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Umweltschutz, Tierschutz, Heimatschutz

Umweltschutz, was ist das?

Umweltschutz bezeichnet den Schutz der Umwelt vor störenden EinflĂŒssen wie Umweltverschmutzung, LĂ€rm, globale ErwĂ€rmung, FlĂ€chenversiegelung bzw. FlĂ€chenverbrauch. Ausgangspunkt des Umweltschutzes ist die Erhaltung des Lebensumfeldes der Menschen und ihrer Gesundheit. Im gewissen Umfang schließt dies auch die den Menschen umgebende Natur ein. Trotz dieser unterschiedlichen Perspektiven haben Umwelt- und Naturschutz im konkreten Zusammenhang oft identische Ziele, aber auch Zielkonflikte.

Das Umweltschutz-Bewusstsein entwickelte sich in den westlichen LÀndern um 1960, als sich die industriellen TÀtigkeiten sehr negativ auf die Natur auswirkten, wie z.B. das Fischsterben im Rhein, die Versauerung der GewÀsser und spektakulÀre Chemiekatastrophen wie Seveso oder Bhopal.

Aus diesen Problemfeldern heraus und auch dank der Anti-Atomkraftbewegung erhielten die GRÜNEN enormen Zulauf und wurden zum Synonym fĂŒr verantwortungsvolles Denken und Handeln in Sachen Umwelt („Die Geschichte der GRÜNEN“ wird in unserer 2. Ausgabe ausfĂŒhrlich behandelt). Es wurde chic, mit dem Leinenbeutel Einkaufen zu gehen, MĂŒll zu trennen, Bio- und Öko-Produkte zu kaufen, Einwegdosen und -Flaschen zu meiden usw. Dieser Trend hielt an, bis die GRÜNEN in die Regierungsmitverantwortung kamen. Es wurden einige umweltpolitische Maßnahmen durchgesetzt, jedoch die große Wende blieb aus und das Umweltbewusstsein nahm wieder ab mit der Zunahme der Arbeitslosigkeit sowie den wirtschaftlichen und anderen sozialen Problemen. „Umweltschutz“ hatte nicht mehr den hohen Stellenwert – „Wirtschaftswachstum“ hieß fortan das Zauberwort zur Lösung der Probleme.

Damals wie heute bestand und besteht jedoch die Gefahr, dass MĂŒlltrennung, Abfallwiederverwertung, Energieeinsparung und andere AktivitĂ€ten auf dem Sektor Umwelt den Blick fĂŒr die großen globalen UmweltsĂŒnden verstellen. Das Abholzen der RegenwĂ€lder beispielsweise gehört wohl zu den schlimmsten Eingriffen in die Natur und wirkt sich nicht nur auf Flora und Fauna verheerend aus, sondern auch auf das Klima.

Bei aller vielschichtigen Problematik zum Thema Umweltschutz darf jedoch nicht vergessen werden, dass die weltweite Bevölkerungsexplosion die Ursache und die eigentliche Katastrophe fĂŒr unseren Planeten ist. Das rasante Anwachsen der Menschheit insbesondere in den sog. DrittlĂ€ndern geht auf Kosten von Natur und Umwelt. Seit 1950 ist die Weltbevölkerung von 2,5 Milliarden auf heute 6,5 Milliarden Menschen angestiegen und bis 2050 werden 9,3 Milliarden Menschen prognostiziert. Obwohl Wissenschaftler schon seit Jahrzehnten vor den Folgen des ungebremsten Weltbevölkerungswachstums warnen, findet diese brisante Thematik auch bei den derzeitigen Klimaschutzdebatten sowohl in der Politik als auch bei namhaften UmweltverbĂ€nden und Medien kaum Beachtung. Wir wollen das Thema „Überbevölkerung“ und die Mitverantwortlichen fĂŒr dieses Tabu in einer unserer nĂ€chsten Ausgaben aufgreifen und vertiefen!

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Datum
04.01.2010

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