Umwelt & Aktiv

Das Magazin für gesamtheitliches Denken

Das Magazin für ganzheitliches Denken

Umweltschutz, Tierschutz, Heimatschutz

Großteil der Bundesbürger sind Umweltmaulhelden!

Haushaltchemie

Haushaltchemie

Eine repräsentative Forsa-Umfrage ergab, daß die Bundesbürger, etwas unverblümt formuliert, umweltpolitische Maulhelden sind. Zwar sind 94 % überzeugt, daß Umweltschutz ihre Lebensqualität entscheidend verbessert und vertreten auch die Ansicht, daß man Umweltsünder stärker zur Rechenschaft ziehen sollte, doch sind diese wohlklingenden Worte bedauerlicherweise nicht viel mehr als nur heiße Luft. Die in besagter Umfrage zum Ausdruck kommende Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist nicht zuletzt deshalb umso beschämender, da 79 % der Befragten sogar die Überzeugung äußerten, daß jeder Einzelne die Möglichkeit hätte, mit seinem eigenen Verhalten etwas gegen Umweltverschmutzung und Naturzerstörung ausrichten zu können. Jedoch was ein dieser Überzeugung gemäßes Handeln betrifft – Fehlanzeige!

Unverständlicherweise empfinden es mit 68 % mehr als zwei Drittel selbst in ihrer unmittelbaren Umgebung, sprich innerhalb ihres eigenen Haushalts, als schwierig auf den Umweltschutz zu achten! Beim Verhalten in den eigenen vier Wänden besteht tatsächlich enormer ökologischer Handlungsbedarf! Gerade einmal zwölf Prozent der Verbraucher benutzen umweltfreundliche Reinigungsmittel und 29 % gestehen, sich noch nicht einmal Gedanken über die Umweltauswirkung der von ihnen genutzten Putzmittel oder mögliche Alternative dazu gemacht zu haben. 46 % kaufen aus reiner Gewohnheit überwiegend die selben Artikel und 38 % der Deutschen halten es schlicht für zu aufwendig (!), beim Einkauf beispielsweise auf Umweltsiegel zu achten. Dies ist eine hochgradig dekadente Haltung, die es rechtfertigt betreffend mehr als einem Drittel der Verbraucher nicht länger von mündigen Konsumenten zu sprechen!

Wenngleich es auch in der Sache begrüßenswert ist, wenn der Anteil der Haushalte mit energieeffizienten und/oder sparsamen Haushaltsgeräten hoch ist, so muß allerdings angesichts der vorgenannten Fakten unterstellt werden, daß hier mehr der materielle Aspekt der Kostenreduzierung vorherrscht als ökologischer Idealismus. Jeder Dritte nimmt keine Trennung von organischen Abfällen vom Hausmüll vor und immer noch trennen drei Prozent nicht einmal Papier vom Hausmüll! Jährlich 618 kg Haus- und Verpackungsmüll pro Kopf sollten die Deutschen nicht nur nachdenklich stimmen, sondern endlich einen ökologischen Ruck durch das Land gehen lassen!

Um unsere Haushalte ökologisch aufzuwerten, ist es „Umwelt & Aktiv“ wieder ein Anliegen, einige Hinweise an die Hand zu geben. Über nachfolgenden Weltznetzverweis gelangen Sie zu einem Angebot umweltverträglicher Bio-Putzmittel:

http://www.putzkult.de/putzmittel.html?start=ja&umweltbewusst_filter=20

Alternativ können ökologische Putzmittel jedoch auch selbst hergestellt werden – über die beiden nachfolgenden Weltznetzauftritte können Sie sich hierzu informieren:

http://biotiful.at/blog/2009/10/reinigungsmittel-selbst-machen/#axzz4I48Jm43k

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alternative-putzmittel-ia.html

„Umwelt & Aktiv“ meint: Bleiben Sie ökologisch sauber!

Gerhard Keil

Bildquelle: 710260_web_R_B_by_Karl-Heinz Laube_pixelio.de.jpg

Verwandte Artikel:


Kommentare sind nicht mehr zugelassen.