugesandt. Einzeln ist das Heft wie immer in unserem <a href="http://www.umweltundaktiv-versand.de/" target="_blank">Umwelt &amp; Aktiv &#8211; Netzladen</a> erhältlich.</p>
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		<title>&#8220;Die faire Milch&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 12:02:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimatschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bauern]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnikfrei]]></category>
		<category><![CDATA[Milch]]></category>
		<category><![CDATA[Milchpreis]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Januar 2010 ist „Die faire Milch“ bei rund 1200 REWE- und 300 Tegut-Filialen in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg zum Preis von 89 bzw. 99 Cent pro Liter erhältlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_312" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><a rel="attachment wp-att-312" href="http://www.umweltundaktiv.de/2010/01/die-faire-milch/die-faire-milch/"><img class="size-medium wp-image-312" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/die-faire-milch-300x276.jpg" alt="Die faire Milch" width="300" height="276" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Die faire Milch - gentechnikfrei und gut für die Region</p></div>
<p><strong>Seit Januar 2010 ist „Die faire Milch“ bei rund 1200 REWE- und 300 Tegut-Filialen in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg zum Preis von 89 bzw. 99 Cent pro Liter erhältlich. Jakob Niedermeier, Geschäftsführer der Milchvermarktungsgesellschaft MVS, welche die „faire Milch“ vermarktet, erklärt dazu:</strong></p>
<p><strong> </strong><br />
„Unsere Milch ist dank der überdurchschnittlich hohen Omega-3-Fettsäure-Anteile im Vergleich zu herkömmlicher Milch besonders gesund. Sie ist traditionell, umweltgerecht hergestellt und natürlich gentechnikfrei – deshalb ist sie fair zum Verbraucher. Unsere Milch ist außerdem dank eines voll kostendeckenden Milchpreises fair zum Bauern. Das sichert das Überleben der Höfe und damit Arbeitsplätze in der Region.“<br />
Die Landwirte planen möglichst kurze Transportwege und legen großen Wert auf eine artgerechte Tierhaltung. Außerdem ist jeder Landwirt dazu verpflichtet, ein Tierschutz- oder Umweltprojekt zu betreuen.<br />
Damit die strengen Auflagen der „fairen Milch“ eingehalten werden, benennt die Stiftung „Gesunde Nahrung- Erhaltung und Pflege des ländlichen Raumes“ eine unabhängige Kontrollstelle, die prüft und analysiert, ob die Qualitätskriterien der „fairen Milch“ erfüllt sind.</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="http://www.die-faire-milch.de">www.die-faire-milch.de</a> <em>(auch Bildquelle)</em></p>
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		<title>Rodung für eine Gartenschau</title>
		<link>http://www.umweltundaktiv.de/heimatschutz/rodung-fur-eine-gartenschau/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 13:04:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimatschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesgartenschau]]></category>
		<category><![CDATA[Landesgartenschau]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 1951 werden in Deutschland Bundesgartenschauen (BUGA) abgehalten und finden in zweijährigem Rhythmus statt. Jede 5. Bundesgartenschau wird als Internationale Gartenschau (IGA) abgehalten. Seit 1980 erfolgen jedoch auch in einigen Bundesländern Landesgartenschauen, außerdem werden von kleineren Städten regionale Gartenausstellungen ausgerichtet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_157" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><strong><strong><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/schweriner-schlossgarten.jpg"><img class="size-full wp-image-157" title="schweriner-schlossgarten" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/schweriner-schlossgarten.jpg" alt="Schweriner Schloßgarten" width="250" height="375" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Schwerin - Veranstaltungsort der Bundesgartenschau 2009</p></div>
<p><strong>Seit 1951 werden in Deutschland Bundesgartenschauen (BUGA) abgehalten und finden in zweijährigem Rhythmus statt. Jede 5. Bundesgartenschau wird als Internationale Gartenschau (IGA) abgehalten. Seit 1980 erfolgen jedoch auch in einigen Bundesländern Landesgartenschauen, außerdem werden von kleineren Städten regionale Gartenausstellungen ausgerichtet.</strong></p>
<p>Zeitraum im Mittelpunkt der Medien zu stehen, ist wohl Wunschtraum eines jeden Stadtoberhauptes samt Gefolge, jedoch natürlich auch nur dann, wenn die Berichte positiven Charakter haben. Und wie sich bisher gezeigt hat, eignet sich dazu vorzüglich die Austragung einer Landes- oder Bundesgartenschau. Bereits im Vorfeld des Ereignisses überschlägt sich die regionale Presse mit Lobeshymnen über Planungen, Konzepte und Einbringen von künstlerischen und/oder modernen Inspirationen in das entsprechende Projekt. Jede Gartenschau verspricht ihren Besuchern blühende Landschaften und prachtvolle Natur, die ausrichtende Kommune ihren Gewerbebetrieben, Gaststätten usw. gute Gewinne, mehr Lebensqualität für Bürger, Städte und Regionen.</p>
<p>Bei aller Begeisterung: Es geht hier um mit Staatsgeldern subventionierten Lobbyismus, wie nachstehend noch näher erläutert werden soll.</p>
<p>Erschwerend zu dieser Tatsache kommt, daß oft gewachsene Natur und Strukturen zerstört und durch eine Kunstwelt ersetzt werden. Die meisten Besucher sehen auch nur das Ergebnis und nicht, wie ökologisch wertvoll oft das Gelände war, bevor es für die Austragung der Gartenschau umgestaltet wurde für überdimensionierte, fußballfeldgroße Blumenrabatten, Kräuter- und Erlebnisgärten, Naturlehrpfade usw. usw. Daß bei solchen Ausstellungen durchaus auch positive Aspekte einfließen und interessante Projekte entstehen, soll trotz aller Kritik dennoch hier zumindest erwähnt sein.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_98" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><strong><strong><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/ausgabe3-2009_titel1.png"><img class="size-full wp-image-98" title="ausgabe3-2009_titel" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/ausgabe3-2009_titel1.png" alt="Ausgabe 3 - 2009" width="250" height="290" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Dieser Artikel ist nachzulesen in der Umwelt und Aktiv Ausgabe 3 - 2009</p></div>
<p><strong>Die Gewinner </strong></p>
<p>Hinter dem Geschäftsmodell der Gartenschauen stecken Wirtschaftsverbände, die für ihre Mitglieder wie Gartencenter oder große Planungsbüros Lobbyarbeit betreiben. Um den Profit zu maximieren, wollen und müssen sie Leistungsschauen veranstalten, die jedoch viel Geld kosten, das jedoch andere schultern sollen. Daher wird ein Dachverband gegründet und danach eine Stadt gesucht, die Zugriff auf Steuergelder, also auf fremdes Geld, hat.</p>
<p>Eine Stadt wird beispielsweise damit geködert, daß diese mit einer Bundesgartenschau neue Infrastrukturen, neue Brücken oder Hallen zum Sonderpreis erhält, denn dafür gibt es sowohl vom Bundesland als auch von der EU reichliche Fördergelder – auch wenn die Hallen später nicht ausgelastet und die Unterhaltskosten erheblich sind.<br />
Die Gewinner der Gartenschauen sind die Lobbyverbände durch ihren Dachverband, da dieser bereits einen Millionenbetrag aus der Stadtkasse erhalten hat, völlig unabhängig davon, ob die Gartenschau ein Erfolg wird oder nicht. Für diese Steuergelder erbringt also der Dachverband z.B. Beratungsleistungen für die Umsetzung der Leistungsschau und kann so Einfluß darauf nehmen, wie die Gartenschau auszusehen hat. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, wenn nach Fertigstellung oft die Interessen der Steuerzahler nicht unbedingt mit den Interessen der Gartenbauunternehmen übereinstimmen.</p>
<p><strong>Die Verlierer </strong></p>
<p>Rabiate Eingriffe in die Natur haben System, denn die Gartenschauen gehen von einem völlig anderen Bild von Natur aus und sind daher auch größtenteils nicht in der Lage, Belange des Naturschutzes einzubringen. Neues wird am Reißbrett entworfen und in relativ kurzer Zeit realisiert – Altes wird nicht entwickelt, vorhandene Strukturen werden zerstört. Für die meist konservative Gartenlobby gibt es keinen Platz für moderne ökologische Konzepte. Dies muß zwar nicht immer sein, ist aber leider oft der Fall, wie in diesem Beitrag noch geschildert werden soll.</p>
<p>Doch nicht nur die Natur gehört zu den Verlierern, sondern auch die Kommunen. Immer mehr Städte bleiben auf millionenschweren Schulden sitzen, da die prognostizierten Besucherzahlen so gut wie nie erreicht werden und zudem die Unterhaltskosten für z.B. errichtete Gebäude, die nach einer Ausstellung nicht mehr gebraucht werden oder kaum ausgelastet sind, den Stadtsäckel erheblich belasten. Derartige Infrastruktur-Projekte prangert auch der Bund der Steuerzahler an und bezeichnet diese oft als völligen Unsinn.</p>
<p>Wie immens der Schuldenberg nach einer Gartenschau sein kann, zeigen die beiden folgenden Beispiele:</p>
<p><strong>Aktuelle Veranstaltung in Schwerin</strong></p>
<div id="attachment_158" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/gartenschau.jpg"><img class="size-full wp-image-158" title="gartenschau" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/gartenschau.jpg" alt="Gartenschau Medien" width="250" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Mediengerechtes Hochpäppeln zuvor vernichteter Natur</p></div>
<p>Die 30. Bundesgartenschau findet dieses Jahr in der Stadt Schwerin statt, die ihren Besuchern vom April bis Oktober „Blühende Landschaften“ rund um das Schweriner Schloß zeigt, das in die Gestaltung eingebunden wurde.</p>
<p>Für Investitionen und laufende Kosten sind etwa 73 Millionen Euro eingeplant und in der chronisch klammen Landeshauptstadt wird immer wieder betont, daß „der Deckel fest auf dem Budget sitze …“: 23 Millionen Euro kommen aus „Fördertöpfen“, 31 Millionen steuert die Landeshauptstadt bei (beides gleichzusetzen mit Steuergeldern) und 19 Millionen sollen aus Einnahmen gedeckt werden.</p>
<p>Der Schlosspark wurde „auf Vordermann“ gebracht, d.h. über 200 alte Linden wurden gefällt, da diese angeblich für die Ausstellung nicht mehr standortgerecht waren. Auch wenn diese durch junge Bäumchen ersetzt wurden &#8211; der ökologische Wert eines alten Baumbestandes kann nicht ersetzt werden. Außerdem wurde durch ein geschütztes Moorgebiet ein Entwässerungsgraben gezogen, streng geschützte Bäume und wertvolle Ufergehölze illegal gerodet und und und …Als Infrastrukturmaßnahme wurde auch eine Insel, die sog. „Schwimmende Wiese“ für 100.000 Euro aufgeschüttet, deren Sinn ebenfalls höchst umstritten ist.</p>
<p>Das Umweltbundesamt sowie der Bund Naturschutz (BUND) wurden zwar ab 2003 in die Planung mit eingebunden, hatten jedoch für einige ökologisch höchst bedenkliche Aktionen  soviel wie keinen Einfluß, zumal einige davon bereits zum Nachteil von Umwelt und Natur vollzogen waren und somit die Umweltschützer vor vollendete Tatsachen gestellt wurden. Nach Klageeinreichung des BUND im Jahre 2006 beim Verwaltungsgericht Schwerin gegen den Planfeststellungsbeschluß für das Prestigeprojekt der BUGA Schwerin 2009 GmbH wurde ein gerichtlicher Vergleich erzielt – zahlreiche weitere teils juristische Auseinandersetzungen um die Beseitigung von Gehölzen bzw. Beeinträchtigung wertvoller und geschützter Biotope auf den BUGA-Flächen sind bis dato noch nicht entschieden.</p>
<p>Wie voraussehbar, waren Politiker und Medien bei der feierlichen Eröffnung voll des Lobs und der Anerkennung: Schwerin sei  durch diese Gartenschau viel attraktiver geworden und werde den Menschen mehr Lebensqualität bringen.</p>
<p>Es bleibt abzuwarten, auf wie viel Schulden diese Stadt sitzen bleiben wird und damit der Steuerzahler die Zeche für die „Olympischen Spiele des Gartenbaus“, wie Bundespräsident Köhler euphorisch die BUGA bezeichnete, zahlen muß. Die Natur jedenfalls musste bereits ihre Opfer bringen.</p>
<p><strong>Landesgartenschau 2010 in Rosenheim</strong></p>
<p>Auch in Rosenheim rücken bereits die Bagger und Planierraupen an, um dem Thema „Inn-Spirationen“ der Landesgartenschau 2010 gerecht zu werden. Eine zentrale Rolle werden die beiden Flüsse Mangfall und Inn spielen, deren Ufer neu gestaltet werden.<br />
Die Stadt, so wird in den Medien berichtet, steht nicht für eine „Blümchen-Olympiade“, sondern für eine nachhaltige Veränderung der Stadt und investiert in diese Ausstellung etwa 14 Millionen Euro – u.a. sind darin enthalten Fördermittel des Programms „Soziale Stadt“ sowie 4,1 Millionen Euro Zuschüsse des bayerischen Umweltministeriums und der EU!</p>
<p>An der Kommune bleiben letztlich 5,9 Millionen Euro hängen und auch hier trägt laut Vertrag allein die Stadt das finanzielle Risiko. Bereits einkalkuliert bei der erhofften Besucherzahl von 800.000 ist ein Defizit von etwa 1,5 Millionen! Doch angeblich „… ist der Nutzen größer als die finanzielle Gefahr“…und „…auch die Folgekosten der Gartenschau von etwa jährlich 120.000 Euro könne die Stadt stemmen&#8230;“, so die Oberbürgermeisterin von Rosenheim.</p>
<p>Wie nachhaltig und ökologisch letztlich das Ergebnis ausfällt, wird sich noch zeigen.</p>
<p><strong>Kleine Landesgartenschau 2011 in Kitzingen</strong></p>
<p>In Kitzingen, so ein kritischer Beitrag aus der Sendung „Kontraste“ vom April d.J., werde erst Natur plattgemacht, um dann „Natur wie aus dem Ikea-Katalog“ zu schaffen. Wie auch in Schwerin kreischten bereits hier die Kettensägen – eine alte Pappelallee musste aufgrund eines Wirtschaftlichkeitsgutachtens weichen, „damit ein reibungsloserer, rascherer und damit auch kostengünstigerer Bauablauf gewährleistet ist“.</p>
<p>Die kleine Stadt Kitzingen mit ihren rund 20.000 Einwohnern investiert in diese Gartenschau etwa 4,6 Millionen Euro – auch hier dürfte der Lobbyverband ein gutes Geschäft machen &#8211; den Großteil der Rechnung jedoch zahlt mit Sicherheit auch hier der Bürger.</p>
<p><strong>Auslaufmodell Gartenschau?</strong></p>
<div id="attachment_159" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/geld.jpg"><img class="size-full wp-image-159" title="geld" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/geld.jpg" alt="Geld" width="250" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Gewinne für den Lobbyverband auf Kosten des Steuerzahlers</p></div>
<p>Leider nein. Bis 2019 sind die Bundesgartenschauen bereits vergeben und Bagger und Planierraupen stehen bereits vielerorts in den Startlöchern. Es steht also heute schon fest, daß es noch lange so weitergehen wird – zum Nachteil von Natur, Umwelt und den Steuerzahlern! Planer, Gartencenter, Gartenbauer und Gärtner, die praktisch ohne Kosten und Risiko Gelegenheit für eine werbeträchtige Leistungsschau erhalten und die sich nicht an den Verlusten beteiligen müssen, dürfte dies freuen! Auch der Präsident des Zentralverbands Gartenbau, des wichtigsten Lobbyverbands und zugleich Vorsitzender des Dachverbands, hat nichts gegen gute Geschäfte – warum auch? Beteiligung am finanziellen Risiko? Fehlanzeige!</p>
<p>Es ist unverständlich, warum dieses mit Steuergeldern finanzierte „Geschäftsmodell“ so gut wie nie angeprangert wird und somit dem Bürger kaum bekannt ist. Man stelle sich nur mal vor, wenn sich die Automobilindustrie z.B. alle zwei Jahre ihre IAA (Internationale Automobil-Ausstellung) in Frankfurt vom Steuerzahler bezahlen lassen würde …</p>
<p>Doch nicht nur in Zeiten leerer Kassen bei fast allen Kommunen, sondern auch in Zeiten des dramatischen Rückgangs der Artenvielfalt sollte die Frage erlaubt sein, ob monströse Gartenschauen überhaupt noch vertretbar sind, zumal bei der Ausrichtung der Ausstellungen bereits immer mehr auf stadtnahe, gewachsene Strukturen zurückgegriffen werden muß, da brachliegende Flächen (wie bei den Anfängen der Ausrichtung von Gartenschauen) inzwischen rar geworden sind. Und so kommt es, daß oftmals ökologisch umstrittene Vorhaben realisiert werden, da, wie eingangs erwähnt, Gartenplaner und die konservative Gartenlobby auch meist eine ganz andere Vorstellung von Natur haben.</p>
<p>Doch nicht nur Umweltverbände und Naturschützer üben Kritik, sogar der Bund der Steuerzahler rät inzwischen den Städten, Angebote für eine Bundesgartenschau abzulehnen. Zu befürchten ist allerdings, daß bei den kommunalen Verantwortlichen alle Gegenargumente ins Leere laufen – kurzfristiges Wachstumsdenken bestimmt auch in diesem Bereich die Entscheidungen. Daher könnten nur noch drastisch sinkende Besucherzahlen ein Ende der hoch subventionierten Gartenschauen einläuten. Dies setzt allerdings voraus, daß den Bürgern wichtige und kritische Hintergrundinformationen nicht vorenthalten werden, so daß entsprechend auch reagiert werden kann.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><em>Bildquelle:<br />
Schweriner Schloß &#8211; wikipedia<br />
Pressebilder Landesgartenschau &#8211; rosenheim2010.de<br />
Geldscheine &#8211; Uwe Steinbrich</em></p>
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		<title>Kräuterkunde</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 11:51:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimatschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Heilkräuter]]></category>

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		<description><![CDATA[Der angelsächsische Neunkräutersegen aus dem 11. Jahrhundert Er beschreibt die neun Kräuter, die Wodan als magische Medizin benutzt. Den Beifuß, das „Älteste der Kräuter“; den Wegerich, die „Mutter der Pflanzen“; die Stune, die „den Bösen verjagt“, vermutlich das Herzschötchen oder Acker-Täschelkraut (Hirtentäschel); den Attorlathe, ein Wurmfarn oder Wurmkraut; die Kamille; die Werguhe (vielleicht Wegwarte?); den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_106" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><strong><strong><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/heilkraeuter-baerlauch.jpg"><img class="size-full wp-image-106 " title="heilkraeuter-baerlauch" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/heilkraeuter-baerlauch.jpg" alt="Heilkräuter" width="200" height="210" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Heilkräuter-Bärlauch</p></div>
<p><strong>Der angelsächsische Neunkräutersegen aus dem 11. Jahrhundert</strong><br />
Er beschreibt die neun Kräuter, die Wodan als magische Medizin benutzt. Den Beifuß, das „Älteste der Kräuter“; den Wegerich, die „Mutter der Pflanzen“; die Stune, die „den Bösen verjagt“, vermutlich das Herzschötchen oder Acker-Täschelkraut (Hirtentäschel); den Attorlathe, ein Wurmfarn oder Wurmkraut; die Kamille; die Werguhe (vielleicht Wegwarte?); den Apfel, den Kerbel und den Fenchel:</p>
<p>„Erinnere dich, Beifuß, was du verkündetest,<br />
Was du anordnetest in feierlicher Kundgebung.<br />
Una heißt du, das Älteste der Kräuter;<br />
Du hast Macht gegen drei und gegen dreißig,<br />
du hast Macht gegen Gift und gegen Ansteckung,<br />
du hast Macht gegen das Übel, das über das Land dahinfährt.</p>
<p>Und du, Wegerich, Mutter der Pflanzen,<br />
offen nach Osten, mächtig im Innern:<br />
Über dich knarrten Wagen, über dich ritten Frauen,<br />
über dich schrieen Bräute, über dich schnaubten Farren;<br />
allen widerstandest du und setztest dich entgegen:<br />
So widerstehe du auch dem Gift und der Ansteckung<br />
Und dem Übel, das über das Land dahinfährt.</p>
<p>Stune heißt diese Pflanze, sie wuchs aus dem Steine;<br />
Sie widersteht dem Gift, sie widersetzt sich der Krankheit,<br />
die Starre heißt sie, sie wiedersteht dem Gift,<br />
sie verjagt den Bösen, treibt aus das Gift.</p>
<p>Dies ist das Kraut, das gegen den Wurm focht;<br />
Das hat Macht gegen Gift, es hat Macht gegen Ansteckung,<br />
Es hat Macht gegen das Übel, das über das Land dahinfährt.<br />
Fliehe nun, Attorlathe, die kleinere vor der größeren,<br />
die größere vor der kleineren, bis dass Hilfe gegen beide ist.</p>
<p>Erinnere dich, Kamille, was du verkündetest,<br />
was du vollendetest in Alorford:<br />
dass nimmermehr ein Mensch durch Ansteckung sein Leben verlor,<br />
seit man ihm Kamillen zu essen gab.<br />
Dies ist die Pflanze, die Werguhe heißt;<br />
Diese entsandte der Seehund über den Rücken der See<br />
Als Hilfe gegen die Bosheit anderen Giftes.</p>
<p>Diese neun mögen gehen gegen neun Gifte.<br />
Eine Schlange kam gekrochen, sie zerriss einen Menschen:<br />
Da nahm Wodan neu Wunderzweige,<br />
erschlug da die Schlange, dass sie in neu Stücke zerfloh.<br />
Da vollbrachte der Apfel und sein Gift,<br />
dass sie nie mehr zu einem Hause kommen wollte.</p>
<p>Kerbel und Fenchel, zwei gar mächtige,<br />
die Kräuter erschuf der weise Herr,<br />
der Heilige im Himmel, als er hing;<br />
er setze sich und sandte sie in die sieben Welten,<br />
den Armen und Reichen allen zur Hilfe.<br />
Sie widersteht der Krankheit, sie widersetzt<br />
Sich dem Gift,<br />
sie hat Macht gegen drei und gegen dreißig,<br />
gegen des Feindes Hand&#8230;<br />
gegen die Hexerei kleiner Wichte.<br />
Nun haben diese neun Kräuter Macht gegen<br />
Neun böse Geister,<br />
gegen neun Gifte und gegen neun ansteckende Krankheiten:<br />
gegen das rote Gift, gegen das stinkende Gift,<br />
gegen das weiße Gift, gegen das wütende Gift,<br />
gegen das gelbe Gift, gegen das grüne Gift,<br />
gegen das dunkle Gift,<br />
gegen das braune Gift, gegen das purpurne Gift;<br />
gegen Wurmblattern, gegen Wasserblattern,<br />
gegen Dornblattern, gegen Distelblattern,<br />
gegen Eisblattern, gegen Giftblattern,<br />
wenn irgendeins von Norden kommt<br />
oder irgendeins von Westen über die Menschheit.</p>
<p>Christus hatte Macht über Krankheit irgendwelcher Art.<br />
Ich allein weiß, dass Wasser rinnen,<br />
und die neun Schlangen schauen (auf mich).<br />
Nun mögen alle Unkräuter aus den Kräutern springen,<br />
die Meere zerstieben, alles Salzwasser,<br />
wenn ich dieses Gift von dir blase!“</p>
<p><strong>Hilfreiches zu diesem Thema:</strong><br />
Umwelt &amp; Aktiv &#8211; Ausgabe 4/2007 &#8211; Pflanzen und Kräuter: Aberglaube und Mythos</p>
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		<title>Jahreskreisfeste</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 11:49:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lichtmess: 1. Hornung (Februar) An diesem Tag feiern die Menschen das Wiedererwachen des Lebens und Zunehmen des Lichtes. Es war das freudige Fest der drei Brigitten, der dreifachen Göttin der Heilkunde, der Heilkräuter und des Schmiedens. Am 1. Hornung ist das neue Licht schon deutlich spürbar. Die Tage werden länger. Es ist, als ob das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></p>
<div id="attachment_103" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><strong><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/sonnenwende.jpg"><img class="size-full wp-image-103" title="sonnenwende" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/sonnenwende.jpg" alt="Sonnwendfeuer" width="200" height="164" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Sonnwendfeuer</p></div>
<p>Lichtmess: 1. Hornung (Februar)</strong><br />
An diesem Tag feiern die Menschen das Wiedererwachen des Lebens und Zunehmen des Lichtes. Es war das freudige Fest der drei Brigitten, der dreifachen Göttin der Heilkunde, der Heilkräuter und des Schmiedens. Am 1. Hornung ist das neue Licht schon deutlich spürbar. Die Tage werden länger. Es ist, als ob das kleine Sonnengott- Kind laufen lernt. Wir zünden große weiße Kerzen an, um den Lichtwerdungsprozess zu symbolisieren.</p>
<p><strong>Ostara: Frühlings-Tag- und Nachtgleiche: 21. Lenzing (März)</strong><br />
An diesem Tag ist ein wunderbarer Punkt im Jahreslauf erreicht.Die Tage sind genau gleich lang wie die Nächte. und dennoch werden die Tage immer länger. Der weite Weg vom tiefen Winter zum blühenden Frühling ist geschafft. Dementsprechend feiern wir dieses Fest mit allem was der Frühling zu bieten hat. Der Ostereierbrauch des Christentum ist ein teil dieser alten Frühlingstradition und soll Fruchtbarkeit bewirken.</p>
<p><strong>Walpurgisnacht: 1.Wonnemond (Mai)</strong><br />
Nun haben wir eins der wichtigsten der Mythenfeste erreicht. Der Sonnengott tritt seine Regierungszeit an, denn er ist zum vollen Mann geworden und er befruchtet Mutter Erde und verwandelt sie von der Jungfrau zur Mutter. Jetzt steht der Frühling in voller Blüte. Der Fruchtbarkeit sind keine Grenzen mehr gesetzt. Das Leben und die Erde strotzen nur so. Daher ist die Walpurgisnacht meistens mit sehr lustvollen Festen gefeiert worden. Große Feuer lodern über das ganze Land. Auch heute noch, in dieser christlichen Welt wird der 1. Wonnemond mit Feuer, Lustbarkeiten und dem Maibaum gefeiert. Hier konnten die alten heidnischen Bräuche nicht ausgerottet werden, weil in dieser saftigen Jahreszeit einfach zuviel eigene Kraft haben.</p>
<p><strong>Sommersonnenwende: 21. Brachet (Juni)</strong><br />
Die Sommersonnenwende ist einerseits ein Höhepunkt, andererseits ein Abschied. der Höhepunkt des Sonnenjahres- soviel Sonne auf einmal gibt es nie. Ein Abschied von den längerwerdenden Tagen. Ab jetzt werde sie kürzer. Dennoch feiern wir an diesem Tag die volle Sommerfreude, mit allem was der Sommer zu bieten hat. Immerhin folgen diesem Tag noch die heißesten Tage des Jahres, der Hochsommer beginnt gerade.</p>
<p><strong>Lugnasad oder Erntedank: 1. Ernting (August)</strong><br />
Dieser Tag zeigt nun das allmähliche Ende des Hochsommers an. Wir können aber schon die ersten Ernten einbringen. Es wird auch vom Tod des Korngottes berichtet, der an diesem Tag stattfindet. Nun lebt nur noch der dunkle Gott, der noch bis Samhain (Allerheiligen) durchhält.Wir freuen uns noch einmal gründlich an der Wärme des Sommers und bereiten uns innerlich auf den Abschied vor.</p>
<p><strong>Herbst-Tag- und Nachtgleiche: 21. Scheiding (September)</strong><br />
Jetzt wird der Herbst allmählich sichtbar. Die Nächte sind schon genauso lang, wie die Tage. Es gilt Abschied zu nehmen vom Sommer. Jetzt ist er wirklich vorbei. Wir können eine reiche Ernte genießen und in vollen Zügen feiern. Dieses Ende des Sommers beschenkt uns mit all seinen Früchten.</p>
<p><strong>Allerheiligen: 1.Nebelung (November)</strong><br />
Allerheiligen ist die christliche Feier entsprechend dem keltischen Totenfest Samhain Nach altem Brauch werden Feuer angezündet, Furcht einflößende Kostüme getragen und das Feuer angerufen. Es ist die Zeit der dunklen magischen Riten. An diesem Tag stirbt der Sonnengott und die Göttin übernimmt die alleinige Herrschaft über die Erde.</p>
<p><strong>Jul: Wintersonnenwende: 21.Julmond (Dezember)</strong><br />
Zu Mittwinter wissen wir, dass die dunklen Tage gezählt sind, denn dies ist der dunkelste Tag von allen. Der Tag, in dessen Nacht der Sonnengott als kleines Kind wiedergeboren wird. Wir können uns darauf freuen, dass die Tage nun wieder länger werden. Um dies zu symbolisieren, zünden wir Feuer und viele Kerzen an. Nach diesem Tag erleben wir etwa 12 Rauhnächte in denen die verschiedenen Welten sehr durchlässig sind.</p>
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		<title>Heimatschutz, was ist das?</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 12:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimatschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Nationale Politik ist Umweltpolitik. Ohne eine ökologisch verantwortliche Politik ist jedes Volk in seiner Substanz gefährdet! Dem Naturschutz müssen wirtschaftliche Interessen untergeordnet werden. Der Mensch ist Teil der Natur. Deshalb ist Natur nicht einfach nur &#8220;Umwelt&#8221; des Menschen, sondern Mitwelt. Der Materialismus der letzten Jahrhunderte hat die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen in unverantwortlicher Weise vorangetrieben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nationale Politik ist Umweltpolitik. Ohne eine ökologisch verantwortliche Politik ist jedes Volk in seiner Substanz gefährdet! Dem Naturschutz müssen wirtschaftliche Interessen untergeordnet werden. Der Mensch ist Teil der Natur. Deshalb ist Natur nicht einfach nur &#8220;Umwelt&#8221; des Menschen, sondern Mitwelt. Der Materialismus der letzten Jahrhunderte hat die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen in unverantwortlicher Weise vorangetrieben.</p>
<p>Deutsche Landschaften sind Kulturlandschaften. Deshalb kann Umweltschutz grundsätzlich nicht getrennt von der kulturellen Entwicklung betrachtet werden. Hemmungsloses Wirtschaftswachstum, radikale Landschaftsveränderungen, ehrgeizig überzogene Industrieprojekte, Industrialisierung der Landwirtschaft, Verstädterung von Dörfern sowie die Vernichtung gewachsener Stadtstrukturen wurden und werden durch etablierte Parteien, Verbände und Interessengruppen hemmungs- und verantwortungslos vorangetrieben. Die einseitige Ausrichtung an materiellen Werten und ökonomischen Zwängen führt zwangsläufig zur Vernichtung der traditionellen Bindungen und Kulturen. Der Mensch wird von seiner Umwelt entfremdet und entwurzelt, er verliert seine Identität.</p>
<p>Der Schutz der Natur kann daher nicht auf einseitig ökonomischen Überlegungen beruhen. Die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen ist wichtiger als die Rentabilität von Betrieben. Aus diesem Grunde fordern wir die Förderung des bäuerlichen Familienbetriebs. Die Industriebetriebe sind ständig auf ihre Umweltverträglichkeit zu überprüfen.</p>
<p>Zum Schutz der Natur gehört auch der Schutz des Tieres und der Erhalt der Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt. Die Verhinderung von Tierquälerei (z.B. Schächten) ist eine menschliche Selbstverständlichkeit.</p>
<p>Nur durch Verbundenheit mit seiner Heimat kann der Mensch ein Bewusstsein für den Umweltschutz entwickeln. Deshalb ist eine dem Volk verpflichtete Politik der beste Garant für eine gesunde Natur.</p>
<p>Für unsere Energieversorgung gilt zunächst, vor allem durch Einsparung Eingriffe in die Natur erheblich zu reduzieren. Natürliche Energiequellen wie Wasser, Wind, Sonne, Erdwärme, oder Biogas müssen verstärkt genutzt werden. Regionaler Selbstversorgung ist hier Vorrang vor Massenversorgung zu gewähren. Atomkraftwerke sind ein unkalkulierbares Risiko für die gesamte Bevölkerung. Die Entwick- lung der nachatomaren Energieversorgung hat daher höchste Priorität.</p>
<p>Vermeidung von Müll geht vor Beseitigung. So werden nicht nur Ressourcen geschont, sondern umweltschonende Produkte in allen Lebensbereichen soll für Bürger und Industrie gesetzlich bindend sein.</p>
<p>Eine umweltbewusste Verkehrspolitik hat dafür Sorge zu tragen, dass wenige Eingriffe in die Natur erfolgen und die Belastung der Umwelt somit erheblich reduziert wird. Der Transitverkehr muss auf die Schiene und aufs Wasser verlagert werden. </p>
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		<title>Freiheit durch Autarkie</title>
		<link>http://www.umweltundaktiv.de/heimatschutz/freiheit-durch-autarkie/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 14:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimatschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Autarkie]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter Autarkie verstehen wir die Wirtschaftsform eines Staates, der infolge von fruchtbarem Boden, Bodenschätzen und Kraftquellen vom Ausland wirtschaftlich unabhängig ist. Ein Land ist also dann autark, wenn es alles selbst besitzt oder erzeugt, was es benötigt (natürliche Autarkie).Sind diese Voraussetzungen, die Ressourcen, nicht vorhanden, so kann ein Staat dennoch autark sein, wenn er seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unter Autarkie verstehen wir die Wirtschaftsform eines Staates, der infolge von fruchtbarem Boden, Bodenschätzen und Kraftquellen vom Ausland wirtschaftlich unabhängig ist. Ein Land ist also dann autark, wenn es alles selbst besitzt oder erzeugt, was es benötigt (natürliche Autarkie).Sind diese Voraussetzungen, die Ressourcen, nicht vorhanden, so kann ein Staat dennoch autark sein, wenn er seinen Bedarf auf das beschränkt, was er selbst besitzt oder erzeugt. Allerdings muß er dann genügsam sein – das griechische Wort Autarkie bedeutet ja Selbstgenügsamkeit, Bedürfnislosigkeit.</strong></p>
<p>Ein Staat also, der unabhängig, souverän nicht nur auf dem Papier sein will, kann nicht anders als auf größtmögliche Autarkie bedacht sein. So ist der Wert, den eine Regierung der Autarkie ihres Staates beimisst, ein sicherer Gradmesser für Souveränität oder Fremdherrschaft dieser Regierung bzw. dieses Staates.</p>
<p>Fehlen einem Staat gewisse außerordentlich dominante Bodenschätze wie z.B. Erdöl, so bieten ihm die technischen Möglichkeiten, die Bodenschätze, über die er verfügt, als Ersatzstoffe zu verwenden bzw. chemisch so umzuwandeln, dass auf Erdöl so weit wie möglich verzichtet werden kann. Das Deutsche Reich, das so gut wie keine Erdölreserven besaß, dafür aber Steinkohle in Fülle für einen langen Zeitraum, machte aus der Not eine Tugend und entwickelte schon während des Ersten Weltkrieges das sog. Kohleveredelungsverfahren. Es wandelte Kohle in gasförmige oder flüssige Kohlenwasserstoffe um, welche wiederum von der Petrochemie als Ausgangsstoffe für die verschiedensten chemischen Synthesen benutzt werden, u.a. zur Herstellung von Treibstoffen, Schmierstoffen, Kunstgummi. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kohleveredelungstechnologie vervollkommnet.</p>
<p>Daß Autarkie gerade in Kriegszeiten überlebenswichtig ist, steht zwar außer Frage, doch letztendlich ist sie auch in (sogenannten) Friedenszeiten von lebenswichtiger Bedeutung. Und wehe, ein Staat verliert, z.B. nach einem  verlorenen Krieg, seine Souveränität! Er wird zum Ausbeutungsobjekt der Sieger. Seine autarken Strukturen werden zerstört, sein technisches Wissen, ausgearbeitet und aufgezeichnet in Plänen und Patenten, samt seiner ausgezeichneten Wissenschaftler, werden geraubt, seine Industrieanlagen demontiert, soweit sie nicht ohnehin durch Kriegseinwirkungen zerstört sind.</p>
<p>Anfang des Jahres 2007 wurde von der BRD-Regierung der „Ausstieg aus dem subventionierten Steinkohlebergbau“ beschlossen. Laut UN 2/2007 „gelten rund 24 Milliarden Tonnen als technisch gewinnbar. Angesichts der aktuellen Fördermenge von knapp 26 Millionen Tonnen ergibt sich bei gleich bleibender Fördermenge eine theoretische Reichweite von über 900 Jahren. Aufgrund ungünstiger geologischer Bedingungen wird aber auch in Zukunft, trotz steigender Energiepreise und –knappheit nur ein Teil dieser Vorräte wettbewerbsfähig förderbar sein. Vertreter der deutschen Kohlewirtschaft beziffern deshalb unter Beibehaltung der derzeitigen Fördermengen die Reichweite der deutschen Steinkohle auf etwa 400 Jahre“.</p>
<p>Wie bereits erwähnt, wäre, in Ermangelung von Erdöl, gerade Steinkohle für unsere Autarkie, sprich Unabhängigkeit, von herausragendem Wert. Durch die Ölkrise Anfang der 70-er Jahre aufgeschreckt, war die Möglichkeit einer Kohleverflüssigung noch einmal ins Blickfeld gerückt, doch das ist längst ad acta gelegt. Um beim Volk die Schließung der subventionierten Zechen geradezu als wünschenswert erscheinen zu lassen, wurde die Betonung auf das Wort „Subvention“ gelegt. Das ist Roßtäuschung. Denn wenn die Subventionierung von jährlich 28,4 Milliarden Euro einer Bundeswehr, die für Fremdmächte Vasallendienste leistet, als notwendig gepriesen wird, dann wären nicht einmal der zehnte Teil davon, nämlich rund 2,5 Milliarden Euro, mit dem heute der Steinkohlebergbau subventioniert wird, für den Erhalt einer energiepolitischen Grundsicherheit und Reserve für den Notfall tausendmal mehr gerechtfertigt.  Im übrigen böten die Kohlezechen noch eine weitere Möglichkeit für wertvolle Energiegewinnung: Nutzung der Erdwärme. Durch Bohrungen von den ca. 1000 Meter tiefen Zechen aus, könnte der unerschöpfliche Vorrat an Warmwasser für ganze Städte nutzbar gemacht werden!</p>
<p><strong>Landwirtschaftliche Autarkie</strong></p>
<div id="attachment_239" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-239" href="http://www.umweltundaktiv.de/2008/01/freiheit-durch-autarkie/autarkie/"><img class="size-full wp-image-239" title="autarkie" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/autarkie.jpg" alt="Autarkie" width="300" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Autark durch eigene Ernährung</p></div>
<p>Mit der Landwirtschaft wird ebenso verantwortungslos verfahren. Sah die Deutsche Reichsregierung in einem gesunden Bauernstand zur Selbsternährung das Fundament der gesamten Nation, den sie mittels eines großen Vierjahresplanes in der Tat rettete und sanierte, wird heute der Bauernstand zugunsten internationaler Agrarfabriken vernichtet – nach Plan! Als Alternative stellten zahlreiche Landwirte ihren Betrieb auf die Erzeugung von biologischen, von der Chemie unbelasteten Nahrungsmittel um, um so ihre bäuerliche Existenz zu bewahren. Politiker, einschließlich des jeweiligen Bauernpräsidenten, loben zwar in Sonntagsreden diese Eigeninitiative der Bauern, verhindern aber nicht, dass diese Bauern von dem internationalen Agrarkartell mehr und mehr an die Wand gedrückt werden (z.B. gibt es keinen ernstzunehmenden flächenübergreifenden Schutz gegen genmanipulierten Anbau).</p>
<p>Auch in Bezug auf Geflügelhaltung geschah Merkwürdiges: Die Eier von artgerecht gehaltenen, freilaufenden Hühnern wurden zur Konkurrenz der Hühnerfabriken. Aber plötzlich, „zur rechten Zeit“, tauchte ein gefährlicher Geflügel-Grippevirus auf, der so viele Verbraucher davon überzeugte, dass ein Ei aus dem Hühnerkäfig gesundheitlich vielleicht doch unbedenklicher sei als eines von einem freilaufenden Huhn, das ja so leicht mit dem Grippevirus in Kontakt kommen kann. Und sollte so ein die Menschheit schier vernichtender Virus sich in eine Geflügelfarm geschlichen haben, so kann der Verbraucher beruhigt sein: Wegen einiger weniger verendeter Tiere werden Hunderttausende „gekeult“. Das bringt den Vorteil mit sich, dass eine Überproduktion von Geflügel nicht eintritt. Zur Vernichtung der landwirtschaftlichen Autarkie gäbe es noch unendlich viel zu sagen, doch würde dies den Rahmen eines Artikels sprengen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_240" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><strong><strong><a rel="attachment wp-att-240" href="http://www.umweltundaktiv.de/2008/01/freiheit-durch-autarkie/globalisierung/"><img class="size-full wp-image-240" title="globalisierung" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/globalisierung.jpg" alt="Globalisierung" width="300" height="300" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Globalisierung</p></div>
<p><strong>Globalisierung </strong></p>
<p>Einer der Hauptgründe, warum die Menschen, nicht nur hierzulande, sich mit diesen Zuständen abgefunden, ja resigniert haben, ist die Propagierung und brachiale Verwirklichung der Globalisierung, jener Wirtschaftsform, die im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht: Ein grenzenloser Freihandel, der den Profit einiger Weniger maximiert und alle bisherigen Grundsätze nationaler Selbstbestimmung und Gemeinschaftsfürsorge vernichtet, wo die neoliberalen Heuschrecken dabei sind, sich den Erdball zu ihrem Selbstbedienungsladen auszubauen. Für diesen Zweck wird den europäischen Ländern die Selbständigkeit entzogen, damit sie dann als demokratisch nicht legitimierte Europäische Union politisch wie wirtschaftlich dem Weltzerstörer USA als Satrap dienen. Denn der „Überstaat“ Europa ist für die USA nur eine „Nebenstruktur der Atlantischen Allianz und „what we say goes (was wir sagen, wird gemacht), so Henry Kissinger 1992.</p>
<p>Nichts, aber auch gar nichts ist heute vor dem Zugriff der gierigen, meist aus dem Ausland herschwärmenden Heuschrecken mehr sicher: Das Verkehrswesen, die Eisenbahn, die Autobahnen, nahezu alles wird als Profit-Objekt privatisiert. Die Wasserwerke in Berlin sind bereits zu 49 % in ausländischer Privathand, andere Städte folgen. Wohnungen werden an dubiose amerikanische Privatgesellschaften verkauft – Dresden machte den Anfang, andere deutsche Großstädte ziehen nach. Wohnraum und Wasser aber sind Lebensgrundlagen, die nicht der Laune und dem Profitstreben zwielichtiger Gesellschaften preisgegeben werden dürfen. Doch was schert das die Stadt“väter“, die ja nur deshalb auf ihren gut dotierten Stühlen sitzen, weil sie diesen Verrat mitmachen. Der Politiker, der dieser freiwilligen Auslieferung, der Selbstentmannung, seine Zustimmung versagen wollte, würde bei denkenden Bürgern zwar seine Ehre und seinen Ruf als verantwortungsbewusster Volksvertreter behalten, aber seinen Platz am überreichen alimentierten Futtertrog verlieren.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_215" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><strong><strong><a rel="attachment wp-att-215" href="http://www.umweltundaktiv.de/2008/04/biogasanlagen/ausgabe4-2007_titel-2/"><img class="size-full wp-image-215" title="ausgabe4-2007_titel" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/ausgabe4-2007_titel1.png" alt="Ausgabe 4 - 2007" width="250" height="290" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 4 - 2007</p></div>
<p><strong>Die geistige Autarkie </strong></p>
<p>Den Medien kommt heutzutage die immens wichtige Aufgabe zu, den Bürger zu manipulieren. Dabei wird jener Medienmogul vom System bevorzugt und obendrein großzügig unterstützt, der sich selbst mit der veröffentlichten Meinung identifiziert. Jedes System hat seine Medienmacher, ein Paradebeispiel aus jüngster Vergangenheit: Haim Saban. Als letzterer 2003 Interesse am Erwerb des Fernsehprogramms „Sat1/ProSieben“ anmeldete, wurde es ihm für 528 Millionen Euro übereignet, obgleich ein anderer Bieter, der Heinrich Bauer-Verlag, den Zuschlag nicht für 2 Milliarden Euro erhielt. Warum? Die Bayer. Staatskanzlei und Walter Steinmeier (zu der Zeit noch Staatsminister im Bundeskanzleramt), die Saban immer wie ein gekröntes Haupt empfangen hatten, werden es wissen. Nachdem Saban den Medienkonzern auf den entsprechenden Kurs gebracht hatte, reichte er ihn zum 4-fachen des Einkaufspreises an eine andere Spekulantengruppe weiter. Von dem Gewinn hat er mittlerweile 13 Millionen Euro in den angelaufenen US-Präsidentschaftswahlkampf gesteckt. Das BRD-System lässt sich mittels Fernsehgeräten infiltrierte hemmungslose Amerikanisierung unseres Lebens, vor allem aber die Manipulierung der politischen Meinung und damit die totale geistige Ent-Autarkisierung, etwas kosten!</p>
<p>Was können wir als einzelne Personen tun, wenn wir in einem System leben, das seiner natürlichen Pflicht zur Autarkie nicht nur nicht nachkommt, sondern jede nur mögliche Abhängigkeit gezielt herbeiführt? Können wir überhaupt  noch etwas tun oder sind wir zur Resignation verdammt?</p>
<p>Wir können etwas tun. Wenn man auch in die Zwänge des unseligen Systems eingebunden ist, so gibt es hier und da doch bescheidene Möglichkeiten der Verweigerung, es „anders zu machen“. Das erfordert Selbstdisziplin, wird aber belohnt durch Erlangen einer gewissen Selbstautarkie, einer Autarkie des eigenen familiären Lebenskreises.<br />
Es fängt an mit der Zwangskonsumverweigerung.<br />
Ich muß nicht die neueste Mode tragen, kann mich mit einem bescheidenen Auto begnügen, kann auf einen Nikotin- und übermäßigen Alkoholgenuß verzichten. Zu Weihnachten  brauche ich keine Erdbeeren aus Israel, denn heimisches Obst ist nicht weniger gesund. Und warum sollte ich Proteas aus Südafrika in die Blumenvase stellen, wo herrliche Blumen im eigenen Garten oder im nächsten Blumenladen warten? Oder Spielzeug „made in China“ kaufen, Gift gratis mitgeliefert? Spielzeug aus dem Erzgebirge ist schön und kinderfreundlich. Anstatt vor der „Glotze“ zu sitzen, wären Singen mit Kindern, Gespräche im Familienkreis oder Lesen sinnvoll, denn vielseitige Information fördert das selbständige Denken und macht geistig autark. Die Costa Brava ist nicht schöner als die heimischen Gebirge, Seen oder Strände der Nord- und Ostsee.<br />
In bestimmten Kreisen hat sich vielfach die Erkenntnis durchgesetzt, dass, sofern finanziell erschwinglich, ein eigenes kleines Stückchen Land, die eigene Scholle, ein privater Beitrag zur Autarkie ist. Nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg schätzte sich glücklich, wer einen Garten, Schrebergarten order gar ein größeres Grundstück besaß, so dass durch Anbau von Gemüse und Kartoffeln und dem Halten von Kaninchen oder einer Ziege größte Not und Hunger abgefangen werden konnte. Sie haben es uns vorgemacht. Und heute?</p>
<p>In der Zeit des (Noch-)Überflusses liegt der Keim des Niederganges. Wenn alles von den Heuschrecken abgegrast ist, ziehen sie weiter und lassen eine soziale „Wüste“ hinter sich. Wir können dann wenigstens die „Wüste“ wieder neu bepflanzen? Irrtum. Denn selbst die „Wüste“ ist dann nicht mehr unser Eigentum, weil auch sie, wie Eisen- und Autobahn, Miethäuser, Wasserwerke und andere überlebenswichtige Güter, von privaten Händen aufgekauft sein wird – bezahlt mit ungedeckten US-Dollars, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt sind. Wohl dem, der dann noch eine kleine autarke, ihm gehörende Nische besitzt.</p>
<p>Aber die Gewinnung der Autarkie für die gesamte Volksgemeinschaft, für den souveränen Staat, setzt die Beseitigung der „neuen Weltordnung“, der Globalisierung, voraus. Erst wenn wir diese abgeschüttelt und zur Re-Nationalisierung der Völker gefunden haben werden, können wir darangehen, unser deutsches Vaterland so weit wie möglich autark zu machen und somit unsere Freiheit gewinnen. Dies aber geht nicht im Alleingang, sondern nur in freier Übereinstimmung mit allen Nationen in einem Europa der Vaterländer.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Reinhard Heuschneider</p>
<p><em>Bildquelle:<br />
www.pixelio.de<br />
Ähre &#8211; Sarah C.</em></p>
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		<title>Kevinismus</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 13:52:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kennen Sie das? Ein neues Menschlein kommt zur Welt. Die Eltern sind stolz wie Nachbars Lumpi. Ja, Sie kennen das, ich weiß. Dann kennen Sie sicher auch diese obligatorische Frage: „Na, wie heißt denn das Kleine?“ (das Geschlecht ist ja nicht gleich feststellbar, wenn nicht gerade die Farbe des Stramplers Hinweise darauf gibt). „Kendra Tiara [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_232" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><strong><strong><a rel="attachment wp-att-232" href="http://www.umweltundaktiv.de/2008/01/kevinismus/kinder/"><img class="size-full wp-image-232" title="kinder" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/kinder.jpg" alt="Kinder" width="250" height="333" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Kevin und Chantal oder Robert und Ida?</p></div>
<p><strong>Kennen Sie das? Ein neues Menschlein kommt zur Welt. Die Eltern sind stolz wie Nachbars Lumpi. Ja, Sie kennen das, ich weiß. Dann kennen Sie sicher auch diese obligatorische Frage: „Na, wie heißt denn das Kleine?“ (das Geschlecht ist ja nicht gleich feststellbar, wenn nicht gerade die Farbe des Stramplers Hinweise darauf gibt).<br />
„Kendra Tiara Zoé“ – Ah ja, hm, ein interessanter Name! „Mal was anderes“ erwidern die Eltern mit einem Lächeln im Gesicht. Die Frage, ob sich auch das Kind über diesen „Namen“ freuen wird, stellt an dieser Stelle keiner.</strong></p>
<p>Ich kann mich noch an meine Kindergartenzeit erinnern. „Christoph“ ist ja schon ein schwerer Name für Kindergartenkinder und so wird man schnell zum… sprechen wir nicht darüber. Zu was  wird die kleine Kendra Tiara Zoé werden? Tenta? Ketizi? Man weiß es nicht. Auf alle Fälle wird die kleine Kendra später lange und oft am Telefon ihren Namen buchstabieren dürfen: K-E-N-D-R-A T-I-A-R-A Z-O-É  (E wie Emil, mit Überstrich) für schwer Verständliche: Kaufmann – Emil – Nordpol – Dora – Richard – Anton – Theodor – Ida – Anton – Richard – Anton – Zeppelin – Otto &#8211; Emil (mit Überstrich)</p>
<p>Schockiert von diesem Erlebnis ab nach Hause und die letzte Samstagszeitung durchgeblättert. Geburtsanzeigen! Hier lese ich dann Namen wie „Fabian Christian Julius“, „Wesley Rüdiger“, Möchtegern-Starnamen wie „Britney Isabel“, „Justin Robin“ oder Namen aus der Kommunistischen Ära wie „Mandy“, „Cindy“, „Maik“ (mit ai), „Tschakkel“ (ich meine natürlich Jaqueline) oder „Chantal“.</p>
<p>Wer sein Kind nach einem „Star“ nennt wie z. B. Britney, muß damit rechnen, daß dieses kleine Lebewesen künftig sofort mit dieser Person in Bezug und in Vergleich gebracht wird. Können Eltern das wirklich wollen? Ein Vergleich mit Britney Spears, Robin Williams? Glauben diese Eltern wirklich, eine Britney Isabel Schuster kann mal Bundeskanzlerin werden?</p>
<p>Nein, das sind keine Namen, sondern Herausforderungen für das Leben. Was haben diese Kinder bloß für Eltern?</p>
<p>Soziologen haben dieser Entartung auch bereits einen Namen gegeben: „Kevinismus“. Schon komisch, solche Phänomene haben bereits einen Namen, lange bevor man einen Lösungsansatz findet. Weiter im Text:</p>
<p>„Als Kevinismus (bei Weibchen auch: Chantalismus) bezeichnet man die krankhafte Unfähigkeit, menschlichem Nachwuchs menschliche Namen zu geben. Unter Kevinismus Leidende haben empfindliche synaptische Störungen, menschlichem Nachwuchs sozialverträgliche Namen zu geben. Ungeachtet, ob es sich um imaginären Nachwuchs in einer Diskussion oder ob es sich um den tatsächlichen, geborenen Nachwuchs handelt; sie favorisieren stets grausam exotische Namen, die ungeachtet der späteren Entwicklung des Kindes zu gesellschaftlichen und familiären Nachteilen führen. Die favorisierten Namen kann man eindeutig in die Kategorien Kitsch und Naivität einordnen. Sie stammen häufig aus mehr oder weniger erfolgreichen Telenovelas oder sind Namen aus anderen fragwürdigen Quellen.“<br />
Soviel zur Theorie, in der Praxis sieht das dann so aus: „Scheiiiißen! Komm rein, Mittagessen!“ (Mutter ruft den kleinen Jason zu Tisch). Anderes Beispiel: „Üffes! Komm mal her!“ (Mutter ruft den kleinen Yves auf dem Spielplatz in Köln zu sich).</p>
<p>Schluss damit! Ich sage Mut zum Radikalen. Normale Namen für normale Kinder. Warum nicht Manfred, Otto, Jörg oder Siegmund für einen Jungen? Warum nicht Amalia, Anke oder Ida für ein Mädchen?</p>
<p>Wenn mich mein Kind einmal fragt: „Warum habe ich denn diesen Namen?“, dann möchte ich ihm eine vernünftige Antwort geben können. Die Antwort soll nicht lauten, ja in der Telenovela XYZ hat die Frau vom Chef des Hauptdarstellers oder deren Tochter auch so geheißen. Nein, meine Liebe, du heißt Mathilde, weil deine Mutter und ich dir Kraft und Weisheit für das Leben wünschen. Unsere Wünsche für dein Leben sind ein Teil deines Namens.</p>
<p>In diesem Sinne, Mut zur Tradition.</p>
<p><strong>Ihr<br />
Vincent Ferdinand Buchsgaden</strong><br />
(geborener Wolfgang Mayer)</p>
<p><em>Bildquelle:<br />
www.pixelio.de &#8211; S. Hofschlaeger</em></p>
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