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	<title>Umwelt &#38; Aktiv &#187; Landwirtschaft</title>
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	<description>Das Magazin für gesamtheitliches Denken</description>
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		<title>&#8220;Wir haben es satt!&#8221; &#8211; Demo in Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 18:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende Januar gingen Verbraucher, Umweltorganisationen, Tierschützer, Imker und Bauern gemeinsam auf die Straße und forderten von der Bundesregierung „Bauernhöfe statt Agrarindustrie“. Über 23.000 Menschen kamen in Berlin zusammen und demonstrierten gegen Lebensmittelskandale, Gentechnik im Essen und Tierquälerei in Massentieranlagen. Sie setzten sich für eine bäuerliche, ökologische und zukunftsfähige Landwirtschaft ein Die Köchin, Gastronomin und Buchautorin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2012/02/massentierhaltung.jpg"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2012/02/massentierhaltung.jpg" alt="" title="massentierhaltung" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-625" /></a>Ende Januar gingen Verbraucher, Umweltorganisationen, Tierschützer, Imker und Bauern gemeinsam auf die Straße und forderten von der Bundesregierung „Bauernhöfe statt Agrarindustrie“. </p>
<p>Über 23.000 Menschen kamen in Berlin zusammen und demonstrierten gegen Lebensmittelskandale, Gentechnik im Essen und Tierquälerei in Massentieranlagen. Sie setzten sich für eine bäuerliche, ökologische und zukunftsfähige Landwirtschaft ein</p>
<p>Die Köchin, Gastronomin und Buchautorin Sarah Wiener sagte: „Jüngst wurden antibiotikaresistente Keime in Hühnerfleisch gefunden &#8211; dies ist  vermutlich nur die Spitze des Eisbergs. Wir haben diese ständigen Lebensmittelskandale satt. Es ist höchste Zeit, daß endlich grundlegende Konsequenzen daraus gezogen werden. Wir müssen weg von der Agrarindustrie, hin zu einer bäuerlichen und nachhaltigen Landwirtschaft.&#8221;</p>
<p>Der Jung-Bauer Moritz Schäfer von der jungen  Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (jAbL) betonte: „Unser breiter Protest gegen die Agrogentechnik wirkt: BASF mußte ihre Gentech-Kartoffel in Europa aufgeben, da die gesellschaftliche und bäuerliche Akzeptanz fehlt. Es ist auch eine schallende Ohrfeige für die Bundesregierung, denn die Amflora von der BASF war die erste Kartoffel, die es in einen Koalitionsvertrag schaffte. Auch in der EU-Agrarpolitik forciert Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner bislang die Agrarindustrie. Und das, obwohl Klimawandel, Hungerkrisen und das Höfesterben die agrarindustriellen Strukturen verschärfen. Die EU- Direktzahlungen müssen an Arbeitskräfte und Umweltleistungen gebunden und nach oben gekappt werden und dürfen nicht die Agrarindustrie mästen! Dann finden sie auch gesellschaftliche Akzeptanz.“</p>
<p>Auch der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder, stellte fest:<br />
&#8220;Es geht um die Systemfrage: Lassen wir es weiter zu, Tiere in Haltungssysteme zu zwingen, die ihnen Schmerzen und Leid zufügen? Denn das ist heute Alltag für Millionen von Tieren. In den Intensivhaltungen leiden sie direkt. Unter den Folgen leiden aber auch Umwelt, Bäuerinnen und Bauern sowie Verbraucherinnen und Verbraucher. Daher braucht es den Schulterschluß der gesellschaftlichen Gruppen. Wir kämpfen für mehr Tierwohl im Stall, gegen Gentechnik-Futtermittelimporte aus Übersee und für mehr Unterstützung der bäuerlichen, artgerechten Landwirtschaft.&#8221;</p>
<p>Abzuwarten bleibt, ob Bundeskanzlerin Angela Merkel einer Neuausrichtung der Landwirtschaftspolitik stattgeben wird. Wohl eher nicht, denn sie hält nach wie vor an der Brüsseler EU-Agrarpolitik fest. Bisher ist die Politik doch nur der Steigbügelhalter der Agrarindustrie. Wie bereits von vielen Umweltorganisationen und ökologischen Vereinigungen mehrfach gefordert, müssen die Agrarzahlungen endlich an ökologische, soziale und tierschutzorientierte Standards angepaßt werden. Lediglich die Großbetriebe profitieren seit Jahrzehnten von der EU-Politik. Die kleinen Bauern bekommen nicht einmal einen Bruchteil von dem, was den Giganten der Branche zukommt. Ohne eine Wende wird das Bauernsterben kein Ende finden. Dabei ist es doch die bäuerliche Kulturlandschaft, die unsere Heimat auszeichnet.</p>
<p><em>Bildquelle: uschi dreiucker  / pixelio.de</em></p>
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		<title>Ausgabe 2 &#8211; 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 13:27:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Ausgabe 2 &#8211; 2011 der Umwelt &#038; Aktiv behandeln wir folgende Themen: Der Ausstieg aus der Atomenergie und die Hinwendung zu erneuerbaren Energien ist das beherrschende Thema in den Medien. Doch wie soll diese Energie gespeichert werden? Der Artikel &#8220;Energiespeicher für erneuerbare Energien&#8221; von Prof. Sigurd Schulien ist daher der Hauptartikel im Bereich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/06/ausgabe2-2011.jpg" alt="Umwelt und Aktiv - Ausgabe2 - 2011" title="Umwelt und Aktiv - Ausgabe2 - 2011" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-522" />In der Ausgabe 2 &#8211; 2011 der Umwelt &#038; Aktiv behandeln wir folgende Themen:</p>
<p>Der Ausstieg aus der Atomenergie und die Hinwendung zu erneuerbaren Energien ist das beherrschende Thema in den Medien. Doch wie soll diese Energie gespeichert werden? Der Artikel <strong>&#8220;Energiespeicher für erneuerbare Energien&#8221;</strong> von Prof. Sigurd Schulien ist daher der Hauptartikel im Bereich <em>Naturschutz</em>.</p>
<p>&#8220;Wenn die Biene verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben&#8221;, soll Albert Einstein einmal gesagt haben. Da die Bienenbestände in Deutschland und Europa rasant zurückgehen, widmen wir dem <strong>Bienensterben</strong> den Leitartikel im Bereich <em>Tierschutz</em>.</p>
<p>An vielen Stellen in Deutschland finden sich Zeugen dafür, dass das Spiel &#8220;Mühle&#8221; nicht nur heute beliebt ist, sondern bereits bei unseren Vorfahren einen hohen Stellenwert hatte. Aus diesem Grund ist der Artikel <strong>Steinerne Mühlenspiele</strong> der Hauptartikel im Bereich <em>Heimatschutz</em>.</p>
<p><b>Weitere Artikel:</b></p>
<p>- Klimaschutz in den eigenen vier Wänden &#8211; ein Selbstversuch von A. Stöppel<br />
- Permakultur &#8211; Massentierhaltung contra Nutztierhaltung von G. Weber<br />
- Statistiken vernebeln zunehmend die Realität von Dr. W. Thüne<br />
- Wüstenstrom und kosmische Stürme von M. Howanietz<br />
- Globaler Landraub von B. Rauch<br />
- &#8220;Blutmilch&#8221; &#8211; Wie die Bauern um&#8217;s Überleben kämpfen von D. Mireille<br />
- Das Rautenmuster und seine astronomische Bedeutung von K. Baumgartl</p>
<p>&#8230;und viele weitere interessante Beiträge</p>
<p>Alle Abonnenten erhalten die Ausgabe in den nächsten Tagen zugesandt. Einzeln ist das Heft wie immer in unserem Umwelt &#038; Aktiv – Netzladen erhältlich.</p>
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		<title>Einspruch gegen Milchkuhpatent abgelehnt</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 10:16:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Sammeleinspruch von verschiedenen Bauern- und Naturschutzverbänden sowie des Bundesverbandes deutscher Milchviehhalter (BDM) gegen das Kuh-Patent wurde am 3. März 2010 vom Europäischen Patentamt in München abgewiesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-341" href="http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/einspruch-gegen-milchkuhpatent-abgelehnt/attachment/milchkuh-patent/"><img class="alignleft size-full wp-image-341" title="milchkuh-patent" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/03/milchkuh-patent.png" alt="Milchkuh Patent Europäisches Patentamt" width="300" height="300" /></a><strong>Der Sammeleinspruch von verschiedenen Bauern- und Naturschutzverbänden sowie des Bundesverbandes deutscher Milchviehhalter (BDM) gegen das umstrittene sogenannte „Kuh-Patent“ wurde am 3. März 2010 vom Europäischen Patentamt (EPA) in München abgewiesen mit der Begründung der „nicht ausreichenden Evidenz“ des Haupteinwandes.</strong></p>
<p>Insbesondere das Argument der Gegner, daß die patentierte Erfindung bei Tieren „Leiden ohne wesentlichen medizinischen Nutzen für den Menschen oder das Tier“ hervorrufe, hielt die Einspruchsabteilung nach mündlicher Anhörung der beteiligten Parteien für nicht ausreichend belegt.</p>
<p>Das im Januar 2007 erteilte Patent sichert belgischen und neuseeländischen Biotechnologen das Recht auf bestimmte Zuchtverfahren für Kühe mit besserer Milchleistung sowie das Recht auf die entsprechenden Gene.</p>
<p>Nach der Ablehnung des Einspruchs wird der Ruf nach einem schärferen Patentrecht laut, denn dieses bedürfe nicht nur der Reformierung, sondern die Patentierung von Nutztieren müsse sogar strikt untersagt werden. Der BDM kündigte an, diese Entscheidung in zweiter Instanz anzufechten, denn „wenn wir zukünftig beispielsweise genverändertes Sperma von Kühen kaufen, könnten wir lizenzpflichtig werden“. Doch bis dahin bleibt das europäische Patent auf gentechnisch erzeugte Turbo-Milchkühe bestehen.</p>
<p><em>Bildquelle:<br />
soylent-network.com</em></p>
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		<title>EU legalisiert Genkontamination</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 12:06:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende November 2009 genehmigte die EU-Kommission eine vierte Genmais-Sorte MIR604 des Agrarkonzerns Syngenta, nachdem in diesem Jahr bereits drei weitere Genmais-Sorten von Monsanto und Pioneer für den Export in die EU zugelassen wurden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_134" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/umweltschutz/verbot-von-gen-mais-gefordert-2/attachment/genmais/" rel="attachment wp-att-134"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/genmais.jpg" alt="Genmais" title="genmais" width="250" height="239" class="size-full wp-image-134" /></a><p class="wp-caption-text">Achtung! Gen-Mais</p></div>Ende November 2009 genehmigte die EU-Kommission eine vierte Genmais-Sorte MIR604 des Agrarkonzerns Syngenta, nachdem in diesem Jahr bereits drei weitere Genmais-Sorten von Monsanto und Pioneer für den Export in die EU zugelassen wurden. Mit diesen weiteren Zulassungen wird die Einfuhr gentechnisch verunreinigter Futtermittel in die EU legalisiert. Die bisherige europäische Nulltoleranzpolitik soll durch Unwahrheiten der Agro-Industrie ausgehebelt werden.<br />
„Die drängenden Forderungen der Futtermittel- und Gentechnik-Industrie werden von der EU mit neuerlichen Einfuhrgenehmigungen massiv unterstützt. Die Zulassung neuer Genmais-Sorten ist eine Verbeugung vor dem amerikanischen Gen-Imperialismus“ so die Kritik des Vorstands beim Umweltinstitut München, denn „nach der Zulassung als Futtermittel droht nun auch die Genehmigung für den Anbau und damit die akute Gefahr für die bäuerliche Landwirtschaft und gentechnikfreie Lebensmittelproduktion“.</p>
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		<title>Genfood, Nein Danke!</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 12:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In unserem Land begann der Einstieg in die Zerstörung unserer Nahrung im Jahre 2006, als gentechnisch veränderter Mais auch außerhalb von Versuchsflächen erlaubt wurde. Sobald die Aussaat von gentechnisch verändertem Saatgut stattfindet, werden auch die natürlichen Felder durch Pollenflug und Insekten kontaminiert. Zwischen genveränderten und nicht manipulierten Pflanzen gibt es keine Koexistenz! Gentechnik ist ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_128" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/gen-food.jpg"><img class="size-full wp-image-128" title="gen-food" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/gen-food.jpg" alt="Gen-Food" width="250" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Gen-Food - Nein Danke!</p></div>
<p>In unserem Land begann der Einstieg in die Zerstörung unserer Nahrung im Jahre 2006, als gentechnisch veränderter Mais auch außerhalb von Versuchsflächen erlaubt wurde. Sobald die Aussaat von gentechnisch verändertem Saatgut stattfindet, werden auch die natürlichen Felder durch Pollenflug und Insekten kontaminiert. Zwischen genveränderten und nicht manipulierten Pflanzen gibt es keine Koexistenz!</p>
<p>Gentechnik ist ein schwerwiegender Eingriff in die Natur, dessen Auswirkungen nicht überschaubar sind. Nur um ein Beispiel zu nennen: In einer Versuchsreihe riefen gentechnisch veränderte Erbsen bei den fressenden Mäusen Lungenkrankheiten hervor. Doch die Gentechnik wird immer noch positiv dargestellt und eine der ersten Amtshandlungen von Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer war die Genehmigung von drei genmanipulierten Pflanzensorten. Obwohl 80% der Deutschen genveränderte Nahrungsmittel ablehnen, bekommen sie diese letztlich dennoch auf den Teller.</p>
<p>Mit der &#8220;grünen Gentechnik&#8221; versuchen Saatgutkonzerne den ohnehin dezimierten Bauernstand endgültig unter ihre Kontrolle zu bringen. Nicht mehr der Bauer wird künftig entscheiden, was er sät und wie er Schädlinge bekämpft, sondern die Konzerne werden gegen Lizenzgebühren Saatgut mit Pflanzenschutzmitteln kombiniert ausgeben. Zudem erzeugen die Gentechnik-Konzerne mit sog. &#8220;Terminator-Technologie&#8221; steriles Saatgut, welches Pflanzen hervorbringt, deren Samen nicht mehr saatfähig ist. Dies ist der endgültige Einstieg in die gesundheitsgefährdende &#8220;Nahrungsmittel&#8221;-Industrie für den Massen-menschen.</p>
<p>Derzeit befinden sich über 90% der Gen-Anbauflächen in Nordamerika, Kanada, Brasilien und Argentinien. Etwa 90% des genveränderten Saatgutmarktes werden von den fünf größten Saatgutkonzernen bedient.</p>
<p>Ziel der profitgierigen Manipulateure mit der Agro-Gentechnik ist, bis zum Jahre 2020 sämtliches Saatgut auf der Erde gentechnisch zu verändern und damit zu patentieren (!). Weltweit setzen Saatgutkonzerne pro Jahr 30 Milliarden US-Dollar um und bei Anhalten des jetzigen Trends werden die USA in etwa 10 Jahren einen Großteil der weltweiten Nahrungsmittelindustrie kontrollieren &#8211; eine Horrorvorstellung!</p>
<p>In unserer 1. Ausgabe können Sie zu diesem Thema weitere ausführliche Informationen und interessante Hintergründe erfahren.</p>
<p><strong>Wir dürfen es nicht zulassen und müssen uns wehren gegen eine sterbende Landwirtschaft und Zerstörung der Natur zugunsten des Großkapitals!</strong></p>
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		<title>Ein Besuch auf dem Krameterhof</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 12:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erlebnisbericht Viele haben schon von ihm gehört: Sepp Holzer, dem Agrarrebell. Sepp Holzer lebt im Lungau der kältesten Region , dem &#8220;Sibirien&#8221; Österreichs in Ramingstein. Er bewirtschaftet dort eine Fläche von ca. 45 ha in den Höhenlagen von 1100 m bis 1500 m auf ganz andere Art und Weise als die, die wir gewohnt sind, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erlebnisbericht</strong></p>
<div id="attachment_121" class="wp-caption alignright" style="width: 214px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/krameterhof1.jpg"><img class="size-full wp-image-121" title="krameterhof1" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/krameterhof1.jpg" alt="Krameterhof" width="204" height="184" /></a><p class="wp-caption-text">Der Holzer&#39;sche Krameterhof</p></div>
<p>Viele haben schon von ihm gehört: Sepp Holzer, dem Agrarrebell. Sepp Holzer lebt im Lungau der kältesten Region , dem &#8220;Sibirien&#8221; Österreichs in Ramingstein. Er bewirtschaftet dort eine Fläche von ca. 45 ha in den Höhenlagen von 1100 m bis 1500 m auf ganz andere Art und Weise als die, die wir gewohnt sind, er nennt dies &#8220;Holzer´sche Permakultur&#8221; . Holzer´sche Permakultur bezeichnet ein lebendiges System der landwirtschaftlichen Nutzung. Basis ist die Beobachtung der Natur und der natürlichen Kreisläufe und diese so gut wie möglich nachzuempfinden.</p>
<p>Um uns mit dieser Bewirtschaftungsweise einmal bekannt zu machen und sie praktisch auf seinem Hof zu erleben, beschlossen wir, an einem Tagesintensivkurs teilzunehmen.</p>
<div id="attachment_122" class="wp-caption alignleft" style="width: 214px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/krameterhof2.jpg"><img class="size-full wp-image-122" title="krameterhof2" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/krameterhof2.jpg" alt="Krameterhof" width="204" height="184" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Weg zum Krameterhof</p></div>
<p>Nach einer steilen Anfahrt bergauf, versucht man eine geeignete Parkmöglichkeit für sein Fahrzeug zu finden. Die erwartete touristische Aufmachung, die man nach der Vermarktung seiner Persönlichkeit sucht, fehlt. Durch ein gut gesichertes Tor betritt der Besucher nach persönlicher Begrüßung die Anlage. Der Weg führt durch Rabatte von blühenden Rosen, Johannisbeeren, Rhododendren und allen möglichen anderen Sträuchern, Stauden und Bäumen zu einem gemütlichen Blockhaus, indem eine ausführliche Einführung in das Thema &#8220;Was ist Holzer´sche Permakultur&#8221; und &#8220;Möglichkeiten der Permalkultur mit und ohne Tierhaltung&#8221; stattfindet. Tiere bekommt man auf dem Hof leider nicht mehr zu sehen. Wegen wiederholten Kontrollen und Drangsalierungen seitens der Behörden, sah sich Sepp Holzer genötigt, seine Schweinehaltung aufzugeben.</p>
<p>Nach den anregenden Erklärungen geht es hinaus aufs Gelände. Zuerst werden die eingangs erwähnten Rabatten erläutert. Hier gedeihen Crawnberries, die Sepp Holzer selbst ausgesät hat, obwohl dies laut Meinung vieler Experten unmöglich sei. Er hat hierzu ein bestimmtes Verfahren entwicketl, dass er auch für viele andere Pflanzen verwendet. Rhododendren die bekannterweise in kalkhaltigen Böden nicht gedeihen und Rosen wachsen hier mit Rittersporn, Fichten, Himbeeren und vielen anderem wild durcheinander. Ein paar Meter weiter stehen fruchttragende Zitruspflanzen und kleinfruchtige Kiwis, die zwischen großen Findlingen, natürlichen Wärmespeichern, wachsen. Viel Beachtung findet eine Kräuterspirale oder Kräuterberg. Das ist ein Erdhügel mit vielen großen und kleineren (Wärmespeicher-) Steinen, auf dem Kräuter aller Art angesät wurden. Eine Apotheke vor der Haustür.</p>
<div id="attachment_123" class="wp-caption alignright" style="width: 214px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/krameterhof3.jpg"><img class="size-full wp-image-123" title="krameterhof3" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/krameterhof3.jpg" alt="Krameterhof" width="204" height="184" /></a><p class="wp-caption-text">Alles wächst und gedeiht...</p></div>
<p>Weiter geht es zu den Hügelbeeten, die mit Radieschen, Salat usw. kreuz und quer eingesät wurden. Alles wächst und gedeiht sichtlich. Besucher dürfen sich als Kostprobe Gemüse aus der Erde holen. Etwas weiter erklärt Herr Holzer ausführlichst seine Zucht von Gelben Enzian (dem &#8220;Schnapsenzian&#8221;), der auf der roten Liste steht. Man kann überall auf dem ganzen Gelände, den Wegen, Wiesen usw. Pflanzen davon entdecken.</p>
<p>Nach einer Mittagspause führt uns Herr Holzer weiter auf 1500 m Seehöhe zu seiner Alm. Wir wandern zwischen sehr hohem Getreide, dem zweijährigen sibirieschem Urkorn, das hier an vielen Stellen wächst weiter. Zur Besichtigung kommen sehr interessante Teichanlagen, die alle ohne Folien usw. sondern nur durch das Feststampfen der Erde mittels Bagger entstanden sind. In diesen Teichen werden vor allem Wasserpflanzen für Höhenlagen und Krebse gezüchtet. Durch eine natürliche Kreislaufwirtschaft in der Fischzucht, versteht es Sepp Holzer gesunde Fische und Krebse ohne Einsatz von chemischen oder mineralischen Mitteln sowie ohne Zufütterung zu gewinnen.</p>
<div id="attachment_124" class="wp-caption alignleft" style="width: 214px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/krameterhof4.jpg"><img class="size-full wp-image-124" title="krameterhof4" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/krameterhof4.jpg" alt="Krameterhof" width="204" height="184" /></a><p class="wp-caption-text">Eine kleine Pause</p></div>
<p>Auf dem Gelände ist auch eine Räucherkammer zu finden. In ihr befindet sich geräuchertes Fleisch, dass schon drei Jahre dort hängt und immer noch zu essen ist. Es werden regelmäßig Proben davon untersucht. Diese Räuchekammer baute Sepp Holzer nach einem alten Vorbild. Sehenswert ist auch sein selbstgebauter Lehmbackofen.</p>
<p>Mit vielen kleinen Aufenthalten bei denen Herr Holzer Erklärungen zu den verschiedensten Pflanzen, Insekten, Sätechniken vielen anderen Dingen abgibt, geht die Wanderung weiter zu Bärenseealm. Auf dem ganzen Weg sehen wir Lupinen, Fingerhut, viele Distelarten, Obst-, Laub- und Nadelbäume und viele andere Pflanzen stehen. Hier darf alles wachsen.</p>
<p>Auf dem Weg nach unten zum Bauernhaus kommen die Unterschiede zwischen Sepp Holzers Areal und den umliegenden Wiesen und Wäldern besonders zum Vorschein. Auf den gegenüberliegenden Hängen, die mit Fichtenmonokulturen und den dazugehörigen baumlosen Schneisen trostlos anzusehen sind, besticht Sepp Holzer mit üppigem Grün und Sorten- und Artenvielfalt.</p>
<div id="attachment_125" class="wp-caption alignright" style="width: 214px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/krameterhof5.jpg"><img class="size-full wp-image-125" title="krameterhof5" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/krameterhof5.jpg" alt="Krameterhof" width="204" height="184" /></a><p class="wp-caption-text">Üppiges Grün</p></div>
<p>Was Herr Holzer den Seminateilnehmern mitgeben möchte ist, dass wir wieder mit der Natur leben sollen und uns einleben sollen in jedes Tier, jede Pflanze. Er möchte uns vermitteln, die Natur nicht auszunutzen, sondern nur das zu entnehmen, was wir wirklich brauchen. Die Natur zu beobachten, genau hinzuhören und hinzusehen und mit dem zufrieden zu sein was sie uns geben kann, dass möchte er uns näher bringen.</p>
<p>Wer Interesse am Krameterhof und der Holzer`schen Permakultur hat kann sich auf der Internetseite über Exkursionen usw. erkundigen:  <a href="http://www.krameterhof.at/" target="_blank">www.krameterhof.at</a></p>
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		<title>Alte Haustierrassen</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 13:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Haustierrassen]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Nutztiere]]></category>
		<category><![CDATA[Nutztierrasse]]></category>

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		<description><![CDATA[Daß die Berggorillas oder der sibirische Tiger vom Aussterben bedroht sind, weiß sicher jeder von uns! Aber  Haus- und Nutztiere? Jede Woche stirbt auf unserer Erde mindestens eine Nutztierrasse aus. Zahlreiche Nutztierrassen sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits verschwunden. Es dürfen nicht noch mehr werden. Mit jeder verlorenen Rasse geht auch ein wertvolles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Daß die Berggorillas oder der sibirische Tiger vom Aussterben bedroht sind, weiß sicher jeder von uns! Aber  Haus- und Nutztiere? Jede Woche stirbt auf unserer Erde mindestens eine Nutztierrasse aus. Zahlreiche Nutztierrassen sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits verschwunden. Es dürfen nicht noch mehr werden. Mit jeder verlorenen Rasse geht auch ein wertvolles genetisches Potential verloren, ein unwiederbringlicher Verlust von Kulturgut, eine Verarmung des Landschaftsbildes.</strong></p>
<div id="attachment_226" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-226" href="http://www.umweltundaktiv.de/2008/02/alte-haustierrassen/schaf/"><img class="size-full wp-image-226" title="schaf" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/schaf.jpg" alt="Schaf" width="300" height="297" /></a><p class="wp-caption-text">Schaf</p></div>
<p>Seit dem Ende des 2. Weltkrieges hat eine starke Veränderung im Bereich der Nutztierhaltung eingesetzt. Der Großteil dieser Tierbestände setzt sich aus einigen wenigen Hochleistungs-Tierrassen zusammen. Eine Vielzahl von alten einheimischen Rassen starb aus oder ist nur noch in kleinen Restbeständen vorhanden. Im 19. Jahrhundert gab es allein in Bayern ca. 35 Rinderrassen. Heute sind davon nur noch fünf Rassen vorhanden.</p>
<p>Das Deutsche Weideschwein ist seit einigen Jahren ausgestorben. Das Angler-Sattelschwein z.B., dessen Anteil am Schweinebestand in der Nachkriegszeit noch mehr als 15% betrug, ist bis auf wenige Exemplare verschwunden.</p>
<p>Wer kennt heute noch das Waldschaf, das Glan-Rind, das Bunte Bentheimer Schwein oder das Rottaler Pferd? Noch gibt es sie, aber wie lange noch?</p>
<p>Früher waren die Haustiere auf vielfältige Weise im landwirtschaftlichen Betrieb eingebunden. Bei Rindern wurde nicht nur die Milch- und Fleischleistung geschätzt, sie mussten auch Wagen und Pflug ziehen. Mit der Industrialisierung und Mechanisierung der Landwirtschaft setzte eine Spezialisierung ein, die weg von der Vielnutzungsrasse zur Ein- oder Zweinutzungsrasse führte.</p>
<p><strong>Vorteile alter Haustierrassen</strong></p>
<p>Die alten Rassen sind das Ergebnis eines langen Entwicklungsprozesses, über Generationen und Jahrhunderte gezüchtet und prägen ihr Verbreitungsgebiet in vielfältiger Weise. Wir wissen, daß mit jedem Artensterben ein wichtiges genetisches Potential mit Eigenschaften wie Robustheit, Langlebigkeit, Genügsamkeit, Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten usw. unwiederbringlich verloren geht. Zudem sind die alten Rassen, welche über Jahrhunderte unsere Vorfahren begleiteten, ein zu schützendes Kulturgut, vergleichbar mit einem alten Baudenkmal oder Kunstwerken.</p>
<p><strong>Vorteile im Überblick: </strong></p>
<p>- gute Konstitution<br />
- Genügsamkeit<br />
- Langlebigkeit<br />
- hohe Fruchtbarkeit<br />
- gute Muttereigenschaften<br />
- Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten<br />
- Standortangepaßtheit<br />
- besondere Qualität der Produkte</p>
<p>Wir können heute nicht abschätzen, welche Werte damit aufgegeben würden. Die moderne Tierzucht ist mit der einseitig ausgerichteten Leistungszucht schon wiederholt in eine Sackgasse geraten.<br />
Was kann man dagegen unternehmen?</p>
<p>Landwirte oder Personen mit großem Freigelände können sich an der sog. „Nutztierarche“ beteiligen. Als Nutztierarche bezeichnet man Höfe oder Züchter, die mindestens eine alte und gefährdete Nutztierrasse züchten. Die Sache ist eigentlich ganz einfach: Nutztier-Archen sind ein wichtiger Teil in der Vernetzung zwischen Tierhalter, Tierzüchter, Interessierte und Konsumenten. Weiterhin sind sie ein unersetzlicher Baustein in der Erhaltung der Vielfalt in der Landwirtschaft (Agrobiodiversität). Gefährdete Nutztierrassen können nur erhalten werden, wenn sie wieder genutzt werden, dazu brauchen sie Züchter und Konsumenten ihrer Produkte, aber auch Aufmerksamkeit. (http://www.vieh-ev.de).</p>
<p>Die Produktionssteigerung in der Landwirtschaft wird zunehmend in Frage gestellt, hingegen rücken umweltverträgliche Produktion, Extensivierung und Landschaftspflege in den Vordergrund. Nicht zuletzt wächst die Forderung des Verbrauchers nach Qualität der Produkte und nach artgerechter Tierhaltung.</p>
<p>In Anbetracht dieser Entwicklung wird der Einsatz der robusten und genügsamen, der traditionellen Mehrnutzungsrassen wieder zunehmend an Bedeutung gewinnen. Diese alten, extensiven Rassen eignen sich sicher nicht für die Massentierhaltung, dafür aber bestens für alternativ produzierende Landwirte.<br />
Alte und gefährdete Haustierrassen geben zwar weniger Fleisch oder Milch und erreichen bei weitem nicht das Gewicht der Hochleistungstiere. Dafür sind aber die Produkte fast unübertrefflich, weil man den Tieren die Zeit gibt, ihre Qualitäten in Ruhe zu entwickeln. In einer Zeit der landwirtschaftlichen Überproduktion ist es nicht mehr notwendig, nur auf die Menge zu schauen. Nicht zu vergessen ist hier auch die Verantwortung für die Tiere, kein kurzes produktionsorientiertes Leben, sondern ein langsames, artgerechtes Heranwachsen steht im Vordergrund.</p>
<p><strong>Menschenunwürdige Massentierhaltung</strong></p>
<p>Wir verurteilen die mit der industriellen Nahrungsmittelproduktion verbundene, menschenunwürdige Massentierhaltung auf das Entschiedenste und treten für eine artgerechte Haltung mit einer möglichst engen Beziehung des Züchters zu seinen Tieren ein.</p>
<p>Abgesehen davon, dass Tierschutz eine Frage der Einstellung ist: Es kann und darf nicht sein, daß sich ökologisch und aus artgerechter Tierhaltung hergestellte Produkte</p>
<p>vorwiegend nur Reiche leisten können, während die weniger „Betuchten“ mehr oder weniger gezwungen sind, billige Massenware in den Supermärkten zu kaufen!</p>
<p>Weiterführende Verweise</p>
<p><strong>Weiterführende Verweise:</strong></p>
<p>www.vegh.at<br />
www.g-e-h.de<br />
www.vieh-ev.de<br />
www.arche-warder.de</p>
<p><em>Bildquellen:<br />
www.pixelio.de<br />
Schaf &#8211; Julia Lanznaster</em></p>
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		<title>Freiheit durch Autarkie</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 14:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimatschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Autarkie]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourcen]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter Autarkie verstehen wir die Wirtschaftsform eines Staates, der infolge von fruchtbarem Boden, Bodenschätzen und Kraftquellen vom Ausland wirtschaftlich unabhängig ist. Ein Land ist also dann autark, wenn es alles selbst besitzt oder erzeugt, was es benötigt (natürliche Autarkie).Sind diese Voraussetzungen, die Ressourcen, nicht vorhanden, so kann ein Staat dennoch autark sein, wenn er seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unter Autarkie verstehen wir die Wirtschaftsform eines Staates, der infolge von fruchtbarem Boden, Bodenschätzen und Kraftquellen vom Ausland wirtschaftlich unabhängig ist. Ein Land ist also dann autark, wenn es alles selbst besitzt oder erzeugt, was es benötigt (natürliche Autarkie).Sind diese Voraussetzungen, die Ressourcen, nicht vorhanden, so kann ein Staat dennoch autark sein, wenn er seinen Bedarf auf das beschränkt, was er selbst besitzt oder erzeugt. Allerdings muß er dann genügsam sein – das griechische Wort Autarkie bedeutet ja Selbstgenügsamkeit, Bedürfnislosigkeit.</strong></p>
<p>Ein Staat also, der unabhängig, souverän nicht nur auf dem Papier sein will, kann nicht anders als auf größtmögliche Autarkie bedacht sein. So ist der Wert, den eine Regierung der Autarkie ihres Staates beimisst, ein sicherer Gradmesser für Souveränität oder Fremdherrschaft dieser Regierung bzw. dieses Staates.</p>
<p>Fehlen einem Staat gewisse außerordentlich dominante Bodenschätze wie z.B. Erdöl, so bieten ihm die technischen Möglichkeiten, die Bodenschätze, über die er verfügt, als Ersatzstoffe zu verwenden bzw. chemisch so umzuwandeln, dass auf Erdöl so weit wie möglich verzichtet werden kann. Das Deutsche Reich, das so gut wie keine Erdölreserven besaß, dafür aber Steinkohle in Fülle für einen langen Zeitraum, machte aus der Not eine Tugend und entwickelte schon während des Ersten Weltkrieges das sog. Kohleveredelungsverfahren. Es wandelte Kohle in gasförmige oder flüssige Kohlenwasserstoffe um, welche wiederum von der Petrochemie als Ausgangsstoffe für die verschiedensten chemischen Synthesen benutzt werden, u.a. zur Herstellung von Treibstoffen, Schmierstoffen, Kunstgummi. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kohleveredelungstechnologie vervollkommnet.</p>
<p>Daß Autarkie gerade in Kriegszeiten überlebenswichtig ist, steht zwar außer Frage, doch letztendlich ist sie auch in (sogenannten) Friedenszeiten von lebenswichtiger Bedeutung. Und wehe, ein Staat verliert, z.B. nach einem  verlorenen Krieg, seine Souveränität! Er wird zum Ausbeutungsobjekt der Sieger. Seine autarken Strukturen werden zerstört, sein technisches Wissen, ausgearbeitet und aufgezeichnet in Plänen und Patenten, samt seiner ausgezeichneten Wissenschaftler, werden geraubt, seine Industrieanlagen demontiert, soweit sie nicht ohnehin durch Kriegseinwirkungen zerstört sind.</p>
<p>Anfang des Jahres 2007 wurde von der BRD-Regierung der „Ausstieg aus dem subventionierten Steinkohlebergbau“ beschlossen. Laut UN 2/2007 „gelten rund 24 Milliarden Tonnen als technisch gewinnbar. Angesichts der aktuellen Fördermenge von knapp 26 Millionen Tonnen ergibt sich bei gleich bleibender Fördermenge eine theoretische Reichweite von über 900 Jahren. Aufgrund ungünstiger geologischer Bedingungen wird aber auch in Zukunft, trotz steigender Energiepreise und –knappheit nur ein Teil dieser Vorräte wettbewerbsfähig förderbar sein. Vertreter der deutschen Kohlewirtschaft beziffern deshalb unter Beibehaltung der derzeitigen Fördermengen die Reichweite der deutschen Steinkohle auf etwa 400 Jahre“.</p>
<p>Wie bereits erwähnt, wäre, in Ermangelung von Erdöl, gerade Steinkohle für unsere Autarkie, sprich Unabhängigkeit, von herausragendem Wert. Durch die Ölkrise Anfang der 70-er Jahre aufgeschreckt, war die Möglichkeit einer Kohleverflüssigung noch einmal ins Blickfeld gerückt, doch das ist längst ad acta gelegt. Um beim Volk die Schließung der subventionierten Zechen geradezu als wünschenswert erscheinen zu lassen, wurde die Betonung auf das Wort „Subvention“ gelegt. Das ist Roßtäuschung. Denn wenn die Subventionierung von jährlich 28,4 Milliarden Euro einer Bundeswehr, die für Fremdmächte Vasallendienste leistet, als notwendig gepriesen wird, dann wären nicht einmal der zehnte Teil davon, nämlich rund 2,5 Milliarden Euro, mit dem heute der Steinkohlebergbau subventioniert wird, für den Erhalt einer energiepolitischen Grundsicherheit und Reserve für den Notfall tausendmal mehr gerechtfertigt.  Im übrigen böten die Kohlezechen noch eine weitere Möglichkeit für wertvolle Energiegewinnung: Nutzung der Erdwärme. Durch Bohrungen von den ca. 1000 Meter tiefen Zechen aus, könnte der unerschöpfliche Vorrat an Warmwasser für ganze Städte nutzbar gemacht werden!</p>
<p><strong>Landwirtschaftliche Autarkie</strong></p>
<div id="attachment_239" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-239" href="http://www.umweltundaktiv.de/2008/01/freiheit-durch-autarkie/autarkie/"><img class="size-full wp-image-239" title="autarkie" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/autarkie.jpg" alt="Autarkie" width="300" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Autark durch eigene Ernährung</p></div>
<p>Mit der Landwirtschaft wird ebenso verantwortungslos verfahren. Sah die Deutsche Reichsregierung in einem gesunden Bauernstand zur Selbsternährung das Fundament der gesamten Nation, den sie mittels eines großen Vierjahresplanes in der Tat rettete und sanierte, wird heute der Bauernstand zugunsten internationaler Agrarfabriken vernichtet – nach Plan! Als Alternative stellten zahlreiche Landwirte ihren Betrieb auf die Erzeugung von biologischen, von der Chemie unbelasteten Nahrungsmittel um, um so ihre bäuerliche Existenz zu bewahren. Politiker, einschließlich des jeweiligen Bauernpräsidenten, loben zwar in Sonntagsreden diese Eigeninitiative der Bauern, verhindern aber nicht, dass diese Bauern von dem internationalen Agrarkartell mehr und mehr an die Wand gedrückt werden (z.B. gibt es keinen ernstzunehmenden flächenübergreifenden Schutz gegen genmanipulierten Anbau).</p>
<p>Auch in Bezug auf Geflügelhaltung geschah Merkwürdiges: Die Eier von artgerecht gehaltenen, freilaufenden Hühnern wurden zur Konkurrenz der Hühnerfabriken. Aber plötzlich, „zur rechten Zeit“, tauchte ein gefährlicher Geflügel-Grippevirus auf, der so viele Verbraucher davon überzeugte, dass ein Ei aus dem Hühnerkäfig gesundheitlich vielleicht doch unbedenklicher sei als eines von einem freilaufenden Huhn, das ja so leicht mit dem Grippevirus in Kontakt kommen kann. Und sollte so ein die Menschheit schier vernichtender Virus sich in eine Geflügelfarm geschlichen haben, so kann der Verbraucher beruhigt sein: Wegen einiger weniger verendeter Tiere werden Hunderttausende „gekeult“. Das bringt den Vorteil mit sich, dass eine Überproduktion von Geflügel nicht eintritt. Zur Vernichtung der landwirtschaftlichen Autarkie gäbe es noch unendlich viel zu sagen, doch würde dies den Rahmen eines Artikels sprengen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_240" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><strong><strong><a rel="attachment wp-att-240" href="http://www.umweltundaktiv.de/2008/01/freiheit-durch-autarkie/globalisierung/"><img class="size-full wp-image-240" title="globalisierung" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/globalisierung.jpg" alt="Globalisierung" width="300" height="300" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Globalisierung</p></div>
<p><strong>Globalisierung </strong></p>
<p>Einer der Hauptgründe, warum die Menschen, nicht nur hierzulande, sich mit diesen Zuständen abgefunden, ja resigniert haben, ist die Propagierung und brachiale Verwirklichung der Globalisierung, jener Wirtschaftsform, die im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht: Ein grenzenloser Freihandel, der den Profit einiger Weniger maximiert und alle bisherigen Grundsätze nationaler Selbstbestimmung und Gemeinschaftsfürsorge vernichtet, wo die neoliberalen Heuschrecken dabei sind, sich den Erdball zu ihrem Selbstbedienungsladen auszubauen. Für diesen Zweck wird den europäischen Ländern die Selbständigkeit entzogen, damit sie dann als demokratisch nicht legitimierte Europäische Union politisch wie wirtschaftlich dem Weltzerstörer USA als Satrap dienen. Denn der „Überstaat“ Europa ist für die USA nur eine „Nebenstruktur der Atlantischen Allianz und „what we say goes (was wir sagen, wird gemacht), so Henry Kissinger 1992.</p>
<p>Nichts, aber auch gar nichts ist heute vor dem Zugriff der gierigen, meist aus dem Ausland herschwärmenden Heuschrecken mehr sicher: Das Verkehrswesen, die Eisenbahn, die Autobahnen, nahezu alles wird als Profit-Objekt privatisiert. Die Wasserwerke in Berlin sind bereits zu 49 % in ausländischer Privathand, andere Städte folgen. Wohnungen werden an dubiose amerikanische Privatgesellschaften verkauft – Dresden machte den Anfang, andere deutsche Großstädte ziehen nach. Wohnraum und Wasser aber sind Lebensgrundlagen, die nicht der Laune und dem Profitstreben zwielichtiger Gesellschaften preisgegeben werden dürfen. Doch was schert das die Stadt“väter“, die ja nur deshalb auf ihren gut dotierten Stühlen sitzen, weil sie diesen Verrat mitmachen. Der Politiker, der dieser freiwilligen Auslieferung, der Selbstentmannung, seine Zustimmung versagen wollte, würde bei denkenden Bürgern zwar seine Ehre und seinen Ruf als verantwortungsbewusster Volksvertreter behalten, aber seinen Platz am überreichen alimentierten Futtertrog verlieren.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_215" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><strong><strong><a rel="attachment wp-att-215" href="http://www.umweltundaktiv.de/2008/04/biogasanlagen/ausgabe4-2007_titel-2/"><img class="size-full wp-image-215" title="ausgabe4-2007_titel" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/ausgabe4-2007_titel1.png" alt="Ausgabe 4 - 2007" width="250" height="290" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 4 - 2007</p></div>
<p><strong>Die geistige Autarkie </strong></p>
<p>Den Medien kommt heutzutage die immens wichtige Aufgabe zu, den Bürger zu manipulieren. Dabei wird jener Medienmogul vom System bevorzugt und obendrein großzügig unterstützt, der sich selbst mit der veröffentlichten Meinung identifiziert. Jedes System hat seine Medienmacher, ein Paradebeispiel aus jüngster Vergangenheit: Haim Saban. Als letzterer 2003 Interesse am Erwerb des Fernsehprogramms „Sat1/ProSieben“ anmeldete, wurde es ihm für 528 Millionen Euro übereignet, obgleich ein anderer Bieter, der Heinrich Bauer-Verlag, den Zuschlag nicht für 2 Milliarden Euro erhielt. Warum? Die Bayer. Staatskanzlei und Walter Steinmeier (zu der Zeit noch Staatsminister im Bundeskanzleramt), die Saban immer wie ein gekröntes Haupt empfangen hatten, werden es wissen. Nachdem Saban den Medienkonzern auf den entsprechenden Kurs gebracht hatte, reichte er ihn zum 4-fachen des Einkaufspreises an eine andere Spekulantengruppe weiter. Von dem Gewinn hat er mittlerweile 13 Millionen Euro in den angelaufenen US-Präsidentschaftswahlkampf gesteckt. Das BRD-System lässt sich mittels Fernsehgeräten infiltrierte hemmungslose Amerikanisierung unseres Lebens, vor allem aber die Manipulierung der politischen Meinung und damit die totale geistige Ent-Autarkisierung, etwas kosten!</p>
<p>Was können wir als einzelne Personen tun, wenn wir in einem System leben, das seiner natürlichen Pflicht zur Autarkie nicht nur nicht nachkommt, sondern jede nur mögliche Abhängigkeit gezielt herbeiführt? Können wir überhaupt  noch etwas tun oder sind wir zur Resignation verdammt?</p>
<p>Wir können etwas tun. Wenn man auch in die Zwänge des unseligen Systems eingebunden ist, so gibt es hier und da doch bescheidene Möglichkeiten der Verweigerung, es „anders zu machen“. Das erfordert Selbstdisziplin, wird aber belohnt durch Erlangen einer gewissen Selbstautarkie, einer Autarkie des eigenen familiären Lebenskreises.<br />
Es fängt an mit der Zwangskonsumverweigerung.<br />
Ich muß nicht die neueste Mode tragen, kann mich mit einem bescheidenen Auto begnügen, kann auf einen Nikotin- und übermäßigen Alkoholgenuß verzichten. Zu Weihnachten  brauche ich keine Erdbeeren aus Israel, denn heimisches Obst ist nicht weniger gesund. Und warum sollte ich Proteas aus Südafrika in die Blumenvase stellen, wo herrliche Blumen im eigenen Garten oder im nächsten Blumenladen warten? Oder Spielzeug „made in China“ kaufen, Gift gratis mitgeliefert? Spielzeug aus dem Erzgebirge ist schön und kinderfreundlich. Anstatt vor der „Glotze“ zu sitzen, wären Singen mit Kindern, Gespräche im Familienkreis oder Lesen sinnvoll, denn vielseitige Information fördert das selbständige Denken und macht geistig autark. Die Costa Brava ist nicht schöner als die heimischen Gebirge, Seen oder Strände der Nord- und Ostsee.<br />
In bestimmten Kreisen hat sich vielfach die Erkenntnis durchgesetzt, dass, sofern finanziell erschwinglich, ein eigenes kleines Stückchen Land, die eigene Scholle, ein privater Beitrag zur Autarkie ist. Nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg schätzte sich glücklich, wer einen Garten, Schrebergarten order gar ein größeres Grundstück besaß, so dass durch Anbau von Gemüse und Kartoffeln und dem Halten von Kaninchen oder einer Ziege größte Not und Hunger abgefangen werden konnte. Sie haben es uns vorgemacht. Und heute?</p>
<p>In der Zeit des (Noch-)Überflusses liegt der Keim des Niederganges. Wenn alles von den Heuschrecken abgegrast ist, ziehen sie weiter und lassen eine soziale „Wüste“ hinter sich. Wir können dann wenigstens die „Wüste“ wieder neu bepflanzen? Irrtum. Denn selbst die „Wüste“ ist dann nicht mehr unser Eigentum, weil auch sie, wie Eisen- und Autobahn, Miethäuser, Wasserwerke und andere überlebenswichtige Güter, von privaten Händen aufgekauft sein wird – bezahlt mit ungedeckten US-Dollars, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt sind. Wohl dem, der dann noch eine kleine autarke, ihm gehörende Nische besitzt.</p>
<p>Aber die Gewinnung der Autarkie für die gesamte Volksgemeinschaft, für den souveränen Staat, setzt die Beseitigung der „neuen Weltordnung“, der Globalisierung, voraus. Erst wenn wir diese abgeschüttelt und zur Re-Nationalisierung der Völker gefunden haben werden, können wir darangehen, unser deutsches Vaterland so weit wie möglich autark zu machen und somit unsere Freiheit gewinnen. Dies aber geht nicht im Alleingang, sondern nur in freier Übereinstimmung mit allen Nationen in einem Europa der Vaterländer.</p>
<p><strong>Autor:</strong> Reinhard Heuschneider</p>
<p><em>Bildquelle:<br />
www.pixelio.de<br />
Ähre &#8211; Sarah C.</em></p>
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