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Kulturkrise! – Eine für den Umweltschutz verlorene Generation?

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Der Umwelt- und Naturschutz hat keine Chance, wenn er zum einen nur Ankündigungsrhetorik bleibt und zum anderen nicht die Jugend diesen in die Zukunft trägt. Und genau hier liegt das Problem. Gerade in der jüngeren Generation klaffen Problembewusstsein und Engagement weit auseinander, was umso schlimmer ist, wenn es selbst mit dem Problembewusstsein nicht allzu weit her ist. Dies ist jedoch das traurige Ergebnis einer Repräsentativbefragung von über 1.000 jungen Menschen zwischen 14 und 22 Jahren des Bundesumweltministeriums. Für mit nur 44 Prozent nicht einmal die Hälfte der befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen gehört eine intakte, natürliche Umwelt zu einem guten Leben unbedingt dazu. Etwas verstörend ist, dass Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) glaubt ein „hohes Maß an Problembewusstsein“ bei den Befragten konstatieren zu können, „wenn diese sich Gedanken über Nachhaltigkeit machen“. Na ja, es sind laut der aktuellen Untersuchung gerade einmal 41 Prozent beunruhigt, wenn sie daran denken, unter welchen Umweltverhältnissen die nachfolgenden Generationen aufwachsen müssen. Und selbst diese möchten jedoch nicht auf unbedingt persönliche Abstriche machen, die ökologisches Handeln ggf. mit sich bringen könnte. Nur neun Prozent kaufen beispielsweise Kleidung mit Öko-Siegel, weshalb es sinnvoll erscheint, an dieser Stelle nochmals auf einen diesbezüglichen Artikel von „Umwelt & Aktiv“ hinzuweisen:

http://www.umweltundaktiv.de/allgemein/wer-hats-erfunden-in-deutschland-produzierte-kompostierbare-oeko-kleidung/

Für 18 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist es nicht einmal vorstellbar auf Plastiktüten zu verzichten…geschweige denn auf Flugreisen. Natürlich werden großmäulig abstrakte staatliche Maßnahmen zur Gewissensberuhigung befürwortet. „Umwelt & Aktiv“ sieht im Ergebnis dieser Studie eine ernstzunehmende Kulturkrise! Diese Studie belegt das Verlorengehen generationenübergreifenden Verantwortungsbewußtseins und das Versagen der diesbezüglichen Erziehungsleistung. Doch wen wundert Letzteres noch angesichts zunehmend durch denaturierten Gender-Wahnsinn zerrüttete Familien?

Ihr

Gerhard Keil

 

Bildquelle: 792690_web_R_K_B_by_Heike Zabel_pixelio.de

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Datum
30.01.2018

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