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	<title>Umwelt &#38; Aktiv &#187; Nutztiere</title>
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	<description>Das Magazin für gesamtheitliches Denken</description>
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		<title>Gentechnikfrei dank Bienenstöcken</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 20:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Nutztiere]]></category>

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		<description><![CDATA[Bulgarien bleibt trotz EU-Mitgliedschaft gentechnikfreie Zone dank eines Tricks: Ein Gesetz sieht rund um jeden Bienenstock im Land einen Schutzradius von 10km ohne Gentechnikanbau vor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/03/bienenstock.jpg" alt="Bienenstock" title="Gentechnikfrei dank Bienenstöcke" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-386" />Bulgarien ist jüngstes EU-Mitglied und wird trotz anderslautender Richtlinien aus Brüssel auch künftig gentechnikfreie Zone bleiben und dies mit einem genialen Trick: Ein neues Gesetz sieht rund um jeden einzelnen Bienenstock im Land einen Schutzradius von 10 Kilometern ohne Gentechnikanbau vor. Auch wenn irgendwo ein Bauer Bio-Landwirtschaft betreibt, dürfen dort um Umkreis von sieben Kilometern ebenfalls keine gentechnisch veränderte Organismen angebaut werden und rund um Naturschutzgebiete gilt sogar ein  Radius von 30 Kilometern. Da Bulgarien ein relativ kleines Land ist, bleibt dann nicht mehr viel übrig oder soviel wie gar nichts. Da ein generelles Verbot von gentechnisch veränderten Organisment nach EU-Recht nicht zulässig ist, nutzten daher die findigen bulgarischen Parlamentarier den Spielraum einer anderen EU-Richtlinie aus. Besonders hilfreich dabei war auch, daß Bulgarien ein Paradies für Hobby-Imker ist. Tausende von bulgarischen Gentechnik-Gegnern dürften mit dem Ergebnis ihrer massiven Proteste mehr als zufrieden sein und der politische Einfallsreichtum beispielgebend für andere EU-Mitgliedsstaaten. </p>
<p><em>Bildquelle: Ilse &#8211; pixelio.de</em></p>
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		<title>Einspruch gegen Milchkuhpatent abgelehnt</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 10:16:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Sammeleinspruch von verschiedenen Bauern- und Naturschutzverbänden sowie des Bundesverbandes deutscher Milchviehhalter (BDM) gegen das Kuh-Patent wurde am 3. März 2010 vom Europäischen Patentamt in München abgewiesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-341" href="http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/einspruch-gegen-milchkuhpatent-abgelehnt/attachment/milchkuh-patent/"><img class="alignleft size-full wp-image-341" title="milchkuh-patent" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/03/milchkuh-patent.png" alt="Milchkuh Patent Europäisches Patentamt" width="300" height="300" /></a><strong>Der Sammeleinspruch von verschiedenen Bauern- und Naturschutzverbänden sowie des Bundesverbandes deutscher Milchviehhalter (BDM) gegen das umstrittene sogenannte „Kuh-Patent“ wurde am 3. März 2010 vom Europäischen Patentamt (EPA) in München abgewiesen mit der Begründung der „nicht ausreichenden Evidenz“ des Haupteinwandes.</strong></p>
<p>Insbesondere das Argument der Gegner, daß die patentierte Erfindung bei Tieren „Leiden ohne wesentlichen medizinischen Nutzen für den Menschen oder das Tier“ hervorrufe, hielt die Einspruchsabteilung nach mündlicher Anhörung der beteiligten Parteien für nicht ausreichend belegt.</p>
<p>Das im Januar 2007 erteilte Patent sichert belgischen und neuseeländischen Biotechnologen das Recht auf bestimmte Zuchtverfahren für Kühe mit besserer Milchleistung sowie das Recht auf die entsprechenden Gene.</p>
<p>Nach der Ablehnung des Einspruchs wird der Ruf nach einem schärferen Patentrecht laut, denn dieses bedürfe nicht nur der Reformierung, sondern die Patentierung von Nutztieren müsse sogar strikt untersagt werden. Der BDM kündigte an, diese Entscheidung in zweiter Instanz anzufechten, denn „wenn wir zukünftig beispielsweise genverändertes Sperma von Kühen kaufen, könnten wir lizenzpflichtig werden“. Doch bis dahin bleibt das europäische Patent auf gentechnisch erzeugte Turbo-Milchkühe bestehen.</p>
<p><em>Bildquelle:<br />
soylent-network.com</em></p>
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		<title>Schmerzfrei durch Gentechnik?</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 12:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Forscher in den USA wollen die Qual von Nutztieren beenden, jedoch nicht etwa durch eine bessere Haltung. Vielmehr wollen sie den Tieren die Gene für das Schmerzempfinden nehmen, so daß diese unter den Bedingungen ihrer Haltung nicht mehr leiden. Dies scheint nicht nur möglich, sondern bald auch machbar zu sein, bei Mäusen  wurden bereits entsprechende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_149" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/milchkuehe-2.jpg"><img class="size-full wp-image-149" title="milchkuehe-2" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/milchkuehe-2.jpg" alt="Milchkühe" width="250" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Milchkühe - Bald schmerzfrei durch Gentechnik...</p></div>
<p>Forscher in den USA wollen die Qual von Nutztieren beenden, jedoch nicht etwa durch eine bessere Haltung. Vielmehr wollen sie den Tieren die Gene für das Schmerzempfinden nehmen, so daß diese unter den Bedingungen ihrer Haltung nicht mehr leiden. Dies scheint nicht nur möglich, sondern bald auch machbar zu sein, bei Mäusen  wurden bereits entsprechende Erfolge erzielt. Eine US-Umfrage unter Forschern, die mit Tieren arbeiten, zeigte keine große Begeisterung für diese Idee, vor allem auch aufgrund ethischer Bedenken, die jedoch angesichts eines rasant wachsenden Fleischbedarfs bald hintenan gestellt werden könnten.</p>
<p><em>Bildquelle: soylent-network.com</em></p>
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		<title>Alte Haustierrassen</title>
		<link>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/alte-haustierrassen/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 13:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Haustierrassen]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Nutztiere]]></category>
		<category><![CDATA[Nutztierrasse]]></category>

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		<description><![CDATA[Daß die Berggorillas oder der sibirische Tiger vom Aussterben bedroht sind, weiß sicher jeder von uns! Aber  Haus- und Nutztiere? Jede Woche stirbt auf unserer Erde mindestens eine Nutztierrasse aus. Zahlreiche Nutztierrassen sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits verschwunden. Es dürfen nicht noch mehr werden. Mit jeder verlorenen Rasse geht auch ein wertvolles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Daß die Berggorillas oder der sibirische Tiger vom Aussterben bedroht sind, weiß sicher jeder von uns! Aber  Haus- und Nutztiere? Jede Woche stirbt auf unserer Erde mindestens eine Nutztierrasse aus. Zahlreiche Nutztierrassen sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits verschwunden. Es dürfen nicht noch mehr werden. Mit jeder verlorenen Rasse geht auch ein wertvolles genetisches Potential verloren, ein unwiederbringlicher Verlust von Kulturgut, eine Verarmung des Landschaftsbildes.</strong></p>
<div id="attachment_226" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-226" href="http://www.umweltundaktiv.de/2008/02/alte-haustierrassen/schaf/"><img class="size-full wp-image-226" title="schaf" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/schaf.jpg" alt="Schaf" width="300" height="297" /></a><p class="wp-caption-text">Schaf</p></div>
<p>Seit dem Ende des 2. Weltkrieges hat eine starke Veränderung im Bereich der Nutztierhaltung eingesetzt. Der Großteil dieser Tierbestände setzt sich aus einigen wenigen Hochleistungs-Tierrassen zusammen. Eine Vielzahl von alten einheimischen Rassen starb aus oder ist nur noch in kleinen Restbeständen vorhanden. Im 19. Jahrhundert gab es allein in Bayern ca. 35 Rinderrassen. Heute sind davon nur noch fünf Rassen vorhanden.</p>
<p>Das Deutsche Weideschwein ist seit einigen Jahren ausgestorben. Das Angler-Sattelschwein z.B., dessen Anteil am Schweinebestand in der Nachkriegszeit noch mehr als 15% betrug, ist bis auf wenige Exemplare verschwunden.</p>
<p>Wer kennt heute noch das Waldschaf, das Glan-Rind, das Bunte Bentheimer Schwein oder das Rottaler Pferd? Noch gibt es sie, aber wie lange noch?</p>
<p>Früher waren die Haustiere auf vielfältige Weise im landwirtschaftlichen Betrieb eingebunden. Bei Rindern wurde nicht nur die Milch- und Fleischleistung geschätzt, sie mussten auch Wagen und Pflug ziehen. Mit der Industrialisierung und Mechanisierung der Landwirtschaft setzte eine Spezialisierung ein, die weg von der Vielnutzungsrasse zur Ein- oder Zweinutzungsrasse führte.</p>
<p><strong>Vorteile alter Haustierrassen</strong></p>
<p>Die alten Rassen sind das Ergebnis eines langen Entwicklungsprozesses, über Generationen und Jahrhunderte gezüchtet und prägen ihr Verbreitungsgebiet in vielfältiger Weise. Wir wissen, daß mit jedem Artensterben ein wichtiges genetisches Potential mit Eigenschaften wie Robustheit, Langlebigkeit, Genügsamkeit, Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten usw. unwiederbringlich verloren geht. Zudem sind die alten Rassen, welche über Jahrhunderte unsere Vorfahren begleiteten, ein zu schützendes Kulturgut, vergleichbar mit einem alten Baudenkmal oder Kunstwerken.</p>
<p><strong>Vorteile im Überblick: </strong></p>
<p>- gute Konstitution<br />
- Genügsamkeit<br />
- Langlebigkeit<br />
- hohe Fruchtbarkeit<br />
- gute Muttereigenschaften<br />
- Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten<br />
- Standortangepaßtheit<br />
- besondere Qualität der Produkte</p>
<p>Wir können heute nicht abschätzen, welche Werte damit aufgegeben würden. Die moderne Tierzucht ist mit der einseitig ausgerichteten Leistungszucht schon wiederholt in eine Sackgasse geraten.<br />
Was kann man dagegen unternehmen?</p>
<p>Landwirte oder Personen mit großem Freigelände können sich an der sog. „Nutztierarche“ beteiligen. Als Nutztierarche bezeichnet man Höfe oder Züchter, die mindestens eine alte und gefährdete Nutztierrasse züchten. Die Sache ist eigentlich ganz einfach: Nutztier-Archen sind ein wichtiger Teil in der Vernetzung zwischen Tierhalter, Tierzüchter, Interessierte und Konsumenten. Weiterhin sind sie ein unersetzlicher Baustein in der Erhaltung der Vielfalt in der Landwirtschaft (Agrobiodiversität). Gefährdete Nutztierrassen können nur erhalten werden, wenn sie wieder genutzt werden, dazu brauchen sie Züchter und Konsumenten ihrer Produkte, aber auch Aufmerksamkeit. (http://www.vieh-ev.de).</p>
<p>Die Produktionssteigerung in der Landwirtschaft wird zunehmend in Frage gestellt, hingegen rücken umweltverträgliche Produktion, Extensivierung und Landschaftspflege in den Vordergrund. Nicht zuletzt wächst die Forderung des Verbrauchers nach Qualität der Produkte und nach artgerechter Tierhaltung.</p>
<p>In Anbetracht dieser Entwicklung wird der Einsatz der robusten und genügsamen, der traditionellen Mehrnutzungsrassen wieder zunehmend an Bedeutung gewinnen. Diese alten, extensiven Rassen eignen sich sicher nicht für die Massentierhaltung, dafür aber bestens für alternativ produzierende Landwirte.<br />
Alte und gefährdete Haustierrassen geben zwar weniger Fleisch oder Milch und erreichen bei weitem nicht das Gewicht der Hochleistungstiere. Dafür sind aber die Produkte fast unübertrefflich, weil man den Tieren die Zeit gibt, ihre Qualitäten in Ruhe zu entwickeln. In einer Zeit der landwirtschaftlichen Überproduktion ist es nicht mehr notwendig, nur auf die Menge zu schauen. Nicht zu vergessen ist hier auch die Verantwortung für die Tiere, kein kurzes produktionsorientiertes Leben, sondern ein langsames, artgerechtes Heranwachsen steht im Vordergrund.</p>
<p><strong>Menschenunwürdige Massentierhaltung</strong></p>
<p>Wir verurteilen die mit der industriellen Nahrungsmittelproduktion verbundene, menschenunwürdige Massentierhaltung auf das Entschiedenste und treten für eine artgerechte Haltung mit einer möglichst engen Beziehung des Züchters zu seinen Tieren ein.</p>
<p>Abgesehen davon, dass Tierschutz eine Frage der Einstellung ist: Es kann und darf nicht sein, daß sich ökologisch und aus artgerechter Tierhaltung hergestellte Produkte</p>
<p>vorwiegend nur Reiche leisten können, während die weniger „Betuchten“ mehr oder weniger gezwungen sind, billige Massenware in den Supermärkten zu kaufen!</p>
<p>Weiterführende Verweise</p>
<p><strong>Weiterführende Verweise:</strong></p>
<p>www.vegh.at<br />
www.g-e-h.de<br />
www.vieh-ev.de<br />
www.arche-warder.de</p>
<p><em>Bildquellen:<br />
www.pixelio.de<br />
Schaf &#8211; Julia Lanznaster</em></p>
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