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	<title>Umwelt &#38; Aktiv &#187; Schächten</title>
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	<description>Das Magazin für gesamtheitliches Denken</description>
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		<title>Ausgabe 3 &#8211; 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 14:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim Titelbild der Ausgabe 03 &#8211; 2011  könnte die Frage auftauchen, ob die Gesinnung unserer Redaktion eine radikale weltanschauliche Kehrtwendung genommen habe. Dem ist natürlich nicht so – wir wollen mit dem Abdruck des Gespräches mit dem „letzten 68-er“ Rainer Langhans aufzeigen, daß es eine Fülle von Übereinstimmungen gibt und damit auch die Absurdität des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/09/ausgabe3-2011.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-560" title="ausgabe3-2011" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2011/09/ausgabe3-2011.jpg" alt="" width="250" height="250" /></a>Beim Titelbild der Ausgabe 03 &#8211; 2011  könnte die Frage auftauchen, ob die Gesinnung unserer Redaktion eine radikale weltanschauliche Kehrtwendung genommen habe. Dem ist natürlich nicht so – wir wollen mit dem Abdruck des <strong>Gespräches mit dem „letzten 68-er“ Rainer Langhans</strong> aufzeigen, daß es eine Fülle von Übereinstimmungen gibt und damit auch die Absurdität des Rechts-Links-Denkens bestätigt wird. Wir jedenfalls wollen es mit Herbert Gruhl halten, der durch Ausrichtung auf Zukunftsfragen ideologische Differenzen zu überwinden versuchte nach dem Motto „Weder links, noch rechts, sondern vorn!“</p>
<p>Grenzenloses Vertrauen auch in sogenannte „grüne“ Projekte könnte nicht immer berechtigt sein, wie das Beispiel WWF zeigt. Verflechtungen von Politik, Wirtschaft und Industrie kratzen am guten Ruf der weltweit größten Umweltschutzorganisation mit dem Panda-Logo. Anfänglicher Idealismus wird eben in vielen Bereichen menschlichen Handelns zum Opfer seiner selbst – lesen sie bitte dazu den Artikel <strong>„Der Pakt mit dem Panda“</strong>.</p>
<p>Die zunehmend politisch gewollte Demontage der Basis unserer Gesellschaft, nämlich der Familie im herkömmlichen Sinn, wird in dem Beitrag<strong> „Deutschland stirbt“</strong> aufgezeigt. Emphatisch und unmißverständlich weist der Autor auf den biologischen und geistigen Niedergang unseres deutschen Volkes hin. Seine kritischen Gedanken sollen trotz allem aber auch Mut machen.</p>
<p><strong>Weitere Artikel:</strong></p>
<p>- Haltbarmachung, Einlagerung, Vorratshaltung für den Winter von G. Weber<br />
- Zugekiest &#8211; Kiesgärten von Laura Horn<br />
- Die Essensfälscher &#8211; Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lügen von B. Rauch<br />
- Wie bringen wir den Tierschutz voran? &#8211; von Ulrich Dittmann<br />
- Landflucht von Christine Hofmann<br />
- &#8220;Internationals&#8221; &#8211; gibts die? &#8211; von Birgit Schönberger</p>
<p>&#8230;und viele weitere interessante Beiträge</p>
<p>Alle Abonnenten erhalten die Ausgabe in den nächsten Tagen zugesandt. Einzeln ist das Heft wie immer in unserem Umwelt &amp; Aktiv – Netzladen erhältlich.</p>
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		<title>Ausgabe 4 &#8211; 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 10:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Jahr neigt sich dem Ende zu und pünktlich zum Julfest erscheint die Umwelt &#038; Aktiv Ausgabe 4 – 2010, mit einem Gespräch mit Alan Weisman und vielen weiteren interessanten Artikeln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-471" title="Umwelt &amp; Aktiv Ausgabe 4-2010" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/12/ausgabe-4-2010.jpg" alt="Umwelt &amp; Aktiv Ausgabe 4-2010" width="250" height="250" />Das Jahr neigt sich dem Ende zu und pünktlich zum Julfest erscheint die Umwelt &amp; Aktiv Ausgabe 4 – 2010.</p>
<p>Wir sind stolz darauf, Ihnen in der aktuellen Ausgabe ein Gespräch mit Alan Weisman zu präsentieren, der weltweit mit seinem Buch „Die Welt ohne uns“ Aufsehen erregte. Im Gegensatz zur herkömmlichen Umweltliteratur befasst sich Weisman in einem Art Gedankenexperiment auch mit „Was wäre, wenn die Weltbevölkerung durch Selbstbeschränkung in den nächsten 100 Jahren wieder auf den Stand von 1900 zurückgehen würde und dadurch unserem kleinen Planeten, uns und anderen Lebewesen wieder mehr Raum zurückgeben würde?“ Das Gespräch mit Alan Weisman bildet gleichzeitig das Leitthema im Bereich Umweltschutz.</p>
<p>Auch im rezensierten Buch „Angeklagt: Der Mensch“  geht es um die Verantwortung der Menschen ihren Mitlebewesen gegenüber, es ist eine Art Tierschutz-Streitschrift mit radikalen Argumentationen, die durchaus ihre Berechtigung haben. Aber lesen Sie selbst!</p>
<p>Im Bereich Heimatschutz lesen Sie eine Vorstellung des fast vergessenen, großen deutschen Malers Hermann Hendrich, sowie einen Artikel über das germanische Julfest und Hinweisen zur Ausgestaltung der Feierlichkeiten.</p>
<p><strong>Weitere Artikel:</strong></p>
<p>- Permakultur &#8211; Ein zukunftsfähige Landnutzung<br />
- Gewässer entlasten – mit Conlei<br />
- Der nächste Streich der Pharmalobby<br />
- Tierische Einwanderer<br />
- Katzenjammer &#8211; Gesetzliche Kastrationspflicht als Lösung?<br />
- Betäubungsloses Schächten von Tieren &#8211; wie lange noch diese Quälerei?</p>
<p>Alle Abonnenten erhalten die Ausgabe in den nächsten Tagen zugesandt. Einzeln ist das Heft wie immer in unserem Umwelt &amp; Aktiv – Netzladen erhältlich.</p>
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		<title>Positive Meldung zum Thema Schächten</title>
		<link>http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/positive-meldung-zum-thema-schachten/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 15:37:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Schächten]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Türkei wird ab Dezember 2011 - neben anderen Tierquälereien - ein betäubungsloses Schächten  verboten sein! ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/11/betaeubungsloses-schaechten-tuerkei.jpg" alt="" title="Betäubungsloses Schächten in der Türkei verboten" width="250" height="250" class="alignleft size-full wp-image-447" />In der Türkei wird ab Dezember 2011 &#8211; neben anderen Tierquälereien &#8211; ein betäubungsloses Schächten  verboten sein! </p>
<p>Der Türkische Minister für Landwirtschaft und Dorfangelegenheiten, Mehdi Eker:<br />
“Anläßlich der Verhandlungen mit der EU war neben der Bearbeitung des Tagesordnungspunktes Ernährung auch das Thema über die schmerzlose Schlachtung der Tiere anhand von Elektroschocks Gegenstand der Unterredung. Die schmerzlose Schlachtung wird ab Dezember 2011 beginnend in den Schlachthöfen überall eingeführt. Die Vorbereitungen der sekundären Gesetzgebung und der Verwaltungsvorschriften dauern noch an. Und das Präsidium für Religiöse Angelegenheiten hat in einer Erklärung angekündigt, daß „…es aus religiöser Sicht keine Bedenken gegen die Anerkennung der Tiere als Opfergabe habe, die, aufgrund der Vermeidung von Qualen für das Tier, vor der Schlachtung durch Elektroschock betäubt werden.”</p>
<p>So  die Zeitungsmeldung von “Hurriyet“, der am weitesten verbreiteten Zeitung in der Türkei.  (Quelle: http://hurarsiv.hurriyet.com.tr/goster/ShowNew.aspx?id=16178008)</p>
<p>Der islam-geprägten (!) Türkei ist also möglich, was dem “christlichen“(!?) Deutschland bisher nicht gelungen ist: Grauenhaftes betäubungsloses Schächten von Tieren (siehe Ausnahmegenehmigung  § 4a Abs.2 Nr.2 TierSchG) gesetzlich zu untersagen.</p>
<p>Ein Skandal, eine Groteske ohne gleichen: In der Türkei wird betäubungsloses Schächten, vorsätzliche Tierquälerei, verboten &#8211; in der Bundesrepublik hingegen per „Ausnahmegenehmigung“ erlaubt. Die Kritikresistenz und Unfähigkeit unserer Politiker in Deutschland ist leider (nicht nur in Tierschutzbelangen) in dem gleichen Maße entsetzlich &#8211; wie die Qualen der Schächttiere entsetzlich sind.<br />
Die Entwicklung in der Türkei muß auch in der Bundesrepublik einer rechtlichen Würdigung zugeführt werden: § 4a Abs.2 Nr.2 TierSchG ist zu eliminieren; hilfsweise wäre dieser Paragraph zumindest im Sinne des Gesetzesbeschlusses der Länderkammer (BT-Drs.17/1226) zu novellieren.            </p>
<p>V.i.S.d.P. Ulrich Dittmann / 17.11.2010</p>
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		<title>Ausgabe 3 &#8211; 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 12:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Umwelt &#038; Aktiv Ausgabe 3 - 2010 erscheint Mitte Oktober 2010 und befasst sich mit dem Thema Klimaschutz, Schächten, Gender Mainstreaming, sowie vielen weiteren interessanten Themen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/10/ausgabe3-2010.jpg" alt="Ausgabe 3 2010" title="Ausgabe 3 2010" width="250" height="290" class="alignleft size-full wp-image-421" />Die Umwelt &#038; Aktiv Ausgabe 3 – 2010 erscheint Mitte Oktober 2010.</p>
<p>Im Artikel <strong>&#8220;Ohne Strom und fließend Wasser &#8211; Ein anderes Leben ist möglich&#8221;</strong>, berichten Cordula und Michael von Dolsperg über Ihren Entschluss, der &#8220;moderne Gesellschaft&#8221; in Deutschland den Rücken zuzukehren und nach Schweden auszuwandern. Dort verzichten sie über möglichst viele Errungenschaften der Zivilisation.</p>
<p>Der aus dem Fernsehen bekannte Meteorologe Dr. Wolfgang Thüne erörtert im Artikel <strong>&#8220;&#8216;Klimaschutz&#8217; ist und bleibt ein utopischer Wunschtraum, denn das Wetter entzieht sich jedem Schutz!&#8221;</strong> seine Sichtweise zum Thema Klima und dem von ihm geprägten Begriff &#8220;Treibhausschwindel&#8221;.</p>
<p>&#8220;Welche Existenzberechtigung hat eigentlich das &#8216;Tierschutzreferat&#8217; im &#8216;Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz&#8217;?&#8221;, fragt sich Ulrich Dittmann. Sein offener Brief an das gleichnamige Ministerium zum Thema Schächten ist Hauptthema im Bereich Tierschutz.</p>
<p>Hauptartikel im Bereich Heimatschutz ist der Beitrag <strong>&#8220;MenschInnen &#8211; Das neue Geschlecht&#8221;</strong>, in dem auf das Umerziehungsprogramm &#8220;Gender Mainstreaming&#8221; und die daraus resultierende Abschaffung der Geschlechter eingegangen wird.</p>
<p>Einige weitere Themen sind:<br />
- “Der Blutparasitismus” von Walter Stärk<br />
- “Der Kampf ums Brot &#8211; Warum Lebensmittel immer knapper werden” von Robert Blum<br />
- “Wanderwege für Wilde &#8211; Von Grünbrücken und Querungshilfen” von Laura Horn<br />
- “Das theologische Übel” von Freidenker Karlheinz Baumgartl<br />
- &#8220;Importierte Impotenz&#8221; von Michael Howanietz</p>
<p>Alle Abonnenten erhalten die Ausgabe in den nächsten Tagen zugesandt. Einzeln ist das Heft wie immer in unserem Umwelt &#038; Aktiv – Netzladen erhältlich.</p>
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		<title>Ausgabe 1 &#8211; 2007</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 11:15:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Inhalt der Umwelt &#38; Aktiv Ausgabe 1 &#8211; 2007: - Gartenkräuter und ihre Nutzung - Natur oder Profit? Gentechnik in der Landwirtschaft - Betäubungsloses Schächten als Akt der Barbarei - Ostern &#8211; Das Fest von Sonne und Mond - Ist Geiz geil? Gammelfleisch in Deutschland &#8230; und viele weitere interessante Themen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_70" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><strong><a href="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/ausgabe1-2007_titel.png"><img class="size-full wp-image-70" title="ausgabe1-2007_titel" src="http://www.umweltundaktiv.de/wp-content/uploads/2010/01/ausgabe1-2007_titel.png" alt="Ausgabe 1 - 2007" width="250" height="290" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Umwelt und Aktiv Ausgabe 1 - 2007</p></div>
<p><strong>Inhalt der Umwelt &amp; Aktiv Ausgabe 1 &#8211; 2007:</strong></p>
<p>- Gartenkräuter und ihre Nutzung<br />
- Natur oder Profit? Gentechnik in der Landwirtschaft<br />
- Betäubungsloses Schächten als Akt der Barbarei<br />
- Ostern &#8211; Das Fest von Sonne und Mond<br />
- Ist Geiz geil? Gammelfleisch in Deutschland</p>
<p>&#8230; und viele weitere interessante Themen</p>
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		<title>Tierschutz, was ist das?</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 12:59:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Als Tierschutz werden alle Aktivitäten des Menschen bezeichnet, die darauf abzielen, Tieren ein artgerechtes Leben ohne Zufügen von Leiden, Schmerzen und Schäden zu ermöglichen. Der Tierschutz steht damit oft im Widerspruch zu den Interessen der Tiernutzung, darin liegt das größte Konfliktpotential der Thematik. Denn die Nutzung der Tiere ist häufig &#8211; wie in der Landwirtschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Tierschutz werden alle Aktivitäten des Menschen bezeichnet, die darauf abzielen, Tieren ein artgerechtes Leben ohne Zufügen von Leiden, Schmerzen und Schäden zu ermöglichen. Der Tierschutz steht damit oft im Widerspruch zu den Interessen der Tiernutzung, darin liegt das größte Konfliktpotential der Thematik. Denn die Nutzung der Tiere ist häufig &#8211; wie in der Landwirtschaft oder Forschung &#8211; mit einer Schädigung der Tiere verbunden.</p>
<p>In der Geschichte der Kirche spielt der Tierschutz leider so gut wie keine Rolle. Der Mensch als von Gott geschaffen steht über den Tieren und ist berechtigt, sich ihrer zu seinem Nutzen zu bedienen. Franz von Assisi dagegen bezog das Gebot der Nächstenliebe auch auf die Tiere und auch Albert Schweitzer war mit seinem Konzept zur Ehrfurcht vor dem Leben ein Außenseiter zur damaligen Zeit. Für ihn folgte, dass die Grundsätze der Ethik nicht an der Artengrenze zwischen Mensch und Tier enden sollte.</p>
<p>In der Antike wird der Gedanke des Tierschutzes erstmals mit der Forderung nach einer vegetarischen Lebensweise verbunden, im Römischen Reich dagegen galten Tiere als Sachen, eine Auffassung, die bis in die Gegenwart hineinreicht.</p>
<p>Die Konfliktfelder in unserer Zeit reichen von Massentierhaltung, Pelztierhaltung über Tiertransporte bis zu den Versuchstieren. Das Aufzählen des leidvollen Lebens und Sterbens von Tieren ließe sich fortsetzen und hinter all der größtenteils grausamen Realität steht der Mensch mit seiner Gier nach Macht und Reichtum. Aber auch religiöse Argumente wie das muslimische und jüdische Schächten ohne Betäubung bereiten Schlachttieren unnötige Leiden (dieses Thema wird in unserer Erstausgabe unter dem Titel &#8220;Betäubungsloses Schächten &#8211; Barbarei im 21. Jahrhundert&#8221; ausführlich behandelt).</p>
<p>Obwohl in Deutschland das Staatsziel Tierschutz seit 2002 im Grundgesetz festgelegt ist, hat sich bislang für die Tiere nichts Wesentliches zum Positiven geändert, wie die Beispiele &#8220;Schächten ohne Betäubung&#8221; und Massentierhaltung zeigen. Auch wenn sich national und international viele Tierschutzorganisationen um die Belange der Tiere kümmern, so sollten wir uns nicht allein darauf verlassen.</p>
<p>Wenn der Staat bzw. die Politik versagt, sollte und muß jeder einzelne, der nur einen Funken Mitgefühl mit der Kreatur hat, ebenfalls seinen eigenen kleinen Beitrag leisten. Dies beginnt im Haushalt mit dem Kauf von Lebensmitteln aus ökologischer und/oder artgerechter Tierhaltung möglichst aus der Region, Boykott von Pelzen, Meidung von Kosmetikartikeln mit Tierversuchen usw. Dies umzusetzen, ist meist nicht eine Frage des Geldes, sondern eine Frage der Einstellung, des Bewusstseins, der Wertschätzung und vor allem: Erbarmen mit den Tieren! </p>
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