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Kurban Bayrami – Islamisches Schächt-Opferfest


Schlachten ist schlimm, betäubungsloses Schächt-Schlachten von Tieren aber grauenhaft!

In diesem Jahr findet das Islamische Schächt-Opferfest „Kurban Bayrami“ vom 25. bis 28. Oktober 2012 statt (siehe http://islam.de/2860).
In Deutschland leben über 3,3 Millionen Bürger islamischen Glaubens. Sei es aus Unkenntnis oder Gewohnheit, halten sich einige von ihnen nicht an das in Deutschland bestehende Betäubungsgebot und schlachten Tiere, ganzjährig – aber insbesondere anläßlich des Kurban Bayrami Opfer-Festes – ohne jegliche Betäubung. Ein solches betäubungsloses Schächten von warmblütigen Wirbeltieren ist aber als bewußte und vorsätzliche Tierquälerei einzustufen, sonst wäre diese Tötungsart nicht laut Tierschutzgesetz ausdrücklich verboten.
Ein harmonisches Zusammenleben aller Bevölkerungsschichten kann nur gedeihen, wenn solche Tierschindereien unterlassen und eine hier geltende Verfassungsethik und allgemein gültige Gesetze respektiert werden.
Eine „In-Ohnmacht-Versetzung“ der Tiere durch reversible Elektrobetäubung wird von maßgeblichen islamischen Religionsautoritäten mittlerweile auch als absolut religionskonform angesehen. Es besteht also für Muslime in Deutschland kein Grund, betäubungslos zu schächten. Auch nach verschiedensten Gerichtsurteilen hat die Erteilung einer “Ausnahmegenehmigung“ nach § 4a Abs. 2 Nr. 2 TierSchG strengsten Prüfungskriterien zu unterliegen. So ergeht von Tierschutzseite an alle Landesbehörden die dringliche Forderung, das in der Verfassung verankerte Staatsziel Tierschutz endlich umzusetzen, keine „Ausnahmegenehmigungen“ zum betäubungslosen Schächten zu erteilen sowie im o.a. Zeitraum besonders auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, Schlachtvorschriften und Hygienebestimmungen zu achten.
Illegal geschächtete Tiere werden strafbewehrt beschlagnahmt und Landwirte, die Tiere verkaufen, obwohl sie annehmen müssen, daß diese gesetzwidrig geschächtet werden sollen oder gar solche tierschutzwidrigen Schlachtungen auf ihrem Hof dulden, können wegen Beihilfe belangt und nach § 27 StGB mit hohen Geldbußen bis 25.000 Euro bestraft werden. Die Ordnungsämter sind angewiesen, im o.a. Zeitraum besonders auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz (Schaftransport im Autokofferraum, Schwarz-Schächtungen in Feld und Flur) zu achten und auch entsprechenden Hinweisen aus der Bevölkerung explizit nachzugehen.

V.i.S.d.P.: Ulrich Dittmann / 09.10.2012

Mehr Informationen – Linkhinweise:
http://www.tigerfreund.de/4/schaechten/schaechten_sonderdruck_dittmann.pdf
http://www.paktev.de/artikel/354d.pdf
http://www.fellbeisser.net/authors/wp-content/uploads/2012/06/Schaechten_SONDERDRUCK.pdf

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Datum
19.10.2012

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1 Kommentare zum Artikel “Kurban Bayrami – Islamisches Schächt-Opferfest”


  1. UB meint:
    25.10.2012 um 14:55


    Man sollte doch mal überlegen, auch als Nationaler, nicht nur gegen das abartige Schächten vorzugehen, sondern auch auf tierische Produkte ganz zu verzichten. Schließlich werden die Schlachttiere nicht tot gestreichelt.
    Trotzdem brauch man auf Schnitzel, Gehacktes oder Milch nicht zu verzichten, denn dieses gibt es alles auf Sojabasis (ohne Gentechnik) oder sogar auf Lupineneiweisbasis. Man merkt den Unterschied eigentlich zu tierischen Produkten kaum. Vielleicht ist es anfänglich eine Gewöhnungssache. Niemand will Euch das Fleisch vom Teller nehmen, aber wegen der positiven Eigenschaften ist es schon eine Überlegung wert. Nachteil: Die Preise sind absichtlich höher angesetzt als bei tierischen Produkten.
    (Die Germanen z.B. lebten bis zur Ankunft der Römer noch fleischfrei, wie auch 2/3 der Menschheit, wie Inder und Chinesen.)