Abwrackprämie für Milchkühe
Es ist unfassbar, welch perfider Vorschlag vom Generalsekretär des Bauernverbands, Helmut Born, kam: Er forderte, bis zu 1,3 Millionen Kühe zusätzlich zu schlachten, um den Milchpreis in die Höhe zu treiben. Doch EU-Kommission und Bundesregierung lehnten es ab, Schlachtprämien von 400 bis 500 Euro pro Kuh zu zahlen. Bei der Präsentation des EU-Milchberichts erklärte die EU-Agrarkommissarin Boel: „Es wäre schwierig, den Steuerzahlern zu erklären, daß wir ihr Geld verwenden, um gesunde Tiere zu schlachten“. Die vom Bauernverband geforderte Massenschlachtung von Milchkühen ist daher vom Tisch. Abgesehen davon, daß diese Forderung gezeigt hat, daß trotz anders lautender Beteuerungen Tierschutz beim Bauernverband keine wirkliche Rolle spielt, hätte diese Ungeheuerlichkeit 750 Millionen Steuergelder verschlungen.
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