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Agro-Gentechnik

Tagpfauenauge

Das Tagpfauenauge - gefährdet durch Gentechnik

In der gesamten EU, also auch in Deutschland, hat bisher nur eine gentechnisch veränderte Pflanze die Zulassung zum kommerziellen Anbau erhalten: Es ist der Genmais MON 810 des Chemiekonzerns Monsanto. Aufgrund massiver Proteste verhängte Mitte April die Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner ein Anbauverbot für MON 810. Vom Tisch ist allerdings die Agro-Gentechnik noch lange nicht, es liegen bereits neue Anträge für Zulassungen zum Anbau von GV-Pflanzen in der EU vor. Wie sich der Genmais  auf Kleinstlebewesen auswirkt, zeigt der Landesbund für Vogelschutz an folgender Tatsache: Das Gift des MON 810 wirkt sich auf Marienkäfer ebenso schädlich aus wie auf Tagpfauenauge, Schwalbenschwanz und Kleiner Fuchs, da deren Raupen dem Bt-Toxin des MON 810 gegenüber ähnlich empfindlich sind wie die Raupen des Ziel-insekts Maiszünsler. Es liegen auch Studien vor, die belegen, daß Bienen und andere Insekten durch den im Genmais enthaltenen Giftstoff gefährdet sind.

Bildquelle: Verena N. – www.pixelio.de

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Datum
05.01.2010

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