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Stierkampf als Kulturgut?

Stierkampf als Kulturgut Die Debatte um das Für und Wider von Stierkämpfen in Spanien ist um einen Streit reicher. Während das Parlament in Katalonien nach einer Initiative von Tierschützern über ein Verbot des blutigen Spektakels berät, wurde von den Regionen Madrid, Valencia und Murcia angekündigt, den Stierkampf noch in diesem Monat zum spanischen Kulturgut zu erklären. Dies würde bedeuten, daß die Veranstalter nicht nur Anspruch auf öffentliche Fördermittel hätten, sondern, wer den blutigen Brauch, der dann zum “spanischen Kulturgut” mutiert wäre, verunglimpft, kann künftig entsprechend mit Bußgeldern bestraft werden. Durchaus auch denkbar, daß Stierkampf dann künftig Bestandteil an spanischen Schulen sein könnte, um den Kindern die “Werte” der uralten Tradition zu vermitteln. Wenn es nach der Chefin der Madrider Regionalregierung, Esperanza Aguirre, ginge, wären die “Corridas” längst Teil des Unesco-Weltkulturerbes.

Bildquelle: wikipedia – Joanjoc

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Datum
19.03.2010

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