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	<title>Umwelt &#38; Aktiv &#187; Milchkühe</title>
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	<description>Das Magazin für gesamtheitliches Denken</description>
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		<title>Einspruch gegen Milchkuhpatent abgelehnt</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 10:16:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Sammeleinspruch von verschiedenen Bauern- und Naturschutzverbänden sowie des Bundesverbandes deutscher Milchviehhalter (BDM) gegen das Kuh-Patent wurde am 3. März 2010 vom Europäischen Patentamt in München abgewiesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-341" href="http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/einspruch-gegen-milchkuhpatent-abgelehnt/attachment/milchkuh-patent/"><img class="alignleft size-full wp-image-341" title="milchkuh-patent" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/03/milchkuh-patent.png" alt="Milchkuh Patent Europäisches Patentamt" width="300" height="300" /></a><strong>Der Sammeleinspruch von verschiedenen Bauern- und Naturschutzverbänden sowie des Bundesverbandes deutscher Milchviehhalter (BDM) gegen das umstrittene sogenannte „Kuh-Patent“ wurde am 3. März 2010 vom Europäischen Patentamt (EPA) in München abgewiesen mit der Begründung der „nicht ausreichenden Evidenz“ des Haupteinwandes.</strong></p>
<p>Insbesondere das Argument der Gegner, daß die patentierte Erfindung bei Tieren „Leiden ohne wesentlichen medizinischen Nutzen für den Menschen oder das Tier“ hervorrufe, hielt die Einspruchsabteilung nach mündlicher Anhörung der beteiligten Parteien für nicht ausreichend belegt.</p>
<p>Das im Januar 2007 erteilte Patent sichert belgischen und neuseeländischen Biotechnologen das Recht auf bestimmte Zuchtverfahren für Kühe mit besserer Milchleistung sowie das Recht auf die entsprechenden Gene.</p>
<p>Nach der Ablehnung des Einspruchs wird der Ruf nach einem schärferen Patentrecht laut, denn dieses bedürfe nicht nur der Reformierung, sondern die Patentierung von Nutztieren müsse sogar strikt untersagt werden. Der BDM kündigte an, diese Entscheidung in zweiter Instanz anzufechten, denn „wenn wir zukünftig beispielsweise genverändertes Sperma von Kühen kaufen, könnten wir lizenzpflichtig werden“. Doch bis dahin bleibt das europäische Patent auf gentechnisch erzeugte Turbo-Milchkühe bestehen.</p>
<p><em>Bildquelle:<br />
soylent-network.com</em></p>
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		<title>Schmerzfrei durch Gentechnik?</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 12:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Forscher in den USA wollen die Qual von Nutztieren beenden, jedoch nicht etwa durch eine bessere Haltung. Vielmehr wollen sie den Tieren die Gene für das Schmerzempfinden nehmen, so daß diese unter den Bedingungen ihrer Haltung nicht mehr leiden. Dies scheint nicht nur möglich, sondern bald auch machbar zu sein, bei Mäusen  wurden bereits entsprechende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_149" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/milchkuehe-2.jpg"><img class="size-full wp-image-149" title="milchkuehe-2" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/milchkuehe-2.jpg" alt="Milchkühe" width="250" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Milchkühe - Bald schmerzfrei durch Gentechnik...</p></div>
<p>Forscher in den USA wollen die Qual von Nutztieren beenden, jedoch nicht etwa durch eine bessere Haltung. Vielmehr wollen sie den Tieren die Gene für das Schmerzempfinden nehmen, so daß diese unter den Bedingungen ihrer Haltung nicht mehr leiden. Dies scheint nicht nur möglich, sondern bald auch machbar zu sein, bei Mäusen  wurden bereits entsprechende Erfolge erzielt. Eine US-Umfrage unter Forschern, die mit Tieren arbeiten, zeigte keine große Begeisterung für diese Idee, vor allem auch aufgrund ethischer Bedenken, die jedoch angesichts eines rasant wachsenden Fleischbedarfs bald hintenan gestellt werden könnten.</p>
<p><em>Bildquelle: soylent-network.com</em></p>
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		<title>Abwrackprämie für Milchkühe</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 12:27:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_140" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/milchkuehe.jpg"><img class="size-full wp-image-140" title="milchkuehe" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/milchkuehe.jpg" alt="Milchkühe" width="250" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Abwrackprämie für Milchkühe?</p></div>
<p>Es ist unfassbar, welch  perfider Vorschlag vom Generalsekretär des Bauernverbands, Helmut Born, kam: Er forderte, bis zu 1,3 Millionen Kühe zusätzlich zu schlachten, um den Milchpreis in die Höhe zu treiben. Doch EU-Kommission und Bundesregierung lehnten es ab, Schlachtprämien von 400 bis 500 Euro pro Kuh zu zahlen. Bei der Präsentation des EU-Milchberichts erklärte die EU-Agrarkommissarin Boel: „Es wäre schwierig, den Steuerzahlern zu erklären, daß wir ihr Geld verwenden, um gesunde Tiere zu schlachten“. Die vom Bauernverband geforderte Massenschlachtung von Milchkühen ist daher vom Tisch. Abgesehen davon, daß diese Forderung gezeigt hat, daß trotz anders lautender Beteuerungen Tierschutz beim Bauernverband keine wirkliche Rolle spielt, hätte diese Ungeheuerlichkeit 750 Millionen Steuergelder verschlungen.</p>
<p>Bildquelle: adel &#8211; www.pixelio.de</p>
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		<title>Weihenstephan lügt nicht mehr mit &#8220;artgerechter Tierhaltung&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 12:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf der &#8220;Grünen Woche&#8221; jubiliert die Agrarindustrie über gute Preise und lobt stolz die angeblich so hohe Qualität ihrer Produkte. Doch bei Lebensmitteln können Hersteller das Blaue vom Himmel versprechen &#8211; ohne es beweisen zu müssen. So wirbt die Milchwirtschaft gerne damit, die Milchkühe würden artgerecht gehalten. Mit artgerechter Tierhaltung auf den Milchpackungen hat bisher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der &#8220;Grünen Woche&#8221; jubiliert die Agrarindustrie über gute Preise und lobt stolz die angeblich so hohe Qualität ihrer Produkte. Doch bei Lebensmitteln können Hersteller das Blaue vom Himmel versprechen &#8211; ohne es beweisen zu müssen. So wirbt die Milchwirtschaft gerne damit, die Milchkühe würden artgerecht gehalten. Mit artgerechter Tierhaltung auf den Milchpackungen hat bisher auch die &#8220;Staatliche Molkerei Weihenstephan GmbH und Co. KG&#8221; geworben. Diese hat übrigens mit dem bayerischen Staat nicht mehr viel zu tun, denn sie gehört dem Milchkonzern Müller-Milch. &#8220;Unsere Milchbauern legen Wert darauf, dass den Milchkühen ausreichender und geeigneter Liege- und Bewegungsraum, natürliches Licht, frische Luft &#8230; zur Verfügung stehen &#8230;&#8221; schrieb das Unternehmen am 27. April 2007 an foodwatch und hielt fest, dass &#8220;die von uns bezogene Milch von Zulieferhöfen kommt, die ihre Milchkühe nach den Kriterien der artgerechten Tierhaltung halten&#8221;.</p>
<p>foodwatch wollte es genauer wissen und fragte nach &#8211; mehrmals. Doch der Beleg für diese These blieb aus. Ein Gespräch mit foodwatch wollte die Molkerei nur führen, wenn foodwatch sich gegen eine Vertragsstrafe verpflichtet, über solch ein Treffen absolutes Stillschweigen zu bewahren, auch darüber, dass ein solches Treffen überhaupt stattgefunden hat.</p>
<p>Ende Oktober 2007 legte der Deutsche Tierschutzbund Dokumentationen vor, die belegen, dass Weihenstephan-Milchkühe &#8220;in ganzjähriger Anbindehaltung auf sehr beengtem Raum gehalten werden&#8221; (Pressemeldung vom 23. November 2007). Artgerechte Tierhaltung sieht jedoch anders aus. Weihenstephan hat seinen Kunden offenbar Märchen erzählt. Nunmehr, im Januar 2008, hat das Unternehmen sämtliche Werbung, die artgerechte Tierhaltung verspricht, eingestellt.</p>
<p>Das Beispiel zeigt: Mit erfundenen Qualitätsbehauptungen benachteiligen renommierte Lebensmittelunternehmen ihre Konkurrenten, die ehrliche Qualität abliefern. Der Staat und die Politik schauen zu. Den Verbrauchern bleibt nichts anderes übrig, als sich selbst zu wehren. Im Fall Weihenstephan gelang das mit Erfolg.</p>
<p>Quelle: www.foodwatch.de</p>
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