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Genfood, Nein Danke!

Gen-Food

Gen-Food - Nein Danke!

In unserem Land begann der Einstieg in die Zerstörung unserer Nahrung im Jahre 2006, als gentechnisch veränderter Mais auch außerhalb von Versuchsflächen erlaubt wurde. Sobald die Aussaat von gentechnisch verändertem Saatgut stattfindet, werden auch die natürlichen Felder durch Pollenflug und Insekten kontaminiert. Zwischen genveränderten und nicht manipulierten Pflanzen gibt es keine Koexistenz!

Gentechnik ist ein schwerwiegender Eingriff in die Natur, dessen Auswirkungen nicht überschaubar sind. Nur um ein Beispiel zu nennen: In einer Versuchsreihe riefen gentechnisch veränderte Erbsen bei den fressenden Mäusen Lungenkrankheiten hervor. Doch die Gentechnik wird immer noch positiv dargestellt und eine der ersten Amtshandlungen von Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer war die Genehmigung von drei genmanipulierten Pflanzensorten. Obwohl 80% der Deutschen genveränderte Nahrungsmittel ablehnen, bekommen sie diese letztlich dennoch auf den Teller.

Mit der „grĂĽnen Gentechnik“ versuchen Saatgutkonzerne den ohnehin dezimierten Bauernstand endgĂĽltig unter ihre Kontrolle zu bringen. Nicht mehr der Bauer wird kĂĽnftig entscheiden, was er sät und wie er Schädlinge bekämpft, sondern die Konzerne werden gegen LizenzgebĂĽhren Saatgut mit Pflanzenschutzmitteln kombiniert ausgeben. Zudem erzeugen die Gentechnik-Konzerne mit sog. „Terminator-Technologie“ steriles Saatgut, welches Pflanzen hervorbringt, deren Samen nicht mehr saatfähig ist. Dies ist der endgĂĽltige Einstieg in die gesundheitsgefährdende „Nahrungsmittel“-Industrie fĂĽr den Massen-menschen.

Derzeit befinden sich über 90% der Gen-Anbauflächen in Nordamerika, Kanada, Brasilien und Argentinien. Etwa 90% des genveränderten Saatgutmarktes werden von den fünf größten Saatgutkonzernen bedient.

Ziel der profitgierigen Manipulateure mit der Agro-Gentechnik ist, bis zum Jahre 2020 sämtliches Saatgut auf der Erde gentechnisch zu verändern und damit zu patentieren (!). Weltweit setzen Saatgutkonzerne pro Jahr 30 Milliarden US-Dollar um und bei Anhalten des jetzigen Trends werden die USA in etwa 10 Jahren einen GroĂźteil der weltweiten Nahrungsmittelindustrie kontrollieren – eine Horrorvorstellung!

In unserer 1. Ausgabe können Sie zu diesem Thema weitere ausführliche Informationen und interessante Hintergründe erfahren.

Wir dürfen es nicht zulassen und müssen uns wehren gegen eine sterbende Landwirtschaft und Zerstörung der Natur zugunsten des Großkapitals!

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Datum
05.01.2010

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