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Sterben für Eurovision Song Contest 2012

Horror-Nachrichten nicht nur für Tierfreunde kommen aus dem Kaukasus-Staat Aserbaidschan: Damit die Stadt Baku, Gastgeberin des internationalen Musikwettbewerbs und TV-Spektakels ESC, im Mai 2012 in einem guten Licht für die zu erwartenden Gäste dasteht, werden die Straßen von sog. Streunern „gesäubert“. Hundefänger schießen am helllichten Tag wahllos auch auf vorher gut versorgte Hunde, verletzen sie oft nur und schlagen sie dann mit dem Gewehrlauf tot, um Kugeln zu sparen. Die Regierung wird inzwischen massiv von Tierschützern im Land kritisiert, da diese Vorgehensweise gegen die europäische Konvention für den Schutz von Haustieren verstößt, die auch Aserbaidschan 2003 unterschrieben hat. Zudem ist das Land seit 2001 Mitglied des Europarates und Handelspartner der EU-Mitgliedsstaaten und erhält durch die EU im Rahmen der Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP) vor allem finanzielle und wirtschaftliche Unterstützung. Internationaler Protest sollte diesem Massaker ein Ende bereiten, so wie dies in der Ukraine der Fall war, in der Tausende von Straßentieren auf brutalste Weise für die Fußball-Europameisterschaft Juni 2012, also aus einem ähnlichen Grund, ihr Leben lassen mußten. Umwelt & Aktiv berichtete ebenfalls davon.
Quelle: Newsletter Animal Spirit 16.1.2012

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Datum
19.02.2012

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