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	<title>Umwelt &#38; Aktiv &#187; Politik</title>
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	<description>Das Magazin für gesamtheitliches Denken</description>
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		<title>Bundesrat kippt Duldung von Käfighaltung</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 08:29:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Entscheidung vom 23.09.2011 des Bundesrates läßt hoffen: Ein Sieg für alle Tierschützer und Gegner der Käfighaltung. Dem Antrag des Bundesagrarministeriums, die Genehmigungen für die Haltung in Kleingruppenkäfige bis 2035 zu verlängern, wurde nicht statt gegeben. Es bleibt beim Stichtag. Bis zum 31. März 2012 muß eine Neuregelung erfolgen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/09/kaefighaltung.jpg"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/09/kaefighaltung.jpg" alt="" title="kaefighaltung" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-567" /></a>Die Entscheidung vom 23.09.2011 des Bundesrates läßt hoffen: Ein Sieg für alle Tierschützer und Gegner der Käfighaltung. Dem Antrag des Bundesagrarministeriums, die Genehmigungen für die Haltung in Kleingruppenkäfige bis 2035 zu verlängern, wurde nicht statt gegeben. Es bleibt beim Stichtag. Bis zum 31. März 2012 muß eine Neuregelung erfolgen.</p>
<p>Obwohl Bundesministerin Ilse Aigner (CSU) im Februar 2011 noch das Ende der Käfighaltung postulierte, sprach sie sich nun für die Duldung von Kleingruppenkäfige für Legehennen bis 2035 aus. Ein bloßes Lippenbekenntnis? Die Ernsthaftigkeit ihres „Tierschutzpaketes“ war ohnehin fraglich, denn schließlich handelte es sich um ihren Parteikollege Horst Seehofer (CSU), der 2006 die Hühnerhaltung in Kleingruppen als Ersatz für die verbotene konventionelle Käfighaltung einführte.</p>
<p>Tierschützer kritisieren diese Kleingruppenhaltung, die keine wesentliche Verbesserung für die Tiere darstellt. Die Fläche pro Tier ist kaum größer als ein DIN-A4-Blatt. Bereits am 12.10.2010 erklärte das Bundesverfassungsgericht, nach einer Klage der Landesregierung Rheinland-Pfalz, die Verordnung für die Haltung von Legehennen in Kleingruppenkäfigen für nichtig.</p>
<p>Für Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, war der Verordnungsentwurf von Ilse Aigner inakzeptabel. Umso mehr begrüßt er die Entscheidung des Bundesrates und erklärte kurz nach der Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses: &#8220;Das ist ein Lichtblick für die Hühner in Käfigen. Wir freuen uns, daß es gelungen ist, diese noch für Jahrzehnte von der Bundesregierung vorgesehene Qualhaltung vorerst zu stoppen. Die Niederlage der Bundesregierung ist ein Etappensieg für den Tierschutz. Unser Dank gilt der Landesregierung Rheinland-Pfalz, aber auch den anderen Bundesländern, die diesen Beschluß heute gefaßt haben. Wir kämpfen weiter, um einen zeitnahen Ausstieg aus der Käfighaltung zu erreichen.</p>
<p>Die dominierende Haltungsform deutscher Eiererzeuger ist inzwischen die Bodenhaltung mit gut 19 Millionen Tieren. Sie hat die Käfighaltung glücklicherweise abgelöst. Im Einkaufskorb der Verbraucher landen nahezu keine Käfigeier mehr. Gebrauch finden Produkte aus Käfighaltung jedoch weiterhin in der Industrie und im Gastgewerbe. Hier muß der Druck wachsen! Umwelt und Aktiv spricht sich für eine ökologische Freilandhaltung aus und hofft, daß diese artgerechte Form der Haltung Standard wird.</p>
<p><strong>Aus welcher Haltung ein Ei stammt, zeigt der Stempel auf der Schale:</strong></p>
<p>0 = ökologische Erzeugung<br />
1 = Freilandhaltung<br />
2 = Bodenhaltung<br />
3 = Käfighaltung</p>
<p><i>Bildquelle: PeTADeutschland &#8211; pixelio.de</i></p>
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		<title>Ausgabe 3 &#8211; 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 14:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim Titelbild der Ausgabe 03 &#8211; 2011  könnte die Frage auftauchen, ob die Gesinnung unserer Redaktion eine radikale weltanschauliche Kehrtwendung genommen habe. Dem ist natürlich nicht so – wir wollen mit dem Abdruck des Gespräches mit dem „letzten 68-er“ Rainer Langhans aufzeigen, daß es eine Fülle von Übereinstimmungen gibt und damit auch die Absurdität des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/09/ausgabe3-2011.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-560" title="ausgabe3-2011" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/09/ausgabe3-2011.jpg" alt="" width="250" height="250" /></a>Beim Titelbild der Ausgabe 03 &#8211; 2011  könnte die Frage auftauchen, ob die Gesinnung unserer Redaktion eine radikale weltanschauliche Kehrtwendung genommen habe. Dem ist natürlich nicht so – wir wollen mit dem Abdruck des <strong>Gespräches mit dem „letzten 68-er“ Rainer Langhans</strong> aufzeigen, daß es eine Fülle von Übereinstimmungen gibt und damit auch die Absurdität des Rechts-Links-Denkens bestätigt wird. Wir jedenfalls wollen es mit Herbert Gruhl halten, der durch Ausrichtung auf Zukunftsfragen ideologische Differenzen zu überwinden versuchte nach dem Motto „Weder links, noch rechts, sondern vorn!“</p>
<p>Grenzenloses Vertrauen auch in sogenannte „grüne“ Projekte könnte nicht immer berechtigt sein, wie das Beispiel WWF zeigt. Verflechtungen von Politik, Wirtschaft und Industrie kratzen am guten Ruf der weltweit größten Umweltschutzorganisation mit dem Panda-Logo. Anfänglicher Idealismus wird eben in vielen Bereichen menschlichen Handelns zum Opfer seiner selbst – lesen sie bitte dazu den Artikel <strong>„Der Pakt mit dem Panda“</strong>.</p>
<p>Die zunehmend politisch gewollte Demontage der Basis unserer Gesellschaft, nämlich der Familie im herkömmlichen Sinn, wird in dem Beitrag<strong> „Deutschland stirbt“</strong> aufgezeigt. Emphatisch und unmißverständlich weist der Autor auf den biologischen und geistigen Niedergang unseres deutschen Volkes hin. Seine kritischen Gedanken sollen trotz allem aber auch Mut machen.</p>
<p><strong>Weitere Artikel:</strong></p>
<p>- Haltbarmachung, Einlagerung, Vorratshaltung für den Winter von G. Weber<br />
- Zugekiest &#8211; Kiesgärten von Laura Horn<br />
- Die Essensfälscher &#8211; Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lügen von B. Rauch<br />
- Wie bringen wir den Tierschutz voran? &#8211; von Ulrich Dittmann<br />
- Landflucht von Christine Hofmann<br />
- &#8220;Internationals&#8221; &#8211; gibts die? &#8211; von Birgit Schönberger</p>
<p>&#8230;und viele weitere interessante Beiträge</p>
<p>Alle Abonnenten erhalten die Ausgabe in den nächsten Tagen zugesandt. Einzeln ist das Heft wie immer in unserem Umwelt &amp; Aktiv – Netzladen erhältlich.</p>
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		<title>Realpolitischer Heimatschutz statt pseudogrüner Öko-Folklore</title>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 10:57:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie ernst nehmen die „GRÜNEN“ den Widerstand gegen die Agro-Gentechnik? Keine Forschung ist per se „böse“, auch nicht die Genforschung. Doch davon abzugrenzen ist die, das Erbgut verändernde Gentechnik. Denn wo der Mensch in den Kernbereich der Evolution oder Schöpfung einzugreifen im Begriff ist, trägt er eine besondere Verantwortung - für seine Umwelt oder besser Mitwelt und für nachfolgende Generationen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_128" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/gen-food.jpg" alt="Gen-Food" title="gen-food" width="250" height="225" class="size-full wp-image-128" /><p class="wp-caption-text">Gen-Food - Nein Danke!</p></div>Wir sehen es als unsere journalistische Pflicht, nachstehende Ausarbeitung zu veröffentlichen, ohne in irgendeiner Weise Partei zu ergreifen. An diesem Fallbeispiel soll gezeigt werden, wie schwer sich manche Parteienvertreter tun, mit demokratischen Grundregeln und ungeliebten Parteien umzugehen. Dem in diesem Artikel benannte GRÜNE Volker Herold erhält selbstverständlich ebenfalls die Möglichkeit, hierzu eine Stellungnahme abzugeben.</p>
<h3>Wie ernst nehmen die „GRÜNEN“ den Widerstand gegen die Agro-Gentechnik?</h3>
<p>Keine Forschung ist per se „böse“, auch nicht die Genforschung. Doch davon abzugrenzen ist die, das Erbgut verändernde Gentechnik. Denn wo der Mensch in den Kernbereich der Evolution oder Schöpfung einzugreifen im Begriff ist, trägt er eine besondere Verantwortung &#8211; für seine Umwelt oder besser Mitwelt und für nachfolgende Generationen.</p>
<p>Zur Verdeutlichung der Problematik sei folgendes Beispiel aufgeführt:</p>
<p><em>Im Jahr 2006 hatte der Biotechnologe Thomas Higgins von der „Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation&#8221; in Canberra Gene von Bohnen auf Erbsen übertragen. Der Sinn dieser Maßnahme sollte darin bestehen, die Pflanze resistent gegen die Larve des Gemeinen Erbsenkäfers zu machen, einen gefürchteten Schädling.<br />
Doch nachdem Higgins seine „gebohnten&#8221; Erbsen an Feldmäuse verfüttert hatte, um die Verträglichkeit seiner Kreation zu testen, wurden viele der Versuchstiere lungenkrank. Grund: Durch die Bohnengene hatte sich die Proteinstruktur der Erbse verändert. Abgewandelte Zuckermoleküle an den Enden der Eiweißketten hatten bei den Mäusen eine allergische Reaktion ausgelöst, die ihre Lungen angriff. Damit ist bewiesen, daß ehemals harmlose Nahrungsmittel durch Genmanipulation zu einer Gefahr für die Gesundheit werden können.<br />
</em></p>
<p>Nachzulesen ist dieses Beispiel in der Zeitschrift GEO, Ausgabe 04/06.</p>
<p>Wer also in diesem Bereich Verantwortung trägt, sei es in der Forschung selbst oder in der Politik, der steht in der Pflicht, sein Tun an dem Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen für die Menschen und Völker dieser Welt auszurichten. Diese Pflicht hat unbedingten Vorrang vor parteipolitischen Erwägungen – und erfordert es, ideologische Scheuklappen abzulegen. So, wie volks- und heimattreue Akteure in den Parlamenten grundsätzlich bereit sein sollten, in dieser Frage auch mit  erklärten politischen Gegnern, wie beispielsweise den GRÜNEN, zusammenzuarbeiten, so sollte man dies umgekehrt auch von jenen erwarten dürfen.</p>
<p>Doch die linken „Oppositionsparteien“ im Sächsischen Landtag bzw. im Kreistag von Meißen gaben jetzt ein unrühmliches Beispiel dahingehend ab, wie man sich in  Widersprüche verwickeln und gleichzeitig politisch selbst ein Bein stellen kann.</p>
<p><strong>Wahlkampfthema 2008: „Nein zu gentechnisch veränderten Lebensmitteln“</strong></p>
<p>Zum Hintergrund: Noch im Kreistagswahlkampf 2008 hatten die GRÜNEN im Altlandkreis Riesa-Großenhain, der dann in den neuen, gemeinsamen Landkreis Meißen mündete, gefordert:<br />
<em>„Kein Gen-Maisanbau im Landkreis! (…) Einen Anbau gentechnisch manipulierter Pflanzen lehnen wir, ebenso wie auch die Mehrheit der Landwirte, ab.“ Und weiter: „Wenn die große Politik versagt und ein Verbot für den Gen-Maisanbau in Deutschland nicht erreicht wird, muss alles dafür getan werden, um in freiwilliger Übereinkunft mit den Landwirten die Gentechnikfreiheit des Landkreises Meißen zu erreichen.“</em> So weit, so gut.</p>
<p>Die NPD im Kreistag Meißen, die 2008 auf Anhieb mit etwas mehr als 5 Prozent der Stimmen und 5 Kreisräten neu eingezogen war, beobachtete aufmerksam das Verhalten ihrer „grünen KollegInnen“ im Kreistag. Wenn sich auch sonst kaum Berührungspunkte zwischen den nationalen Kreisräten und denen der GRÜNEN zu ergeben schienen, so schien dies doch wenigstens in einem Punkt der Fall zu sein:</p>
<p>Wie auch die linke Ökopartei, so lehnen die Nationaldemokraten den Anbau gentechnisch veränderter Lebensmittel in Deutschland ab. Dies ergibt sich auch wieder aus dem aktuellen Parteiprogramm der sozialen Heimatpartei, in dem es unmißverständlich heißt: „In Deutschland dürfen Lebensmittel nur gentechnikfrei hergestellt und angeboten werden. In Deutschland selbst muß jeglicher Gentechnikanbau unterbleiben. Als Kulturnation lehnen wir aus ethischen Gründen die Erteilung von Patenten auf menschliches, tierisches und pflanzliches Erbgut ab. Jegliches natürliche Leben darf weder als Ganzes noch in Teilen privatisiert oder der Allgemeinheit vorenthalten werden.“</p>
<p>Daher war man gespannt, welche Anstrengungen die GRÜNEN im Landkreis Meißen unternehmen würden, um in einem der am meisten von der Agro-Gentechnik bedrohten Landstriche Deutschlands dieser kaum beherrschbaren Technologie einen Riegel vorzuschieben. Doch nach der Wahl blieb es merkwürdig ruhig in dieser Frage, die doch zu einer der Kernkompetenzen der vorgeblichen Öko-Partei zählt.</p>
<p><strong>„Wertschöpfung vor Schöpfung?“</strong></p>
<p>Am 20. April 2011 war es dann soweit, daß die linke „Opposition“ im Landtag einen Stufenplan zum Ausstieg aus der Agro-Gentechnik im Sächsischen Landtag beantragte, wohl wissend, daß der Antrag aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Landtag keine Mehrheit finden würde. Auch ist nichts davon bekannt, daß insbesondere die SPD, die sich noch bis Herbst 2009 in einer Regierungskoalition mit der CDU befand, in Sachsen auf einen solchen Ausstieg hingewirkt hätte. So kommentierte aus Sicht der NPD der Landtagsabgeordnete Alexander Delle:</p>
<p><em>„Bei Einsatz von Agro-Gentechnik geht es, wenn auch natürlich zu allererst, nicht allein um Gesundheitsrisiken, es geht auch um die Abhängigkeit der Landwirte von internationalen Saatgutkonzernen, da die transgenen Pflanzen ausnahmslos von diesen patentiert sind. (…) Für uns stellt sich vor allem wegen des ‚C’ im Parteinamen der Union hier die Frage, ob sich diese der bekannten Prioritätenordnung ihres FDP-Koalitonspartners anschließt: nämlich Wertschöpfung vor Schöpfung?“</em></p>
<p>Natürlich stimmte die NPD im Sächsischen Landtag dem Antrag zum Ausstieg aus der Agro-Gentechnik zu, nicht ohne jedoch zuvor darauf hinzuweisen, daß erst drei Wochen vorher die GRÜNEN im Kreistag Meißen gegen einen entsprechenden NPD-Antrag gestimmt hatten. Was war geschehen?</p>
<p><strong>Biologisch korrekt oder lieber politisch korrekt?</strong></p>
<p>Unmittelbar nachdem der neue Landkreis Meißen gebildet worden war, kündigte der dortige Landrat Arndt Steinbach (CDU) an, ein „Leitbild“ für den neuen Kreis erarbeiten zu lassen. Es war die NPD, die diese Ankündigung sofort aufgriff und ihre eigenen Vorstellungen in Gestalt eines eigenen Entwurfes formulierte, zunächst noch ohne Bezug zum Thema „Gentechnik“. Man ging davon aus, so der Autor dieser Zeilen (Kreisrat Peter Schreiber), daß sich die „GRÜNEN“ dieses, ihres ureigensten Themas, annehmen würden. Damit wäre – nach allen Erfahrungen &#8211; die Wahrscheinlichkeit einer Annahme durch den Kreistag und somit der Umsetzung des geforderten Anbauverbotes weitaus höher gewesen, als bei einem eigenständigen Antrag der NPD. Bei der NPD war man also durchaus – unausgesprochen &#8211; dazu bereit, parteipolitische Überlegungen dem eigentlich gemeinsamen Anliegen unterzuordnen. Doch bis dato ist nichts davon bekannt geworden, daß die GRÜNEN ihren Wählerauftrag hier im Elbland umzusetzen gedenken.<br />
Nachdem die NPD bei der Leitbild-Diskussion im Grunde vollkommen ausgeklammert wurde, lag endlich – nach Jahren der Beratungen, „Worshops“, Klausurtagungen etc. Ende März 2011 eine Beschlußvorlage der Verwaltung vor. Doch siehe da: Die Gentechnik-Freiheit spielte auch hier keine Rolle. So entschlossen sich die Nationaldemokraten, die im Kreistag des Landkreises Meißen unter anderem auch mit den Landtagsabgeordneten Holger Apfel und Jürgen Gansel vertreten sind, hier nun selbst aktiv zu werden. Neben einer ganzen Reihe weiterer Anträge brachte der Autor dieser Zeilen folgenden Änderungsantrag zum Leitbild ein:</p>
<p><em>„Der Landkreis Meißen lehnt einen Anbau gentechnisch manipulierter Pflanzen, insbesondere von Gen-Mais, auf seinem Gebiet und auf dem Gebiet des Freistaates Sachsen bzw. der Bundesrepublik Deutschland ab. Die mit dem Anbau verbundenen, absehbaren wie noch nicht absehbaren Risiken für Mensch und Natur verpflichten uns dazu, auf einen landes- und bundesweiten Verzicht dieser Technik hinzuwirken. Bis dahin strebt der Landkreis Meißen eine freiwillige Selbstverpflichtung seiner Landwirte zur Gentechnikfreiheit an.“</em></p>
<p><strong>Nicht abschätzbare Risiken für Mensch und Natur</strong></p>
<p>Zur Begründung machte die heimattreue NPD noch einmal deutlich, warum dem von ihr – und angeblich auch von den GRÜNEN – angestrebten Anbauverbot gerade jetzt eine besondere Bedeutung zukäme:</p>
<p><em>„Die Pflanze MON 810, gentechnisch veränderter Mais der Firma Monsanto, produziert ein Gift, das nicht nur, wie gedacht, gegen einen bestimmten Schädling wirkt, sondern nach Erkenntnissen, die der BUND schon im April 2009 vorgestellt hat, auch auf andere Organismen wirkt. Der BUND beruft sich dabei auf Studien zu auffälligen Reaktionen des Immunsystems bei Mäusen, höherer Sterblichkeit von Marienkäferlarven und Orientierungsproblemen von Bienen. Wer so, wie im Bereich der verändernden Gentechnik, sozusagen in den Kernbereich der Schöpfung selbst eingreift, kann nicht ernsthaft behaupten wollen, daß er alle Risiken, auch für den Menschen, im Wesentlichen zu überblicken und abzuschätzen im Stande ist. Bisher darf grundsätzlich (…) aus dem Bereich der Agro-Gentechnik, in der BRD nur die Kartoffel Amflora angebaut werden. Doch es ist leider zu erwarten und zu befürchten, daß die EU bald weitere Lizenzen in diesem Bereich ausstellen wird. Dann muß Deutschland auf seinem Gebiet mit einer klaren gesetzlichen Regelung reagieren. Es geht auch nicht nur um gesundheitliche Risiken für den Menschen oder eine Gefährdung der Artenvielfalt.“</em></p>
<p><strong>Patente auf die Schöpfung? „Nein danke!“</strong></p>
<p>Neben dieser vor allem ökologisch geprägten Sicht wiesen die Nationaldemokraten aber auch auf die ökonomischen Folgen hin:</p>
<p><em>„Es geht auch um die zunehmende Abhängigkeit der Landwirte, der Bauern, von den großen, internationalen Saatgutkonzernen. Ich darf an dieser Stelle abschließend aus einem Artikel der &#8216;taz&#8217; vom 28.03. (!) zitieren. Diese berichtet von einer neuen Online-Petition beim Deutschen Bundestag und läßt hier den Vorsitzenden des &#8216;Bunds Ökologische Lebensmittelwirtschaft&#8217;, Felix Prinz zu Löwenstein &#8211; der die Petition eingereicht hat &#8211; zu Wort kommen. Ich zitiere: ‚Transgene Pflanzen sind ausnahmslos patentiert. Dadurch gerät der Bauer in wirtschaftliche Abhängigkeit von den Saatgutkonzernen.’ Der ökologische Landbau, in dem Gentechnik verboten ist, sei ‚mittelfristig in seiner Existenz bedroht’, da sich Gentech-Pflanzen ungewollt auch auf Biofelder ausbreiteten. Wer Gentechnik in seinen Produkten verhindern wolle, müsse dafür immense Kosten tragen.&#8217; Lassen Sie uns auch hier, meine Damen und Herren, ein notwendiges Zeichen setzen, indem Sie diesem Änderungsantrag zustimmen.“</em></p>
<p>Dieser Antrag war der Lackmus-Test für die Glaubwürdigkeit und politische Konsequenz der GRÜNEN-Kreisräte. Hier sollte sich jetzt zeigen, ob man neben dem Einsatz für Randphänomene der Gesellschaft, sexuelle Minderheiten und „Migranten“ auch noch zu einem vorurteilsfreien und pragmatischen Umgang mit Anträgen der NPD in der Lage ist, wenn man es schon selbst versäumt, entsprechende Initiativen zu entfalten. Das Ergebnis war – leider – vorhersehbar. Der Antrag der NPD zur Gentechnik-Freiheit erhielt nur und ausschließlich die Stimmen der NPD, alle anderen Kreisräte, einschließlich der GRÜNEN, verweigerten dem Antrag die Zustimmung – und zwar ohne jede inhaltliche Begründung.</p>
<p><strong>Offener Brief an Initiativen zur Gentechnik-Freiheit demaskiert grüne Pseudo-Ökologen</strong></p>
<p>In einem Offenen Brief thematisierte die NPD im Kreistag Meißen das widersprüchliche Abstimmungsverhalten der GRÜNEN im Kreistag (siehe www.npdmeissen.de, Meldungen vom 31.03. und 11.04.2011). Dieser Brief ging an die wichtigsten Initiativen gegen die Agro-Gentechnik in Sachsen, so z.B. an die Organisation „Gäa – Vereinigung ökologischer Landbau e.V.“ in Dresden – und natürlich an die GRÜNEN selbst.</p>
<p>Hierin fordern die Nationaldemokraten:</p>
<p><em>„1. Stellen Sie die GRÜNEN-Kreisräte im Kreistag Meißen bzw. den Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN doch einmal zur Rede;</em></p>
<p><em>2. Suchen Sie sich einen neuen politischen Partner in puncto Gentechnikfreiheit – in Sachsen, wie im Landkreis Meißen. Die NPD im Kreistag Meißen wird sich sachorientiert des Themas annehmen.“</em></p>
<p>Auf eine Antwort oder Stellungnahme der angeschriebenen Initiativen warten die heimattreuen Volksvertreter bisher vergeblich – anscheinend ist es wichtiger, den vom System vorgegebenen „cordon sanitaire“ um die nationale Opposition aufrecht zu erhalten, als sich sachgerecht mit der Umsetzung wichtigster ökologischer Kernforderungen auseinanderzusetzen. Zu stark sind offenbar auch die personellen Verflechtungen zwischen etablierten Öko-Initiativen und der Partei der „Bündnisgrünen“.</p>
<p><strong>Rauchende Köpfe bei den Schein-Ökologen</strong></p>
<p>Doch aus gut unterrichteten Kreisen im Umfeld der Meißner GRÜNEN ist zu vernehmen, daß das eigene Abstimmungsverhalten durchaus Diskussionen – sowohl innerhalb der Partei als auch in der Öko-„Szene“ &#8211; ausgelöst hat. So sah sich denn auch der „grüne“ Kreisrat Volker Herold dazu gezwungen, eine Stellungnahme zum eigenen Abstimmungsverhalten abzugeben, ohne auch nur mit einer Silbe auf den Offenen Brief der Nationaldemokraten einzugehen. Zur Begründung für die Ablehnung führt Herold an (siehe auch www.gruene-meissen.de,  Meldung vom 13.04.2011):</p>
<p><em>„1. Weil wir generell keinem NPD- Antrag zustimmen.<br />
2. Weil dieser Teil eines Antragspaketes war (auch wenn einzeln abgestimmt wurde), welches voll mit nationalsozialistischer Ideologie war.<br />
3. Für mich ist immer noch Beschlusslage des Meißner Kreistages vom 01.10.2007 gültig, in der der Kreistag (Meißen alt) einer Petition zum freiwilligen Verzicht auf Gentechnik zugestimmt hat.“</em> (Fehler im Original)</p>
<p>Nun mag jeder Leser selbst beurteilen, was von einer solchen Erklärung zu halten ist. Was der „grüne“ Kreisrat unter NS-Ideologie versteht und worin diese in den Anträgen der NPD zu finden sein soll, verrät er jedenfalls nicht. Möglicherweise störte er sich aber an Begrifflichkeiten wie „Volksgemeinschaft“ oder Forderungen wie „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“, die nach dem Willen der NPD Eingang in das Leitbild finden sollten.</p>
<p>Wie Herold selbst schreibt, hatte die NPD Einzel-Abstimmung beantragt, damit jeder Mandatsträger frei und nur seinem Gewissen folgend, jeden einzelnen Antrag beurteilen und entsprechend abstimmen kann. Konkret: Die GRÜNEN im Kreistag von Meißen hätten der „Volksgemeinschaft“ nicht zustimmen müssen, um die „Gentechnik-Freiheit“ zu bekommen. Auch erschließt sich dem aufmerksamen Beobachter nicht, warum sich das Thema „Gentechnik-Freiheit“ durch einen Beschluß des vorangegangenen Kreistages erledigt hat, obwohl mittlerweile ganz neue Bedrohungen &#8211; durch das Lizenzierungsverfahren der EU &#8211; vor der Tür stehen und obwohl der alte Kreistag nur für das Gebiet des Alt-Landkreises Meißen und nicht für die Region um Riesa und Großenhain zuständig war. Weiterhin muß sich jeder GRÜNEN-Wähler in dieser Region nun die Frage stellen, mit welchem Recht die von ihm unterstützte Partei im Kreistagswahlkampf 2008 mit dem Anbauverbot für gentechnisch veränderte Lebensmittel geworben hat, wenn doch das Thema angeblich ohnehin schon 2007 erledigt war.</p>
<p>Das Beispiel im Kreistag Meißen zeigt, daß die – aufgrund der Atom-Katastrophe in Japan derzeit im Höhenflug befindlichen – GRÜNEN ihre Öko-Propaganda längst nur noch zur Bemäntelung ihrer wahren, gesellschaftspolitischen Zielsetzungen, etwa im Bereich der „Migrationspolitik“ oder mit ihrem Eintreten für das „Gender-Mainstreaming“-Konzept („Dekonstruktion der Geschlechterrollen“) einsetzen. Die Zerstörung der Familie, der Völker und einer von uns Nationalen als natürlich empfundenen Ordnung – ob nun evolutionsgeschichtlich- oder religiös begründet – ist die wahre Aufgabe der „grünen“ Mogelpackung.</p>
<p>Die Wähler in Baden-Württemberg, die sich entschlossen haben, der ersten grün-roten Regierung zur Macht zu verhelfen, werden das noch schmerzhaft zu spüren bekommen. So könnte die gerade stattfindende „grüne Revolution“ der etwas anderen Art früher dem Ende entgegensehen, als befürchtet; vorausgesetzt, heimattreue Kräfte bleiben wachsam und betreiben weiterhin unermüdlich Volksaufklärung – so wie dies derzeit im Kernland Sachsens an der Elbe geschieht.</p>
<p>Wie heißt es so schön: „Ehrlich währt am längsten“ – das gilt auch für Heimatschutz- und Umweltpolitik. Hoffentlich.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Peter Schreiber</strong></p>
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		<title>Ausgabe 3 &#8211; 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 12:23:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Umwelt &#038; Aktiv Ausgabe 3 - 2010 erscheint Mitte Oktober 2010 und befasst sich mit dem Thema Klimaschutz, Schächten, Gender Mainstreaming, sowie vielen weiteren interessanten Themen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/10/ausgabe3-2010.jpg" alt="Ausgabe 3 2010" title="Ausgabe 3 2010" width="250" height="290" class="alignleft size-full wp-image-421" />Die Umwelt &#038; Aktiv Ausgabe 3 – 2010 erscheint Mitte Oktober 2010.</p>
<p>Im Artikel <strong>&#8220;Ohne Strom und fließend Wasser &#8211; Ein anderes Leben ist möglich&#8221;</strong>, berichten Cordula und Michael von Dolsperg über Ihren Entschluss, der &#8220;moderne Gesellschaft&#8221; in Deutschland den Rücken zuzukehren und nach Schweden auszuwandern. Dort verzichten sie über möglichst viele Errungenschaften der Zivilisation.</p>
<p>Der aus dem Fernsehen bekannte Meteorologe Dr. Wolfgang Thüne erörtert im Artikel <strong>&#8220;&#8216;Klimaschutz&#8217; ist und bleibt ein utopischer Wunschtraum, denn das Wetter entzieht sich jedem Schutz!&#8221;</strong> seine Sichtweise zum Thema Klima und dem von ihm geprägten Begriff &#8220;Treibhausschwindel&#8221;.</p>
<p>&#8220;Welche Existenzberechtigung hat eigentlich das &#8216;Tierschutzreferat&#8217; im &#8216;Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz&#8217;?&#8221;, fragt sich Ulrich Dittmann. Sein offener Brief an das gleichnamige Ministerium zum Thema Schächten ist Hauptthema im Bereich Tierschutz.</p>
<p>Hauptartikel im Bereich Heimatschutz ist der Beitrag <strong>&#8220;MenschInnen &#8211; Das neue Geschlecht&#8221;</strong>, in dem auf das Umerziehungsprogramm &#8220;Gender Mainstreaming&#8221; und die daraus resultierende Abschaffung der Geschlechter eingegangen wird.</p>
<p>Einige weitere Themen sind:<br />
- “Der Blutparasitismus” von Walter Stärk<br />
- “Der Kampf ums Brot &#8211; Warum Lebensmittel immer knapper werden” von Robert Blum<br />
- “Wanderwege für Wilde &#8211; Von Grünbrücken und Querungshilfen” von Laura Horn<br />
- “Das theologische Übel” von Freidenker Karlheinz Baumgartl<br />
- &#8220;Importierte Impotenz&#8221; von Michael Howanietz</p>
<p>Alle Abonnenten erhalten die Ausgabe in den nächsten Tagen zugesandt. Einzeln ist das Heft wie immer in unserem Umwelt &#038; Aktiv – Netzladen erhältlich.</p>
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		<title>Einspruch gegen Milchkuhpatent abgelehnt</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 10:16:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[BDM]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband deutscher Milchviehhalter]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Tierhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Tierquälerei]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sammeleinspruch von verschiedenen Bauern- und Naturschutzverbänden sowie des Bundesverbandes deutscher Milchviehhalter (BDM) gegen das Kuh-Patent wurde am 3. März 2010 vom Europäischen Patentamt in München abgewiesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-341" href="http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/einspruch-gegen-milchkuhpatent-abgelehnt/attachment/milchkuh-patent/"><img class="alignleft size-full wp-image-341" title="milchkuh-patent" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/03/milchkuh-patent.png" alt="Milchkuh Patent Europäisches Patentamt" width="300" height="300" /></a><strong>Der Sammeleinspruch von verschiedenen Bauern- und Naturschutzverbänden sowie des Bundesverbandes deutscher Milchviehhalter (BDM) gegen das umstrittene sogenannte „Kuh-Patent“ wurde am 3. März 2010 vom Europäischen Patentamt (EPA) in München abgewiesen mit der Begründung der „nicht ausreichenden Evidenz“ des Haupteinwandes.</strong></p>
<p>Insbesondere das Argument der Gegner, daß die patentierte Erfindung bei Tieren „Leiden ohne wesentlichen medizinischen Nutzen für den Menschen oder das Tier“ hervorrufe, hielt die Einspruchsabteilung nach mündlicher Anhörung der beteiligten Parteien für nicht ausreichend belegt.</p>
<p>Das im Januar 2007 erteilte Patent sichert belgischen und neuseeländischen Biotechnologen das Recht auf bestimmte Zuchtverfahren für Kühe mit besserer Milchleistung sowie das Recht auf die entsprechenden Gene.</p>
<p>Nach der Ablehnung des Einspruchs wird der Ruf nach einem schärferen Patentrecht laut, denn dieses bedürfe nicht nur der Reformierung, sondern die Patentierung von Nutztieren müsse sogar strikt untersagt werden. Der BDM kündigte an, diese Entscheidung in zweiter Instanz anzufechten, denn „wenn wir zukünftig beispielsweise genverändertes Sperma von Kühen kaufen, könnten wir lizenzpflichtig werden“. Doch bis dahin bleibt das europäische Patent auf gentechnisch erzeugte Turbo-Milchkühe bestehen.</p>
<p><em>Bildquelle:<br />
soylent-network.com</em></p>
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		<title>Zur Glaubwürdigkeit unserer Politiker&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 08:26:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Umwelthilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Dienstwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Glaubwürdigkeit von Deutschlands Spitzenpolitiker in Sachen Umweltschutz: Diese steigen trotz aller Bekenntnisse zum Umweltschutz am liebsten in Limousinen mit hohem Spritverbrauch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_336" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/umweltschutz/zur-glaubwurdigkeit-unserer-politiker/attachment/roland-koch/" rel="attachment wp-att-336"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/03/roland-koch.jpg" alt="Roland Koch" title="roland-koch" width="300" height="300" class="size-full wp-image-336" /></a><p class="wp-caption-text">Roland Koch</p></div>
<p><strong>Deutschlands Spitzenpolitiker steigen trotz aller Bekenntnisse zum Umweltschutz am liebsten in Limousinen mit hohem Spritverbrauch. Die Dienstwagen von Roland Koch und Jürgen Rüttgers vebrauchen im Stadtverkehr gut 20 Liter Kraftstoff. Die Düsseldorfer Staatskanzlei wertet die Studie als &#8220;widersprüchlich und unseriös&#8221;. </strong></p>
<p>Fast alle Volksvertreter an den Spitzen von Ländern und Bund bekommen für die Wahl ihrer Dienstwagen nur ein ausreichendes bis miserables Zeugnis ausgestellt – und nicht wenige wollen die Umweltbilanz ihrer Autos gar nicht offenlegen. Das geht aus einer präsentierten Studie der Deutschen Umwelthilfe (DUH) hervor. Die Umweltschützer kritisieren besonders, dass es längst Dienstwagen-Alternativen gebe, die Komfort, PS-Stärke und Sicherheit mit vorbildlicher Spritsparsamkeit verbinden. </p>
<p>Der Studie zufolge wird Hessens Ministerpräsident <strong>Roland Koch </strong>(CDU) in den mit Abstand klimaschädlichsten Dienstwagen chauffiert. Seine Autos – ein VW Phaeton und ein 7er BMW – schlucken in der Stadt mehr als 20 Liter Benzin und stoßen fast viermal so viel klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) in die Umwelt wie etwa eine mit Hybridmotor angetriebene Limousine. </p>
<p>Dicht hinter dem CDU-Politiker Koch rangiert sein nordrhein-westfälischer Amts- und Parteikollege <strong>Jürgen Rüttgers</strong>. Er ist in einem 450 PS starken Audi A8 Zwölfzylinder unterwegs, der ebenfalls im Stadtverkehr gut 20 Liter verbraucht. Der NRW-Regierungschef gab die Art seines Gefährts nach DUH-Angaben erst preis, als ihn ein Gericht dazu zwang. </p>
<p>Die Düsseldorfer Staatskanzlei wertete den Vergleich als „widersprüchlich und unseriös“. So werde etwa nicht berücksichtigt, dass das Sicherheitskonzept für manche Regierungsspitzen &#8211; etwa für Ministerpräsidenten &#8211; eine Panzerung des Dienstwagens vorschreibe, sagte ein Regierungssprecher. „Das schränkt die Auswahl der Autohersteller und der Marken stark ein.“ </p>
<p>Auch bei den Bundes- und sogar bei den Umweltministern der Länder sind positive Beispiele Mangelware. Neun Spitzenpolitiker wehren sich den Angaben zufolge weiterhin, der DUH die Umweltbilanzen ihrer Dienstwagen offen zu legen. „Gegen alle werden wir schon in den nächsten Wochen gerichtlich vorgehen“, sagte DUH- Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Er forderte Bundes- und Landesregierungen auf, gesetzlich festzulegen, dass kein Dienstwagen künftig mehr als 140 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro Kilometer ausstoßen dürfe. </p>
<p>Ein Lob bekam Ministerpräsident <strong>Wolfgang Böhmer </strong>(CDU). Er und seine Thüringer Amts- und Parteikollegin Christine Lieberknecht wurden für den niedrigen Schadstoffausstoß ihres Dienstwagens gelobt. Beide lassen sich in einem BMW 730 Ld (180g CO2/km) chauffieren. </p>
<p>Insgesamt sieht die Umwelthilfe «langsame Fortschritte» beim Umweltbewusstsein deutscher Politiker bezüglich des Spritverbrauchs. Einige Bundesminister hätten derzeit bereits umweltfreundlichere Dienstwagen bestellt. </p>
<p>Nicht berücksichtigt wurden bei der vierten Erhebung der Umwelthilfe den Angaben zufolge aus Sicherheitsgründen gepanzerte und deshalb schwerere Dienstfahrzeuge wie das von Bundeskanzlerin <strong>Angela Merkel </strong>(CDU). </p>
<p>Quelle: Welt-Online<br />
Bildquelle: Wikipedia &#8211; Kurz</p>
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		<title>Grünes Licht für die Gen-Kartoffel</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 10:47:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Amflora]]></category>
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		<category><![CDATA[Gen-Kartoffel]]></category>
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		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach heftiger Debatte hat die EU-Kommission nunmehr in relativ kurzer Zeit dem deutschen Chemiekonzern BASF die Erlaubnis zum Anbau der Genkartoffel "Amflora" für „industrielle Zwecke“ und zur Verfütterung erteilt.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_330" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/umweltschutz/grunes-licht-fur-die-gen-kartoffel/attachment/amflora-genkartoffel-gentechnik/" rel="attachment wp-att-330"><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/03/amflora-genkartoffel-gentechnik.jpg" alt="Amflora Genkartoffel BASF" title="amflora-genkartoffel-gentechnik" width="300" height="300" class="size-full wp-image-330" /></a><p class="wp-caption-text">Die Amflora Genkartoffel von BASF</p></div>Seit dem Jahre 1996 läuft das Zulassungsverfahren für die Gen-Kartoffel „Amflora“. Nach heftiger Debatte hat die EU-Kommission nunmehr in relativ kurzer Zeit dem deutschen Chemiekonzern BASF die Erlaubnis zum Anbau für „industrielle Zwecke“ und zur Verfütterung erteilt.<br />
Die gentechnisch veränderte Kartoffel ist nicht zum Verzehr bestimmt – sie soll Stärke für die Papierherstellung und andere Industrieprodukte liefern. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hatte bereits Ende April 2009 ihren Anbau zu Versuchszwecken in Mecklenburg-Vorpommern genehmigt.</p>
<p>Doch nun ist durch die Entscheidung der Weg frei für den Anbau der Gen-Kartoffel im Freiland.  Umweltschützer befürchten dadurch ebenso wie durch den Gen-Mais Gefahren für die Natur und reagieren empört auf die Entscheidung aus Brüssel, bezeichnen diese als „skandalöse Verschmutzungslizenz“, auch von einem „politischen Kniefall“ ist die Rede. Auch Verbraucherschützer fürchten, daß das gegen Antibiotika resistente Gen von „Amflora“ die Wirksamkeit von lebenswichtigen Antibiotika gefährden könnte, ebenfalls nicht auszuschließen sei eine Übertragung des Gens auf Bakterien des Magen-Darm-Trakts. Da Nebenprodukte an Tiere verfüttert werden dürfen, könnte „Amflora“ durch Verunreinigungen auch in Lebensmittel gelangen. </p>
<p>Genugtuung herrscht dagegen im Hause BASF: „Amflora“ werde noch in diesem Jahr angebaut, die Entscheidung sei ein Meilenstein für Innovationen zugunsten einer wettbewerbsfähigen europäischen Landwirtschaft und es sei geplant, bis 2011 zwei weitere genmanipulierte Kartoffeln genehmigen zu lassen, darunter auch die für den menschlichen Verzehr bestimmte Knolle „Fortuna“.</p>
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		<title>Agro-Gentechnik</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 12:42:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der gesamten EU, also auch in Deutschland, hat bisher nur eine gentechnisch veränderte Pflanze die Zulassung zum kommerziellen Anbau erhalten: Es ist der Genmais MON 810 des Chemiekonzerns Monsanto. Aufgrund massiver Proteste verhängte Mitte April die Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner ein Anbauverbot für MON 810. Vom Tisch ist allerdings die Agro-Gentechnik noch lange nicht, es liegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_153" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/tagpfauenauge.jpg"><img class="size-full wp-image-153 " title="tagpfauenauge" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/tagpfauenauge.jpg" alt="Tagpfauenauge" width="250" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Das Tagpfauenauge - gefährdet durch Gentechnik</p></div>
<p>In der gesamten EU, also auch in Deutschland, hat bisher nur eine gentechnisch veränderte Pflanze die Zulassung zum kommerziellen Anbau erhalten: Es ist der Genmais MON 810 des Chemiekonzerns Monsanto. Aufgrund massiver Proteste verhängte Mitte April die Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner ein Anbauverbot für MON 810. Vom Tisch ist allerdings die Agro-Gentechnik noch lange nicht, es liegen bereits neue Anträge für Zulassungen zum Anbau von GV-Pflanzen in der EU vor. Wie sich der Genmais  auf Kleinstlebewesen auswirkt, zeigt der Landesbund für Vogelschutz an folgender Tatsache: Das Gift des MON 810 wirkt sich auf Marienkäfer ebenso schädlich aus wie auf Tagpfauenauge, Schwalbenschwanz und Kleiner Fuchs, da deren Raupen dem Bt-Toxin des MON 810 gegenüber ähnlich empfindlich sind wie die Raupen des Ziel-insekts Maiszünsler. Es liegen auch Studien vor, die belegen, daß Bienen und andere Insekten durch den im Genmais enthaltenen Giftstoff gefährdet sind.</p>
<p><em>Bildquelle: Verena N. &#8211; www.pixelio.de</em></p>
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		<title>Besseres Energiesparlampen-Recycling gefordert</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 12:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Energiesparlampen]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Rücknahme von Energiesparlampen soll nach dem Willen von Bündnis 90/Die Grünen verbessert werden. In einem Bundestagsantrag (16/11387) fordern sie gesetzliche Rahmenbedingungen, um ein besseres Angebot für die Rücknahme von gebrauchten Energiesparlampen im Handel zu schaffen. Momentan würden nur zehn Prozent der alten Energiesparlampen bei Sammelstellen abgegeben und damit fachgerecht entsorgt, argumentieren die Grünen. Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rücknahme von Energiesparlampen soll nach dem Willen von Bündnis 90/Die Grünen verbessert werden. In einem Bundestagsantrag (16/11387) fordern sie gesetzliche Rahmenbedingungen, um ein besseres Angebot für die Rücknahme von gebrauchten Energiesparlampen im Handel zu schaffen. Momentan würden nur zehn Prozent der alten Energiesparlampen bei Sammelstellen abgegeben und damit fachgerecht entsorgt, argumentieren die Grünen. Da die Lampen – im Gegensatz zu Fernsehern – in jede Mülltonne passen würden, sei die Motivation der Verbraucher, die Leuchtmittel bei den Sammelstellen abzugeben, nur gering.“</p>
<p><em>Quelle: Das Parlament, Nr.12/2008</em></p>
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		<title>Ausgabe 2 &#8211; 2008</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 11:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bevölkerungsrückgang]]></category>
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		<description><![CDATA[Inhalt der Umwelt &#38; Aktiv &#8211; Ausgabe 2 / 2008 - Ökologische Politik im 21. Jahrhundert? - Das große Artensterben - Gute Ökos, böse Ökos? - Bevölkerungsrückgang &#8211; eine nationale Katastrophe? &#8230; und viele weitere interessante Themen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></p>
<div id="attachment_85" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><strong><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/ausgabe2-2008_titel.png"><img class="size-full wp-image-85" title="ausgabe2-2008_titel" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/ausgabe2-2008_titel.png" alt="Ausgabe 2 - 2008" width="250" height="290" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Umwelt und Aktiv Ausgabe 2 - 2008</p></div>
<p>Inhalt der Umwelt &amp; Aktiv &#8211; Ausgabe 2 / 2008</strong></p>
<p>- Ökologische Politik im 21. Jahrhundert?<br />
- Das große Artensterben<br />
- Gute Ökos, böse Ökos?<br />
- Bevölkerungsrückgang &#8211; eine nationale Katastrophe?</p>
<p>&#8230; und viele weitere interessante Themen</p>
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