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	<title>Umwelt &#38; Aktiv &#187; Lebensmittel</title>
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	<description>Das Magazin für gesamtheitliches Denken</description>
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		<title>Spekulationen mit Agrar-Rohstoffen</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 11:37:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Egal ob Getreide, Speiseöl, Zucker oder Milch &#8211; die Preise für wichtige Rohstoffe unserer Lebensmittel steigen kontinuierlich. Folge dieser rapide gestiegenen Preise ist, daß sich viele Menschen in Entwicklungsländern die Nahrungsmittel nicht mehr leisten können. Auch hierzulande leiden Bauern unter dem Druck der wachsenden Preise, die ihre Gewinnspannen auf ein Minimum reduzieren. Während den Einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/10/weizen.jpg"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/10/weizen.jpg" alt="" title="weizen" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-576" /></a>Egal ob Getreide, Speiseöl, Zucker oder Milch &#8211; die Preise für wichtige Rohstoffe unserer Lebensmittel steigen kontinuierlich. Folge dieser rapide gestiegenen Preise ist, daß sich viele Menschen in Entwicklungsländern die Nahrungsmittel nicht mehr leisten können. Auch hierzulande leiden Bauern unter dem Druck der wachsenden Preise, die ihre Gewinnspannen auf ein Minimum reduzieren. Während den Einen der Preisanstieg zusetzt, profitieren anderswo Tausende. Denn lange hat es nicht gedauerte, bis die steigenden Preise interessierte Anleger anzog. Spekulationen mit Rohstoffen wie Mais oder Weizen liegen voll im Trend. Gerade in Zeiten einer noch längst nicht ausgestandenen Finanzmarktkrise werden Lebensmittelfonds immer attraktiver. Viele Menschen investieren ihr Geld in &#8211; krisenfeste &#8211; Agrar-Rohstoff-Fonds, um den Gefahren herkömmlicher Anlagegeschäfte so gut es geht auszuweichen. Dieses Anlagegeschäft mit Agrar-Rohstoffen treibt die Preise von Mais oder Weizen zusätzlich künstlich in die Höhe. Die Verbraucherschutzorganisation „foodwatch“ kam sogar zu dem Schluß, das die Finanzinstitute wie die Deutsche Bank und Goldman Sachs mitschuldig am Welthunger seien, weil sie an den Börsen für Nahrungsmittelrohstoffe spekulieren. </p>
<p>Die Zusammenhänge hat foodwatch in dem Report „Die Hungermacher – Wie Deutsche Bank, Goldman Sachs &#038; Co. auf Kosten der Ärmsten mit Nahrung spekulieren“ aufgezeigt. Als besonders dramatisch bewertet foodwatch die Tatenlosigkeit der internationale Politik. Sie schaue dem Treiben der Investmentbanken hilflos zu. Denn bislang gibt es keine effektive Regulierung der Spekulation mit Nahrungsmitteln. Warum auch, schließlich sind die Banken die Hauptprofiteure und Strohmänner von Spekulationen. Wenn man so will ist das Geschäft mit den Rohstoff-Spekulationen ein leicht verdientes Geld für die maroden Institute. &#8220;Die Banken kassieren Gebühren und können daher mit hochspekulativen Wetten nur gewinnen, während die Risiken die anderen tragen&#8221;, kritisiert Foodwatch-Chef Thilo Bode. Autor der Studie ist der Journalist Harald Schumann. Rund 600 Milliarden Dollar sind seinen Recherchen zufolge derzeit in Rohstoffen angelegt. </p>
<p>Foodwatch fordert eine Begrenzung der Spekulation auf Nahrungsmittel an den Börsen. Fonds und Zertifikate auf Rohstoffe und Nahrungsmittel will die Organisation verbieten lassen. Sie fordert die europäische Politik auf, folgende Regulierungsmaßnahmen durchzusetzen:</p>
<p>* Wirksame Positionslimits: Der rein spekulative Handel mit Rohstoff-Futures muss begrenzt werden.<br />
* Institutionelle Anleger wie Versicherungen müssen vom Rohstoffgeschäft ausgeschlossen werden.<br />
* Publikumsfonds und Zertifikate für Rohstoffe müssen verboten werden.</p>
<p>Mit einer E-Mail-Aktion „HÄNDE WEG VOM ACKER, MANN – für den Stopp von Nahrungsmittel-Spekulation“ richtet sich foodwatch außerdem an Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank und Präsident des Weltbankenverbandes IIF.</p>
<p>Umwelt &#038; Aktiv begrüßt die Aktion und unterstützt die Forderungen von foodwatch. Nahrung ist zu wertvoll, um als bloße Investition Haifischen zu dienen. Gleichwohl wir der Auffassung sind, daß es weit aus stärkere Faktoren gibt, die den Welthunger verschärfen und bäuerliche Strukturen zerstören. Extreme Wetterereignisse und der wachsende Bedarf an Biodiesel tragen unserer Meinung nach den Löwenanteil an den steigenden Preisen. Nach wie vor ist es die Ausbeutung der Anbauflächen in Entwicklungsländer durch Agrarmultis wie Monsanto &#038; Co., die den Welthunger vorantreiben. Wo Kaffee, Kakao, Baumwolle und Gensoja für die Industrienationen wächst, bleibt kein Platz für den Anbau eigener Lebensmittel.</p>
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		<title>Jeder fünfte Einkauf landet im Müll</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 07:52:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Laut der europäischen Toppits-Save-Food- Studie landen ein Fünftel unserer Lebensmittel im Müll. Durchschnittlich entsorgt jeder Haushalt in Deutschland sage und schreibe 80 Kilogramm, die eigentlich noch genießbar wären. 1.500 Teilnehmer in Deutschland, Frankreich und Spanien sowie jeweils 1.000 aus Schweden, Belgien, Rußland und Österreich, notierten eine Woche lang in einem Tagebuch ihr Einkaufsverhalten, sowie die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/10/muell-lebensmittel.jpg"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/10/muell-lebensmittel.jpg" alt="" title="muell-lebensmittel" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-573" /></a>Laut der europäischen Toppits-Save-Food- Studie landen ein Fünftel unserer Lebensmittel im Müll. Durchschnittlich entsorgt jeder Haushalt in Deutschland sage und schreibe 80 Kilogramm, die eigentlich noch genießbar wären.</p>
<p>1.500 Teilnehmer in Deutschland, Frankreich und Spanien sowie jeweils 1.000 aus Schweden, Belgien, Rußland und Österreich, notierten eine Woche lang in einem Tagebuch ihr Einkaufsverhalten, sowie die Lagerung und Zubereitung von Lebensmitteln. Das Ergebnis der Studie war erschreckend: Rund ein Drittel aller verpackten Lebensmittel werden ungeöffnet weggeworfen. Am häufigsten landen Obst und Gemüse im Müll (50 Prozent), danach folgen Reste selbstgekochter Mahlzeiten oder Fertiggerichte.</p>
<p>Deutsche Haushalte entsorgen jedes Jahr 6,6 Millionen Tonnen Lebensmittel im Wert von über 25 Milliarden Euro. Als häufigste Gründe für die Lebensmittelverschwendung wird eine falsche Planung von Einkäufen und Mahlzeiten sowie die falsche Lagerung von Lebensmitteln angegeben. </p>
<p>Im Laufe der Zeit hat sich unser Verhalten gegenüber Lebensmitteln stark verändert. Wurde vor einigen Jahren noch bewußt darauf geachtet, die Einkäufe optimal zu verwerten, landen heute immer mehr Nahrungsmittel ungeachtet in den Müll. Hier fehlt das Einfühlungsvermögen für das Lebensnotwendigste. Trotz Welthunger und steigenden Preisen werden Lebensmittel ohne schlechtes Gewissen entsorgt. Die kleinste Delle im Obst ist ausreichend, um das Produkt als nicht mehr genießbar einzustufen. Ohne Bewußtseinswandel wird sich hier nichts tun. Umwelt &#038; Aktiv hat dieses Problem schon lange erkannt. Wir empfehlen Einkäufe besser zu planen. Bspw. eignen sich Eintöpfe bestens, um überschüssiges Gemüse vor dem Verfall aufzubrauchen. Reste von Mahlzeiten können auch eingefroren werden. Jeder Einzelne ist gefragt, um die Unmengen an Müll zu reduzieren!</p>
<p><i>Bildquelle: Paul-Georg Meister  / pixelio.de</i></p>
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		<title>EU beschließt neue Regeln zur Kennzeichnung von Lebensmitteln</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 09:48:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vergangene Woche hat das EU-Parlament der neuen Regelung zur Kennzeichnung von Lebensmitteln zugestimmt. Damit soll es Verbrauchern erleichtert werden, Dickmachern auf die Spur zu kommen. Ab 2014 sind Lebensmittelhersteller dazu verpflichtet, Angaben zu Zucker, Fett, Salz und Kohlenhydraten auf der Verpackung aufzulisten. Bisher waren die Angaben freiwillig. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/07/eu.jpg"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/07/eu.jpg" alt="eu" title="eu" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-525" /></a>Vergangene Woche hat das EU-Parlament der neuen Regelung zur Kennzeichnung von Lebensmitteln zugestimmt. Damit soll es Verbrauchern erleichtert werden, Dickmachern auf die Spur zu kommen. Ab 2014 sind Lebensmittelhersteller dazu verpflichtet, Angaben zu Zucker, Fett, Salz und Kohlenhydraten auf der Verpackung aufzulisten. Bisher waren die Angaben freiwillig. </p>
<p>Die neue Regelung sieht vor, daß in einer Tabelle genau aufgelistet wird, wie viel Zucker, Kohlenhydrate, Salz, Eiweiß, Fett und gesättigte Fettsäuren das Produkt auf 100 Gramm enthält. Zudem sind Imitate, wie bspw. Analogkäse und Klebefleisch von Herstellern als solche zu kennzeichnen. Auch Allergien auslösende Stoffe wie bspw. Nüsse müssen ebenso auf den Verpackungen stehen, wie die genaue Herkunft bei Frischfleisch. Getränke, die Koffein enthalten, brauchen einen Warnhinweis für Kinder und Schwangere. </p>
<p>Die verpflichtende Kennzeichnung war längst fällig. Dumm nur, daß sie erst ab 2014 bindend ist. Trotz des breiten Zuspruchs der Bevölkerung wird es keine Ampelkennzeichnung geben. Auch gibt es in der neuen Regelung keine Verpflichtung zum Druck der Nährwerte auf die Vorderseite der Verpackungen. Weiterhin stehen keine Informationen über die Herkunft der Produkte (außer Frischfleisch) bereit. Selbst die Vorgabe der nur schwer leserlichen Schriftgröße von 1,2 Millimetern wurde nicht geändert.</p>
<p>Mit diesem Urteil wurde erneut der industriefreundliche Kurs gegen den Willen der Mehrheit fortgeführt. Schade, daß die Wünsche der Verbraucher nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Schließlich sind sie es, die die Produkte kaufen und konsumieren!</p>
<p><i>Bildquelle: pixelio.de / Engelbert Hosner</i></p>
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		<title>Ausgabe 3 &#8211; 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 14:10:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Beim Titelbild der Ausgabe 03 &#8211; 2011  könnte die Frage auftauchen, ob die Gesinnung unserer Redaktion eine radikale weltanschauliche Kehrtwendung genommen habe. Dem ist natürlich nicht so – wir wollen mit dem Abdruck des Gespräches mit dem „letzten 68-er“ Rainer Langhans aufzeigen, daß es eine Fülle von Übereinstimmungen gibt und damit auch die Absurdität des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/09/ausgabe3-2011.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-560" title="ausgabe3-2011" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/09/ausgabe3-2011.jpg" alt="" width="250" height="250" /></a>Beim Titelbild der Ausgabe 03 &#8211; 2011  könnte die Frage auftauchen, ob die Gesinnung unserer Redaktion eine radikale weltanschauliche Kehrtwendung genommen habe. Dem ist natürlich nicht so – wir wollen mit dem Abdruck des <strong>Gespräches mit dem „letzten 68-er“ Rainer Langhans</strong> aufzeigen, daß es eine Fülle von Übereinstimmungen gibt und damit auch die Absurdität des Rechts-Links-Denkens bestätigt wird. Wir jedenfalls wollen es mit Herbert Gruhl halten, der durch Ausrichtung auf Zukunftsfragen ideologische Differenzen zu überwinden versuchte nach dem Motto „Weder links, noch rechts, sondern vorn!“</p>
<p>Grenzenloses Vertrauen auch in sogenannte „grüne“ Projekte könnte nicht immer berechtigt sein, wie das Beispiel WWF zeigt. Verflechtungen von Politik, Wirtschaft und Industrie kratzen am guten Ruf der weltweit größten Umweltschutzorganisation mit dem Panda-Logo. Anfänglicher Idealismus wird eben in vielen Bereichen menschlichen Handelns zum Opfer seiner selbst – lesen sie bitte dazu den Artikel <strong>„Der Pakt mit dem Panda“</strong>.</p>
<p>Die zunehmend politisch gewollte Demontage der Basis unserer Gesellschaft, nämlich der Familie im herkömmlichen Sinn, wird in dem Beitrag<strong> „Deutschland stirbt“</strong> aufgezeigt. Emphatisch und unmißverständlich weist der Autor auf den biologischen und geistigen Niedergang unseres deutschen Volkes hin. Seine kritischen Gedanken sollen trotz allem aber auch Mut machen.</p>
<p><strong>Weitere Artikel:</strong></p>
<p>- Haltbarmachung, Einlagerung, Vorratshaltung für den Winter von G. Weber<br />
- Zugekiest &#8211; Kiesgärten von Laura Horn<br />
- Die Essensfälscher &#8211; Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lügen von B. Rauch<br />
- Wie bringen wir den Tierschutz voran? &#8211; von Ulrich Dittmann<br />
- Landflucht von Christine Hofmann<br />
- &#8220;Internationals&#8221; &#8211; gibts die? &#8211; von Birgit Schönberger</p>
<p>&#8230;und viele weitere interessante Beiträge</p>
<p>Alle Abonnenten erhalten die Ausgabe in den nächsten Tagen zugesandt. Einzeln ist das Heft wie immer in unserem Umwelt &amp; Aktiv – Netzladen erhältlich.</p>
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		<title>„Das System Wiesenhof“</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 08:49:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die ARD berichtete im Rahmen ihrer Dokumentationsreihe „Exklusiv“ über den zur PHW-Gruppe gehörenden Geflügelproduzenten Wiesenhof und veröffentlichte erschreckendes Filmmaterial. Statt der vom Konzern suggerierten Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt fanden die Journalisten eine verabscheuungswürdige Hühnerhaltung vor. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/09/das-system-wiesenhof.jpg"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/09/das-system-wiesenhof.jpg" alt="Das System Wiesenhof" title="Das System Wiesenhof" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-546" /></a>Die ARD berichtete im Rahmen ihrer Dokumentationsreihe „Exklusiv“ über den zur PHW-Gruppe gehörenden Geflügelproduzenten Wiesenhof und veröffentlichte erschreckendes Filmmaterial. Statt der vom Konzern suggerierten Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt fanden die Journalisten eine verabscheuungswürdige Hühnerhaltung vor. Während der kurzen Mastzeit von nur 10 Monaten vegetieren die Hühner in maroden und zum Teil erheblich heruntergekommenen Hallen auf engstem Raum. In jedem der gefilmten Anlagen waren tote Tiere zu sehen. Der Mangel an Ausweichmöglichkeiten und das fehlende Tageslicht führt nicht selten zum Kannibalismus. SWR-Redakteur Edgar Verheyen äußert sich schockiert über das Ausmaß der Mißhandlung: &#8220;Man sieht, daß sich mindestens 25.000 Tiere in einer Halle befinden. Das bedeutet: Auf einem Quadratmeter sind mehr als 23 Tiere. Sie stehen auf ihrem eigenen Kot.&#8221; Darüber hinaus verwies die Recherche auf massive, hygienische Mißstände an den Schlachthöfen der Wiesenhof-Hänchen. Die zu hohe Bandgeschwindigkeit ließe keine genaue Prüfung der Tieren zu. Folglich sei es ein leichtes, daß kranke Tiere in die Produktion gelangen. Apropos Produktion: Der Konzern beschäftigt überwiegend Osteuropäische Arbeiter die einen Stundenlohn von 5,50 Euro erhalten. Soviel zur Verantwortung gegenüber Mensch, Tier und Umwelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kritische Nachfragen sind nicht erwünscht.</strong></p>
<p>Erst kurz vor Veröffentlichung des Filmbeitrages stimmte Wiesenhof einem Interview zu. Peter Wesjohann, Vorstandschef des Wiesenhof-Mutterkonzerns PHW, wies die Vorwürfe zurück. Er bezweifle, daß die Inhalte der Wahrheit entsprechen. Bereits vor einigen Jahren sorgte ein Dokumentarfilm für kräftige Umsatzeinbußen des Geflügelproduzenten. Nur systematisch, daß der Konzern die Anschuldigungen lapidar beiseite schiebt. Der Film manifestiert erneut, welchen hohen Preis Mensch, Tier und Umwelt für immer noch günstigere Preise bezahlen. Unternehmen, die diesen Preiskampf erst ermöglichten und sich an der rücksichtslosen Gewinnmaximierung beteiligen, haben das Vertrauen der Verbraucher nicht verdient. Artgerechte bzw. Tiergerechte Haltung sieht anders aus. Wir hoffen sehr, daß Sie mit uns einer Meinung sind und bei Ihrem nächsten Einkauf genau wählen, WAS in ihrem Korb landet.</p>
<p><iframe width="560" height="345" src="http://www.youtube.com/embed/g2Fj06hEJgE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Ausgabe 2 &#8211; 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 13:27:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der Ausgabe 2 &#8211; 2011 der Umwelt &#038; Aktiv behandeln wir folgende Themen: Der Ausstieg aus der Atomenergie und die Hinwendung zu erneuerbaren Energien ist das beherrschende Thema in den Medien. Doch wie soll diese Energie gespeichert werden? Der Artikel &#8220;Energiespeicher für erneuerbare Energien&#8221; von Prof. Sigurd Schulien ist daher der Hauptartikel im Bereich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/06/ausgabe2-2011.jpg" alt="Umwelt und Aktiv - Ausgabe2 - 2011" title="Umwelt und Aktiv - Ausgabe2 - 2011" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-522" />In der Ausgabe 2 &#8211; 2011 der Umwelt &#038; Aktiv behandeln wir folgende Themen:</p>
<p>Der Ausstieg aus der Atomenergie und die Hinwendung zu erneuerbaren Energien ist das beherrschende Thema in den Medien. Doch wie soll diese Energie gespeichert werden? Der Artikel <strong>&#8220;Energiespeicher für erneuerbare Energien&#8221;</strong> von Prof. Sigurd Schulien ist daher der Hauptartikel im Bereich <em>Naturschutz</em>.</p>
<p>&#8220;Wenn die Biene verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben&#8221;, soll Albert Einstein einmal gesagt haben. Da die Bienenbestände in Deutschland und Europa rasant zurückgehen, widmen wir dem <strong>Bienensterben</strong> den Leitartikel im Bereich <em>Tierschutz</em>.</p>
<p>An vielen Stellen in Deutschland finden sich Zeugen dafür, dass das Spiel &#8220;Mühle&#8221; nicht nur heute beliebt ist, sondern bereits bei unseren Vorfahren einen hohen Stellenwert hatte. Aus diesem Grund ist der Artikel <strong>Steinerne Mühlenspiele</strong> der Hauptartikel im Bereich <em>Heimatschutz</em>.</p>
<p><b>Weitere Artikel:</b></p>
<p>- Klimaschutz in den eigenen vier Wänden &#8211; ein Selbstversuch von A. Stöppel<br />
- Permakultur &#8211; Massentierhaltung contra Nutztierhaltung von G. Weber<br />
- Statistiken vernebeln zunehmend die Realität von Dr. W. Thüne<br />
- Wüstenstrom und kosmische Stürme von M. Howanietz<br />
- Globaler Landraub von B. Rauch<br />
- &#8220;Blutmilch&#8221; &#8211; Wie die Bauern um&#8217;s Überleben kämpfen von D. Mireille<br />
- Das Rautenmuster und seine astronomische Bedeutung von K. Baumgartl</p>
<p>&#8230;und viele weitere interessante Beiträge</p>
<p>Alle Abonnenten erhalten die Ausgabe in den nächsten Tagen zugesandt. Einzeln ist das Heft wie immer in unserem Umwelt &#038; Aktiv – Netzladen erhältlich.</p>
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		<title>Realpolitischer Heimatschutz statt pseudogrüner Öko-Folklore</title>
		<link>http://www.umweltundaktiv.de/umweltschutz/realpolitischer-heimatschutz-statt-pseudogruner-oko-folklore/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 10:57:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie ernst nehmen die „GRÜNEN“ den Widerstand gegen die Agro-Gentechnik? Keine Forschung ist per se „böse“, auch nicht die Genforschung. Doch davon abzugrenzen ist die, das Erbgut verändernde Gentechnik. Denn wo der Mensch in den Kernbereich der Evolution oder Schöpfung einzugreifen im Begriff ist, trägt er eine besondere Verantwortung - für seine Umwelt oder besser Mitwelt und für nachfolgende Generationen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_128" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/gen-food.jpg" alt="Gen-Food" title="gen-food" width="250" height="225" class="size-full wp-image-128" /><p class="wp-caption-text">Gen-Food - Nein Danke!</p></div>Wir sehen es als unsere journalistische Pflicht, nachstehende Ausarbeitung zu veröffentlichen, ohne in irgendeiner Weise Partei zu ergreifen. An diesem Fallbeispiel soll gezeigt werden, wie schwer sich manche Parteienvertreter tun, mit demokratischen Grundregeln und ungeliebten Parteien umzugehen. Dem in diesem Artikel benannte GRÜNE Volker Herold erhält selbstverständlich ebenfalls die Möglichkeit, hierzu eine Stellungnahme abzugeben.</p>
<h3>Wie ernst nehmen die „GRÜNEN“ den Widerstand gegen die Agro-Gentechnik?</h3>
<p>Keine Forschung ist per se „böse“, auch nicht die Genforschung. Doch davon abzugrenzen ist die, das Erbgut verändernde Gentechnik. Denn wo der Mensch in den Kernbereich der Evolution oder Schöpfung einzugreifen im Begriff ist, trägt er eine besondere Verantwortung &#8211; für seine Umwelt oder besser Mitwelt und für nachfolgende Generationen.</p>
<p>Zur Verdeutlichung der Problematik sei folgendes Beispiel aufgeführt:</p>
<p><em>Im Jahr 2006 hatte der Biotechnologe Thomas Higgins von der „Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation&#8221; in Canberra Gene von Bohnen auf Erbsen übertragen. Der Sinn dieser Maßnahme sollte darin bestehen, die Pflanze resistent gegen die Larve des Gemeinen Erbsenkäfers zu machen, einen gefürchteten Schädling.<br />
Doch nachdem Higgins seine „gebohnten&#8221; Erbsen an Feldmäuse verfüttert hatte, um die Verträglichkeit seiner Kreation zu testen, wurden viele der Versuchstiere lungenkrank. Grund: Durch die Bohnengene hatte sich die Proteinstruktur der Erbse verändert. Abgewandelte Zuckermoleküle an den Enden der Eiweißketten hatten bei den Mäusen eine allergische Reaktion ausgelöst, die ihre Lungen angriff. Damit ist bewiesen, daß ehemals harmlose Nahrungsmittel durch Genmanipulation zu einer Gefahr für die Gesundheit werden können.<br />
</em></p>
<p>Nachzulesen ist dieses Beispiel in der Zeitschrift GEO, Ausgabe 04/06.</p>
<p>Wer also in diesem Bereich Verantwortung trägt, sei es in der Forschung selbst oder in der Politik, der steht in der Pflicht, sein Tun an dem Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen für die Menschen und Völker dieser Welt auszurichten. Diese Pflicht hat unbedingten Vorrang vor parteipolitischen Erwägungen – und erfordert es, ideologische Scheuklappen abzulegen. So, wie volks- und heimattreue Akteure in den Parlamenten grundsätzlich bereit sein sollten, in dieser Frage auch mit  erklärten politischen Gegnern, wie beispielsweise den GRÜNEN, zusammenzuarbeiten, so sollte man dies umgekehrt auch von jenen erwarten dürfen.</p>
<p>Doch die linken „Oppositionsparteien“ im Sächsischen Landtag bzw. im Kreistag von Meißen gaben jetzt ein unrühmliches Beispiel dahingehend ab, wie man sich in  Widersprüche verwickeln und gleichzeitig politisch selbst ein Bein stellen kann.</p>
<p><strong>Wahlkampfthema 2008: „Nein zu gentechnisch veränderten Lebensmitteln“</strong></p>
<p>Zum Hintergrund: Noch im Kreistagswahlkampf 2008 hatten die GRÜNEN im Altlandkreis Riesa-Großenhain, der dann in den neuen, gemeinsamen Landkreis Meißen mündete, gefordert:<br />
<em>„Kein Gen-Maisanbau im Landkreis! (…) Einen Anbau gentechnisch manipulierter Pflanzen lehnen wir, ebenso wie auch die Mehrheit der Landwirte, ab.“ Und weiter: „Wenn die große Politik versagt und ein Verbot für den Gen-Maisanbau in Deutschland nicht erreicht wird, muss alles dafür getan werden, um in freiwilliger Übereinkunft mit den Landwirten die Gentechnikfreiheit des Landkreises Meißen zu erreichen.“</em> So weit, so gut.</p>
<p>Die NPD im Kreistag Meißen, die 2008 auf Anhieb mit etwas mehr als 5 Prozent der Stimmen und 5 Kreisräten neu eingezogen war, beobachtete aufmerksam das Verhalten ihrer „grünen KollegInnen“ im Kreistag. Wenn sich auch sonst kaum Berührungspunkte zwischen den nationalen Kreisräten und denen der GRÜNEN zu ergeben schienen, so schien dies doch wenigstens in einem Punkt der Fall zu sein:</p>
<p>Wie auch die linke Ökopartei, so lehnen die Nationaldemokraten den Anbau gentechnisch veränderter Lebensmittel in Deutschland ab. Dies ergibt sich auch wieder aus dem aktuellen Parteiprogramm der sozialen Heimatpartei, in dem es unmißverständlich heißt: „In Deutschland dürfen Lebensmittel nur gentechnikfrei hergestellt und angeboten werden. In Deutschland selbst muß jeglicher Gentechnikanbau unterbleiben. Als Kulturnation lehnen wir aus ethischen Gründen die Erteilung von Patenten auf menschliches, tierisches und pflanzliches Erbgut ab. Jegliches natürliche Leben darf weder als Ganzes noch in Teilen privatisiert oder der Allgemeinheit vorenthalten werden.“</p>
<p>Daher war man gespannt, welche Anstrengungen die GRÜNEN im Landkreis Meißen unternehmen würden, um in einem der am meisten von der Agro-Gentechnik bedrohten Landstriche Deutschlands dieser kaum beherrschbaren Technologie einen Riegel vorzuschieben. Doch nach der Wahl blieb es merkwürdig ruhig in dieser Frage, die doch zu einer der Kernkompetenzen der vorgeblichen Öko-Partei zählt.</p>
<p><strong>„Wertschöpfung vor Schöpfung?“</strong></p>
<p>Am 20. April 2011 war es dann soweit, daß die linke „Opposition“ im Landtag einen Stufenplan zum Ausstieg aus der Agro-Gentechnik im Sächsischen Landtag beantragte, wohl wissend, daß der Antrag aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Landtag keine Mehrheit finden würde. Auch ist nichts davon bekannt, daß insbesondere die SPD, die sich noch bis Herbst 2009 in einer Regierungskoalition mit der CDU befand, in Sachsen auf einen solchen Ausstieg hingewirkt hätte. So kommentierte aus Sicht der NPD der Landtagsabgeordnete Alexander Delle:</p>
<p><em>„Bei Einsatz von Agro-Gentechnik geht es, wenn auch natürlich zu allererst, nicht allein um Gesundheitsrisiken, es geht auch um die Abhängigkeit der Landwirte von internationalen Saatgutkonzernen, da die transgenen Pflanzen ausnahmslos von diesen patentiert sind. (…) Für uns stellt sich vor allem wegen des ‚C’ im Parteinamen der Union hier die Frage, ob sich diese der bekannten Prioritätenordnung ihres FDP-Koalitonspartners anschließt: nämlich Wertschöpfung vor Schöpfung?“</em></p>
<p>Natürlich stimmte die NPD im Sächsischen Landtag dem Antrag zum Ausstieg aus der Agro-Gentechnik zu, nicht ohne jedoch zuvor darauf hinzuweisen, daß erst drei Wochen vorher die GRÜNEN im Kreistag Meißen gegen einen entsprechenden NPD-Antrag gestimmt hatten. Was war geschehen?</p>
<p><strong>Biologisch korrekt oder lieber politisch korrekt?</strong></p>
<p>Unmittelbar nachdem der neue Landkreis Meißen gebildet worden war, kündigte der dortige Landrat Arndt Steinbach (CDU) an, ein „Leitbild“ für den neuen Kreis erarbeiten zu lassen. Es war die NPD, die diese Ankündigung sofort aufgriff und ihre eigenen Vorstellungen in Gestalt eines eigenen Entwurfes formulierte, zunächst noch ohne Bezug zum Thema „Gentechnik“. Man ging davon aus, so der Autor dieser Zeilen (Kreisrat Peter Schreiber), daß sich die „GRÜNEN“ dieses, ihres ureigensten Themas, annehmen würden. Damit wäre – nach allen Erfahrungen &#8211; die Wahrscheinlichkeit einer Annahme durch den Kreistag und somit der Umsetzung des geforderten Anbauverbotes weitaus höher gewesen, als bei einem eigenständigen Antrag der NPD. Bei der NPD war man also durchaus – unausgesprochen &#8211; dazu bereit, parteipolitische Überlegungen dem eigentlich gemeinsamen Anliegen unterzuordnen. Doch bis dato ist nichts davon bekannt geworden, daß die GRÜNEN ihren Wählerauftrag hier im Elbland umzusetzen gedenken.<br />
Nachdem die NPD bei der Leitbild-Diskussion im Grunde vollkommen ausgeklammert wurde, lag endlich – nach Jahren der Beratungen, „Worshops“, Klausurtagungen etc. Ende März 2011 eine Beschlußvorlage der Verwaltung vor. Doch siehe da: Die Gentechnik-Freiheit spielte auch hier keine Rolle. So entschlossen sich die Nationaldemokraten, die im Kreistag des Landkreises Meißen unter anderem auch mit den Landtagsabgeordneten Holger Apfel und Jürgen Gansel vertreten sind, hier nun selbst aktiv zu werden. Neben einer ganzen Reihe weiterer Anträge brachte der Autor dieser Zeilen folgenden Änderungsantrag zum Leitbild ein:</p>
<p><em>„Der Landkreis Meißen lehnt einen Anbau gentechnisch manipulierter Pflanzen, insbesondere von Gen-Mais, auf seinem Gebiet und auf dem Gebiet des Freistaates Sachsen bzw. der Bundesrepublik Deutschland ab. Die mit dem Anbau verbundenen, absehbaren wie noch nicht absehbaren Risiken für Mensch und Natur verpflichten uns dazu, auf einen landes- und bundesweiten Verzicht dieser Technik hinzuwirken. Bis dahin strebt der Landkreis Meißen eine freiwillige Selbstverpflichtung seiner Landwirte zur Gentechnikfreiheit an.“</em></p>
<p><strong>Nicht abschätzbare Risiken für Mensch und Natur</strong></p>
<p>Zur Begründung machte die heimattreue NPD noch einmal deutlich, warum dem von ihr – und angeblich auch von den GRÜNEN – angestrebten Anbauverbot gerade jetzt eine besondere Bedeutung zukäme:</p>
<p><em>„Die Pflanze MON 810, gentechnisch veränderter Mais der Firma Monsanto, produziert ein Gift, das nicht nur, wie gedacht, gegen einen bestimmten Schädling wirkt, sondern nach Erkenntnissen, die der BUND schon im April 2009 vorgestellt hat, auch auf andere Organismen wirkt. Der BUND beruft sich dabei auf Studien zu auffälligen Reaktionen des Immunsystems bei Mäusen, höherer Sterblichkeit von Marienkäferlarven und Orientierungsproblemen von Bienen. Wer so, wie im Bereich der verändernden Gentechnik, sozusagen in den Kernbereich der Schöpfung selbst eingreift, kann nicht ernsthaft behaupten wollen, daß er alle Risiken, auch für den Menschen, im Wesentlichen zu überblicken und abzuschätzen im Stande ist. Bisher darf grundsätzlich (…) aus dem Bereich der Agro-Gentechnik, in der BRD nur die Kartoffel Amflora angebaut werden. Doch es ist leider zu erwarten und zu befürchten, daß die EU bald weitere Lizenzen in diesem Bereich ausstellen wird. Dann muß Deutschland auf seinem Gebiet mit einer klaren gesetzlichen Regelung reagieren. Es geht auch nicht nur um gesundheitliche Risiken für den Menschen oder eine Gefährdung der Artenvielfalt.“</em></p>
<p><strong>Patente auf die Schöpfung? „Nein danke!“</strong></p>
<p>Neben dieser vor allem ökologisch geprägten Sicht wiesen die Nationaldemokraten aber auch auf die ökonomischen Folgen hin:</p>
<p><em>„Es geht auch um die zunehmende Abhängigkeit der Landwirte, der Bauern, von den großen, internationalen Saatgutkonzernen. Ich darf an dieser Stelle abschließend aus einem Artikel der &#8216;taz&#8217; vom 28.03. (!) zitieren. Diese berichtet von einer neuen Online-Petition beim Deutschen Bundestag und läßt hier den Vorsitzenden des &#8216;Bunds Ökologische Lebensmittelwirtschaft&#8217;, Felix Prinz zu Löwenstein &#8211; der die Petition eingereicht hat &#8211; zu Wort kommen. Ich zitiere: ‚Transgene Pflanzen sind ausnahmslos patentiert. Dadurch gerät der Bauer in wirtschaftliche Abhängigkeit von den Saatgutkonzernen.’ Der ökologische Landbau, in dem Gentechnik verboten ist, sei ‚mittelfristig in seiner Existenz bedroht’, da sich Gentech-Pflanzen ungewollt auch auf Biofelder ausbreiteten. Wer Gentechnik in seinen Produkten verhindern wolle, müsse dafür immense Kosten tragen.&#8217; Lassen Sie uns auch hier, meine Damen und Herren, ein notwendiges Zeichen setzen, indem Sie diesem Änderungsantrag zustimmen.“</em></p>
<p>Dieser Antrag war der Lackmus-Test für die Glaubwürdigkeit und politische Konsequenz der GRÜNEN-Kreisräte. Hier sollte sich jetzt zeigen, ob man neben dem Einsatz für Randphänomene der Gesellschaft, sexuelle Minderheiten und „Migranten“ auch noch zu einem vorurteilsfreien und pragmatischen Umgang mit Anträgen der NPD in der Lage ist, wenn man es schon selbst versäumt, entsprechende Initiativen zu entfalten. Das Ergebnis war – leider – vorhersehbar. Der Antrag der NPD zur Gentechnik-Freiheit erhielt nur und ausschließlich die Stimmen der NPD, alle anderen Kreisräte, einschließlich der GRÜNEN, verweigerten dem Antrag die Zustimmung – und zwar ohne jede inhaltliche Begründung.</p>
<p><strong>Offener Brief an Initiativen zur Gentechnik-Freiheit demaskiert grüne Pseudo-Ökologen</strong></p>
<p>In einem Offenen Brief thematisierte die NPD im Kreistag Meißen das widersprüchliche Abstimmungsverhalten der GRÜNEN im Kreistag (siehe www.npdmeissen.de, Meldungen vom 31.03. und 11.04.2011). Dieser Brief ging an die wichtigsten Initiativen gegen die Agro-Gentechnik in Sachsen, so z.B. an die Organisation „Gäa – Vereinigung ökologischer Landbau e.V.“ in Dresden – und natürlich an die GRÜNEN selbst.</p>
<p>Hierin fordern die Nationaldemokraten:</p>
<p><em>„1. Stellen Sie die GRÜNEN-Kreisräte im Kreistag Meißen bzw. den Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN doch einmal zur Rede;</em></p>
<p><em>2. Suchen Sie sich einen neuen politischen Partner in puncto Gentechnikfreiheit – in Sachsen, wie im Landkreis Meißen. Die NPD im Kreistag Meißen wird sich sachorientiert des Themas annehmen.“</em></p>
<p>Auf eine Antwort oder Stellungnahme der angeschriebenen Initiativen warten die heimattreuen Volksvertreter bisher vergeblich – anscheinend ist es wichtiger, den vom System vorgegebenen „cordon sanitaire“ um die nationale Opposition aufrecht zu erhalten, als sich sachgerecht mit der Umsetzung wichtigster ökologischer Kernforderungen auseinanderzusetzen. Zu stark sind offenbar auch die personellen Verflechtungen zwischen etablierten Öko-Initiativen und der Partei der „Bündnisgrünen“.</p>
<p><strong>Rauchende Köpfe bei den Schein-Ökologen</strong></p>
<p>Doch aus gut unterrichteten Kreisen im Umfeld der Meißner GRÜNEN ist zu vernehmen, daß das eigene Abstimmungsverhalten durchaus Diskussionen – sowohl innerhalb der Partei als auch in der Öko-„Szene“ &#8211; ausgelöst hat. So sah sich denn auch der „grüne“ Kreisrat Volker Herold dazu gezwungen, eine Stellungnahme zum eigenen Abstimmungsverhalten abzugeben, ohne auch nur mit einer Silbe auf den Offenen Brief der Nationaldemokraten einzugehen. Zur Begründung für die Ablehnung führt Herold an (siehe auch www.gruene-meissen.de,  Meldung vom 13.04.2011):</p>
<p><em>„1. Weil wir generell keinem NPD- Antrag zustimmen.<br />
2. Weil dieser Teil eines Antragspaketes war (auch wenn einzeln abgestimmt wurde), welches voll mit nationalsozialistischer Ideologie war.<br />
3. Für mich ist immer noch Beschlusslage des Meißner Kreistages vom 01.10.2007 gültig, in der der Kreistag (Meißen alt) einer Petition zum freiwilligen Verzicht auf Gentechnik zugestimmt hat.“</em> (Fehler im Original)</p>
<p>Nun mag jeder Leser selbst beurteilen, was von einer solchen Erklärung zu halten ist. Was der „grüne“ Kreisrat unter NS-Ideologie versteht und worin diese in den Anträgen der NPD zu finden sein soll, verrät er jedenfalls nicht. Möglicherweise störte er sich aber an Begrifflichkeiten wie „Volksgemeinschaft“ oder Forderungen wie „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“, die nach dem Willen der NPD Eingang in das Leitbild finden sollten.</p>
<p>Wie Herold selbst schreibt, hatte die NPD Einzel-Abstimmung beantragt, damit jeder Mandatsträger frei und nur seinem Gewissen folgend, jeden einzelnen Antrag beurteilen und entsprechend abstimmen kann. Konkret: Die GRÜNEN im Kreistag von Meißen hätten der „Volksgemeinschaft“ nicht zustimmen müssen, um die „Gentechnik-Freiheit“ zu bekommen. Auch erschließt sich dem aufmerksamen Beobachter nicht, warum sich das Thema „Gentechnik-Freiheit“ durch einen Beschluß des vorangegangenen Kreistages erledigt hat, obwohl mittlerweile ganz neue Bedrohungen &#8211; durch das Lizenzierungsverfahren der EU &#8211; vor der Tür stehen und obwohl der alte Kreistag nur für das Gebiet des Alt-Landkreises Meißen und nicht für die Region um Riesa und Großenhain zuständig war. Weiterhin muß sich jeder GRÜNEN-Wähler in dieser Region nun die Frage stellen, mit welchem Recht die von ihm unterstützte Partei im Kreistagswahlkampf 2008 mit dem Anbauverbot für gentechnisch veränderte Lebensmittel geworben hat, wenn doch das Thema angeblich ohnehin schon 2007 erledigt war.</p>
<p>Das Beispiel im Kreistag Meißen zeigt, daß die – aufgrund der Atom-Katastrophe in Japan derzeit im Höhenflug befindlichen – GRÜNEN ihre Öko-Propaganda längst nur noch zur Bemäntelung ihrer wahren, gesellschaftspolitischen Zielsetzungen, etwa im Bereich der „Migrationspolitik“ oder mit ihrem Eintreten für das „Gender-Mainstreaming“-Konzept („Dekonstruktion der Geschlechterrollen“) einsetzen. Die Zerstörung der Familie, der Völker und einer von uns Nationalen als natürlich empfundenen Ordnung – ob nun evolutionsgeschichtlich- oder religiös begründet – ist die wahre Aufgabe der „grünen“ Mogelpackung.</p>
<p>Die Wähler in Baden-Württemberg, die sich entschlossen haben, der ersten grün-roten Regierung zur Macht zu verhelfen, werden das noch schmerzhaft zu spüren bekommen. So könnte die gerade stattfindende „grüne Revolution“ der etwas anderen Art früher dem Ende entgegensehen, als befürchtet; vorausgesetzt, heimattreue Kräfte bleiben wachsam und betreiben weiterhin unermüdlich Volksaufklärung – so wie dies derzeit im Kernland Sachsens an der Elbe geschieht.</p>
<p>Wie heißt es so schön: „Ehrlich währt am längsten“ – das gilt auch für Heimatschutz- und Umweltpolitik. Hoffentlich.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Peter Schreiber</strong></p>
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		<title>Das Aus für Diabetiker-Lebensmittel</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 09:26:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetiker]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Was früher für Diabetiker als unerlässlich galt, ist heute laut Ernährungsexperten kurzum hinfällig. Der Verbrauch von Diabetiker-Lebensmitteln nütze nichts, so das Credo einiger Forscher. Die positive Wirkung von Diätprodukten sei nicht nachweisbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/09/aus-fuer-diaetprodukte.jpg" alt="Das Aus für Diabetiker" title="Das Aus für Diabetiker" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-415" />Was früher für Diabetiker als unerlässlich galt, ist heute laut Ernährungsexperten kurzum hinfällig. Der Verbrauch von Diabetiker-Lebensmitteln nütze nichts, so das Credo einiger Forscher. Die positive Wirkung von Diätprodukten sei nicht nachweisbar.</p>
<p>Nun will der Ausschuss des Bundesrats für Agrarpolitik und Verbraucherschutz das Aus von Produkten für Diabetiker beschließen und entsprechende Produkte vom Markt nehmen.</p>
<p>Anzunehmen wäre indes, dass die Industrie postwendend auf die Barrikaden geht, was jedoch fast völlig ausblieb. Und das, obwohl das Geschäft mit Diabetiker-Lebensmitteln laut Thomas Danne, dem Präsidenten der Deutschen Diabetes-Gesellschaft, außerordentlich lukrativ sei. Die Summe belaufe sich gemäß des Onlinemagazins Stern auf über eine halbe Milliarde Euro Umsatz im Jahr.</p>
<p>Tatsache ist jedoch, dass der Diätmarkt seit Jahren schwächelt. Die Hersteller haben sich längst damit abgefunden und versuchen bereits neue Produkte für die Zielgruppe zu lancieren. Zeit genug haben sie ja: Denn es gibt eine Übergangsfrist von zwei Jahren. Bis 2012 dürfen Unternehmen noch Diabetiker-Lebensmittel produzieren. Das letzte Produkt wird erst dann von der Bildfläche verschwunden sein, wenn es verkauft wurde.</p>
<p>Ähnlich wie bei vielen anderen Produkten ist der Nutzen von speziellen Diabetiker-Lebensmitteln gleich null. So war es schließlich auch im Hinblick auf die in Lebensmitteln über Jahrzehnte hinweg verwendeten Farb- und Konservierungsstoffe. Genau so lauthals wie Handel und Industrie einst die Notwendigkeit von Konservierungsstoffen für die Haltbarkeit von Produkten suggerierten, bewerben sie heute Produkte mit<br />
der Note „ohne Farb- und Konservierungsstoffe“. Was früher als unmöglich galt, wurde innerhalb kürzester Zeit zum profitorientierten Verkaufsschlager. Dieses Verhaltensmuster dürfte die einseitigen Interessen der Lebensmittelbranche verdichten.</p>
<p>Die Politik scheint jenem Missbrauch völlig gleichgültig gegenüber zu stehen. Vielmehr beteiligt sie sich an der offenkundigen Verbrauchertäuschung. Erst jetzt, wo der „Hype“ um Diätprodukte längst überwunden wurde, werden sie tätig. Wo liegt die Verantwortung? Unserer Ansicht nach ist sowohl Politik als auch Handel und Industrie für den Verkauf von gesunden Lebensmitteln verantwortlich. Ferner ist die Verbrauchertäuschung deutlich stärker zu ahnden als dies bisher der Fall war!</p>
<p>Deutschland braucht gesunde, faire Lebensmittel und keine Produkte, die zu überteuerten Preisen gewinnbringend veräußert werden.</p>
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		<title>Wenn Schinken drauf steht, muß auch Schinken drin sein!</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 08:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimatschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittelbuchkommission]]></category>
		<category><![CDATA[Schinken]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsbezeichnungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Schinken muss kein Schinken mehr sein, Heringssalat kann bis zu 80 Prozent Rindfleisch enthalten. Denn über die so genannten Verkehrsbezeichnungen von Lebensmittel entscheidet die Lebensmittelbuchkommission.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/04/schinken.jpg" alt="Schinken" title="Schinken" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-391" />Im Supermarkt lächelt Sie ein großer, rosaroter Schinken an. Was Sie nicht wissen: Das muss gar kein Schinken sein. Vor Ihnen darf auch ein aus kleinen Muskelstücken mittels eines Enzyms zusammengeklebtes Stück Fleisch liegen. Sie wollen nicht glauben, dass &#8220;Klebeschinken&#8221; als Schinken verkauft werden darf? Doch das ist leider so. Und es ist ganz legal! Beispiele dreister Verbrauchertäuschung gibt es viele: Ein Schinkenbrot muss keinen Schinken enthalten. Ein Brot muss nicht gebacken sein. Ein Heringssalat kann bis zu 80 Prozent Rindfleisch enthalten.</p>
<p>Jetzt fragen Sie sich zu Recht: Wie kann es eigentlich sein, dass wir so plump angelogen werden? Die Erklärung: Über die so genannten &#8220;Verkehrsbezeichnungen&#8221; von Lebensmitteln entscheidet die &#8220;Lebensmittelbuchkommission&#8221;, die so etwas wie ein Geheimbund ist. Die vom Verbraucherministerium ernannten Mitglieder legen diese absurden Bezeichnungen für Lebensmittel fest, die uns dann tagtäglich im Supermarkt in die Irre führen. Doch: Öffentlich sind die Sitzungen der Kommission nicht. Auch bleiben die Protokolle geheim und die Mitglieder sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.</p>
<p>Das ist ein Skandal. &#8220;Verkehrsbezeichnungen&#8221; haben Gesetzescharakter. Wie sie zustande kommen, das muss öffentlich sein. Genauso wie in einem Parlament Debatten über Gesetze öffentlich sein müssen. Schließlich ist dies ein unveräußerliches Grundprinzip der Demokratie. foodwatch hat deshalb 2007 Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland eingereicht und die Veröffentlichung der Protokolle gefordert. Doch die foodwatch-Klage wurde kürzlich vom Verwaltungsgericht Köln mit der Begründung abgelehnt, &#8220;dass ohne die gebotene Vertraulichkeit die offene Meinungsbildung und neutrale Entscheidungsfindung beeinträchtigt würden.&#8221;</p>
<p><i>Quelle: foodwatch newsletter<br />Bild: Heinz Ober &#8211; pixelio.de</i></p>
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		<title>Grünes Licht für die Gen-Kartoffel</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 10:47:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Amflora]]></category>
		<category><![CDATA[BASF]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Fortuna]]></category>
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		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach heftiger Debatte hat die EU-Kommission nunmehr in relativ kurzer Zeit dem deutschen Chemiekonzern BASF die Erlaubnis zum Anbau der Genkartoffel "Amflora" für „industrielle Zwecke“ und zur Verfütterung erteilt.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_330" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/umweltschutz/grunes-licht-fur-die-gen-kartoffel/attachment/amflora-genkartoffel-gentechnik/" rel="attachment wp-att-330"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/03/amflora-genkartoffel-gentechnik.jpg" alt="Amflora Genkartoffel BASF" title="amflora-genkartoffel-gentechnik" width="300" height="300" class="size-full wp-image-330" /></a><p class="wp-caption-text">Die Amflora Genkartoffel von BASF</p></div>Seit dem Jahre 1996 läuft das Zulassungsverfahren für die Gen-Kartoffel „Amflora“. Nach heftiger Debatte hat die EU-Kommission nunmehr in relativ kurzer Zeit dem deutschen Chemiekonzern BASF die Erlaubnis zum Anbau für „industrielle Zwecke“ und zur Verfütterung erteilt.<br />
Die gentechnisch veränderte Kartoffel ist nicht zum Verzehr bestimmt – sie soll Stärke für die Papierherstellung und andere Industrieprodukte liefern. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hatte bereits Ende April 2009 ihren Anbau zu Versuchszwecken in Mecklenburg-Vorpommern genehmigt.</p>
<p>Doch nun ist durch die Entscheidung der Weg frei für den Anbau der Gen-Kartoffel im Freiland.  Umweltschützer befürchten dadurch ebenso wie durch den Gen-Mais Gefahren für die Natur und reagieren empört auf die Entscheidung aus Brüssel, bezeichnen diese als „skandalöse Verschmutzungslizenz“, auch von einem „politischen Kniefall“ ist die Rede. Auch Verbraucherschützer fürchten, daß das gegen Antibiotika resistente Gen von „Amflora“ die Wirksamkeit von lebenswichtigen Antibiotika gefährden könnte, ebenfalls nicht auszuschließen sei eine Übertragung des Gens auf Bakterien des Magen-Darm-Trakts. Da Nebenprodukte an Tiere verfüttert werden dürfen, könnte „Amflora“ durch Verunreinigungen auch in Lebensmittel gelangen. </p>
<p>Genugtuung herrscht dagegen im Hause BASF: „Amflora“ werde noch in diesem Jahr angebaut, die Entscheidung sei ein Meilenstein für Innovationen zugunsten einer wettbewerbsfähigen europäischen Landwirtschaft und es sei geplant, bis 2011 zwei weitere genmanipulierte Kartoffeln genehmigen zu lassen, darunter auch die für den menschlichen Verzehr bestimmte Knolle „Fortuna“.</p>
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