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Friedlich in die Katastrophe

atomNachstehend abgedruckte Filmbesprechung „Friedlich in die Katastrophe“ erhielten wir von einem unserer Leser.

Friedlich in die Katastrophe, ein Film den sich jeder ansehen sollte.
In der letzten Ausgabe des Magazins „Umwelt und Aktiv“ war ein Interview mit Dr. Holger Strohm zu lesen, in dem der Dokumentarfilm „Friedlich in die Katastrophe“ vorgestellt wurde. Das Interview war so interessant, daß man nicht dran vorbeikommt, sich den Film anzusehen. Am 27.02 wurde der Film in Ludwigsburg gezeigt. Weitere Vorführungen findet man auf www.friedlich-in-die-katastrophe.de.

Nun aber zur kurzen Filmbeschreibung. Der Film thematisiert den nuklearen Wahnsinn auf der Erde, angefangen von den Atomkraftwerken vor unserer Haustür, der Verseuchung ganzer Länder durch atomare Waffen bis hin zu den Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima sowie die Versenkung von radioaktivem Müll in den Weltmeeren durch Frankreich und die USA. Bis 1991 stand dies nicht einmal unter Strafe. Mißbildungen von Kindern werden gezeigt, die nach der „Demokratisierung“ durch atomare Waffen in Afghanistan oder im Irak geboren wurden, Krebserkrankungen seit den Kriegen sind nachweislich drastisch gestiegen und Mediziner sind sich einig, daß dies nur von der radioaktiven Strahlung der Waffen und Munition kommen kann. Die Bilder waren teilweise so schrecklich, daß es schwer fällt, Worte dafür zu finden. Auch in der BRD könnten in den nächsten Jahren Kinder mit Strahlenkrankheiten geboren werden, da sich die Bundeswehr als Nato-Mitglied an Kriegen wie in Afghanistan beteiligt.

Der gesamte Film ist sehr systemkritisch, wofĂĽr der Produzent Holger Strohm viele Anfeindungen erhalten hat. Es ist leider davon auszugehen, daĂź der Film die breite Masse nicht erreichen wird und auch in den Mainstream-Medien nicht gesendet wird.

Daher ist es umso wichtiger, daß wir uns mehr mit dieser Thematik auseinandersetzen, um nicht den Umweltzerstörern von Grünen und Co. die politische Bühne zu überlassen.

Wir haben die Büchse der Pandora geöffnet und es gibt kein Zurück mehr, diese Botschaft hat mir der Film ganz klar vermittelt, eine Welt ohne Atommüll wird es nicht mehr geben. Nur wie wir damit umgehen, ist die große Frage. Alternativen gibt es und diese werden im Film auch genannt. Solange aber Länder wie USA, Israel, England, Frankreich und auch die BRD an Atomwaffen forschen und solche entwickeln und der Kapitalismus als gerechte Wirtschaftsordnung empfunden wird, wird sich an der Atompolitik der Großmächte nichts ändern.

Ein Dank an dieser Stelle noch an Dr. Holger Strohm, der sich nicht von der Atomlobby hat kaufen lassen und den Mut hatte, einen solchen Film zu produzieren.

Bildquelle: Didi01 / pixelio.de

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Datum
06.03.2013

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